Die wahre Anbetung vereint Menschen


http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2001681
Zitat:

RELIGION im allgemeinen ist zwar häufig ein entzweiender Faktor, doch die Anbetung des allein wahren Gottes hat die Macht, Menschen zu vereinen. Als Israel Gottes auserwähltes Volk war, fühlten sich viele Nichtjuden zur wahren Anbetung hingezogen. Zum Beispiel gab Ruth die Götter ihres Heimatlandes Moab auf und sagte zu Noomi: „Dein Volk wird mein Volk sein und dein Gott mein Gott“ (Ruth 1:16). Bis zum ersten Jahrhundert u. Z. hatten sich Nichtjuden in großer Zahl zur Anbetung des wahren Gottes bekehrt (Apostelgeschichte 13:48; 17:4). Als dann Jesu Apostel mit der guten Botschaft in immer fernere Länder reisten, wurden viele weitere aufrichtige Menschen in der Anbetung des wahren Gottes vereint. Wie der Apostel Paulus schrieb, hatten sie sich ‘von ihren Götzen hinweg zu Gott gewandt, um wie Sklaven einem lebendigen und wahren Gott zu dienen’ (1. Thessalonicher 1:9). Hat die Anbetung des wahren Gottes auch heute eine solch einigende Kraft?

Skeptiker behaupten, es sei falsch, von „wahren Anbetern“ und „dem wahren Gott“ zu reden. Sie denken womöglich so, weil sie nichts kennen, was als Quelle der Wahrheit geeignet wäre. Doch Menschen unterschiedlichster Herkunft haben nach der Wahrheit gesucht und erkannt, daß die Gottesanbetung keine Angelegenheit des persönlichen Geschmacks sein kann. Allein der Schöpfer aller Dinge ist würdig, angebetet zu werden: Jehova Gott (Offenbarung 4:11). Er ist der wahre Gott, und er hat das Recht zu entscheiden, wie er angebetet werden will.

Damit wir seine Anforderungen kennenlernen können, hat sich uns Jehova durch sein Wort, die Bibel, mitgeteilt. So gut wie allen Menschen auf der Erde ist die Bibel als Ganzes oder in Teilen zugänglich. Außerdem sagte Gottes Sohn, wer in seinem Wort bleibe, werde ‘die Wahrheit erkennen’ (Johannes 8:31, 32). Man kann also die Wahrheit in Erfahrung bringen. Und Millionen ehrlichgesinnte Menschen unterschiedlichster religiöser Herkunft nehmen mutig diese Wahrheit an und werden in der wahren Anbetung vereint (Matthäus 28:19, 20; Offenbarung 7:9, 10).


Manche Menschen wollen angebetet werden. Viele Persönlichkeiten auch.

Und manche Menschen brauchen es, Menschen anzubeten.

Es stellt sich jetzt aber ganz ernsthaft die Frage: Warum will der Mensch andere Menschen anbeten ?

Fühlt sich der Mensch selbst zu klein und braucht Größen aller Art um sich herum ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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Zitat:
Können wir Jesus Christus anbeten?


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Was ist Anbetung? Die Antwort auf diese Frage ist wichtig, nicht nur weil Christen wissen sollten, was darunter zu verstehen ist. Wir wollen auch herausfinden, wer angebetet werden kann. Weil die biblischen Texte ursprünglich in Hebräisch und Griechisch geschrieben worden sind, müssen wir bei der Untersuchung des Themas mit der Bedeutung der hebräischen und griechischen Worte beginnen, die mit „anbeten“ übersetzt werden. Wegen der Art und Weise, wie die hebräischen und griechischen Worte in unsere Sprache übersetzt worden sind, ist es leider schwierig, ein richtiges Verständnis über die ursprüngliche Bedeutung der Anbetung aus unseren Bibelübersetzungen zu gewinnen.

Das hebräische Wort shachah und das griechische Wort proskuneo bilden zu mehr als 80 % die Grundlage für das Vorkommen des Wortes „anbeten“ in den meisten unsere Bibelübersetzungen, so dass wir uns mit diesen beiden Worten ausführlicher befassen wollen. Es gibt noch einige wenige andere Worte, die gelegentlich mit „anbeten“ übersetzt werden, die aber eine eher spezielle Bedeutung haben und wirklich anders übersetzt werden sollten. Ein Beispiel ist das griechische Wort latreuo, das „dienen“ bedeutet, aber in wenigen Fällen mit „anbeten“ übersetzt wird.

Die Untersuchung des hebräischen Wortes shachah und des griechischen Wortes proskuneo zeigt, dass beide Worte „sich verbeugen“ bedeuten. Das hebräische Wort shachah (Strong Nr. 7812) wird für das sich verbeugen oder niederwerfen, oft vor einem Höheren oder vor GOTT gebraucht. In den Bibelübersetzungen wird es mit einer Reihe verschiedener Worte übersetzt, wie „anbeten“, „beugen“, „verbeugen“, „gehorchen“ oder „verehren“.

Das griechische Wort proskuneo (Strong Nr. 4352) kommt vom griechischen Wortstamm pros, „zu“ oder „gegen“ und kuneo „küssen“. Wörtlich bedeutet es, jemandem als Zeichen der Verehrung die Hand zu küssen oder unter Orientalen üblich, auf die Knie zu fallen und den Boden mit der Stirn zu berühren als Zeichen höchster Verehrung. Demzufolge bedeutet es im Neuen Testament sich hinzuknien oder sich niederzuwerfen, um jemanden zu huldigen oder Ehrerbietung zu erweisen, sei es um Respekt auszudrücken oder Unterwürfigkeit zu zeigen.

Die Beispiele des „Anbetens“ in der Bibel bestätigen, dass sich die Menschen in der biblischen Kultur vor den Menschen, denen sie Respekt oder Verehrung zeigen wollten, verbeugten oder niederwarfen.


Soll man nun alle Persönlichkeiten der Geschichte anbeten oder kann man sich aussuchen, wen man anbetet ?

Ich habe Karl Marx nie angebetet - selbst wenn man von ihm gesagt hätte, daß er ein Propett oder ein Offenbarer gewesen wäre. Vielleicht war er einer, der etwas offenbart hat - den Gedanken, daß der Arbeiter sich aus den Ketten befreien soll.

Insofern auch eine Offenbarung.

Wahrscheinlich bin ich unbedingt darauf aus, jemanden anzubeten. Ihn als Menschen zu betrachten, solanger er hier auf Erden herum werkelt, ok - ich akzeptiere die Menschen in ihrem Tun - aber anbeten ? Wozu ?

Manche Menschen können sich da wirklich sehr hinein steigern in ihrer Anbetung, daß man sich wirklich fragt, warum sie das so gern machen ?

Warum sie das machen und wozu ?

Genügt es nicht, sie zu akzeptieren und von ihnen einiges an Aussagen anzunehmen und sie zu verwerten, wenn sie einem als passend und gut und hilfreich erscheinen, aber mehr nicht.

In manchen Ländern mußten die Diktatoren angebetet werden und Stalin wird es bei manchen Menschen noch heute - in Nordkorea geht man soweit, die Gegenstände des Diktators anzuhimmeln, und sei es das Nachtgeschirr.

Ich frage mich nur, was in den Menschen vor sich geht, wenn sie der Anbetung bedürfen ?

Vielleicht kann man es mir erklären.

suche: anbetung
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Wir können nachfragen nach:
anbetung von personen
anbetung von göttern

Da erkennt man beim Öffnen der Seiten: es bleibt alles individuell und doch hat der Mensch immer mal wieder Fragen.

Religion bleibt wohl in der Zukunft nur Privatsache und sollte von Staaten, die vielleicht noch entstehen, beachtet werden. Es sollte nie eine Zeit kommen, in der eine Religion allein das Sagen über die Welt hat. Das ginge auf alle Fälle nie gut aus.

Mit dieser abschließenden eigenen Meinung wünsche ich einen schönen Sonntag.
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Ikarus hat folgendes geschrieben:
Es stellt sich jetzt aber ganz ernsthaft die Frage: Warum will der Mensch andere Menschen anbeten ?


Weil jeder Mensch eine unausgefüllte Sehnsucht in sich trägt, sozusagen mit einem "existenziellen Grundmangel" lebt , es fehlt etwas zum echten Lebendigsein, zum wahren Glück. Es ist eine "Lücke" da, die den Menschen solange plagt und nicht zu Ruhe kommen und echtes Glück finden lässt, bis sie mit dem Unendlichen erfüllt wird.

Menschen sind für nichts Geringeres geschaffen als das Unendliche.

Ein Mensch der dieses Sehnen nicht mit dem Unendlichem ausfüllt, wird es mit Endlichem füllen müssen, um einigermaßen existieren zu können. Derzeit ist dieser Irrweg in westlichen Gesellschaften der Konsum-Materalismus:
Statt der Vereinigung mit Gott sucht der Mensch die "Vereinigung" mit "angebeteten" Popstars, Autos, Fernseher, Computer, Handys etc. Der Konsum-Materialismus hat allerdings einen ganz entscheidenden Haken: Jedesmal wenn ein materieller Wunsch erfüllt ist, dann ist er schon nicht mehr aktuell und muss durch den "nächstgrößeren" oder "nächstaktuelleren" ersetzt werden. Die Leere wird also im Konsum-Materialismus nicht ausgefüllt, sondern ständig überdeckt - die Spirale des ständigen und Immer-Mehr-Konsumierenmüssens dreht sich immer schneller. Der Star von heute ist morgen schon von gestern, der Flachbildfernseher nicht mehr aktuell, das Auto rostig...

„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“

Augustinus
Zitat:
Es stellt sich jetzt aber ganz ernsthaft die Frage: Warum will der Mensch andere Menschen anbeten ?



Um seine Verantwortung ab zu geben"
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Es stellt sich jetzt aber ganz ernsthaft die Frage: Warum will der Mensch andere Menschen anbeten ?


Will 'er' das denn? Ich möchte keinen Menschen anbeten.
Anbetungswürdig ist für mich nur Gott.

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Heute werden von vielen Menschen die Sport-Stars, Musik-Stars, Schauspiel-Stars als Ersatz für Gott angebetet.

Dabei wird vergessen, dass all diese Stars auch nur Menschen sind und ebenso wie wir ihre Fehler und Charakter-Schwächen haben.

Anbeten soll man nur Gott.
Sport-Stars, Musik-Stars, Schauspiel-Stars sind halt greifbar und es ist ja auch alles so schön aufgemacht. Wie soll man sich dem erwehren bei der alternative von lageweiligster buchstabengottgelabere herkömmlicher Religionen?
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Religion muss nicht langweilig sein und Gott ist auf jeden Fall interessanter als ein Schlagersternchen.
Rosenblüte, das ist subjetiv. Gott nutzt in diesem Falle die Schlagersternchen wie Du sie nennst
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