Zuviel Positivismus


drogeninduzierte Psychose 1998 2000 2001
speedige Drogen also upper's

Nenn dich und mich einfach mal Schock-erfahren dadurch

noch ein Zitat und dann erklär ich den Zusammenhang

Das leben wird vorwärts gelebt, kann aber nur rückwärts verstanden werden

so, da dacht ich lange Jahre Bullshit was für ne Schmach was für ne Schande
Psychiatrie von innen, mit den Händen an der Tür wie das alte
Kummerkasten Bild

und plötzlicher Tod, in meinen Armen sozusagen, meines Lebenspartners

Rückblickend kann ich dir sagen, ich bin dankbar für die Psychosen weil ich durfte schon einen Bruchteil SCHOCK
dadurch einüben - ich war geistesgegenwärtig, konzentriert
handlungsfähig - alles -
weil Adrenalin, körpereigenes, bis Anschlag
leuthner hat folgendes geschrieben:
Man kann beide Wege gehen, sowohl den positiven wie auch den negativen. Ich bin den negativen Weg zuerst gegangen, habe mich aber vor gut 13 Jahren für den positiven Weg entschieden, der ein Weg der Mitte ist, und bei dem ich mich wohl fühle, und bei dem ich glücklich bin.

Alles Liebe

Erich



Woran hast du den erkannt was der positive b.z.w. der negative Weg ist?
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Pauli
Gott weiß alles und sieht alles aber wie tolerant ist er?
Lieber pauli!

Mein früherer Weg war für mich zerstörerisch und selbstzerstörerisch, voll von Ängsten und Sorgen, voll von Süchten, triebgesteuert bis hin zur Perversion, dabei andere Menschen ausnutzend und voll von negativen Gedanken ( vor allem Selbstmordgedanken ) und negativen Emotionen ( vor allem Neid, Wut und Ärger ). Mein heutiger Weg ist frei von all dem, ich bin in der Liebe, ich bin ausgeglichen und habe meinen Inneren Frieden, Freude leitet mich den ganzen Tag, ich bin zufrieden und glücklich und fühle mich pudelwohl.

Da brauche ich nicht lange überlegen, welcher Weg der Negative und welcher Weg der Positive für mich ist.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Bei "dogmatischem Positivismus" wie man ihn manchmal antrifft (der kann z.B. in weltanschaulichen Gruppierungen vorkommen), bin ich sehr skeptisch bis ablehnend.

Meine Befürchtung ist, dass da ganz leicht (aufgrund eines Ideals) mal negative Gefühle unterdrückt werden, die dann im schlimmsten Fall in der Form einer Depression oder anderen Erkrankung wieder hochgespült werden.

Viel wichtiger empfinde ich es, dass man mit seinen Gefühlen einen guten Kontakt hat und lernt, dass man diese "anguckt" und akzeptiert.

Ich habe schon Menschen erlebt, die sich selbst gnadenlos verurteilen, weil sie in dieser oder jener Hinsicht "negative Gefühle" haben oder einen Menschen nicht mögen.

Das kann m.E. bis zum "Plattmachen" eines gesunden Unrechtsbewusstseins führen, weil man sich innerlich zwingt, alles "positiv" zu sehen.
In der Geschichtswissenschaft versteht man unter Positivismus, dass man nach gezielten Beweisen für eine bestimmte Sache forscht und zwar unter vorher definierten Voraussetzungen. Also man legt sich z.B. einen möglichen Vorgang zurecht, der so und so stattgefunden haben könnte und sucht dann nach konkreten Beweisen dafür. Hat gar nichts mit dem allgemeinen Verständnis von positiv/negativ zu tun.
Zum Thema, nein man muss nicht glücklich sein, aber man darf glücklich sein.