Billd zum Kummerkasten


Vielleich eher auch was lösliches.
Etwas was symbolisiert wie mann in die schwerste Misère noch glücklich sein kann.
Kummer hat ja meistens zu tun mit wie mann seine Situation erlebt, nicht so sehr wie die Situation an sich ist.

Das mit Vogelsand kitzelt mir nicht.

Baumknutschen ist schon Hausmarke der Bios.

Die Federn auf Organza sind schön, aber dann geht eine goldbraune 75er Mustang mit offener Tür auch.

Der Regenbogen ist Symbol der Hoffnung. Für Hoffnungslosen muss es auch Platz geben.

Die Wasserquelle passt. Das finde ich gut.
Bisschen Buddha, aber gut.
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http://cards.guweb.com/seelenfarben...../pk2010/postkarte2896.jpg

hier gibts schöne Bilder

nur soon bisschen Inspiration
Der Knabe im Moor

O schaurig ist's übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Heiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt,
O schaurig ist's übers Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!

Fest hält die Fibel das zitternde Kind
Und rennt, als ob man es jage;
Hohl über die Fläche sauset der Wind -
Was raschelt drüben am Hage?
Das ist der gespenstische Gräberknecht,
Der dem Meister die besten Torfe verzecht;
Hu, hu, es bricht wie ein irres Rind!
Hinducket das Knäblein zage.

Vom Ufer starret Gestumpf hervor,
Unheimlich nicket die Föhre,
Der Knabe rennt, gespannt das Ohr,
Durch Riesenhalme wie Speere;
Und wie es rieselt und knittert darin!
Das ist die unselige Spinnerin,
Das ist die gebannte Spinnlenor',
Die den Haspel dreht im Geröhre!

Voran, voran! nur immer im Lauf,
Voran, als woll' es ihn holen;
Vor seinem Fuße brodelt es auf,
Es pfeift ihm unter den Sohlen
Wie eine gespenstige Melodei;
Das ist der Geigemann ungetreu,
Das ist der diebische Fiedler Knauf,
Der den Hochzeitheller gestohlen!

Da birst das Moor, ein Seufzer geht
Hervor aus der klaffenden Höhle;
Weh, weh, da ruft die verdammte Margret:
»Ho, ho, meine arme Seele!«
Der Knabe springt wie ein wundes Reh;
Wär' nicht Schutzengel in seiner Näh',
Seine bleichenden Knöchelchen fände spät
Ein Gräber im Moorgeschwehle.

Da mählich gründet der Boden sich,
Und drüben, neben der Weide,
Die Lampe flimmert so heimatlich,
Der Knabe steht an der Scheide.
Tief atmet er auf, zum Moor zurück
Noch immer wirft er den scheuen Blick:
Ja, im Geröhre war's fürchterlich,
O schaurig war's in der Heide!



-------- - solange das Bild drin ist - werde ich es mit adäquaten
schaurigen Gedichten versehen

bitte um Nachsehen
Ein Holzwurm saß in ein Küchenstuhl
und fraß sich dick und rund und voll,
aber auf der Stuhl gab's Tante Lehn.
Die hatte der Holzwurm nie gesehen,
bis es krickte,
und krackte
und Tante Lehn
um viertel zehn
quer durch die Stuhle sackte.

Schaurig genug?

LG
Parrot
Ich werde das mal an Deas weiterleiten, damit er das womöglich ändern kann. Ich hab darüber nie genau nachgedacht, aber du hast recht, bei genauerem Betrachten ist das Bild ganz schön beklemmend...
Liebe Riki

ein herzliches Vergelts Gott
Mille Gazie
Merci Beaucoup
Bedankt


@Parrot
... quer durch die Stuhle sackte. -> mit ganz totem Ernst, ja.
-> schaurig, lieblich schaurig
noch ein bisschen virtuelles gruseln

von einem meiner Lieblingsvirtuosen

(Sorry , hat n Werbespot drin , aber sonst nix verfügbar)

http://www.myvideo.de/watch/8462198.....t_immer_der_Gaertner_1971
* * * vielen lieben Dank

für dieses schöne neue Bild * * *


nur durch die wärmende Sonne können wir die Verbindung zwischen Himmel und Erde wahrnehmen, - den Regenbogen.