Das Ziel von Bildung - Schulsystem soll was erreichen ?


http://theosophische-gesellschaft.o.....osophie-und-erziehung.htm

Zwei Abschnitte, wo ich überlege, ob Schule bereits das hervor bringt, was als Ziel anvisiert wird.
Zitat:

Die Zahl der Agnostiker und Atheisten ist doch gewachsen?

Ja, aber das ist eher die Folge einer gesunden Reaktion auf dieses System, als ein Ergebnis des Systems selbst. Wir ziehen in unserer Gesellschaft Agnostiker, ja selbst entschiedene Atheisten frömmelnden fanatischen Anhängern jedweder Religion bei weitem vor. Der Geist eines Agnostikers ist immer der Wahrheit geöffnet; einen Frömmler aber blendet die Wahrheit wie die Sonne eine Eule. Unsere besten, das heißt die wahrheitsliebendsten, philanthropischsten und ernsthaftesten Mitglieder waren und sind Agnostiker und Atheisten (das heißt, sie glauben nicht an einen persönlichen Gott). Aber es gibt keine freidenkenden Jungen und Mädchen, und im Allgemeinen wird die Schulung, die sie in ihren jungen Jahren erhalten haben, ihren Stempel in Form eines verkrampften und verdrehten Denkens hinterlassen. Ein richtiges und gesundes Erziehungssystem sollte ein kraftvolles, liberales Denken hervorbringen, einen Verstand, der streng in logischem und genauem Denken und nicht in blindem Glauben geschult ist. Wie können Sie jemals , gute Ergebnisse zu erzielen, wenn Sie die Urteilsfähigkeit unserer Kinder dadurch verderben, dass Sie ihnen am Sonntag gebieten, an die Wunder der Bibel zu glauben, während Sie sie die übrigen sechs Tage der Woche lehren, dass solche Dinge wissenschaftlich unmöglich sind?


Geraten die Kinder nicht dadurch in einen Zwiespalt, wenn sie den reinen Glauben mit der Wissenschaft vereinen sollen ?

Sie sitzen heutigen Tags mehr vor dem Computer, kennen seinen Aufbau und dann sagt man ihnen, sie sollen bedingungslos die Inhalte des jeweiligen Glaubens annehmen ohne darüber nachzudenken.

Wie geht das ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Was würden Sie also tun?

Wenn wir das Geld dazu hätten, würden wir Schulen gründen, die etwas anderes hervorbringen als lesende und schreibende Kandidaten für das Verhungern. Den Kindern sollte in erster Linie Selbstvertrauen, Liebe zu allen Menschen, Altruismus und gegenseitige Nächstenliebe anerzogen werden, vor allem aber, selbst zu denken und zu urteilen. Wir würden die rein mechanische Gedächtnisarbeit auf ein Minimum reduzieren und die Zeit der Entwicklung und Schulung der inneren Sinnesorgane und Fähigkeiten und schlummernden Eigenschaften widmen. Wir würden uns bemühen, jedes Kind individuell zu behandeln und es so zu erziehen, dass seine Kräfte möglichst gleich und harmonisch entfaltet werden, damit sich seine besonderen Neigungen voll und natürlich entwickeln können. Wir würden bestrebt sein, freie Männer und Frauen zu schaffen, die intellektuell und moralisch frei und vorurteilslos in jeder Richtung, vor allem aber selbstlos sind. Und wir glauben, dass vieles, wenn nicht alles davon, durch eine richtige, wahrhaft theosophische Erziehung erreicht werden könnte.


Auch ein hehres Ziel, daß aber noch lange nicht erreicht werden kann. Weil die Menschen verschiedene Startbedingungen haben, weil sie nicht alle den gleichen IQ besitzen und weil die Interessen jeweils anders gelagert sind.

Sind die Inhalte von Religionen nicht doch mehr ähnlich, als man meint ?
Zumindest die Visionen, wie man sich die zukünftigen Generationen vorstellen könnte.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Wir haben schon lange nicht mehr die Zeit an welcher Kinder Sonntags zur Kirche geschleift werden und dazu gezwungen werden die myhtischen Bilder der Bibel als wörtliche Begebenheit ernst zu nehmen. Höchstens ein paar vereinzelte Fälle.

Wenn Kinder religiöse Erziehung erhalten ist das erstmal nichts schlimmes. Ich kenne keinen Religiösen in meinem Umfeld, welcher auch zu Kindertagen religiös geprägt wurde, der heute nicht eine gestandene gebildene Existenz bildet.

Das klingt mir alles zu sehr nach Giorado Bruno Stiftung Hysterie.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Unser "Schulsystem" ist weder Schule noch System.
SCHULE bedeutet ursprünglich die Erholungspause, die man bgraucht, um innezuhalten, zu sich selbst und zur Besinnung zu kommen und mit sich selbst wieder eins zu werden. In unseren Unterrichtsvollzugsanstalten wird täglich stur auf das gerade Gegenteil hingearbeitet.
Das CHAOS, das durch Schule ins Leben hinein genötigt wird, wird immer größer.
In der neuen Ich-kann-Schule habe ich seit über 30 Jahren ein konkretes, praktisches und funktionierendes Beispiel für SCHULE gegeben.
Dort ist nicht Druck sondern SOG das Grundprinzip. Außerdem weiß da jedes kleine Kind, dass die Talente nicht im bgeschränkten bewussten Verstand schlummern sondern im UNBEWUSSTEN.
Wenn ich mit den tatsächlich zuständigen Kräften gut umgehe, werden auch große Probleme gut lösbar.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
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Gib jedem an seinem Tiefpunkt ein Zeichen Deiner Hochachtung! fjn
f.j.neffe

Zitat:
Das CHAOS, das durch Schule ins Leben hinein genötigt wird, wird immer größer.


Wie wahr.

Erst können wir kollektiv klären was wir denn wollen, bzw welche Werte uns wichtig sind, welche Art von Leben dem Menschsein am ehesten entgegenkommt. (demokratich massiv öffentliche diskussion) Dann testen wir aus welche Art des Lehrens dies auch am besten lehrt. Dies führen wir logo ein. Das ist eine politische Sache. Und übrigens ...auch wenn man sagt: man möchte mit Politik nichts zu tun haben so ist dies nichts anders als eine polische Aussage. Also betreiben so oder so Politik, es sei denn man sagt: "Mir ist alles egal"

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