Was ist Gottes Plan?


Zitat:
Was können wir über Gottes Plan wissen, wenn das Verstehen Seines Wesens weit über unser Verständnis hinausgeht.


Ja, wenn, falls.

Dann sind wir eine gering veranlagte Schöpfung dieses Gottes. Sowas wäre in der Tat für diesen einen Gott uninteressant.

Zitat:
Der Plan, den Gott für die gesamte Welt hat - das ist seine Sache, wann und wie er ihn umsetzt.


"...seine Sache..." Die fast perfekte Ausrede für das passiv bleiben. Gott hat keine Hände, zunächst Setzen wir einen Punkt . um
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Obstbaum hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Re: Was ist Gottes Plan?


Liebe! & zwar in all seinen Varianten.

Stimmt! Kann ich nur bestätigen!
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Burkl hat folgendes geschrieben:
"Ihn [Jesus Christus] hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben. So erweist Gott seine Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit seiner Geduld, begangen wurden." (Röm 3,25)

Es gibt also eine "Zeit der Geduld" für jeden, der Christus nicht kennt. Wenn das Evangelium jemandem nicht angemessen verkündet wurden, wenn jemand das "Vollbild des Menschen" nicht kennt - wie könnte ein gerechter Gott diesen Menschen daran messen?


Womit aber nicht beantwortet ist, woran die Menschen des AT glauben sollten / mussten, um an der Erlösung teil zu haben.
Heute sagst Du, dass der Glaube an den stellvertretenden Tod Jesu dafür nötig ist; was war es damals?

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Ich glaube Gottes Plan ist die Weiterentwicklung von allem was im Weltall ist.
Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
"Ihn [Jesus Christus] hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben. So erweist Gott seine Gerechtigkeit durch die Vergebung der Sünden, die früher, in der Zeit seiner Geduld, begangen wurden." (Röm 3,25)

Es gibt also eine "Zeit der Geduld" für jeden, der Christus nicht kennt. Wenn das Evangelium jemandem nicht angemessen verkündet wurden, wenn jemand das "Vollbild des Menschen" nicht kennt - wie könnte ein gerechter Gott diesen Menschen daran messen?


Womit aber nicht beantwortet ist, woran die Menschen des AT glauben sollten / mussten, um an der Erlösung teil zu haben.
Heute sagst Du, dass der Glaube an den stellvertretenden Tod Jesu dafür nötig ist; was war es damals?

LG,
Minou



Vor Jesus war das, was gut ist, für das Volk Israel in den Gesetzen "niedergelegt", die strikt zu befolgen waren. Der "Sinn dahinter", lag aber auch vielfach im Dunklen, weil Gott sich noch nicht "in der Fülle" offenbart hatte, wie dies dann später in Jesus von Nazareth geschehen ist. Schon im alten Bund war der Glaube an die "noachidischen Gebote" vorhanden, die Menschen guten Willens - sogenannte "Gerechte" - außerhalb des Volks Israel retten können. Die Menschen, die der inneren Stimme ihres Gewissen folgend das Gute tun.

Jetzt, wo Jesus gekommen ist, der von sich sagt, dass er selbst - in seiner Person - die Erfüllung des ganzen Gesetzes ist, ist es das neue Angebot Gottes an alle Menschen Jesus Christus als das "Vollbild des Menschen" zu glauben. Durch diesen Glauben kann die "volle Reife" des Menschen entstehen, das eigentliche "Erwachsensein".

Die "Buchstabenerfüllung" - die "Gesetzesreligion" - ist durch Jesus "ausgefüllt" worden, am Zenit angekommen. Dieser Zenit ist nicht eine weitere Offenbarung als zu überbringende Botschaft Gottes, wie sie die Propheten erhalten haben. Es ist die Selbstoffenbarung Gottes "im menschlichen Fleisch". Jesus Christus ist also sozusagen "menschgewordene Botschaft Gottes". Mehr als den "auf das Menschenformat übersetzten" Gott kann Gott uns Menschen gegenüber nicht von sich offenbaren.

Gottes ultimative Offenbarung in Jesus ist also seine Selbstoffenbarung im Menschen Jesus Christus. In ihm ist also Beides - das Vollbild der Offenbarung Gottes und das Vollbild des Menschen, wie er von Gott gedacht ist, erreicht. Das Vollbild des Menschen, der "erwachsen" im vollen Sinne geworden ist, weil er Gott als seinen himmlischen Vater hat. Dieser Mensch braucht nicht mehr die zahlreichen das Leben detailliert regelnden "Einzelnormen" - er hat verinnerlicht "worum es Gott geht"; diese Verinnerlichung findet im christlichen Glauben durch die Aufnahme von Jesus - seines Wortes und seines Leibes und Blutes - statt.
Minou hat folgendes geschrieben:
Womit aber nicht beantwortet ist, woran die Menschen des AT glauben sollten / mussten, um an der Erlösung teil zu haben.


Adam, Abraham, Moses und die anderen Propheten sowie alle anderen gerechten Menschen sind selbstverständlich in der Hölle gelandet - kannten ja Jesus nicht - bis er sie am Tag seiner Kreuzigung aus eben jener befreit hat.
Busshari hat folgendes geschrieben:

Adam, Abraham, Moses und die anderen Propheten sowie alle anderen gerechten Menschen sind selbstverständlich in der Hölle gelandet - kannten ja Jesus nicht - bis er sie am Tag seiner Kreuzigung aus eben jener befreit hat.


Grüß Gott lieber Busshari,

Abraham und Moses sind ganz sicher als Erlöste im Himmel.
Adam, den du genannt hast, ist ja kein konkreter Mensch, sondern das Urbild des "von der Erde genommenen" unerlösten Menschen, das durch Jesus Christus - den "aus Wasser und Geist" Geborenen - erneuert und erlöst wurde. Zu den übrigen von dir genannten (Propheten und gerechte Menschen) verweise ich auf meine obige Antwort an Minou.

"Etwa acht Tage nach diesen Reden nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten.
Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß.
Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija;
sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte." (Lk 9,28-31)

"Abraham, euer Vater, wurde froh, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich." (Joh 8,56)
Rosenblüte
Zitat:
Ich glaube Gottes Plan ist die Weiterentwicklung von allem was im Weltall ist.


Nach irdischen physikalischen Grundgesetzen, welche nach Lehrmeinung auch im Weltenall gelten müssten, sollte die Masseverteilung im Weltall zufällig sein* (beispiel hier zweidimensional, ist aber im prinzip dasselbe): Also so wie zeitgleich fallende Murmeln aus einem aufgesprengten Behältnis auf einer vollkommen ebenen Platte sich ver/aufteilen würde.
*Dem ist jedoch ganz und gar nicht so. Das Weltenall zeigt eine Struktur wie ein Gehirn. Das sollte nach oben genannten Gesetzen ausgeschlossen sein. So wie es aussieht befinden wir uns in einem Gehirn. Das sollte Gottes Gehirn sein, vielleicht.

Jedenfalls sieht es so aus als wären wie der Gedanke eines Superwesens. Ob das nun der Gott ist, können wir nicht sagen.



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Burkl, liest doch einfach mal was zur Höllenfahrt Jesu Christi

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