Religionsfreiheit auf der Welt!


Long Road hat folgendes geschrieben:
Obwohl das nichts mit dem Thema zu tun, aber: Ja ich habe mich auch schon gegen die Herabwürdigung des Islam (und anderer Religionen) ausgesprochen. Obwohl mir hier keine X-Posts wo Muslime die Täter sind bekannt sind, die von Moderatoren erstellt wurden. Das ist nämlich mein Hauptproblem damit, weil ich das für das Forum für sehr bedenklich finde wenn die Moderatoren mit sowas anfangen.


Das sehe ich anders. Der Theradtitel heißt ja nicht "Fundamentale Buddhisten vergehen sich an hilflosen Muslimen", sondern "Religionsfreiheit auf der Welt". Das lässt viel Freiraum für religiösen Fanatismus aller Art. Ich glaube es ist für viele Weltbild brechender wenn Buddhisten sich an Muslimen vergehen. Da der Buddhismus ein breitflächig friedliebenderes Bild im Westen hinterlassen hatte als der Islam, erwartet man für gewöhnlich die spiegelverkehrte Situation.

Ich habe in letzter Zeit viel über den Islam und dären Geschichte gelesen. Meiner Meinung nach mussten Muslime die grausamsten Verfolgungen unter anderen Muslimen erdulden.
Man schaue zb. auf die grausame Geschichte Halladschs...
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Hallo dtrainer,
Zitat:
Umgebracht? Redest du bei Zeitstrafen auch von Freiheitsberaubung oder versucht du schon per Wortwahl dein Gegenüber zu kriminalisieren?
Wieder dieses hohe moralische Roß...
Wir reden über die Todesstrafe an sich. Wofür ein Gesetzgeber sie anordnet, ist für eine prinzipielle Erörterung erst einmal nebensächlich.
Justizirrtümer kann es immer geben, nicht nur bei Todesstrafe.


Meines Erachtens passt die Todesstrafe nicht in eine Gesellschaft, die sich den "Humanismus" also einer relativ positiven Sicht der menschlichen Gesellschaft verschrieben hat.
Klar gibt es Menschen, die weder sozialisierbar noch resozialisierbar sind.
Für die muss im Strafrecht eine angemessene Lösung gefunden werden.
Auch am Ende einer Zeitstrafe muss je nach Schwere des Verbrechens die Prüfung stehen, ob nicht doch eine lebenslange Wegsperrung die bessere Lösung ist.
Ich halte diese Lösung immer noch für besser als die Todesstrafe, eben um zumindest im Strafrecht nicht reparable Justiz-Irrtümer zu vermeiden.

Zitat:
Wieviele Opfer von Freisprüchen hältst du denn für akzeptabel? Hier wird es zynisch, warum nimmst du Partei für Täter, nicht für Opfer?

Keins! Aber da hier Menschen von Menschen beurteilt werden, können Fehler vorkommen. Für alle anderen Bereiche werden Fehlerquoten akzeptiert, warum dann nicht auch in diesem Bereich. Man muss nur versuchen diese Fehlerquote gegen Null tendieren zu lassen.
Und in einem Punkt stimmen wir überein: Wir haben immer noch ein Täter-Strafrecht und auf die Opfer und deren Angehörige wird zu wenig getan.

Zitat:
Wem will man das zumuten, daß Mörder, die fünf Menschen qualvoll verbrannt haben, nach ein paar Jahren wegen guter Führung wieder frei herumlaufen? In solchen Fällen (bitte lies die Beschreibung genau, das war eine politische Tat) kann derzeit kalt kalkuliert werden wie lange man sitzt. Dummerweise werden die Opfer nicht wegen guter Führung wiederbelebt...

Das ist Sache des Strafrechts! Dass hierbei auch oft mit "zweierlei Mass"
gemessen wird und manches vielleicht mal neu bewertet werden muss, da bin ich voll auf deiner Seite. Aber das ist auch keine Todesstrafe.

Zitat:
Natürlich ist es ein Unterschied ob jemand im Zorn einen erschlägt oder politisch kalkulierend durchs Land zieht und gezielt Angehörige von Minderheiten erschießt (NSU...) - hoffe doch, daß du den erkennst.

Klar, und genau das sollte auch im Strafmass berücksichtigt werden. Dafür haben die Richter ja auch nicht nur das Strafgesetzbuch, sondern auch einen kleinen Spielraum, mit dem sie die Tat und die Umstände für die Tat berücksichtigen können.
Nochmal Anpassungen im Strafrecht, wenn sie erforderlich sind, (aber viele sind ja bereits berücksichtigt, wie z.B. heimtückischer Mord usw), aber keine Todesstrafe, auch wenn man manchmal dem Täter die Pest an den Hals wünschen würde.

Zitat:
Nicht die BILDzeitung verhängt Urteile, sondern Richter...
Meinst du denn, man könnte, wenn schon, nicht auch Lebenslänglich aus Rache verhängen? Wo ist das Argument?

Hier ging es mir nicht die Rechtsprechung, sondern um das "Aufkochen der Volksseele" wenn mal wieder ein besonders scheussliches Verbrechen passiert ist.
War da nicht vor kurzem ein junger Mann in Köln als Kinderschänder unter Verdacht und der Name de Mannes ist öffentlich geworden? Und hat dieser Mann nicht Morddrohungen bekommen, obwohl er unschuldig war.

Zitat:

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Es wird keinen Königsweg geben, der allen Ansprüchen gerecht wird.
Aber solange der Schaden den Nutzen überwiegt, bin ich gegen die Todesstrafe. Auch schon deswegen, weil wir erst anfangen, das emotionale Verhalten des Menschen langsam zu verstehen und es schon allein deswegen zu Irrtümern kommen kann.
Du antwortest:
Das behauptest du aber nur, daß der Schaden überwiegt, zum Teil mit falschen Argumenten.

Ich habe eigentlich in den letzten Jahren ziemlich aufmerksam Diskussionen über das Strafrecht verfolgt. Natürlich habe ich das nicht mehr alles parat. Wenn ich mich recht erinnere, war es eigentlich Konsens, dass bei dem überwiegenden Teil der Straftäter eine Resozialisierung erfolgreich verläuft, aber ein kleinerer Teil einfach nicht resozialisierungsfähig ist. Die Schwierigkeit liegt darin, die eine Gruppe von der anderen zu unterscheiden.

Zitat:
Da stimmt etwas nicht im Rechtssystem, ich bleibe dabei, es bevorzugt Täter. Wer aber absichtlich, mehrfach oder absichtlich besonders grausam tötet, hat keine Bevorzugung verdient, und das ist seine eigene Schuld, nicht die des Rechtssystems.

Wir haben ein Täter-Strafrecht, dass die Belange der Opfer teilweise zu wenig berücksichtigt. Da stimme ich dir ja zu. Aber es Sache der Parlamente, dieses zu ändern und wenn möglich mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Das geht meines Erachtens auch ohne Todesstrafe.
Sarkastisch gesagt, viele fordern für Kinderschänder die Todesstrafe, für sich selber aber, wenn sie jemand durch zu schnellem Fahren zu einem lebenslangen Krüppel ohne Perspektiven gemacht haben, eine möglichst geringe Geldstrafe.

Zitat:
Das hat gar nichts mit Rache zu tun, nochmal, dieses Totschlagsargument kannst du auf jede Strafe anwenden.

Der Satz "Mein ist die Rache" stammt (glaub ich) aus der Bibel und soll ausdrücken, dass nur Gott allein das Recht hat, Rache auszuüben.
Soweit ich weiss, hat sich die kath. Kirche ziemlich davon abgewandt, drakonische Strafen zu verlangen, eben weil es sich nicht mit den Aussagen der Bibel vereinbaren lässt.
Das hat also recht wenig mit den landläufigen Rachegefühlen zu tun.


Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
dtrainer
Zitat:
Machs dir nicht so einfach



Zitat:
Das ist wischiwaschi, Wunschdenken. Es geht nicht - Menschen sind nie perfekt, wie können ihre Urteile es sein?

Sicher sind Menschen nicht perfekt. Aber schaffen wir Menschen denn nicht seit langem gemeinsam perfekte Dinge aller möglicher Arten zu konstruieren? Also zumindest so perfekt das nur höhere Gewalt einfluss darauf hat? Ebenso können wir leicht ein Jutizsystem konstruieren welches alles bisher dagewesene blass werden lässt.
Natürlich ist bei einem derartigen Anspruch es erforderlich dies öffentlich zum öffentlichen Ansinnen zu erheben, die Öffentlichkeit für essentielle Themen (alle) sensiblisieren und zum mitwirken zu bewegen, ihnen/uns klar machen das es auch für jede Person von großem Interesse & Nutzen ist.

Zitat:
Nun überlege: ein Fehlurteil bei Todesstrafe kosten ein Menschenleben. Ein Fehlurteil bei Freispruch oder Zeitstrafe kann viele kosten. Was ist jetzt moralischer, humaner?

na den Ball gebe ich Dir ...hop zurück.

Wie kommst Du denn zu der Aussage? Du nutzt natürlich das Wort "kann" Gut, musst Du ja auch dabei. Dann mal mit "kann"

Ebensogut kann ein Täter vor dem Einruck (den er wohl vor einem Urteilsspruch kennengernet haben muss) eines sehr langen eingesperrt seins oder gar dem Tod sich in sich kehren & ganz einfaches Leben beginnen ohne jemans nochmal was zu tun. Man kann sehr schnell in etwas rein rutschen ohne das man sich jemals hat vorstellen können das einem so etwas passiert.

Woher möchte man wissen das nicht die Brüder & Schwestern (welche vllt noch jung sind und sich gerade in zarter Entwicklung befinden), die Freunde, die Frauen und der ganze soziale Anhang der vom Staat (auch noch vollkommen grundlos) ermordeten Menschen nicht so drauf kommen das da soetwas wie Hass entsteht ? Hass auf das System?

Sowas ist übelst & könnte in seinen Konseqenzen irgendwann zu was führen? Na? Leicht zu noch mehr dergleichen natürlich.
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Hallo Obstbaum,
Nun hast du mit vielen Worten garnichts ausgesagt.
Wir können etwas perfektes konstruieren? Das wüßte ich aber.
Du könntest ja beschreiben wie du dir das vorstellst, ein "perfektes" Justizsystem. Hast du aber nicht, nur drumherum geredet.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Entwirf es, aber bitte konkret. Ich hatte ja aufgezählt wo das Problem liegt: Zeugen die lügen oder schweigen. Fehlende Beweise. die Fehlerhaftigkeit der urteilenden Menschen.

Abhilfe?
Gruß
Zitat:
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Entwirf es, aber bitte konkret.
Das kann ein einzelner nicht darlegen. Darum spreche ich von "Gemeinsam" & "Wir"

Natürlich habe ich dazu auch Ideen, aber diese würden hier relativ sicher unmöglich geredet. Ein Webforum ist nicht der Platz um dies ernsthaft zu kommunizieren. Meine Kraft begrenzt. Das wichtigste wurde jedoch schon erwähnt: Die öffentliche sensibilisierung der Menschen für die Vorteile (für jeden) von tatsächlicher Gerechtigkeit sowie das hiermit Hand in Hand gehende kollektive wirken daran.

Gemeinsam können wir das leisten. Es beginnt damit das wir zunächst als deutsches Kollektiv eine höchst möglich machbare Demokratie anstreben welche den Anspruch in sich trägt glaubhaft alle Probme des Landes höchst möglich lösbar zu gestalten.

Thema meinderseits zunächst endo, end, fin, τέλος, fermante, закрытие, final, uç, capăt, enda, pää, amaieran, lõpp, fine, અંત, aħħar .........


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@Long Road

Zitat:
Falls ich mich irre tut es mir leid, dann wäre es jedoch angebracht die Anschuldigungen zu untermauern und nicht mit einem "Beweis doch, dass die Bahai irgendwo irgendwen verfolgen.", was Hitmans einziges Argument bis jetzt ist. Was das eine mit dem anderen zu tun hat ist mir schleierhaft.


Nochmal: Ich hab klar erwähnt, dass ich einen beliebigen Satz aus einem Artikel gepost habe, da man einen Link, den man reinstellt kommentieren sollte.

Ich hab weder Buddhisten, noch sonst wen angegriffen. Ich hab mehrfach erwähnt, dass ich auch ebenso bereit bin, eine Bahá'i-Gemeinde zu kritisieren, die genauso handeln würde. Und das mit Nachdruck. Das eben bei den Bahá'i keine Menschen verfolgt werden, kann ich ja nichts für...

Ich hab an andere Stelle auch die Institution Kirche sehr kritisch in Bezug auf Verbrechen der Vergangenheit erwähnt.

Ich werde immer gegen "Religionsgemeinschaften" meine Stimme erheben, wenn sie Unrecht handeln oder wenn Menschen Religionen missbrauchen!

Das du mir da unlauteres Vorgehen vorwirfst, ist für ich aberwitzig und zeigt, dass es dir weniger um das eigentliche Problem geht.

Wenn du dann behauptest, dass es keine primär religiösen Streitigkeiten sind, lass ich es eben so stehen. Jeder User kann sich selbst ein Bild machen.

Wenn "Buddhisten" "Muslime" vertreiben (aus welchen Gründen auch immer), dann ist das für mich fragmentiertes Denken und hat sehr wohl etwas mit Herkunft oder in diesem Falle Religion zu tun.
@Pjotr:

Zitat:
Es wird keinen Königsweg geben, der allen Ansprüchen gerecht wird.
Aber solange der Schaden den Nutzen überwiegt, bin ich gegen die Todesstrafe.


Das ist kein Widerspruch zu dem was ich geschrieben habe. Sehe ich auch so!

Zitat:
Meines Erachtens passt die Todesstrafe nicht in eine Gesellschaft, die sich den "Humanismus" also einer relativ positiven Sicht der menschlichen Gesellschaft verschrieben hat.
Klar gibt es Menschen, die weder sozialisierbar noch resozialisierbar sind.
Für die muss im Strafrecht eine angemessene Lösung gefunden werden.
Auch am Ende einer Zeitstrafe muss je nach Schwere des Verbrechens die Prüfung stehen, ob nicht doch eine lebenslange Wegsperrung die bessere Lösung ist.
Ich halte diese Lösung immer noch für besser als die Todesstrafe, eben um zumindest im Strafrecht nicht reparable Justiz-Irrtümer zu vermeiden.


Vieles kann ich unterschreiben, vor allem das dick markierte. Aber zum Humanismus gehört für mich unbedingt zuallererst die Prüfung, wie man unschuldige Menschen schützen kann. In erster Linie Opferschutz, dann erst Täterschutz!

Zitat:
Wieviele Opfer von Freisprüchen hältst du denn für akzeptabel? Hier wird es zynisch, warum nimmst du Partei für Täter, nicht für Opfer?

Keins! Aber da hier Menschen von Menschen beurteilt werden, können Fehler vorkommen. Für alle anderen Bereiche werden Fehlerquoten akzeptiert, warum dann nicht auch in diesem Bereich.


Du misst hier mit zweierlei Maß, vorhin hast du geschrieben:

Zitat:
ein konsequentes Nein zur Todesstrafe als gesetzliches Mittel! Wenn ich auch vom Gefühl her jeden verstehen kann, der im Gerichtssaal einen Täter umbringt, bin ich nicht bereit, einen einzigen Unschuldigen als "Kollateralschaden" zu akzeptieren.


Und das meine ich. Eine humane Gesellschaft sollte sich die Dinge nicht in Schwarz/Weiß einteilen und einfach laut und undifferenziert Schreien gegen die Todesstrafe.

Es geht vielmehr darum, wie man in Zukunft unsere Kinder schützen kann.

Natürlich sollte es im Gesamtkontext angegangen werden. Prävention, Erziehung, Mitmenschlichkeit, humane Gesellschaft etc. Aber es muss auch eine rote Linie für Schwerstverbrechen geben.

Du kannst dir doch wirklich nicht vorstellen was los wäre, wenn ein Monster wie Hitler lebenslange Haft bekommen würde. Das wäre meiner Meinung eine inhumane Gesellschaft und ein Schlag ins Gesicht jedes einzelnen Opfers.

Also ist mein Punkt einfach wirklich tief und selbständig in die Thematik hineinzugehen und nicht einfach Laut schreien, weil es der Zeitgeist so sieht…
Ich meine, dass die "Todesstrafe" keine wirkliche Strafe an sich ist, da der Tod nur ein Übergang aus unserer Alltagsrealität in eine andere Welt ist.
Hitman hat folgendes geschrieben:


Nochmal: Ich hab klar erwähnt, dass ich einen beliebigen Satz aus einem Artikel gepost habe, da man einen Link, den man reinstellt kommentieren sollte.


Den Eindruck, dass es ein "beliebiger" Satz war, habe ich nicht. Du hast einen Nebensatz mitten im Artikel ausgewählt. Die Chance, dass du bei einem ca. A4 langen Text zufällig genau die 11 Wörter erwischt, die von Angriffen von Buddhisten auf Muslime handeln, ist minimal. Ich sehe da schon eine Absicht dahinter.

Der Link zu dem Artikel den man kommentieren sollte führte schon 24 Stunden nach deinem Beitrag ins nirgendwo.

Zitat:

Ich hab weder Buddhisten, noch sonst wen angegriffen.


Du hast gezielt einen Konflikt bei dem es um Buddhisten geht rausgepickt. Steh wenigstens dazu und sag nicht, dass du eine beliebige Stelle ausgewählt hast.

Zitat:
Ich hab mehrfach erwähnt, dass ich auch ebenso bereit bin, eine Bahá'i-Gemeinde zu kritisieren, die genauso handeln würde. Und das mit Nachdruck. Das eben bei den Bahá'i keine Menschen verfolgt werden, kann ich ja nichts für...


Zum wiederholten Mal: Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Willst du vor Gericht meinen Vater zum Mord verurteilen, mit dem einzigen Argument dass ich nicht beweisen kann, dass dein Vater ein Mörder ist?

Zitat:
Ich hab an andere Stelle auch die Institution Kirche sehr kritisch in Bezug auf Verbrechen der Vergangenheit erwähnt.


Auch hier sehe ich keinen Bezug zum Thema.

Zitat:
Ich werde immer gegen "Religionsgemeinschaften" meine Stimme erheben, wenn sie Unrecht handeln oder wenn Menschen Religionen missbrauchen!


Bitte, erhebe deine Stimme! Alles worauf ich warte ist eigentlich dass du was zum Konflikt in Burma sagst.

Zitat:
Das du mir da unlauteres Vorgehen vorwirfst, ist für ich aberwitzig und zeigt, dass es dir weniger um das eigentliche Problem geht.


Im Gegenteil, ich warte seit einer Woche, dass du die Situation in Burma kommentierst. Zur Erinnerung: Von uns beiden war ich der einzige der einen Kommentar zum eigentlichen Konflikt geschrieben hat. Alles was du gebracht hast war ein Zitat aus einem Onlineartikel ines deutschen Lokalblatts, der schon kurz darauf anscheinend nicht mehr online war. Ist das das Niveau auf dem du diskutieren willst. Ich glaube und hoffe nicht.

Zitat:
Wenn du dann behauptest, dass es keine primär religiösen Streitigkeiten sind, lass ich es eben so stehen. Jeder User kann sich selbst ein Bild machen.


Das heißt du willst das Thema gar nicht weiter behandeln?

Zitat:
Wenn "Buddhisten" "Muslime" vertreiben (aus welchen Gründen auch immer), dann ist das für mich fragmentiertes Denken und hat sehr wohl etwas mit Herkunft oder in diesem Falle Religion zu tun.


Nicht zwingend.

Ein paar Worte zum Thema möchte ich auch noch schreiben:

Auf Grund deines Beitrags habe ich versucht etwas in diese Materie einzudringen, was sehr schwierig ist. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor mit der Gewalt angefangen zu haben. Da es sich um einen Konflikt handelt , der seine Wurzeln Jahrzehnte in der Vergangenheit hat ist das recht kompliziert.

Tausende Muslime werden vertrieben, was eine Katastrophe ist. Je nach Quelle gibt es ca. 200 Todesopfer, die Dunkelziffer ist höher. Tote gibt es aber auf beiden Seiten.

Von buddhistischer Seite ist zu sagen, dass auch manche Mönche in diesem Konflikt Partei ergriffen haben und gegen muslimische Gewalttaten demonstriert haben, wobei sie die Gewalttaten der buddhistischen Bevölkerung dem Anschein nach unkommentiert ließen. Sowas ist dumm und schürt nur das Feuer in diesem Konflikt.

Dennoch beziehen sich alle diese Dinge auf einen reinen Konflikt der auf die ethnische Gruppe der Rakhine abzielt. Es gibt ca. gleich viele Christen wie Muslime in Burma, sowie auch Anhänger anderer Religionen. Hier konnte ich nichts über eine Einschränkung der Religionsfreiheit oder eine Verfolgung lesen.

Und nun? Ein Konflikt zwischen zwei Volksgruppen die eben auch verschiedene Religionen haben. Ist das eine Einschränkung der Religionsfreiheit?
@Long Road:

Wenn du das nächste Mal etwas postest, dass sich gegen die Bahá'í-Religion richtet, werfe ich dir dann auch unlautere Mittel und Diskrimierung vor?

Zitat:
Alles worauf ich warte ist eigentlich dass du was zum Konflikt in Burma sagst.


Du solltest jetzt mal da einen Punkt machen.
Wenn das, was ich im Artikel gepostet habe, nicht stimmen sollte, dann sollst du doch froh sein, dies widerlegen zu können.

Man kann auf Sachen aufmerksam machen, ohne zwingend sich in die Materie zu vertiefen. Wenn andere dann etwas widerlegen, so schreibe ich nichts weiter dazu, da ich eben den Sachverhalt nicht besser kenne!

Zitat:
Tausende Muslime werden vertrieben, was eine Katastrophe ist. Je nach Quelle gibt es ca. 200 Todesopfer, die Dunkelziffer ist höher. Tote gibt es aber auf beiden Seiten.


Diese Zustände sind es, die ich angeprangert habe. Ich wollte dabei auch nicht ins Detail gehen, nur wieder auf einen Artikel aufmerksam machen, dass zeigt, dass wohl kaum eine Religion vor Missbrauch geschützt ist.