Neues Kindergebetbuch aus dem Esslemont Verlag


In Kürze erhältlich bei uns: ein neues Gebetbuch für Kinder aus den Bahá'í-Schriften



Infos auf:
http://esslemont-verlag.org/kindergebetbuch.html

Wie alle Bücher des Esslemont Verlages um nur 1,- Euro erhältlich
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"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi
Ne... also...
Das ist mir eindeutig zu teuer.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Hm.. sicher sehr preiswert, aber ob es richtig ist kleine Kinder auf eine bestimmte und offensichtlich nicht frei gewählte Religion und das damit verbundene Weltbild einzustimmen? Ich denke nicht. Nicht das ich gleich lauthals "Gehirnwäsche" propagieren möchte, aber das Vorgehen muß doch in hohem Maße skeptisch betrachtet werden.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Was ist falsch daran sein Kind auch im Häuslichen Kulturkreis aufwachsen zu lassen? Man nimmt seine Kinder ja auch mit in die Kirche. Oder die Moschee. Ich denke das gehört in einen Religiösen Haushalt mit dazu.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Sehe ich eben anders. Ich empfinde es als gut einem Kind die Freiheit der Entscheidung zu gewähren die ein Erwachsener auch hat und für sich als selbstverständlich begreift. Alles andere ist Zwang und hat in einer modernen und mehrheitlich freien Gesellschaft nichts zu suchen.
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Nun, der Maßstab für "modern" und "freiheitlich" liegt im Auge des Betrachters. Zumal verstehe ich nicht wo du in einem Gebet die Einschränkung der Freiheit eines Kindes siehst. Ein Bahai darf sowieso erst mit 15 Baha'i werden. Die Entscheidung ist absolut frei.

Ein Kind wird auch innerhalb eines Buddhistischen Haushaltes Buddhistisch geprägt.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
aber ob es richtig ist kleine Kinder auf eine bestimmte und offensichtlich nicht frei gewählte Religion und das damit verbundene Weltbild einzustimmen? Ich denke nicht.


Das Kind ist doch nicht gezwungen die Religion anzunehmen. Die Bahai-Religion ist eine der wenigen Religionsgemeinschaften die keine Riten an Kindern vornimmt.

Es bleibt dann jedem Kind aus einer Bahai-Familie freigestellt sich mit 15 aktiv zu erklären. So wie es jedem anderen Menschen auch möglich ist. In Deutschland zumindest ist es sogar Praxis, dass Kinder (ab 15) aus Bahai-Familien, wenn sie sich erklären, sogar noch einen Aufsatz dazu schreiben sollen warum sie das machen: ein Kriterium das an keinen volljährigen Konvertiten gestellt wird.

Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Nicht das ich gleich lauthals "Gehirnwäsche" propagieren möchte, aber das Vorgehen muß doch in hohem Maße skeptisch betrachtet werden.


Welches "Vorgehen" bitte? Das Kinderbücher existieren?

Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Sehe ich eben anders. Ich empfinde es als gut einem Kind die Freiheit der Entscheidung zu gewähren die ein Erwachsener auch hat und für sich als selbstverständlich begreift. Alles andere ist Zwang und hat in einer modernen und mehrheitlich freien Gesellschaft nichts zu suchen.


Welcher Zwang bitte im Falle der Bahai?

Solche Bücher dienen doch gerade dem Zwecke, dass das Kind - im Rahmen seiner Fähigkeiten - die Religion selbst erforschen kann, wenn es möchte. Kein Kind ist gezwungen Bahai zu werden.

Welche Freiheit wird hier irgendeinem Kind genommen?



Nur am Rande: Es gibt auch buddhistische Kinderbücher. Siehe https://www.google.de/search?q=buddhistische+kinderb%C3%BCcher
Lieber Tiro,

eine gewisse weltanschauliche Prägung gibt doch jedes Elternteil seinen Kindern weiter, ob atheistisch oder religiös. Das sollten Eltern zumindest tun. Wenn sie das nicht täten, wäre es sicher nicht gut um das Kind bestellt.

Es kann auch nicht schaden, wenn ein Kind dazu gebracht wird, sich in einer Weltanschauung "zuhause" zu fühlen. Solange damit keine Abwertung andersgläubiger einhergeht, sehe ich darin kein Problem.

Solange das Kind ab einem gewissen Alter dazu ermutigt wird, die eigene Weltsicht kritisch zu hinterfragen und ihm die Freiheit gelassen wird, sich auch gegen die Religion der Eltern zu entscheiden, ist doch alles in Ordnung.

Liebe Grüße,
Bernhard
Zitat:
Solche Bücher dienen doch gerade dem Zwecke, dass das Kind - im Rahmen seiner Fähigkeiten - die Religion selbst erforschen kann, wenn es möchte. Kein Kind ist gezwungen Bahai zu werden.

Welche Freiheit wird hier irgendeinem Kind genommen


Wenn Du ehrlich bist, musst du zugeben, dass eine ziemlich starke Prägung besteht - um Atheismus wird es in solchen Büchern nicht gehen. Natürlich wird so kein Zwang ausgeübt, aber völlige Freiheit gibt es nicht. Auf der anderen Seite, ist eine völlig weltanschauliche neutrale Erziehung auch gar nicht möglich. Vielleicht auch gar nicht wünschenswert.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
yogi hat folgendes geschrieben:
völlige Freiheit gibt es nicht.


Völlig richtig, auch wenn du es wohl anders gemeint hast.

Zitat:
Wenn Du ehrlich bist, musst du zugeben, dass eine ziemlich starke Prägung besteht - um Atheismus wird es in solchen Büchern nicht gehen.


Deswegen hat Saed sie ja auch als Bahai-Kinderbücher und nicht als weltanschaulich neutrale Kinderbücher vorgestellt. Sofern so etwas überhaupt möglich sein könnte bzw. das wünschenswert wäre, wie du ja selbst angedeutet hast.