'Abdu'l-Bahá


Am 28. November 1921 verschied 'Abdu'l-Bahá in Haifa/Israel

Die Bahai auf der ganzen Welt gedenken heute, wie jedes Jahr, dieses Tages.

Hasan M. Balyuzi schrieb in seinem Buch
'Abdu'l-Bahá
Der Mittelpunkt des Bündnisses Bahá'u'lláhs

>In dem Lande, das wir als das Heilige Land kennen, gab es während der ganzen letzten zweitausend Jahre seiner turbulenten Geschichte kein Ereignis, das alle Bewohner, wie verschieden ihr Bekenntnis, ihre Herkunft und ihre Absicht auch war, in ihren Gefühlen und Gedanken so vereinigte wie das Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás.
Juden und Christen, Muslime und Drusen aller Überzeugungen und Bekenntnisse, Araber und Türken, Kurden, Armenier und andere Volksgruppen waren in der Trauer um Seinen Abschied, im Bewusstsein des großen Verlustes, den sie erlitten hatten, vereint.

...Der Hochkommisar von Palestina, der Gouverneur zu Jerusalem, der Gouverneur von Phönizien, die höchsten Staatsbeamten der Regierung, die Konsuln der verschiedenen Länder mit Sitz in Haifa, die Oberhäupter der verschiedenen religiösen Gemeinschaften, die Notabeln von Palästina, Juden, Christen, Muslime, Drusen Ägypter, Griechen, Türken, Kurden, Scharen Seiner amerkanischen, europäischen und einheimischen Freunde, Männer, Frauen und Kinder von hohem und niederem Stand, alle, etwa zehntausend an der Zahl, beweinten den Verlust ihres geliebten Herrn.<


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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh


Begräbnis von Abdul-Baha


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Weiter aus dem Buch von Balyuzi:

>Der eindrucksvolle Trauerzug wurde von einer Ehrenwache geführt, die aus der Stadtwache bestand; ihr folgten die Jugendorganisationen der muslimischen und christlichen Gemeinden, die ihr Banner trugen. Ein Chor muslimischer Sänger sang Verse aus dem Koran.
Die Oberhäupter der muslimischen Gemeinden, an der Spitze der Mufti, eine Anzahl christlicher, und zwar römischer, griechischer und anglikanischer Geistlichen- alle schritten dem heiligen Schrein voraus, den die Schultern Seiner Geliebten trugen.....
.... und das fassungslose Schluchzen der Verlassenen, die den Verlust ihres einzigartigen Freundes beweinten, der sie in all ihren Nöten und ihrem Kummer beschützte und dessen großherzige Güte sie selbst und ihre Kinder vor dem Hungertod bewahrt hatte.

"O Gott, mein Gott!" jammerte das Volk wie aus einem Munde, "unser Vater hat uns verlassen, unser Vater ist von uns gegangen!"<


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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Als 'Abdu'l-Bahá als Verbannter ins Heilige Land kam, war Er ein Gefangener, Geächteter, schlimmsten Anfeindungen ausgesetzt. Trotz allem war Er Tag und Nacht für andere da.

Nach Seinen Tod war die ganze Bevölkerung zutiefst erschüttert über den schmerzlichen Verlust, besonders die Armen, Bedürftigen und Unterdrückten.

Aus vielen Teilen der Erde gingen schriftliche Beileidsbekundungen ein. Nicht nur von Seinen Anhängern sondern auch von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Winston Churchill telegrafierte z.B. an den Hochkommisar für Palästina:

"....der Bahai-Gemeinde im Namen der Regierung Seiner Majestät deren Symphatie und ihre Teilnahme am Tod von Sir 'Abdu'l-Bahá... zu übermitteln."


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Bahá'u'lláh
Namaste

Liebe Linde,

Beispiele wie das Telegram des Churchill würde ich nicht unbedingt nutzen um den Ruf, die Bedeutung oder die Lebensführung eines Menschen zu illustrieren. Schließlich weiß man das hinter sowas meist politisches Kalkül gepaart mit "das macht man halt so"- Pietät steckt.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Namaste

Liebe Linde,

Beispiele wie das Telegram des Churchill würde ich nicht unbedingt nutzen um den Ruf, die Bedeutung oder die Lebensführung eines Menschen zu illustrieren. Schließlich weiß man das hinter sowas meist politisches Kalkül gepaart mit "das macht man halt so"- Pietät steckt.


Auch nur gegenüber Personen welche einen größeren Ruf genießen oder eine hohe politische Position haben. Sowas stärkt dann das eigene Ansehen. Zu der damaligen Zeit war die Baha'i Religion aber noch sehr klein vertreten. Deshalb erachte ich die reiche Anteilname an seiner Heiligkeit sehr wohl als Ausdruck von Symphatie von allen Seiten.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Das magst Du gern tun, Pommes. Ich traue keinem Politiker weiter als ich ihn werfen könnte. Und ich bin kein guter Werfer
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Hallo an alle,

ich habe hier noch einen kleinen Nachtrag zum Hinscheiden Abdu'l Bahas auf meinem Weblog:

http://bezugspunkte.wordpress.com/2.....iner-verspaterer-nachruf/

Lg Yahia
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https://youtu.be/XJ9E4sbnW-k
Abdu'l-Baha (1844-1921) ist der älteste Sohn Baha'u'llahs, des Stifters der Baha'i-Religion. Mit Ihm teilte Abdu'l-Baha seit seinem achten Lebensjahr für seinen Glauben Verbannung, Haft und Kerker. Erst sechsundfünfzig Jahre später sollte er als gealterter, von Entbehrungen gezeichneter Mann im Jahre 1908 wieder die Freiheit erlangen.
Trotz aller eigenen Not wurde Abdu'l-Baha bekannt als Helfer der Armen. Unablässig warb er für Toleranz und Verständigung unter den Religionen. Er war zu Gast in Moscheen, in Synagogen und Kirchen. Zu den Juden spach er von Christus, zu den Christen von Muhammad. Unermüdlich warb er für Frieden und Aussöhnung. Die Beisetzung Abdu'l-Bahas im Jahre 1921 wurde zur bislang volkreichsten Demonstration gemeinsamer Betroffenheit und Trauer sämtlicher Religions- und Bevölkerungsgruppen Palästinas.

(Das hab ich grad hier im Forum gefunden, unter Abdu'l-Baha )
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Bahá'u'lláh
BRITISCHE REGIERUNG GEDENKT ABDUL-BAHAS BESUCHE VOR EINHUNDERT JAHREN

Vor einhundert Jahren besuchte Abdul-Bahá bei seinen Reisen in die westliche Welt auch die Hauptstadt des britischen Königreichs. Aus diesem Anlass empfingen Regierungsmitglieder und Abgeordnete des Parlaments Ende November mehr als 80 britische Bahá’í zu einer einzigartigen Veranstaltung. Gemeinsam würdigten sie den Besuch des Sohns des Religionsstifters der Bahá'í. Es war der erste Empfang der britischen Regierung für die Bahá’í-Gemeinde.
Britische Regierung würdigt ’Abdul-Bahás Besuch
www.bahai.de
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