Brief an die Christen


Pommes hat folgendes geschrieben:
Sie wurde halt je nach Fassungsvermögen der jeweiligen Zeit verteilt.


Manchmal kommt mir vor, dass das "Fassungsvermögen" der modernen Menschheit in empathisch-emotionaler Hinsicht durch den massiven technologischen Fortschritt eher ab- als zugenommen hat.

Jedenfalls würde ich die These nicht unterschreiben, dass es eine chronologische "Vorwärtsbewegung" des Menschlichen in der Geschichte gibt.
Pommes
Zitat:
.... Wahr bleibt wahr.

Ja aber was ist denn nun Deiner Ansicht nach wahr? Das es die Sonne oder Religionen und ihre Propheten &&& gibt ist ja klaro. Aber was soll denn wahr sein?
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ஜ ♥ ஜ www.tempel.in ღ ஜ ღ
Burkl hat folgendes geschrieben:
Manchmal kommt mir vor, dass das "Fassungsvermögen" der modernen Menschheit in empathisch-emotionaler Hinsicht durch den massiven technologischen Fortschritt eher ab- als zugenommen hat.

Jedenfalls würde ich die These nicht unterschreiben, dass es eine chronologische "Vorwärtsbewegung" des Menschlichen in der Geschichte gibt.


Dann begebe dich mal auf längere Zeit in ein Land in welchem noch mittelalterlische Gesellschaftsstrukturen herrschen. Du wirst Deutschlands Erde küssen wenn du dort wieder raus darfst.

Obstbaum hat folgendes geschrieben:
Ja aber was ist denn nun Deiner Ansicht nach wahr? Das es die Sonne oder Religionen und ihre Propheten &&& gibt ist ja klaro. Aber was soll denn wahr sein?


Möchtest du jetzt eine konkret formulierte Wahrheit von mir hören? Zu welchem Thema bitte?
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Dann begebe dich mal auf längere Zeit in ein Land in welchem noch mittelalterlische Gesellschaftsstrukturen herrschen. Du wirst Deutschlands Erde küssen wenn du dort wieder raus darfst.


Ich bin Österreicher - und bin daher vorsichtig, wenn es um übertriebene Identifikation mit "deutschem Boden" geht.

Abseits davon - ich kenne eine Familie, die aus einem sehr armen Land Südamerikas kommt. Sie genießen zwar den materiellen Wohlstand in Europa. Die geistige Armut, die allgegenwärtigen grießgrämigen Gesichter mit den Mundwinkeln nach unten, trotz voller Einkaufstaschen - all das macht ihnen Heimweh nach ihrer "mittalalterlichen" Heimat, wo die Menschen sich freundlich grüßen, einander Zeit schenken und ihr Weniges miteinander teilen. Sei also bitte nicht so vorschnell mit deinem Urteil über den "Entwicklungsstand". Ich finde von einer menschlichen Perspektive her "Entwicklungsländer" oftmals wesentlich entwickelter als unsere "1. Welt".
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich bin Österreicher - und bin daher vorsichtig, wenn es um übertriebene Identifikation mit "deutschem Boden" geht.


Ich finde es richtig drollig wie sehr es ein neuzeitliches katholisches Stigma geworden ist die Nazikeule zu schwingen. Sei es im öffentlich Rechtlichem oder von der Kanzel aus. Dabei weiß ein jeder um die schweren Verbrechen gerade von katholischer Seite zu Zeiten der Naziidiologie. Man nutzt von Katholischer Seite schamlos wirklich jedes Mittel um zu versuchen den Menschen Schuld einzureden. Selbst mit hausgemachten Dung.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Abseits davon - ich kenne eine Familie, die aus einem sehr armen Land Südamerikas kommt. Sie genießen zwar den materiellen Wohlstand in Europa. Die geistige Armut, die allgegenwärtigen grießgrämigen Gesichter mit den Mundwinkeln nach unten, trotz voller Einkaufstaschen - all das macht ihnen Heimweh nach ihrer "mittalalterlichen" Heimat, wo die Menschen sich freundlich grüßen, einander Zeit schenken und ihr Weniges miteinander teilen.


Ich habe schon Menschen kennen lernen dürfen die aufgrund ihrer Religiösen Überzeugung aus ihren Ländern fliehen mussten. Weil sie dort, ähnlich wie zu den mittelalterlischen Zeiten Roms, für ihre Überzeugungen ansonsten enteignet oder umgebracht würden. Ich bin sicher das deine kleine Familie nicht aus einem solchen Örtchen kommen dürfte.
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@Pommes

Die Bemerkung betreffend Deutschlands Boden war eigentlich humorvoll gemeint. Als Anspielung auf die wechselvolle Beziehung in der Geschichte zweier deutschsprachiger Länder, die nach einem augenzwinkinden Sager "die gemeinsame Sprache trennt".

Pommes hat folgendes geschrieben:
Ich habe schon Menschen kennen lernen dürfen die aufgrund ihrer Religiösen Überzeugung aus ihren Ländern fliehen mussten. Weil sie dort, ähnlich wie zu den mittelalterlischen Zeiten Roms, für ihre Überzeugungen ansonsten enteignet oder umgebracht würden.


Die kenne ich auch.

Allerdings weiß ich nicht, was das jetzt mit der These eines zu beobachtenden "Gesamtforschritts" der Menschheit in der Geschichte zu tun hat. Ich denke zu allen Zeiten gab es Gutes und Böse, es ist nicht zu "quantifizieren", wann das mehr oder weniger der Fall war. Jedenfalls glaube ich nicht, dass das Gute durch Zeitablauf wächst.
Pommes
Zitat:
Möchtest du jetzt eine konkret formulierte Wahrheit von mir hören? Zu welchem Thema bitte?

Nein, denn das Thema wäre gleich. Wie lässt sich feststellen das es sich um Wahrheiten handelt ?
Ich denke das geht nicht denn wenn es ca. 2500 Religionen (weis nicht genau, habe ich von Pjotr Kala) gibt, dann haben wir auch viele 1000sende diverse Ansichten der Dinge die da sind welche sich kaum einebnen lassen. Das ist einfacher Glaube zu div Inhalten der Religionen.

Das wir tief im Herzen spüren/wissen da es da etwas gibt sollten wir nicht auf den Glauben/Ansichten der jeweiligen Religionen stülpen. Das ist fatal & führt leicht zu fundamentalismus div. Arten, wie ich finde.

Wir brauchen etwas akuelles, etwas von uns allen. Lasst uns einen Weg ersinnen, beleuchten.
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Burkl hat folgendes geschrieben:
Die kenne ich auch.

Allerdings weiß ich nicht, was das jetzt mit Thes eines zu beobachtenden "Gesamtforschritts" der Menschheit in der Geschichte zu tun hat.


Das es heute ganze Kontinente gibt in welchem der Mensch frei seine Meinung äußern darf, frei seine Religion leben darf und sich frei entfalten darf. Zudem haben wir Gesetze welche jedermanns Hab und Gut rechtlich geschützt ist, man nicht ungestraft morden kann uns. und kein oberster Herrscher auf das einfache Volk hernieder willkürt. Sondern frei demokratisch vom besagten "einfachem Volke" gewählt wird.

Der Humane Fortschritt weltweit ist ein unverkennbarers Wirken auf der Welt. Betrachte einfach dein Land mit den Zuständen von vor 200 - 300 Jahren im Vergleich zu heute. Eine klare humanitäre Verfeinerung ist unverkennbar. Oder willst du die Menschen von heute mit den Menschen von vor 500 Jahren vergleichen?
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Obstbaum hat folgendes geschrieben:
Nein, denn das Thema wäre gleich. Wie lässt sich feststellen das es sich um Wahrheiten handelt ?


Sobald die Vernunft es voll erfassen kann. So denke ich zumindest.

Obstbaum hat folgendes geschrieben:
Ich denke das geht nicht denn wenn es ca. 2500 Religionen (weis nicht genau, habe ich von Pjotr Kala) gibt, dann haben wir auch viele 1000sende diverse Ansichten der Dinge die da sind welche sich kaum einebnen lassen. Das ist einfacher Glaube zu div Inhalten der Religionen.

Das wir tief im Herzen spüren/wissen da es da etwas gibt sollten wir nicht auf den Glauben/Ansichten der jeweiligen Religionen stülpen. Das ist fatal & führt leicht zu fundamentalismus div. Arten, wie ich finde.

Wir brauchen etwas akuelles, etwas von uns allen. Lasst uns einen Weg ersinnen, beleuchten.


Aber wenn mein eigener Weg der einer bestehenden Religion ist? Ich möchte mir gar keine Religion basteln. Ich bekomme ja auch kein Fahrrad geschenkt und versuche mir daraus ein U-Boot zu bauen.
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Pommes hat folgendes geschrieben:
Das es heute ganze Kontinente gibt in welchem der Mensch frei seine Meinung äußern darf, frei seine Religion leben darf und sich frei entfalten darf.


Es gibt aber auch ganze Kontinente mit wesentlich mehr Einwohnern, wo dies nicht der Fall ist. Menschenrechte sind immer ein zerbrechliches Gut, auch in den Ländern wo es sie gibt - sind sie nicht "endgültig" gesichert, werden in Frage gestellt und bedrängt.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Oder willst du die Menschen von heute mit den Menschen von vor 500 Jahren vergleichen?


Die Grundfragen des Menschen haben sich nicht geändert. Woher komme ich, wohin gehe ich, was soll ich tun, wonach mein Leben ausrichten?