Die Widerspieglung der Moral des Imam Mahdi an seine


    „In der heiligen Stadt Qadian wurde ein indischer Gesandter geboren, der seine Umgebung mit seiner Tugendhaftigkeit und hoher Moral prägte. Diese guten Eigenschaften spiegeln sich auch in seinen Hunderttausenden von Anhängern wider.“

(Statesman Dehli, 12. Februar 1949)



Chaudhry Zafrullah Khan(ra) schreibt über seine Mutter:



„Sie pflegte zu sagen: ‚Wenn Gott nicht feind ist, so kann kein anderer Feind jemandem schaden. Daher betrachte ich niemanden als Feind.’ Deshalb behandelte sie selbst ihre Feinde sehr gut. Sie pflegte zu sagen: ‚Wenn man einen Menschen mag, so ist es ganz natürlich, dass man ihn auch gut behandelt. Wozu soll man dann hierfür belohnt werden?Der Mensch sollte für Allahs Wohlgefallen auch mit den Menschen freundlich und höflich umgehen, mit denen man sich nicht wohlfühlt.’ Sie lebte in Daska und pflegte einen sehr liebevollen Umgang mit den dortigen Menschen. Und auch die Menschen respektierten sie sehr. Als die Auseinandersetzungen mit den Ahrar (eine Anti-Ahmadiyya-Bewegung) begannen, war auch ihr Ort davon betroffen, und dieselben Leute, die zuvor ihre Hilfe in Anspruch nahmen, feindeten sie nun an. Doch auch diese Anfeindungen änderten nichts an der Haltung meiner Mutter. Und wenn jemand aus der Verwandtschaft ihr vorwarf, einer Person zu helfen, die zu den Ahrars gehört und uns bekämpft, so missbilligte sie solche Äußerungen und sagte: ‚Weshalb wollt ihr mich von diesem Dienst abhalten?’“

Der Erzähler schreibt, dass sie einmal damit beschäftigt war, verschiedene Kleidung anzufertigen. Der Erzähler fragte sie, für wen die Kleidung bestimmt sei. Sie antwortete, dass die Kleidung für die Kinder einer gewissen Person bestimmt sei. Er erwiderte: „Sie sind ja auch seltsam! Der Mann ist ein Ahrar und bekämpft die Jama'at, und Sie fertigen Kleidung für ihn an?“ Sie entgegnete: „Wenn diese Leute Unfug stiften, so schützt uns Gott vor ihrem Unfug. Und solange Er mit uns ist, können sie uns mit ihrem Unfug nicht schaden. Der Mann ist arm und hat nichts, um die Körper seiner Kinder und Enkel zu bedecken. Und weil er in meinen Augen bedürftig ist, fertige ich diese Kleidung für ihn an. Und weil du dich beschwert hast, ist es nun deine Strafe, dass du diese Kleidung zu ihm nach Hause lieferst, nachdem ich fertig bin.“ Doch gleichzeitig wies sie darauf hin: „Es handelt sich um einen Ahrar, auf den die anderen Ahrar schauen werden. Deshalb sollst du nachts zu ihm hingehen, damit die anderen Ahrar nichts mitbekommen und ihn nicht deswegen belästigen, dass er Kleidung von Ahmadis angenommen hat.“


(“As’haab-e-Ahmad”, Bd. XI, hrsg. 1962, S. 175-176)

Zudem war es ihre besondere Leidenschaft, sich um Witwen und Waisen zu sorgen.Der Erzähler schreibt,dass sie sich um die Mitgift der Mädchen kümmerte und alle Vorbereitungen eigenhändig traf und Kleidung anfertigte.
(Zusammenfassung aus: “As’haab-e-Ahmad”, Bd. XI, hrsg. 1962, S. 186)




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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )