Einstein über Religionen


Yakup hat folgendes geschrieben:
Lieber Papaloooo,
Aber woher nimmst du dir dann das Recht Einstein in's richtige Licht zu rücken?
Kanntest du ihn etwa als Privatperson?

Gegenfrage:
Du versuchst hier immer wieder den "Propheten" Mohammed zu verteidigen,
kanntest Du ihn denn persönlich?
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Tobias hat folgendes geschrieben:
Es ist schon irgendwie Amüsant, wenn jemand einen Thread aufmacht indem er sich echauffiert, weil er meint jemand würde eines seiner Idole falsch zitieren und dann von Spinoza Philosophie als Atheismus darstellt.

Nein, so habe ich das nicht geschrieben, ich schrieb:
Zitat:
In Spinozas Glauben sehe ich (persönlich) im Grunde einen Atheismus,
der von einem Staunen, ja einer Ehrfurcht,
vor allem Sein begleitet ist.

Es ist, wie ich schrieb, meine persönliche Ansicht und diese werde ich nachfolgend Darlegen:
Ich bemühe hierzu Wikipedia über Spinozas...
Zitat:
Daraus folgt: So wie in der Welt der materiellen Körper keine Wirkung ohne (zwingende) Ursache möglich ist, so ist in der Geisteswelt ein Willensentschluss ohne Motiv nicht möglich. Damit schloss Spinoza jede Willensfreiheit aus (auch die seines Gottes – siehe oben).

Wenn Gott keine Willensfreiheit hat, (wie Du es ja selbst schriebst)
also nur die Naturgesetze (welche Gott verkörpern) wirken,
so könnte ich hier getrost den Begriff "Gott" aus den Gleichungen streichen.

Das Ergebnis wäre das Selbe wie der Atheismus, und deshalb schrieb ich "im Grunde":
Wer an einen Gott glaubt, welcher auf das Geschehen keinerlei willentlichen Einfluss nimmt, da dieser Gott keinen freien Willen hat, ist im Grunde mit einem Atheisten zu vergleichen. Denn was würde ein Gott noch bewirken können, welcher vollkommen den Naturgesetzen unterliegt?

Dennoch: wenn hinter Allem etwas Göttliches vermutet wird, so bleibt dennoch ein Staunen, ja ein Ehrfurcht (wie ich das schrieb), und diese kann durchaus auch Atheisten zu Eigen sein. Man denke an einen Wissenschaftler, der der Komplexität des Immunsystems Schritt um Schritt auf die Schliche kommt.

Oder wie siehst Du das?
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Ich verteidige hier niemanden.
Ich habe meine Meinung, doch die stelle ich als solche dar.
Das Recht aber zu sagen, wie jemand ist und wie nicht enthalte ich mir vor.



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Yakup hat folgendes geschrieben:
Ich verteidige hier niemanden.
Ich habe meine Meinung, doch die stelle ich als solche dar.
Das Recht aber zu sagen, wie jemand ist und wie nicht enthalte ich mir vor.

Das Selbe habe ich doch hier auch getan.
Du hast doch zuvor mir eben jenes Recht abzusprechen versucht.
Ich kann nicht nachvollziehen, wo nun den Unterschied siehst(?).

Zweitens bat ich darum, Zitate möglichst mit Quellenangabe zu zitieren,
denn der Kontext ist nicht unerheblich.

Eben dieser Kontext wirft ein anderes Licht auf das Zitat.
Zitat:
Doch obgleich die Gebiete von Religion und Wissenschaft als solche sauber getrennt seien, fährt er fort...

Und das ist durchaus erheblich!
Denn sollte die Religion in die Wissenschaft Einfluss nehmen,
dann kommt dabei sowas heraus wie "Intelligent Design" in den USA.
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Zum Thema Zitate:
Das Ding ist bloß, dass Zitate eben dazu gemacht sind um zu manipulieren
Dass dies jetzt etwas schlechtes ist, ist klar. Doch um eben so etwas vorzubeugen muss man das Zitat in den gesamten Kontext packen können. Von daher finde ich reicht ein Zitat nicht. Die Quellenangaben müssten auf diese Seite irgendwie auch einzubauen sein.

Zum Thema Meinung finde ich sollte man irgendwie seine eigene Meinung besser darstellen können. Nun vielleicht liegt es auch daran, dass Kommunikation über Schrift sehr kompliziert zu verstehen ist. Sarkasmus könnte man z Bsp nennen.
Yakup, gerade Du scheinst es doch auch nicht so ernst zu nehmen, mit dem zitieren, lies mal genau:
Yakup hat folgendes geschrieben:
Lieber Papaloooo,
Aber woher nimmst du dir dann das Recht Einstein in's richtige Licht zu rücken?
Kanntest du ihn etwa als Privatperson?

ich schrieb:
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Von daher finde ich es unschön, wenn ihm - aus meiner Sicht - mehr oder weniger willkürlich Zitate zugeschrieben werden, die Einstein in ein völlig falsches Licht rücken.

Merkst Du was?
Du hast den Umkehrschluss gebildet.
Damit hast Du aber meine Aussage verdreht.
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Welche Aussage? Die Aussage steht schwarz auf weiß und lässt sich nicht ändern. Nur finde ich sollte man nicht andere Leute bevormunden, wenn sie aus Versehen ein Zitat falsch interpretieren.
Hier fehlt etwas. Und zwar die Basis des Zitats, also was Einstein als "Religion" überhaupt definiert: Nämlich der Antrieb des Menschen und ohne menschlichen Antrieb kann es keinen wissenschaftlichen Antrieb geben.
Und schonmal daran gedacht, dass die Amis trotzdem sehr weit fortgeschritten sind (was ich eigtl. bedauere)? Der Schlüssel zur Wissenschaft ist weder Religion, noch keine Religion, oder Antrieb (wobei letzteres eher die technischen Fortschritte begründet). Die Bildung ist Grundlage für jede Wissenschaft und je wissensdurstiger ein Mensch ist, desto mehr Theorien schwirren in seinem Kopf rum.

Ps: Ich zitiere ungerne, da ich von meinem Eiphone schreibe
Zunächst mal standen und stehen Religionen den wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht selten im Wege:
Man denke in der Vergangenheit an Galileo Galilei.
Und auch in der Jetztzeit schaffen es sog. Theokratien auffällig selten, neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Welt bezusteuern.
Der Grund mag wohl sein, dass ihre Bildungszentren von vorne herein zu sehr mit religiösen Dogmen durchdrungen sind.

Nebenbei:
Du scheinst nicht zu verstehen, was ein Umkehrschluss ist.
Ein Schluss könnte sein: "Alle Männer sind Menschen."
Und der unzulässige Umkehrschluss: "Alle Menschen sind Männer."

Also noch mal und deutlicher:
Wenn ich behaupte, dass falsche (bzw. unvollständige) Zitate einen Menschen in ein falsches Licht rücken,
dann ziehst Du den Umkehrschluss, dass ich behauptet habe, ich würde diesen Menschen ins richtige Licht rücken.

Das habe ich aber nicht behauptet, Du hast lediglich einen unzulässigen Umkehrschluss gezogen.
Verstanden, oder muss ich das noch deutlicher sagen?
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Aber das ist doch nicht der Umkehrschluss von " unvollständige Zitate rücken Menschen in's falsche Licht."
Der richtige Umkehrschluss wäre "In's falsche Licht rückt man Menschen durch falsche Zitate"
Wovon ich geredet habe war, dass du hier bevormundest, was falsch ist. DADURCH ergibt sich der Umkehrschluss, dass du wissen müsstest was richtig ist.

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