Ist Gott vollkommen ? - Buchvorstellung


Aus einem Forum habe ich diese Buchvorstellung:

http://www.amazon.de/Wenn-guten-Men.....rf%C3%A4hrt/dp/3579009656

Zitat:
Rezension.


Zitat:
Gleich zu Beginn des Buches macht der Rabbiner Harold S. Kushner klar, weshalb er dieses Buch nicht geschrieben hat: "Ich beabsichtige keineswegs, ein Buch zu schreiben, das Gott verteidigt oder erklären soll." Vielmehr sind bei Kushner neue Blickwinkel zu spüren, neue interessante Einsichten kennenzulernen, die dieses Buch zu einer wichtigen Lehr - und Erfahrungsstunde mit Gott werden lassen kann.

Bei diesem Thema ist es nur verständlich, dass der Autor Hiob besonders thematisiert. Er beschreibt die Situation der biblischen Gestalt so, dass sich jeder heute in ihr wiederfinden kann. Erstaunlich neu und aktuell ist das Leid und der Frust des Hiob, der heute eine Gestalt in Hamburg oder Dresden sein könnte. Was Kushner auszeichnet ist nicht, dass er uns zum Jammern ermuntern will, sondern er schafft aus dem Leid und der erlebten Ungerechtigkeit heraus einen völlig neuen Ansatz für uns in der Gegenwart. Er macht aus uns den Aktiven, damit kommen wir endlich aus unserem Jammertal heraus.

Dieses Buch unterscheidet sich wohltuend von so vielen anderen Büchern. Es holt Menschen aus dem Zustand der Lethargie heraus, Harold S. Kushner besitzt die Fähigkeit seine Leser mitzureißen.

Als Höhepunkt des Buches bezeichne ich das letzte Kapitel. "Hat Religion überhaupt einen Sinn?" fragt Kushner und schreibt revolutionär Neues, jedenfalls für mich: "Bist du bereit, Gott zu vergeben und Ihn zu lieben, auch wenn du erfahren hast, dass Er nicht vollkommen ist, auch wenn Er dich im Stich gelassen und enttäuscht hat, weil Er Unglück und Krankheit und Grausamkeit in Seiner Welt zulässt - und auch nicht verhindert, dass dir Böses widerfährt?"

Das Buch tut seinen Lesern so gut, weil es ihnen auf Augenhöhe entgegenkommt und sie zu eigenen, auch neuen Standpunkten ermuntert.


Das Problem wäre, daß Gott vollkommen ist, als Kraft, die über hohe Intelligenz verfügt, aber der Mensch die Grundlagen der natürlichen Geschehnisse nicht einschätzen kann und deshalb mit seinem Eingreifen in natürliche Vorgänge den Rhythmus ins Schwanken bringt, was für alle Menschen, die auf der Erde leben, sowie für die Tier-und Pflanzenwelt Folgen in sich tragen.

Ist Gott böse, wenn wir sterben müssen ? Ist es nicht das Natürlichste auf der Welt, zu kommen und zu gehen - im Wechsel - und diese Tatsache als einen Bestandteil der Natur hinzunehmen ?

Hat Gott jemals den Menschen in Stich gelassen, oder erkennen wir nur nicht, daß dieser Prozeß, in dem wir stehen, Teil dieser Kraft, die wir Gott nennen, zu allem Leben dazu gehört ?

Nicht umsonst gibt es die schöne Fabel, nach der ein Mensch Gott beschuldigt, ihn allein gelassen zu haben, doch Gott verweist den Menschen darauf, daß die Spuren im Sand allein von ihm sind, als der Mensch in Nöten war und er unsichtbar getragen wurde.

Wie viele Menschen haben ebenfalls darüber nachgedacht, wenn sich im Leben Fügungen ergeben, an die sie Jahre vorher nie einen Gedanken verschwendet haben.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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