Religionsfreiheit auf der Welt!


http://www.wochenspiegel-web.de/wis.....sfreiheit__weltweit_.html

"...Burma werden die muslimischen Rohingya von Buddhisten verfolgt, vertrieben und getötet"



"Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit." -Bahá'u'lláh
Ja - in der Tat gibt es immer sehr viel zu tun. Der Hass wächst auf dieser Welt von ganz alleine, die Liebe nur durch Menschen, die für sie durchscheinend werden. Der Hass wächst alleine durch das Wegschauen der Vielen, die Liebe nur durch das Hinschauen der Wenigen. Die Liebe kommt immer wie ein kleines Kind daher als zartes bedürftiges Pflänzchen, das Böse dagegen in scheinbarer Übermacht, Überzahl und Größe.

Schlagzeilen wie diese, machen mich nachdenklich:

Das höchste islamische Gremium in Indonesien, dem größten islamischen Staat der Welt, hat seine Gläubigen dazu aufgefordert, auf den Wunsch "Frohe Weihnachten" zu verzichten. Man solle auch nicht an Weihnachtsfeiern teilnehmen. Ma'ruf Amin, Chef der Abteilung für Richtsprüche (Fatwas) beim Indonesischen Rat der Rechtgelehrten (Ulamas), erinnerte die mehr als 200 Millionen Muslime des Inselstaates daran, dass noch immer die "Anti-Weihnachts-Fatwa" aus dem Jahr 1981 gelte.

http://www.welt.de/vermischtes/arti.....eihnachten-wuenschen.html
Die nachfolgenden Worte Bahá'u'lláhs waren das erste was mir zu diesen und allen anderen Verfolgungen eingefallen sind.

"Religiöser Fanatismus und Haß sind ein weltverzehrendes Feuer, dessen Gewalt niemand löschen kann. Nur die Hand göttlicher Macht kann die Menschen von dieser verheerenden Plage erlösen. ..."

Wie lange muss die Menschheit noch leiden?

Wenn ich die nächsten Zeilen lese, dann denke ich, dass das doch jedem Menschen einleuchten müsste? Das ist doch so verständlich.

Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in inniger Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit.

In diesen Tagen wird so viel von Frieden auf Erden geredet, grade vor zwei Tagen wieder als ich in der kath. Kirche bei einem Weihnachtsgottesdienst war.
Müssen wir uns nicht jeden Tag des Jahres um Frieden bemühen?

Liebevolle Grüße
von einer sehr nachdenklichen Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:
Müssen wir uns nicht jeden Tag des Jahres um Frieden bemühen?


Ja, liebe Linde - das müssen und sollen wir. Allerdings gibt es zwei Arten von Frieden - den Frieden Gottes und den Frieden dieser Welt. Der Friede Gottes ist jederzeit für alle Menschen verfügbar, er liegt sozusagen als "Kind in der Krippe", man muss es nur an sich nehmen und herzen, dann kommt der Friede Gottes ins Herz. Von dort aus kann er dann "überspringen", Kreise ziehen. Frieden beginnt klein, wie ein Senfkorn, kann groß werden.

Der Weg zum Frieden ist nicht die "große Revolution", sondern die ganz kleine, die in der Krippe beginnt. Der Weg zum Frieden ist nicht "politisch" zu erreichen, nicht durch große Pläne, "große Würfe", Reformen, Parlamente, Diplomatie.

Der Beginn ist ganz klein und simpel - jeder kann ihn jeden Tag setzen und machen diesen Anfang, der alles bewirken kann.

"Da wollten die Leute wissen: "Was sollen wir denn tun?"
Johannes antwortete: "Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keins besitzt. Und wer etwas zu essen hat, soll seine Mahlzeit mit Hungrigen teilen."
Es kamen auch Zolleinnehmer, die sich taufen lassen wollten. Sie fragten: "Und wir? Wie sollen wir uns verhalten?"
Johannes wies sie an: "Verlangt nur so viel Zollgebühren, wie ihr fordern dürft!"
"Und was sollen wir tun?", erkundigten sich einige Soldaten. "Plündert nicht, und erpresst niemand! Seid zufrieden mit eurem Sold", antwortete ihnen Johannes. " Lk 3, 10-14

Vier konkrete Ratschläge - die mehr aussagen als alle "Reformprogramme" dieser Welt. Und die jeder Einzelne jederzeit befolgen kann.
Zitat:
"Da wollten die Leute wissen: "Was sollen wir denn tun?"
Johannes antwortete: "Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keins besitzt. Und wer etwas zu essen hat, soll seine Mahlzeit mit Hungrigen teilen."
Es kamen auch Zolleinnehmer, die sich taufen lassen wollten. Sie fragten: "Und wir? Wie sollen wir uns verhalten?"
Johannes wies sie an: "Verlangt nur so viel Zollgebühren, wie ihr fordern dürft!"
"Und was sollen wir tun?", erkundigten sich einige Soldaten. "Plündert nicht, und erpresst niemand! Seid zufrieden mit eurem Sold", antwortete ihnen Johannes. " Lk 3, 10-14


Ja Burkl, diese weisen biblischen Worte waren mir schon als Kind heilig und ich war stets bemüht nach ihnen zu leben. Und schon als Kind verließ ich nach dem Gottesdienst die Kirche und dachte mir, dass doch alles ganz anders ausschauen müsste, wenn nur ein kleiner Teil der Besucher das ernst nehmen würden und danach handeln.

Mein eigener Friede mit Gott ist wichtig und hier kann ich ruhig und zuversichtlich sein, doch der Friede für die Menschheit muss mir ebenfalls ein tägliches Anliegen sein.

"Würden Taten an die Stelle der Worte treten, so würde das Elend auf der Welt sehr bald in Wohlergehen verwandelt werden."
(Abdu'l-Baha, ANSPRACHEN IN PARIS)


Liebe Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:
Und schon als Kind verließ ich nach dem Gottesdienst die Kirche und dachte mir, dass doch alles ganz anders ausschauen müsste, wenn nur ein kleiner Teil der Besucher das ernst nehmen würden und danach handeln.


Der Blick auf die Anderen ist aber der falsche Gedanke.

Auf die Frage, was sich denn in der Kirche ändern müsse, hat Mutter Teresa einmal geantwortet:

"Sie und ich."

Es geht um einen selbst - der einzige Mensch, den man ändern kann ist nämlich man selbst. Dort beginnt die "Reform", die Neugestaltung dieser Welt im Frieden Gottes.
Zitat:
linde hat folgendes geschrieben:
Und schon als Kind verließ ich nach dem Gottesdienst die Kirche und dachte mir, dass doch alles ganz anders ausschauen müsste, wenn nur ein kleiner Teil der Besucher das ernst nehmen würden und danach handeln.


Burkls Antwort:
Zitat:
Der Blick auf die Anderen ist aber der falsche Gedanke.

Das ist mir mittlerweile klar.

Burkl:
Zitat:

Es geht um einen selbst - der einzige Mensch, den man ändern kann ist nämlich man selbst. Dort beginnt die "Reform", die Neugestaltung dieser Welt im Frieden Gottes.

Auch das ist sonnenklar.

Und ich habe mich so sehr gefreut, als ich eines Tages die Menschen fand, die nicht nur um mich herum, sondern auf der ganzen Welt und in jedem Winkel dieser Erde an dem großen Friedensplan Gottes mitarbeiten in Wort und Tat zum Wohle der ganzen Menschheit.
Alle verfolgen ein Ziel und arbeiten nach einem Plan.

Wünsche eine angenehme Nacht.
Linde
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Bahá'u'lláh
Hitman hat folgendes geschrieben:
http://www.wochenspiegel-web.de/wisl_s-cms/_wochenspiegel/7459/Wittenberg/29793/Fuer_Religionsfreiheit__weltweit_.html

"...Burma werden die muslimischen Rohingya von Buddhisten verfolgt, vertrieben und getötet"



"Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit." -Bahá'u'lláh


Was will uns Hitman mit diesem Zitat sagen? Und warum wählt er gerade diesen Nebensatz aus diesem Artikel aus und nicht einen anderen, bei dem es um andere Religionen geht?

Genau dieses Herauspicken ist nämlich nicht "Verkehrt mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit.", sondern bereits ein großer Schritt in Richtung religiöser Diskriminierung und Verfolgung. Und das von einem Moderator.

Erschwerend kommt hinzu, dass ein wenig Recherche das Thema an sich ad absurdum geführt hätte, weil es in Burma um viel geht, aber nicht um Religion. Das Land liegt seit über 60 Jahren praktisch im Bürgerkrieg und was diesen besagten Konflikt zwischen einer buddhistischen Mehrheit und einer muslimischen Minderheit angeht, so steht beispielsweise auf Wikipedia:

" The most widely publicized conflict in Burma during 2012 has been the 2012 Rakhine State riots, a series of ongoing conflicts primarily between ethnic Rakhine Buddhists and Rohingya Muslims in northern Rakhine State. The Burmese government has claimed that the Rohingya are illegal migrants however the ethnic group has lived in Burma for hundreds of years [citation needed] and despite practicing a different religion (Islam) than the majority Buddhist population, the roots of conflict likely have more to do with colonial era policies that privileged one ethnic group over another in an attempt to divide and rule the population. Additional non-religious causes include violence stemming from the Japanese occupation of Burma in World War II during which the British allied themselves with Rohingya groups [81] who fought against the puppet government of Burma which had been set up by the Japanese and helped to establish the Tatmadaw or Burmese armed forces, fascist elements of which continue to rule the country to this day." http://en.wikipedia.org/wiki/Burma#Civil_War
Mit Gewalt haben rund 200 radikale Muslime im indonesischen Bekasi Christen bei der Feier des Weihnachtsgottesdienstes angegriffen. Die Demonstranten bewarfen die Christen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) mit faulen Eiern, Jauche und Urinbeuteln.

Die Muslime seien dabei von Polizisten unterstützt worden, sagte der HRW-Repräsentant in der nahe gelegenen Hauptstadt Jakarta, Andreas Harsono, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Polizei weigerte sich demnach auch, eine Anzeige aufzunehmen. Der Leiter der Wache sei abwesend, habe es zur Begründung geheißen. Da den Christen der Weg zu ihrer Kirche versperrt war, mussten sie ihren Gottesdienst unter freiem Himmel abhalten.

Im benachbarten Bogor, etwa 60 Kilometer südlich von Jakarta, blockierten muslimische Demonstranten und die Polizei Christen den Zugang zu einer Kirche. Im zweiten Jahr in Folge musste die protestantische Yasmin-Gemeinde ihren Weihnachtsgottesdienst am ersten Weihnachtstag auf dem Bürgersteig vor ihrer Kirche feiern, wie ein Gemeindesprecher der KNA mitteilte.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Angriffe auf Christen und Anschläge auf Kirchen durch Islamisten stark zugenommen. Zu hohen christlichen Feiertagen wie Ostern und Weihnachten sorgt massive Polizeipräsenz für die Sicherheit von Kirchen und Gottesdiensten.

http://www.welt.de/politik/ausland/.....-mit-Urin-und-Jauche.html
Pressekonferenz in Wien am 10.Dezember 2012 mit Sabatina James und Staatssekretär im Außenamt Dr. Reinhold Lopatka zum Thema "Verfolgte Christen".

http://www.youtube.com/watch?v=7Wfv4pZkKLw&feature=g-crec-u