Jenseits der Rollen - männlich-weiblich


http://www.info3.de/c5-style/magazin/info3/1021/info3-blog/?p=129

Bereits Steiner hat über die Rollenverteilung nachgedacht und gerade zu diesem Thema werden weitere Untersuchungen notwendig sein.

Zitat:
Festlegungen auf typisch geschlechtliche Identitäten setzen sich über Generationen fort und haben sich tief in unbewusste gesellschaftliche und persönliche Strukturen eingegraben. Auch ein Jahrhundert nach dem Aufkommen des Bewusstseins für Emanzipation und Gleichstellung bleibt noch viel zu verändern. – Aus der Mai-Ausgabe von Info3


Zitat:
"Der Mann sieht im Weibe, das Weib im Manne fast immer zuviel von dem allgemeinen Charakter des anderen Geschlechtes und zu wenig von dem Individuellen“ – mit diesen Worten wies Rudolf Steiner schon Ende des 19. Jahrhunderts auf ein tief eingewurzeltes Phänomen hin: Es ist die Konditionierung des Blicks, mit dem wir wahrzunehmen meinen, was typisch männlich und was typisch weiblich ist, und der fatale gesellschaftliche Ungleichheiten nach sich zieht. Denn, so Steiner damals, „die soziale Stellung der Frau ist zumeist deshalb eine so unwürdige, weil sie in vielen Punkten, wo sie es sein sollte, nicht bedingt ist durch die individuellen Eigentümlichkeiten der einzelnen Frauen, sondern durch die allgemeinen Vorstellungen, die man sich von der natürlichen Aufgabe und den Bedürfnissen der Frau macht.“


Im "emma-forum" kommt deutlich zum Ausdruck, wie streitbar auch Frauen sein können, wenn es um ihre Rechte geht.

Es bleibt zu hoffen, daß sich verändernde Gesellschaftszustände den Frauen das Leben nicht wieder schwer machen und sie in ihr altes Frauenbild zurück schicken werden/dürfen/können/wollen.

Zitat:
Cordelia Fine zeigt in ihrem Buch, dass in unserer wissenschaftsgläubigen Zeit dem weiteren Abbau von Geschlechterklischees große Gefahr von den Neurowissenschaften droht, sofern sie einen geschlossenen Determinismus verbreiten. Denn was nützt das Bemühen um Freiheit, wenn schon alles in unserem Hirn festgelegt wäre – ja, wenn es insbesondere typisch männlich bzw. weiblich vorgeprägte Gehirne gäbe, die dann quasi von Natur aus einen männlichen oder weiblichen Geist produzierten?


Bei Interesse weiter lesen.
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zwar gibt es in jedem Menschen männliche ( rechte Seite ) und weibliche ( linke Seite ) Anteile, doch deutet vieles darauf hin, dass Frauen mehr die rechte Gehrinhälfte ( Emotio ) und Männer mehr die linke Gehrinhälfte ( Ratio ) benutzen. Meiner Meinung nach ist das eine Folge der noch immer rollentypischen Erziehung der beiden Geschlechter.

Alles Liebe

Erich
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Neeneee, ist das so simpel? Was ist mit den Hormonen?
_________________
ஜ ♥ ஜ www.tempel.in ღ ஜ ღ
Etwas Nachtrag noch

Ja klar anteile des anderen Geschlechtes, klar. Aber Neeneee, ist das so simpel? Was ist mit den Hormonen? Die machen die Musik. Erziehung? Stimmt schon! Rollentypische Erziehung, ja. Aber Erzieht die Mutter das Kind so geschlechtsbezogen oder ist das eher der Einfluss der Hormone der Männer&Väter in der Männerwelt auf das alles? Der Junge muss so & so sein/werden: Hart & Bereit für den Krieg. Die Hormon kommen dem werdenden Männern dazu noch engegen. So wird es dann weitergegeben, es war schon immer und die Gesellschaft versumpft im gesitigen Abgrund ohne das sie es merkt/merken will/vermag. Denn Fakt ist das die Masse uns dahin beugt: Religionen haben noch keinem vor irgendetwas bewahrt. Es sind wir im hier und im jetzt welche es zu ändern vermögen.

Ach ja, z.B. wenn ein junger Mann sich als Schwul outet, so kommen die Mütter damit in aller Regel um potenzen damit besser klar als die Väter, oda?
_________________
ஜ ♥ ஜ www.tempel.in ღ ஜ ღ