die Schleichrute des Göttlichen


Pommes hat folgendes geschrieben:


Herzlichen glückwunsch lieber Burkl








hoffentlich klappt das zitieren....
Lieber Burkl,

nur ein paar schöne Zitate, die ich mit Dir assoziiere.

Bei Dir hab ich die fundierte Zuversicht
- wie Goethe schreibt -
Kindern Wurzeln & Flügel zu geben





Jede Art spiritueller Disziplin wird
ausnahmslos von zwei Flügeln getragen,
die nicht zu trennen sind:
von vollkommener Geduld und
fester Entschlossenheit.
*
Wertschätzung ist der einzige Weg,
die guten Eigenschaften anderer
zum Vorschein zu bringen.
*
Versuche die Welt
mit der Kraft des Lächelns
deines Herzens zu verändern.
Es wird dir gelingen!
*
Allein unser eigener, persönlicher innerer Friede, unser
inneres Licht und unsere innere Freude können einem
Menschen, der nicht daran glaubt, dass es Gott gibt, die
Existenz Gottes zeigen.
*
Nur zwei Wunder
sind es wert gesehen zu werden:
das Wunder zu lieben
und
das Wunder zu vergeben.
*
Liebe Forumsfreunde,

jetzt sehe ich das erst Alles!

Herzlichen Dank für eure guten Wünsche.
Ich bin wirklich überrascht, dass ihr auch so mitfreut. Danke euch allen! Danke auch für die sehr schönen Zitate, liebe Fiducia.
Hallo Burkl, dank Fiducia hab ich jetzt auch was mitgekriegt.

Von ganzem Herzen alles Gute!


>O Du gütiger Herr! Diese lieblichen Kinder sind das Werk Deiner machtvollen Hand, die wundersamen Zeichen Deiner Größe. O Gott! Behüte diese Kinder, hilf ihnen gnädiglich, dass sie erzogen und fähig werden, der Menschheit zu dienen. O Gott! Diese Kinder sind Perlen, lass sie heranwachsen in der Muschel Deiner Güte.
Du bist der Großmütige, der Alliebende.<

'Abdu'l-Bahá


Liebevolle Grüße
Linde

_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Lieber Burkl,

nochmals herzliche Gratulation und Gottes reichen Segen für die ganze Familie

Herzlichst,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Die drei Geistesgifte




Geistige Verschmutzung
Vor einem Jahr stieß ich auf ein buddhistisches Konzept, dessen Anwendung in der persönlichen Transformationsarbeit sehr hilfreich sein kann. Nach meiner Auffassung gründen alle Beschränkungen – geistige, emotionale, spirituelle, körperliche und soziale – in Angst. Angst als Abwesenheit von Liebe. Die (tibetischen) Buddhisten unterscheiden drei Geistesgifte – Hass, Gier und Verblendung – als Formen der emotionalen Anhaftung. In der tibetischen Medizin werden diese drei Gifte als geistige Verschmutzung und als Ursache aller nicht durch Geburt induzierten Krankheiten verstanden.

Diese Kategorisierung ist so einfach wie effektiv bei der Transformationsarbeit: Denn die „Türen“, die das meist unbewusste Glaubenssystem eines Menschen hin zum Wesenskern bietet, lassen sich nur dann öffnen, wenn die Angst, die sie verschlossen hält, in angemessener Weise aufgenommen und transformiert wird. Wie zeigt sich in dem buddhistischen Ansatz die Verbindung der drei Geistesgifte zur Angst, was genau haben sie miteinander zu tun?

Hass ist die Abwesenheit von Liebe nach außen gerichtet. Schuldzuweisungen, Enttäuschung, übermäßige Abgrenzung bis hin zu Isolation und verzweifelter Einsamkeit sind die Symptome. Eine meiner Klientinnen beispielsweise ist eine hervorragende Beobachterin. Keine Unstimmigkeit entgeht ihr – nichts aus ihrer Hand wäre beliebig, es ist alles immer von einer hohen Ästhetik und Ausgewogenheit. Diese Teilnehmerin litt unter schweren Panikattacken und der Vorstellung, ihr sei erhebliches Unrecht angetan worden. Dieser Frau Verzeihens-Rituale anzubieten oder ihre Fähigkeit, sich angemessen abzugrenzen, zu stärken, hatte über viele Jahre keinerlei Effekt gezeigt. Warum nicht? Weil Ihr Geist und ihre gesamtes Erleben durchtränkt war vom Geistesgift Hass. Hass verhindert Aufnehmen. Kein Angebot kann hier wirken. Um die Türen zur Seele durch das Glaubenssystem hindurch dennoch zu öffnen, ist das energetische Gegenstück zu diesem Geistesgift erforderlich: Das Entfernen jeder Widerstandsfläche. Denn Hass braucht Widerstand.



Der Gier die Erfüllung entziehen
Ganz anders ist ein Mensch zu öffnen, dessen Geistesgift vor allem aus Gier besteht.
Gier ist die Abwesenheit von Liebe zu dem, was ist. Die Blindheit für die Fülle des Moments treibt uns nach vorne, lässt uns immer neue Ziele und Wünsche, Bedürfnisse und Aufgaben kreieren und wirft uns in ein Gefühl von ­Leere, Mangel und Erschöpfung. Selbstwertschwäche, Selbstmitleid und ein Mangel an Empathie sind die sozialen Symptome, die selten von den Betroffenen selbst wahrgenommen werden.


Angst vor der eigenen Unvollkommenheit

Verblendung ist im buddhistischen Sinne die Fehleinschätzung der eigenen Wichtigkeit. Die Vorstellung, anders zu sein, nicht dazuzugehören, sind klassische Äußerungsformen. Hier fehlt es letztlich an Liebe zum unvollkommenen Stand der Dinge – auch zu unserer eigenen Entwicklung. Wenn das Geistesgift Verblendung im System ist, werden die Eigenheiten, die Entwicklungsaufgaben, das persönliche Werden nicht akzeptiert, sondern als Barriere zwischen sich selbst und der Umwelt erlebt. Das Gefühl, nicht gesehen zu werden, die eigene Ansicht gegen Widerstand durchsetzen zu müssen und Großes zu leisten, spiegelt letztlich die Angst vor der eigenen Unvollkommenheit.

aus
http://www.sein.de/archiv/2013/janu.....ie-drei-geistesgifte.html




-> liebe Foristen,

bis hier war das nur copy und paste, aber interessant ist im Kern, das die tibetische Buddhisten
hier doch ebenso ' daran arbeiten ' wie andere Glaubensgemeinschaften,

* dass nur verzeihen hilft gegen Hass im Herzen
* dass nur ein inneres Mangel Empfinden unseren Blick versperrt für Mitgefühl ( mit dem Herzen zu sehen)
* und ' Selbstliebe '
" die Seele muss sich schon in unserem Herzen wohlfühlen & atmen können "
„Lasst mich nicht darum beten, vor Gefahren geschützt zu sein,
Aber ihnen furchtlos ins Gesicht zu sehen.
Lassst mich nicht darum beten, dass mein Schmerz gestillt wird,
Aber für das Herz, ihn zu erobern.
Lasst mich nicht ergreifen in Angst und Furcht, gerettet zu werden,
Aber für die Geduld, meine Freiheit zu finden.“

Shantideva



----> das hat mich beeindruckt,
nicht zu beten ZUM ZWECKE
sondern in dem Annehmen
von dem, was mir begegnet
.
@ mods Copyright wurde genehmigt , no prob

....ein eloquenter Leckerbissen ...... ich glaub ich bin
die nächsten drei Wochen noch von sowas schööööönem
satt und berauscht ..............


Der unbekannte Autor des Bestsellers, der heute der Kinder- und Jugendliteratur zugerechnet wird, verbarg sich hinter dem Pseudonym „Fynn“.

......und schrieb ' hallo Mr. Gott hier spricht A (nna).....


dieser Schmankerl hier.......
...... unbeschreiblich ......... Himmmmmmmlisch ......


Buchtipp
J. M. Coetzee:
Die Kindheit Jesu
Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke.



Der Heiland als neunmalkluges Kerlchen: In seinem neuen Roman "Die Kindheit Jesu" knüpft der südafrikanische Literaturnobelpreisträger J. M. Coetzee an sein Frühwerk an - er jongliert mit Fakten und Fiktionen, mit Wörtern und Zeichen. Ein großer intellektueller Spaß.


Da ist dieser rotzige Knilch, hat einen schwarzen Superman-Umhang um, Sonnenbrille auf der Nase und sagt: "Ich muss keinen Lebensunterhalt verdienen." Er will Zauberer werden, Entfesselungskünstler und Rettungsschwimmer.



Was zum Berufsbild eines Weltenretters eben so dazugehört. Der Junge heißt David, ist nervtötend altklug, er spricht eine Geheimsprache und glaubt, dass Zahlen mehr sind als Eins-plus-Eins. Also irgendwas zwischen hochbegabt und ADHS, der Alptraum aller Lehrer, die ihn am liebsten auf eine Sonderschule abschieben würden. Und er ist der Protagonist im neuen Roman des Literaturnobelpreisträgers J.M. Coetzee.
Der Südafrikaner ist bekannt dafür, sich jedes Mal im Schreiben neu zu erfinden, immer noch eins draufzusetzen. Er hat es wieder getan. Nun also: die unerzählte Geschichte aus dem Buch der Bücher - "Die Kindheit Jesu". Mal eben den Kern westlicher Kulturgeschichte dekonstruieren und die Lücke füllen, die die spärlichen Zeilen im Lukas- und Matthäus-Evangelium offenlassen.

Trotzdem sollte man sich hüten, den Romantitel als einzigen Schlüssel zum Buch zu nehmen. Es ist eine psychologische Finte für den Leser, das Wort "Jesus" taucht im ganzen Text nicht auf. Klar, es gibt hier und da biblische Anklänge, David und sein Begleiter Simon landen wie viele andere Flüchtlinge in einer fremden Stadt im abstrakten Nirgendwo namens "Novilla", halb "Neustadt", halb "Kein Haus", halb zukunftsträchtig, halb niederschmetternd; da sind die Namen David, Simon, Ana, ein Pferd namens "El Rey", "Der König"; und ja, da ist die Vaterfigur, die kein leiblicher Vater ist, und nach der Mutter des Jungen sucht. Und dann einfach irgendeine Frau zur Mutter erklärt, als sei ihm der Heilige Geist erschienen.

Elternschaft ist eine Frage der Definition

Aber man könnte auch sagen: Coetzee nimmt diese biblische Leerstelle als Anlass, um einmal ganz spielerisch durchzuexerzieren, was es heißt, Fakten mit Fiktionen zu ersetzen. Er hat noch immer jede Chance ergriffen, die vermeintliche Logik unseres Verständnisses von Authentizität zu unterlaufen, etwa die Beweiskraft von Naturgesetzen. Dass Elternschaft nur eine Frage der Definition ist, macht das Christentum ja selbst vor - diese Idee überspitzt Coetzee konsequent.

Vor diesem Hintergrund wirkt "Die Kindheit Jesu" gleich doppelt wie eine zwangsläufige Folge von Coetzees bisherigem Schaffen. Es ist, als hätte als nächstes nur diese Story kommen können, ein triumphaler Trumpf, ein großer Spaß.

Denn Coetzee hat es in all seinen Texten immer auf eines abgesehen: Er bricht Normen, vernebelt Gewissheiten in einem Ping-Pong aus Dialogen und unterläuft damit Definitionen jedes Mal so umfassend, dass man am Ende nicht mal mehr das Wort Definition selbst ernst nehmen kann.

Trauen konnte man ihm noch nie. Egal ob er wie zuletzt in "Sommer des Lebens" das Genre Autobiografie auf den Kopf stellt, ob er seit seinem ersten Werk vor knapp 40 Jahren immer wieder einen Erzähler namens "Coetzee" einschleust und so die Grenzen zwischen Fiktion und Realem zerreibt oder ob er die Chronologie von Erzählung ad absurdum führt, indem er in "Tagebuch eines schlimmen Jahres" (2007) einen Roman lang die Buchseiten aufteilte und oben eine andere Geschichte erzählte als unten. Und nun also liefert Coetzee, entgegen dem erzählerischen Drang zu schauen, was als nächstes kommt, die Story vor der Story.

Anknüpfen an frühe Werke

Zum anderen knüpft Coetzee dieses Mal an sein Werk vor "Schande" 1999 an, jenem Roman, der ihn letztlich weltbekannt gemacht hatte, seinem ersten über die Zeit nach der Apartheid in Südafrika und dem ersten, bei dem man das Gefühl hatte, dass es in der gleichen Realität wie der unseren spielt. "Die Kindheit Jesu" dagegen lebt von jener an Fabeln erinnernden Atmosphäre der frühen Werke "Warten auf die Barbaren" oder "Leben und Zeit des Michael K.": Zeit und Ort sind abstrakt, hier und da gibt es Verweise auf die Moderne, Bagger etwa, Comics, die Sonnenbrille, Pancakes. Aber diese Elemente sind eher wie Brosamen im Wald ausgestreut, um Vertrautes zu simulieren, wo ansonsten alles im Ungefähren hängt. Wovor David und Simon und die anderen fliehen, warum, bleibt ungesagt. Und auch die babylonische Sprachverwirrung von Spanisch, Englisch, Deutsch macht alles nur noch ungewisser.

Coetzees Duktus ist wie immer so karg wie die Umgebung, in der Simon und David landen. Aber so wie sich Simon darüber beschwert, dass dieses Leben in Novilla und die Haltung der Menschen so gleichmütig "blutleer", ohne Wollen, ohne Hunger auf was anderes ist, und damit Funken schlägt, so zündet auch Coetzees feiner Humor, wenn seine nüchternen Sätze aufeinandertreffen. Und auf den enormen Resonanzboden des Neuen Testaments prallen.
Da ist etwa die Sache mit den Broten. David will wissen, warum man Geld braucht, um Lebensmittel zu kaufen, warum der Laden bald leer sein würde, wenn man Brot einfach so bekäme. Simon sagt: "Weil du, wenn du x Brote hast und sie alle für umsonst weggibst, dann keine Brote mehr hast und kein Geld, um neue Brote zu kaufen. Weil x minus x gleich null ist. Gleich nichts ist. Gleich Leere ist. Gleich ein leerer Magen ist." Coetzee schafft es, dass man an die Speisung der Fünftausend denkt und sich zugleich amüsiert.

Das Lieblingsbuch von Jesus, also David, ist übrigens "Don Quijote", das andere größte Werk aller Zeiten. Noch so eine Superman-Geschichte, in der der Held ins Schleudern gerät, im Wald zwischen Fakten und Fiktionen.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...-a-929355.html
----- in Memorial of -----------

------ im Gedenken an ------------

* N e l s o n Mandela *

" Wer Hass im Herzen verspürt ..... kann nicht frei sein ... "

Die Haft veränderte sein Leben.

„Sie haben mir alles genommen“, erklärte Mandela,

„nur meinen Verstand und mein Herz konnten sie mir nicht nehmen .

. Wenn ich ihnen N I C H T vergeben hätte, hätten sie auch das bekommen.“

Der Weise Mann aus Afrika

http://www.derwesten.de/politik/der.....t-tot-aimp-id8741431.html


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Hallo Fiducia,
Zitat:
Angst vor der eigenen Unvollkommenheit

Verblendung ist im buddhistischen Sinne die Fehleinschätzung der eigenen Wichtigkeit. Die Vorstellung, anders zu sein, nicht dazuzugehören, sind klassische Äußerungsformen. Hier fehlt es letztlich an Liebe zum unvollkommenen Stand der Dinge – auch zu unserer eigenen Entwicklung. Wenn das Geistesgift Verblendung im System ist, werden die Eigenheiten, die Entwicklungsaufgaben, das persönliche Werden nicht akzeptiert, sondern als Barriere zwischen sich selbst und der Umwelt erlebt. Das Gefühl, nicht gesehen zu werden, die eigene Ansicht gegen Widerstand durchsetzen zu müssen und Großes zu leisten, spiegelt letztlich die Angst vor der eigenen Unvollkommenheit.


das Zitat hast du zwar schon vor längerem eingestellt, aber ich finde es interessant.
Ist es nicht so, dass das Gegenüber festlegt, wie vollkommen oder unvollkommen man für den jeweiligen Menschen oder die jeweilige Gruppe ist? Ich glaube, nicht die eigene Angst vor Unvollkommenheit steht Menschen im Wege, sondern die Ansprüche der Gesellschaft, der Eltern, der Kinder, des Partners, der Religionsgemeinschaft etc. ...

Ein Mensch, ein Kind, das noch nicht kaputt kritisiert wurde, hat sich lieb. Kein Kind würde auf die Idee kommen, nicht schön zu sein, wenn es das Umfeld nicht vermitteln würde, kein Legastheniker käme auf die Idee seine Sprache nicht zu beherrschen, wenn es keine Rechtschreiberegeln gäbe, kein Mensch käme auf die Idee von Gott nicht geliebt zu sein, wenn es keine religiösen Fanatiker gäbe, die Bedingungen für Gottes Rettung definieren, während sie seine bedingunglose Liebe predigen, kein Mensch würde sich seiner Unvollkommenheit schämen, wenn es nicht diejenigen gäbe, die ihm vermitteln deshalb wertlos zu sein.
Probleme mit der eigenen Unvollkommenheit, bekommen Menschen in dem Maße wie die Anforderungen ihres Umfelds an sie steigen. Es bringt doch herzlich wenig, mit seiner eigenen Unvollkommenheit zurecht zu kommen, wenn man dafür abgelehnt wird. Integration in eine Gruppe, Dazugehörigkeit und Annahme sind menschliche Grundbedürfnisse. Schon allein deshalb wird man seine Selbstwahrnehmung mit den Anforderungen des Umfelds, besonders der Menschen, von denen man geliebt werden möchte, in Relation setzen.
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