Neues Kindergebetbuch aus dem Esslemont Verlag


Also ich würde so ein Kinderbuch nicht kaufen. Aber ich hätte nun nichts dagegen, wenn unsere beiden es im Kindergarten vorgelesen bekommen. Sie gehen zB ja auch in einen katholischen Kindergarten. Dieser wird auch von Kindern mit anderem religiösen Hintergrund besucht.

Ich finde es auch richtig interessant, wieviel Emotionen in dies Thema Religion gesteckt wird und dagegen sehe wie die Kinder selbst damit umgehen. So herrlich einfach, dass es ein Genuß ist. Ich konnte beim freien Rollenspiel schon christliche Mädchen mit Kopftuch zusehen oder auch, wenn kein Mädchen mitgespielt hat, Jungs mit Kopftuch.

Wir hätten mit so einem Buch jedenfalls kein Problem. Wir sprechen viel mit unseren kleinen und sie erzählen auch schon von sich aus viel aus dem Kindergarten. Auch spreche ich oft mit den Erzieherinnen. Ich denke, sollten da schädliche Einflüsse entstehen, würden wir das mitbekommen und eingreifen können.
Auch können wir beide unseren jeweiligen Standpunkt zur Religion vertreten und Kindgerecht formulieren. Ich kenne diese bohrenen Fragestunden die Burkl erwähnt hat ganz gut

liebe Grüße
Nadja
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GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
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Humanistischer Pressedienst
Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz
Zitat:
So herrlich einfach, dass es ein Genuß ist.


Ist es auch Für die Kinder ist es so ein natürlicher Prozess. Und ich finde, dass Werte-Erziehung ungemein wichtig ist. Menschen, die Vertrauenswürdig sind, haben in der Regel ihr Fundament in der Kindheit gelegt bekommen. Und wenn es aus einer religiösen Quelle kommt, ist es doch per se nicht bedenklich.

Man muss sich eben damit auseinandersetzen, die Hintergründe verstehen und die Absichten, ob Kinder manipuliert oder zu selbständigen Gestalter ihrer Lebensumstände erzogen werden!
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Hallo Pommes,

Ich habe durchaus kein Problem mit den Monotheistischen Religionen per Se. Ich habe auch keine objektive Abneigung gegen eine dieser Religionen. Subjektiv gesehen jedoch, also nur für mich selbst und meinen Weg betreffend, lehne ich jede monotheistische Religion ab. Wäre dem anders wäre ich wohl noch Christ.


Ich kann mir auch gut vorstellen das du als Christ Anfeindungen aufgrund deiner Sexuellen Neigungen erfahren hast. Deshalb bist du wahrscheinlich auch leicht stigmatisiert.

Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Was ich aber subjektiv wie objektiv ablehne und wem ich mich entgegenstelle ist Manipulation, Freiheitsbeschränkung und Fremdlenkung unschuldiger Menschen, insbesondere wenn es sich um Kinder handelt.


Verzeihung, aber dann dürfte man sein Kind weder in die Schule schicken, keinen Fehrnsehen gucken lassen und die Augen vor Werbeplakaten zuhalten. Wir Menschen werden in dieser Konsumgesellschaft doch ständig Politisch und Ethisch beeinflusst. Da finde ich es doch besonders löblich, nein sogar absolut notwendig, wenn Kinder zuhause höhere Werte, fernab von blinden konsumverhalten und übersexualisierung, gelehrt bekommen.

Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Einem Kind die Religionen, den Atheismus und die wissenschaftlich/philosophischen Ebenen vorstellen und als Wahlmöglichkeiten präsentieren, kein Einwand von meiner Seite. Ein Kind dogmatisch in eine bestimmte Richtung schieben und mit lustigen bunten Kinderbüchern manipulieren, da schaue ich nicht ohne Einwände zu.


Beschäftige dich ein wenig mit der Baha'i Religion. Diese Option wird dem Kind absolut gegeben. Konkret ist es so das die freie geistige Entwicklung sogar gewünscht und gefördert wird. Das Individuum des Menschen bleibt vollkommen unangetastet.

Du hast dir da ein religiöses Horrorszenario im Kopf zusammen gebastelt, welches mit den konkreten Tatsachen absolut gar nichts zu tun hat. Ich habe schon einige Kiddis von Baha'i Familien kennen lernen dürfen. So ein religiöses Zombilein, wie du es dir hier zusammen fabulierst, habe ich darunter noch nicht enddecken dürfen.

Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Wenn Du oder andere meinen mir deshalb eine Feindschaft gegenüber bestimmten Religionen vorwerfen zu müssen, so nehme ich das in Kauf.

LG Tiro


Ja, ich denke schon das du eine leichte Feindeshaltung gegenüber Monotheistische Religionen hast. Vorwerfen tuhe ich dir das nicht. Es sind nur meine Empfindungen.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Guten Abend!

Lieber Hitman,

Du schreibst:
Zitat:
Ich will da nicht ins Detail gehen, aber man muss sich wirklich in Theorie und Praxis damit über einen längeren Zeitraum auseinandersetzen, sonst urteilt man in der Regel nach seinem eigenen Verständnis und trifft die Wirklichkeit einfach nicht. ... Deshalb lade ich jeden ein, sich wirklich sukzessive mit dem Konzept der Bahá'i-Kindererziehung auseinanderzusetzen und es auch praktisch zu analysieren. Dann ist das Urteil über solche Kinderbücher eben fundiert und nicht einfach dem eigenen Weltbild unterworfen


Hm.. da hast Du ein echtes Argument, natürlich kenne ich die Bahai Kindererziehung nicht im Detail, weder in Theorie noch in Praxis. Da habe ich Nachholbedarf bzw. würde es gern kompensieren. Vielleicht habe ich dieses Kinderbuch tatsächlich zu isoliert vom großen Ganzen bewertet. Danke für den Hinweis!

Hallo Pommes,

Zitat:
Ich kann mir auch gut vorstellen das du als Christ Anfeindungen aufgrund deiner Sexuellen Neigungen erfahren hast. Deshalb bist du wahrscheinlich auch leicht stigmatisiert.


Hätte der Fall sein können, da stimme ich dir zu. Da mir das aber in meinem alten Leben schon als Kind klar war habe ich mich in dieser Hinsicht immer gut zu verstecken gewußt bei diesen Leuten. Vollständig geoutet habe ich mich erst nachdem ich den schlimmsten Ort der Welt (ein katholisches Knabeninternat) verlassen hatte.

Zitat:
Verzeihung, aber dann dürfte man sein Kind weder in die Schule schicken, keinen Fehrnsehen gucken lassen und die Augen vor Werbeplakaten zuhalten. Wir Menschen werden in dieser Konsumgesellschaft doch ständig Politisch und Ethisch beeinflusst. Da finde ich es doch besonders löblich, nein sogar absolut notwendig, wenn Kinder zuhause höhere Werte, fernab von blinden konsumverhalten und übersexualisierung, gelehrt bekommen.


Vieles von dem was Du aufzählst würde ich meinen Kindern nur regultiert und reglementiert zur Verfügung stellen. Ich würde sie z.B. zuhause Unterrichten wenn ich keine mir wirklich passende Schule finden könnte. Außerdem würden meine Kinder dieselbe TV Zeit bekommen die auch ich als Kind hatte, nämlich 30 Min. pro Tag und am Wochenende 30 Min. extra. Das ganze dann natürlich gefüllt mit niveauvollem Programm. Ähnliche Regeln gäbe es für den Umgang mit dem Internet. Aber natürlich kann man ein Kind nicht isolieren, eben das ist ja auch nicht mein Anliegen. Mir geht es um möglichst hohe Vielfalt bei gleichzeitiger Qualität der Einflüsse. Das Thema Übersexualisierung wäre mir übrigens einen eigenen Thread wert.

Zitat:
Beschäftige dich ein wenig mit der Baha'i Religion. Diese Option wird dem Kind absolut gegeben. Konkret ist es so das die freie geistige Entwicklung sogar gewünscht und gefördert wird. Das Individuum des Menschen bleibt vollkommen unangetastet.


Wie ich schon zu Hitman sagte, vielleicht sehe ich das hier vorgestellte Buch zu isoliert. Möglicherweise fliessen sogar tatsächlich schlechte Erfahrungen meinerseits latent in meine Beurteilung ein.. ich glaube es zwar nicht, aber wer weiß.

Ich lege die Diskussion von meiner Seite auf Eis, bis ich mehr Information zum Thema Bahai und Erziehung habe. Sollte einer von euch eine gute Quelle dazu im Kopf haben wäre ich dankbar für Tipps.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Zitat:
Hm.. da hast Du ein echtes Argument, natürlich kenne ich die Bahai Kindererziehung nicht im Detail, weder in Theorie noch in Praxis. Da habe ich Nachholbedarf bzw. würde es gern kompensieren. Vielleicht habe ich dieses Kinderbuch tatsächlich zu isoliert vom großen Ganzen bewertet. Danke für den Hinweis!


Ich finde es beeindruckend, dass man mit dir sich wirklich austauschen kann.

Wünsche allen ein schönes Wochenende
Hallo an alle

Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Das sehe ich nicht so zweifelnd wie Du es tust. Ich denke das Rechte wie Meinungsfreiheit und Körperliche Unversehrtheit Verhaltensregeln wie Respekt für die Ansicht anderer oder pazifistischer Umgang miteinander implizieren. Diese Liste liesse sich problemlos fortsetzen ohne auch nur einen Hauch Religion (welcher Art auch immer) mit einzubringen.


Also laut Hume, einem Philosophen der Aufklärung, ist es nicht möglich, Ethik und Moral auf Vernunft aufzubauen, da diversen Beispielen, unter anderem damit, dass rational gesehen keinen Unterscheid macht, ob man seinen Finger verletzt oder den eines anderen. Es ist bspw. nicht vernünftig klärbar, ob man einer schwangeren Frau kündigt oder ob man sie weiterhin beschäftigt bis die Schwangerschaft und die Kleinkindphase vorbei ist. Rational könnte man sowohl eine gleich gute Arbeitskraft suchen oder sie weiter im Arbeitsverhältnis lassen. Beide Angestellten wären gleichwertig, man würde also nicht gegen das Prinzip der Gleichwertigkeit verstoßen.

Ich persönlich finde, dass sich Ethik aus religiösen Lehren, rationalen Denkweisen/philosophischem Denken und inneren Gefühlen entwickeln muss.


Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Gerade ein Ethiklehrer muß meiner Meinung nach religions- und philosophienübergreifend lehren. Wenn eine Religion oder auch eine Philosophie eine höhere Gewichtung als alle anderen erhält so ist es kein Ethikunterricht mehr, es ist Unterricht in Religion X oder Philosophie Y. Natürlich sollte man seine persönliche Ethik mit in den Unterricht einbringen, aber dann eben auf eine Art die den Großteil der Religion außen vor lässt. [...]


Dem stimme ich zu. Ich muss alle Religionen und Weltanschauungen mit dem gleichen Respekt, der gleichen Begeisterung und Offenheit darstellen. Dessen bin ich mir bewusst und das werde ich auch so tun. Ich meine, dass ich bspw. begeistert über das Judentum erzählen könnte, da ich das Judentum sehr zu schätzen gelernt habe. Genauso begeistert könnte ich über den Islam reden oder über den Hinduismus erzählen.
Ich würde auch nicht 'Werbung' für meine Religion machen, das ist ja quatsch und zudem auch verboten.

Ich denke jedoch auch, dass ich es nicht verstecken sollte, was ich für richtig halte. Schließlich bin ich genauso Mensch wie meine zukünftigen Schüler. Ich muss dabei natürlich sehr respektvoll gegenüber anderen Meinungen sein und den Schülern helfen, sich unabhängig von mir einen eigenen Standpunkt zu bilden - Selbstständige Suche nach Wahrheit.

Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Ich hatte das Thema ein paar Seiten zuvor angeschnitten und die These aufgestellt das es sowas wie Selbstlosigkeit, in der eigentlichen Wortbedeutung, gar nicht gibt. Da jeder von uns von jeder seiner Handlungen an anderen profitiert und sei es nur mit einem guten Gefühl im Inneren.

Egoaufgabe ist ein sehr wichtiger Schjritt im Leben und ein nobles Unterfangen, nur sehe ich keine Chance dieses "sich gut fühlen" abzuschalten, welches sich bei mir jedesmal einstellt wenn ich helfe.


Ja, rein wörtlich gesprochen gibt es so etwas nicht. Selbst wenn ich - wie ich es definiert habe - mich auf die Suche begebe nach meinem wahren Selbst um am Ende das Ego zu verlieren, ist das auch eine gewisse neue Form des Selbsts.

Wobei ich glaube, dass es einen Unterschied zwischen dem Ego und dem Selbst gibt: das Ego besteht aus körperlichen, lustgesteuerten, gierigen und egoistischen Elementen, während das Selbst das Wahrhaftige, das Gute, das Göttliche in uns ist. Und dieses Göttliche ist vielmehr Teil des Großen und Ganzen als dass es individuell ist.

LG Yahia
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https://youtu.be/XJ9E4sbnW-k
Namaste liebe Mitwesen!


Hitman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Hm.. da hast Du ein echtes Argument, natürlich kenne ich die Bahai Kindererziehung nicht im Detail, weder in Theorie noch in Praxis. Da habe ich Nachholbedarf bzw. würde es gern kompensieren. Vielleicht habe ich dieses Kinderbuch tatsächlich zu isoliert vom großen Ganzen bewertet. Danke für den Hinweis!


Ich finde es beeindruckend, dass man mit dir sich wirklich austauschen kann.

Wünsche allen ein schönes Wochenende


Lieber Hitman,

Mit mir kann man sich immer austauschen, austausch ist einer der Gründe meines Verweilens und jeder Rückkehr in dieses Forum. Ich kann dieses Kompliment an die Verantwortlichen hier und die meisten Mitschreiber jedoch auch ehrlich zurückgeben, was ein weiterer Grund meines hier Seins ist.

In den vergangenen 24 Stunden habe ich mich kurzweilig in die Kindererziehung nach Art der Bahai eingelesen. Ich weiß, Theorie ist nicht das A und O, aber die Praxis bleibt mir wegen fehlender Bahai Einrichtungen in meiner Umgebung zurzeit verborgen.

Ich erkenne inzwischen durchaus das viele Gute das eine Erziehung im Sinne Bahaullas für ein Kind bedeutet oder bedeuten kann. Viele positive Werte werden schon früh nicht nur vermittelt sondern im jeweiligen Kind entdeckt und gefördert. Aber ebenso habe ich an verschiedenen Stellen immer das gleiche gelesen wenn es um das Thema "Gott" ging. Hier nun ein Auszug aus einer meiner Lektüren dazu:

Zitat:
Die Klammer, die all diese und noch weitere erstrebenswerte Tugenden umgibt, ist fur die Baha'i-Erziehung jedoch die Erziehung zur Gottesfurcht. Bereits die Kinder sollen lernen, gemeinschaftsfordernde Tugenden aus Liebe zu Gott einzuhalten. Das Erlernen von kurzeren Gebeten, Sentenzen und Liedern ist dabei nur ein Instrument. "O Gott! Fuhre mich, beschutze mich, erleuchte die Lampe meines Herzens und mache mich zu einem strahlenden Stern. Du bist machtig und stark" (Abdul-Baha)


(Quelle: http://liga-kind.de/fruehe/306_amsler.php )

Eben diesen Umstand, diese Herangehensweise, erachte ich als bedenklich. Wenn ich mir vorstelle das man mir ab dem Alter von 3 oder 4 Jahren immer wieder Gottesfurcht oder überhaupt Gottes Existenz "eingetrichtert" hätte, ich wüßte nicht ob mir danach im Rest meines Lebens auch nur der gedankliche Zweifel an "Gott" gekommen wäre. Sicher stellt es sich aus eurer Warte so dar das dieser Zweifel auch nicht nötig und gar gefährlich ist, aber er ist auch die kleinste Basisvoraussetzung um über nontheistische Weltsicht oder gar den Atheismus überhaupt nachzudenken. Wenn alle "Vorbilder" um mich herum, wenn alle Erwachsenen, mir etwas als Wissen näherbringen was doch nur vermutet werden kann, dann muß ich mich ernsthaft fragen ob die Offenheit des Geistes eines jeden Kindes dann noch gegeben ist.

Ich schätze wie schon oft gesagt die Intention der Bahai, offen und respektvoll gegenüber anderen Weltbildern zu sein, sehr.. aber wie schon meine Oma sagte: "Man kann unmöglich auf 2 Hochzeiten zeitgleich tanzen" Und ich sehe keine Möglichkeit einem Kind "Gottesfurcht" im Kleinkindalter zu lehren und gleichzeitig die Offenheit dieses Kindes gegenüber dem Atheismus aufrecht zu erhalten.

Aber vielleicht kann mir einer von Euch sagen wie das funktioniert/funktionieren könnte?

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Ich würde sie z.B. zuhause Unterrichten wenn ich keine mir wirklich passende Schule finden könnte.


Das ist glaube ich garnicht so gut. In Österreich ist das ja möglich. Hier in Deutschland ist es nicht erlaubt. Sollte diese Schulpflicht gelockert werden sollen, würde ich Versuchen hier mit rechtlichen Mitteln dagegem vorzugehen. Wird hier aber auch nicht vorkommen. Ich denke die CDU/CSU ist ganz froh, dass der Großteil der Kinder unter katholischen Fittichen ist.

Der Kontakt zu anderen Kindern ist meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt im Entwicklungsprozess der Sozialkompetenz von Kindern. Natürlich könnte man dies auch Zuhause und auf dem Spielplatz realisiere. Ich denke aber auch der Umstand nicht die behütenen Blicke der eigenen Eltern im Nacken zu haben ist eine wichtige Herausforderung um Selbstständigkeit zu üben.

Ausserdem finde ich es nicht gut wenn Kinder in einer allzu geschlossenen Gruppe leben. Willkürlichem Machtmissbrauch werden hier die Türen geöffnet. Im Kindergarten oder auch in der Schule können blaue Flecken auffallen. Werden Kinder mit fanatischen Ideen gefüttert, können aufmerksame Pädagogen dies an Äußerungen oder am Verhalten erkennen. Kindergarten und Schule stellen somit auch eine nicht zu verachtene Schutzfunktion da.

Liebe Grüße
Nadja
_________________
GUNKL: Wüstenreligionen, Wissen, Respekt und Kränkungen
http://www.lsvd.de
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Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz