'Abdu'l-Bahá


Besuch in Budapest vom 9.-18. April 1913

Fortsetzung:

'Abdu'l-Bahá hielt mehrere Ansprachen, sowohl öffentlich als auch im Kreise von Würdenträgern des ungarischen Parlaments und der ungarischen Akademie sowie bei Versammlungen der ungarischen Theosophischen Gesellschaft. Bei einer dieser Ansprachen sagte Er: "Ich bin glücklich, dass es mir möglich ist Ungarn zu besuchen, denn dies ist das Land, in dem die Kultur des Westens und die warmherzige Gastfreundschaft des Ostens aufeinander treffen und miteinander verschmelzen." (nicht autorisierte Übersetzung, vgl. http://news.bahai.org/story/187)


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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
'Abdu'l-Bahá in Budapest 1913

Fortsetzung:

Am Abend des 11. April sprach Er im Alten Parlament in Budapest. In einem Bericht über diese Veranstaltung heißt es: "Am Abend dieses Tages folgte der Meister einer Einladung in das alte Parlament, die von der Friedensgesellschaft, dem Esperantoclub, dem Frauenverein und der orientalischen Handelsakademie erfolgt war. Etwa 500 Personen waren anwesend, darunter hohe Offiziere. Die Versammlung wurde durch den Reichstagsabgeordneten Domherr Dr. Alexander Giesswein eröffnet. Während 'Abdu'l-Bahá länger über die Einheit der Menschheit, über universalen Frieden und Frauenrechte, über die internationale Sprache und über die Einheitlichkeit von Ost und West durch die moralische Kraft der göttlichen Lehre sprach, wurde er wiederholt durch stürmische Beifallskundgebungen unterbrochen. Nach Beendigung der Ansprache dankte der Domherr mit beredten Worten. Während nun Dr. Giesswein zur Linken von 'Abdu'l-Bahá stand, bestieg der bekannte, ehrwürdige Orientalist Professor Goldziher die Rednertribüne und stellte sich zur Rechten des geliebten Meisters. Es war ein ergreifender Anblick, Vertreter von zwei Religionen, einen hohen katholischen Priester und einen berühmten jüdischen Professor, Hand in Hand mit 'Abdu'l-Bahá vereint stehen zu sehen." (Alice Schwarz, "Zeiten, die mein Herz berührten", S. 102)


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Bahá'u'lláh
'Abdu'l-Bahá in Budapest 1913

Fortsetzung:

Am Vormittag des 13. April sprach Er zu einer Gruppe von Besuchern - hauptsächlich Theosophen: "Vor nahezu zweitausend Jahren wurde die christliche Lehre abgelehnt. Als sie jedoch später die Herzen vieler erfüllte und mächtig wurde, begriff man erst, von welcher Bedeutung sie ist. Dreihundert Jahre vergingen, bis die christliche Lehre nach Europa drang und sich dort verbreitete. Die Lehre von Bahá'u'lláh benötigte nur 60 Jahre, um im Osten und Westen bekannt zu werden. Wir begegneten Bahá'í, wohin wir auch auf dieser Reise kamen. Der Name der Heiligen Lehre ist schon bis nach Honolulu gedrungen und hat Seelen erfasst. Auch hier haben wir eine Flamme entzündet. Der Tag wird kommen, da ihr Licht leuchten wird. Anfangs ruht der Spross in einem kleinen Kern. Wächst dieser zu einem Baum heran, so trägt er herrliche Früchte." (Alice Schwarz, "Zeiten, die mein Herz berührten", S. 106)




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Bahá'u'lláh
Am Sonntag würdigten über 200 Menschen im Zentrum der Bahá’í-Gemeinde in Langenhain den Besuch ‘Abdu’l-Bahás in Deutschland vor einhundert Jahren. Dabei stand die Aktualität der Botschaft des ältesten Sohnes Bahá’u’lláhs für den religionsübergreifenden Dialog im Vordergrund, wie die Bahá’í Ingeborg Franken betonte. „Es gibt noch viel zu tun“, sagte der Europapolitiker Michael Gahler. „Wir sind auf einem guten Weg“, der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland, Jürgen Micksch.

www.bahai.de


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Bahá'u'lláh
1913
'Abdu'l-Bahá in Budapest



Am 18. April verließ 'Abdu'l-Bahá Budapest, um sich nach Wien zu begeben. "Zu Seinem Abschied waren viele gekommen, um dem Meister Lebewohl zu sagen; sie waren zutiefst erschüttert von der Reinheit und Größe, die von Ihm ausging. " (Alice Schwarz, "Zeiten, die mein Herz berührten", S. 112)



http://news.bahai.org/story/187)
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Bahá'u'lláh
‘Abdu’l-Bahás Besuch in Wien vom 18. bis 24. April 1913

Am Freitag, den 18. April, traf ‘Abdu’l-Bahá mit Seiner Begleitung abends um 18:30 Uhr in Wien ein. Leider hatten sich Seine gesundheitlichen Beschwerden verschlimmert.

Am nächsten Tag besuchte Er den türkischen Gesandten, ein guter Freund, den Er schon in ‘Akká kennengelernt hatte. Er sprach mit ihm über die letzten Jahre Seiner Gefangenschaft in ‘Akká und erzählte ihm von Seiner Reise durch Nordamerika.

Während Seines Aufenthalts in Wien wurde ‘Abdu’l-Bahá in die berühmte, gerade menschenleere Karlskirche geführt. Dort wandte Er sich an Seine Begleitung mit den Worten „Wie schön ist dieser Dom geschmückt für das Auge, doch wo ist der göttliche Geist in Wirklichkeit zu finden?“ (Zitat aus: Alice Schwarz, „Zeiten, die mein Herz berührten“, S. 116)

Mehrfach sprach ‘Abdu’l-Bahá bei Treffen, die Ihm zu Ehren von der Österreichischen Theosophischen Gesellschaft veranstaltet wurden. Bei einer dieser Gelegenheiten sprach Er über materiellen und geistigen Fortschritt: „Materieller Fortschritt ist zeitlich, ihm folgt die Vergänglichkeit. Wenn der Mensch noch so gute materielle Fortschritte macht, so kann er doch nie ein vollkommenes Glück und Ruhe finden, auch wird die Erinnerung an ihn nicht dauern, er wird vergessen werden. Der geistige Fortschritt aber schafft ewiges Glück und ist eine Quelle der Erziehung und des Schutzes für die Menschheit; ja, er bedeutet ewiges Glück für die Menschen. Es ist aber nötig, dass die Menschen den materiellen und den geistigen Fortschritt pflegen. Verglichen mit der göttlichen Hilfe ist die materielle begrenzt. Die Führung der menschlichen Seele durch göttliche Hilfe ist jedoch unbegrenzt; sind beide im Einklang, so ist dies am besten.“ (Zitat aus: Alice Schwarz, „Zeiten, die mein Herz berührten“, S. 118)



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Bahá'u'lláh
Festakt in Stuttgart - WDR sendet dazu einen Radiobeitrag

Am Sonntag wird auf WDR 5 in der Sendung: "Diesseits von Eden", 9:20 - 10:00 Uhr.
Siehe: http://www.wdr5.de/sendungen/diesse.....s/d/21.04.2013-09.20.html

über den Festakt zu Ehren von 'Abdu'l-Bahás Besuch bereichtet:

"Sohn des Bahai-Gründers in Deutschland
1913 besuchte 'Abbás Effendi, der älteste Sohn
des Religionsstifters der Bahá'i Stuttgart.
Autor: Frank Aheimer"

Der Beitrag wird anschließend als Podcast verfügbar sein und kann 10 Tage angehört werden.


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Bahá'u'lláh
Liebe Linde,

ich möchte Dir mal herzlichen Dank sagen für Deine wertvollen Beiträge hier zu Abdu'l Baha.
Vielen Dank auch auf den Hinweis zu der TV-Sendung.

Alles Liebe,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Am Mittwoch, dem 17. April 2013 lud die Bahá'í-Gemeinde Stuttgart zu einem Festakt anlässlich des 100. Jahrestags des Besuchs von 'Abdu'l-Bahá in Stuttgart ein. Der Festakt unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann fand im wunderschönen Wilhelma-Theater statt.

Hier einige Fotos:

https://plus.google.com/photos/1114.....3?authkey=CNGxo7Leg8iD6AE

Liebe Grüße
Linde

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Zitat:
Liebe Linde,
ich möchte Dir mal herzlichen Dank sagen für Deine wertvollen Beiträge hier zu Abdu'l Baha.
Vielen Dank auch auf den Hinweis zu der TV-Sendung.
Alles Liebe,
Minou


Gern geschehen! Es ist mir ein Herzensbedürfnis, liebe Minou!
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