Das wirkliche Leben zu leben heißt....


@Tim:

Herzlich Willkommen im Forum

Zitat:
Aber ein "göttlicher" Leitfaden der wird sicher keine Fehler beinhalten.
Ich für meinen Teil bin der Ansicht, daß wir nur aufgrund unserer Schwächen die Ideale nicht schlecht machen dürfen. Lasst die Ideale da oben hängen wo sie hingehören und lasst uns jeden Tag danach streben den hohen Idealen ein Stückchen näher zu kommen.


Toll, das sehe ich genauso
Hallo Tim, willkommen hier im Forum.
Danke für Deinen Beitrag.
Er sprach mir aus dem Herzen.
Liebe Grüße Linde
_________________
******************************************
Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Hallo, Tim, schön, daß noch ein User schreibt, und seine Meinung kund gibt.

Du schreibst:
Zitat:
Aber ein "göttlicher" Leitfaden der wird sicher keine Fehler beinhalten.

Im Grunde genommen kommt alles aus der "Kraft" und darum sollte alles, was Menschen an Idealen in den Köpfen haben und der Menschheit mitteilen, aus dem göttlichen Urgrund kommen.

Deshalb werden sicherlich auch das Manifest und viele andere Schriften, auch theosophische und anthroposophische aus dem Göttlichen herkommen.
Es ist der Geist, der alles trägt und jede neue Vision und Variante hilft den Menschen, sich selbst nicht aufzugeben, am Ball zu bleiben und zu überleben.

Für mich ist alles eins, weshalb ich das Göttliche in allem sehe, was sich bewegt, was existiert.

Was spezielle Gründer bestimmter Aussagen angeht, teilweise sind sie alle ähnlich und haben nur auf kultureller Hinsicht einige Abweichungen.

Zitat:
Artur Schopenhauer, einer unserer klassisch gewordenen Philosophen, hat sich selbst als Pessimisten bezeichnet und daraus noch etwas philosophischen Glorienschein abgeleitet, indem er sagte, gerade dadurch, dies zuzugeben, unterscheide er sich von den meisten seiner Berufskollegen, denen es über alles gehe, möglichst viele Anhänger und Zuhörer zu finden, was natürlich leichter sei, wenn man ihnen positive Antworten auf die letzten Lebensfragen gebe. Er dagegen erliege dieser Versuchung nicht.

http://theosophische-gesellschaft.o.....-optimistisch-zu-sein.htm

Ich für mein Teil binde mich nicht mehr und weiß, daß ich gesellschaftsfähig bin, daß meine Umgangsformen meiner moralischen und ethischen Lebensaufassung entsprechen - die Hingabe an das Leben und den Menschen als einen Gedanken Gottes sehen, das ist mir wichtig.

Verständnis für das menschliche Tun entwickeln und die Komplexität menschenlichen Lebens erkennen, das alles begleitet mich bereits ein Leben lang und wir lernen eigentlich nie aus.

Zitat:
Recht hat er ja zunächst mit seiner Tatsachenfeststellung, dass alle Werke - ob von Gott geschaffen oder vom Menschen - sich schließlich wieder auflösen, keinen immerwährenden Bestand haben. Falsch könnte Mephisto mit seiner Insinuation (Unterstellung) liegen, die Begründung für diesen Niedergang, dieses Zugrundegehen, sei, dass das zuvor im Schöpfungsvorgang Entstandene wertlos sei. Das kann vordergründig Geltung nur beanspruchen, solange man Sinn und Wert der Schöpfung nur nach ihrem Ergebnis bemisst und nicht im Schöpfungsvorgang selbst sucht. Wäre ersteres der Fall, so würde ein einmal vollendeter Schöpfungsprozess mit hochgelobtem Endergebnis jeder weiteren lebendigen Entwicklung entgegenstehen.


Auf uns wartet noch viel Neues und darauf kann man gespannt sein.

nette Grüße von ikarus
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Burkl hat folgendes geschrieben:
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
So rein im Herzen wie im Eingangspost von Deas - eine Illusion.


So ist es, liebe Rosenrot, das ist Menschen unmöglich so zu sein.


Auch den Heiligen und großen Erleuchteten dieser Welt, lieber Burkl?

LG,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Zitat:
Als erstes musst du nach Geistigkeit dürsten; dann lebe das Leben! Lebe das Leben! Lebe das Leben! Um diesen Durst zu bekommen, denke über das Leben nach dem Tode nach. Studiere die heiligen Worte.
Lies deine Bibel, lies die heiligen Bücher und studiere besonders die heiligen Aussagen Bahá'u'lláhs.

Gebet und Meditation – nimm dir für beide viel Zeit. Dann wirst du diesen großen Durst spüren, und nur dann kannst du anfangen, das Leben zu leben!

'Abdu'l-Bahá

_________________
Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Herzlich willkommen Tim! Du sprichst mit Deinem Beitrag hier auch mir aus dem Herzen. Ich freue mich auf weitere Beiträge von Dir.

Liebe Grüße,
Minou

Tim1510 hat folgendes geschrieben:
Wir Menschen sind wie ihr alle schon gesagt habt zu begrenzt, da werden immer Fehler gemacht das kann auch dann passieren wenn wir uns was tolles überlegt haben um ein Problem zu lösen.

Aber ein "göttlicher" Leitfaden der wird sicher keine Fehler beinhalten.
Ich für meinen Teil bin der Ansicht, daß wir nur aufgrund unserer Schwächen die Ideale nicht schlecht machen dürfen. Lasst die Ideale da oben hängen wo sie hingehören und lasst uns jeden Tag danach streben den hohen Idealen ein Stückchen näher zu kommen.

_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Vielen Dank für eure lieben Begrüßungsworte.
Freue mich auch auf eure Beiträge.
Bis später.
Tim
Lieber Ikarus,
ich denke ich verstehe was Du sagen willst mit:

Zitat:
Im Grunde genommen kommt alles aus der "Kraft" und darum sollte alles, was Menschen an Idealen in den Köpfen haben und der Menschheit mitteilen, aus dem göttlichen Urgrund kommen.


Nur möchte ich hinweisen, dass es auch in der Geschichte schon verschiedene von Menschen mitgeteilte Ideale gab, die auch von vielen Menschen angenommen wurden, die dann in der Umsetzung nur Leid und Elend mit sich brachten. (Ich denke da z.B. an das 3. Reich)
Aber die von Gott an uns herangetragenen Ideale, dienen nur zu unserem Fortschritt, Einheit und Frieden.
Wir brauchten uns den Leitfaden nicht mal selber ausdenken, sondern haben ihn geschenkt bekommen und unsere Pflicht wäre jetzt eigentlich zu versuchen diese Ideale so gut es geht zu leben.

(Ich hoffe ich hab das mit dem Zitieren richtig gemacht)

Herzliche Grüße
Tim
Wunderbar gemacht, lieber Tim; auch inhaltlich stimme ich voll und ganz mit Dir überein .

LG,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Lieber Tim, ich bin eine Ikarus - bei angerer, der ältere in Bilderform einzusehen - der mit dem Arm nach oben ins Licht Strebende - um nur mal vorwegzunehmen.

Du schreibst:
Zitat:
Aber die von Gott an uns herangetragenen Ideale, dienen nur zu unserem Fortschritt, Einheit und Frieden.

Ist es nicht seltsam, daß die Menschen es dann über Jahrtausende so falsch verstanden haben, denn wir haben immer noch keinen Weltfrieden.
Woran das wohl liegen mag.

Und wer formuliert Gottes Willen, da Er/Sie es nicht selbst sprechen kann, also alles nur über den Geist, entsprechend unterschiedlich in den Kulturen angelegt, ein Mensch formulieren muß.

Ich z.B. würde Aivanhov, Baha Ullah, G. von Purucker und viele andere auf eine Stufe setzen. Anhänger der jeweiligen Richtungen würde da vehement protestieren, weil sie ihren Gründer oder "Meister" vordergründig einzigartig sehen.

Für mich sind aber alle ähnlich in ihren Aussagen, ob Meister Eckhardt oder Swedenborg oder wie sie alle heißen, die der Menschheit eine ganze Menge an Lesematerial hinterlassen haben - für mich gibt es da wenig Unterschiede, weil ich das heraus filtere, was für mich persönlich wichtig ist, woraus ich etwas erfahren und erlernen kann.

Deshalb kann ich mich für keine Richtung entscheiden - dann würde ich mich binden müssen und damit würde ich mich zu sehr hingeben - das kann und will ich nicht.

Gott als Kraft reicht mir völlig.

Dr. Gostzonyi - hier vielfach über 'suche' zu finden, hat da entsprechende Aussagen gemacht, denen ich zustimmen kann, weil ich das Leben auch so sehe.

Gott hat keinen Rücken - er ist in allem und er ist bedingungslose Liebe, die nicht wertet, weil diese Gottheit über allem steht und es nur der Mensch ist, der in Gott Eigenschaften hinein legt. Gott allein ist die bedingungslose Liebe, die gibt, ohne Gegenleistung zu erwarten - im Gegensatz zum Menschen.

Und hinter diesen Aussagen stehe ich, kann sie annehmen.

Und weil Religionen werten, kann ich mich keiner Religion anschließen.
Denn der Mensch an sich ist ein komplexes Wesen und wird es immer bleiben. In ihm ist das mephistolische Wesen enthalten, daß dazu bestimmt ist, die Welt zu formen, wie Gott es will, weil Gott Geist ist und Geist im Menschen "arbeitet" und alle nur das tun, was Gott will - auch das Dunkle - um daraus zu lernen.

http://www.geistigenahrung.org/ftopic69955.html

nett gegrüßt von ikarus
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2