Was ist Gottes Plan?


Wer kann mir dazu was sagen/schreiben?
Zitat:
Re: Was ist Gottes Plan?


Liebe! & zwar in all seinen Varianten.
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Mit den Menschen noch einmal neu anzufangen, in einer Welt, wo es nichts Schlechtes mehr gibt, nur noch unendliches Glück und immerwährenden Frieden und völlige Geborgenheit und Freiheit und Licht.

"Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.
Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr." (Offb 21,3-5)
Sienna hat folgendes geschrieben:
Wer kann mir dazu was sagen/schreiben?



Wird woll keiner wissen. Ich denke Gott lässt sich ungern in die Karten schauen.
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Pauli
Gott weiß alles und sieht alles aber wie tolerant ist er?
Zitat:
Was ist Gottes Plan?


Was auch immer, wir können es nicht begreifen, sowenig, oder viel weniger, ein Säugling die Pläne der Erwachsenen begreifen kann.

Ich bin davon überzeugt, was Er auch planen mag, Er will nur unser Bestes. Darauf vertraue ich!

Dieser liebende Gott wünscht Frieden für alle Seine Geschöpfe.

Abdu'l-Baha, ANSPRACHEN IN PARIS, 1912

Liebe Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Zitat:
...Ich denke Gott lässt sich ungern in die Karten schauen


Ohje! Maumau
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Dritte Hymne der Gataha

1. Strophe

Nun, rede ich zu allen, die hören mögen
und zu den Suchenden und Wissenden,
über die beiden Denkweisen.
Lobpreiset Ahura und huldigt Wohuman.
Jetzt spreche ich über Asha,
die Lehre des Rechtes, der Wahrheit und der Reinheit,
damit sie mit Reife und im Lichte der Wahrheit
ihren Weg zu Frieden und Freude finden.

2. Strophe

Deshalb hören sie die besten Ratschläge,
und wägen sie gründlich mit ihren guten Gedanken ab,
wählen sie persönlich, ob Mann oder Frau,
jeder von ihnen für sich selbst,
zwischen diesen beiden Wegen,
dem Guten oder dem Schlechten.
Entscheidet Euch vor dem großen Tag.
Wachet auf und verbreitet diese Botschaft!

3. Strophe

Nun zu diesen beiden Mainyü, die am Anfang in Gedanken
Wie Zwillinge wahrgenommen wurden und in Überzeugung erschienen:
Die eine ist der Ursprung des Guten und die andere des Übels
im Denken, Reden und Tun.
Der Weise entscheidet sich zwischen diesen beiden für das Gute,
der Unwissende aber tut dies nicht.

4. Strophe

Als diese beiden Weltanschauungen zusammentrafen,
entstanden das Leben und der Verderb.
Bis in die Ewigkeit ist die schlechte Gesinnung die der Truggenossen,
die beste Lebensanschauung aber gehört den Rechtschaffenen.

5. Strophe

Von diesen beiden Lebensanschauungen
wählen die Truggenossen die böse und übelste Handlungsweise,
die Rechtschaffenen aber entscheiden sich
im ewigen Lichte des fortschreitenden Wissens für die Gerechtigkeit.
So werden sie standhaft auf dem Wege von Asha und der guten Taten bleiben
und Mazda Ahura erfreuen.

6. Strophe

Die Truggenossen, die an die Da`eva`s glauben,
können von beiden Wegen den richtigen nicht finden.
Denn ihre Zweifel brachten sie vom rechten Weg ab.
Deshalb entschieden sie sich für schlechte Gedanken und Zorn
und richten die Menschen damit zugrunde.

7. Strophe

Denjenigen, der im Besitz geistiger Kraft,
guter Gesinnung und der Wahrhaftigkeit ist,
wird Armaity seelisch und körperlich beschützen.
Solch ein Mensch wird die schwersten Herausforderungen bestehen.

8. Strophe

O Mazda,
wenn die Truggenossen Rechenschaft ablegen müssen,
werden sie durch Deine Kraft mittels guter Gedanken erkennen,
wie sie sich von Lüge und Pein abwenden können,
um den rechten Weg zu finden.

9. Strophe

O Mazda,
wir wollen jene sein, die diese Welt erneuern
und sie fortentwickeln.
Im Lichte von Asha wirst Du uns beistehen,
wenn unser Verstand zweifelt und wankt,
um unsere Gedanken wieder zu Dir zu führen.

10. Strophe

Wenn die Verderblichkeit und die Lüge besiegt sein werden
und die Wünsche der Rechtschaffenen erfüllt sind,
dann werden jene, die als gütig bekannt sind,
das Mazda'sche wohltuende Dasein von Wohuman und Asha erreichen.

11. Strophe

Wenn sie durch den Beistand von Mazda
diese zwei wählbaren Grundsätze des Daseins begreifen,
den Verdienst Leid und Elend,
oder Fröhlichkeit und Glücksgefühl,
deren Ursache die Gefolgschaft der Truggenossen
oder der Rechtschaffenen ist,
dann können sie mit der Wahl des besseren Weges
zu wahrem Wohl und Fröhlichkeit gelangen.

Ahura = Schöpfer
Armaity = Friedlichkeit, Harmonie, Ausgeglichenheit
Asha = Weltordnung, Wahrhaftigkeit
Da`eva` = Dämonen, arische Götter
Mainyü = Eigenschaft
Mazda = allumfassende Weisheit
Wohuman = gute Gedanken
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Er (Gott) ist erhaben über das Begreifen aller Dinge und unerforschlich dem Verstehen eines jeden Geschöpfs;...
Bab


Dies noch zur Ergänzung zu meiner obigen Aussage.

Was können wir über Gottes Plan wissen, wenn das Verstehen Seines Wesens weit über unser Verständnis hinausgeht.

Wünsche noch einen schönen Tag.
Liebe Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Ich glaube nicht, dass Gott einen Plan braucht, wo er doch alles sieht, hört und weiss, denn Gottes Handeln ist spontanes Handeln.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Zitat:
Was ist Gottes Plan?


linde hat folgendes geschrieben:
Was auch immer, wir können es nicht begreifen, sowenig, oder viel weniger, ein Säugling die Pläne der Erwachsenen begreifen kann.


Es ist gut, dass du dieses Beispiel gebracht hast, liebe Linde.

Was machen denn Eltern, wenn sie mit ihrem Baby in Beziehung treten? Machen sie das in "erwachsener" Art? Nein, denn dann würde keine Beziehungsebene zustande kommen, weil die erwachsenen Eltern dem Baby unerreichbar überlegen sind. Was tun die Eltern also? Sie beugen sich "wesenmäßig" zu ihrem Kind herunter, werden um des Kindes Willen "kindlich" in ihrer Sprache ihrem Ausdruck, um mit ihm in Beziehung treten zu können. Nur durch dieses "Hinunterbeugen" der Eltern zu ihrem Kind kann das Kind die Eltern erkennen, und dadurch sich selbst und die Welt.

Gott hat das gleiche für uns getan wie die Eltern für ihr Kind - sich hinabgebeugt, "vermenschlicht" - in Jesus Christus.

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