Kann man jemandem Autismus einreden?


Suggestiv wirkt alles, was wir tun und was wir nicht tun. Schon unsere Gedanken und Gefühle und deren feine Ausstrahlung haben ganz tiefe Wirkung. Für die Ich-kann-Schule beoachte ich das seit Jahrzehnten und suche durch kleine Experimente den Nachweis zu bringen.
Wenn der Lehrer z.B. in großer Unruhe ist und das wegdrückt und dafür besonders freundlich zu sein trachtet, dann kommen ständig auf zwei Ebenen Botschaften an seine Schüler: Die freundlichen, entgegenkommenden Worte signalisieren dem bewussten Verstand Ruhe, seine aggressive Ausstrahlung sendet ins Unbewusste Unruhe.
Daraus ergeben sich mehrere Probleme:
Auf den Menschen wirken zwei Botschaften ein.
Auf den Menschen wirken zwei einander widersprechende Botschaften ein.
Das gröbere Mittel (die Worte) hat gegen das feinere Mittel (die ausgestrahlten Gedanken und Gefühle) keine Chance.
Weißer Mann sprach mit gespaltener Zunge, so wurde das empfunden.

Es wird jemand also nicht etwa bloß "Autismus" eingeredet sondern in diesem Zusammenhang können ganze Berge von Problemen mit produziert werden und zur Wirkung kommen. Da dies alles so gut wie ganz unbewusst geschieht und wir durch Pädagogik nur darauf dressiert sind, uns um das Unbewusste nicht zu kümmern, stehen die Chancen für die Lösung schlecht.
Wenn man sich allkerdings mit Suggestion und Autosuggestion (Coué) befasst, wird die Lösung interessant und einfach. In der neuen Ich-kann-Schule habe ich dazu ein praktisches Beispiel gegeben.
Letztlich kommt es nicht auf den Namen des Problems an sondern auf die Kräfte, mit denen wir alle für die Lösung unserer Probleme begabt sind, und auf unseren Umgang damit. Der pädagogische Umgang mit diesen entscheidenden, feinen und sensbiblen ist in der Regel grob und plump. Wenn man mit feinen Kräften grob umgeht, müssen die Probleme größer werden. In der Ich-kann-Schule gehe ich mit feinen Kräften fein um, dann tun sie was sie können, und sie können sehr viel.
Ich habe gerade wieder einen Artikel für eine heilpäd. Zeitschrift geschrieben mit der provozierenden Überschridt, die ich auch als Titel eines Lebens-Liedes gewählt habe: "Ja, mir schaun Autisten gerne in die Augen." Ich glaube nicht an Autismus; ich glaube an die Talente im Menschen und an ihre mögliche gute Entwicklung. Das wissen diese Talente zu schätzen. Wenn ich sie gut behandle, machen sie für mich logischerweise Dinge, die sie nicht für Leute machen, die sie schlecht behandeln. Talente spüren, was Du von ihnen denkst.
Für niemand ist es so wichtig, gut von den betroffenen Talenten zu denken, wie für den Betroffenen selbst. Werde der beste Freund Deiner (jetzt noch) schwachen Kräfte und stärke sie, dann werden sie stark und Deine besten Freunde!
Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
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Gib jedem an seinem Tiefpunkt ein Zeichen Deiner Hochachtung! fjn
Vielen Dank für Deinen Beitrag, Franz Josef

ja, wir sagen und tun viel zu oft Dinge die wir gar nicht meinen. Die "Signale" die dann rüberkommen können ja nur mißverstanden werden ...
so sind die vielen vielen Mißverständnisse schon vorprogrammiert ...
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Ich bin zwar kein Autist, hab aber mal geglaubt ich wäre einer, aber da ich die Diagnose Generalisierte ängste Soziale Phobie zumindest teilzeit hatte wurde mir bestätigt das ich kein Autist bin.
Aber was mich damals schon beschäftigt hat, beim suchen im Internet findet man nicht wirklich viele Anzeichen bzw.Symptome wie man Autisten wirklich erkennen kann, die Anzeichen die angegeben sind können auch auf schüchterne Leute zutreffen, wobei schüchtern auch nicht immer gleich schüchtern ist, es gibt ja mehrere grade der Schüchternheit.
Aber wer eine genaue Liste mit Details hat, kann sie gerne hier zeigen.
Egal ob er Autist ist oder nicht.
OverRelax hat folgendes geschrieben:
Hi,
als ich 14 war wurde bei mir erstmal ADS fehldiagnostiziert, ich nahm 2 Jahre lang strattera (ich war Hypoaktiv und sollte aktiver werden durch das mittel konnte mich kaum konzentrieren) meine eltern und mein psychologe hängten sich wirklich in die sache rein
am ende waren wir WIEDER beim psychologen nach 2 jahren es stellte sich heraus das ich etwas anderes hatte und wurde zu einer Asperger-Spezialistin nach Frankfurt geschickt (dort waren wirklich experten)
Mein vater hatte mir vorher fast 1 jahr lang eingeredet das ich Asperger hatte (Asperger ist eine vorstufe des Autismus, nicht so schlimm aber trotzdem schlimm genug)
in dem Jahr hab ich mich gefühlt wie ein autist ich hab mich noch mehr abgekapselt von allen, ich wurde sowieso schon gemobbt in der schule, jetzt aber war ich eiskalt und zeigte einfach keine emotion mein gesicht war wie erfroren

dann war ich bei der expertin und am ende ein 10 seitiger bericht: ich habe Asperger. skala mittel bis hoch.

Dann sind 2 Jahre vergangen und ich war in der Ausbildung, dort hat für mich alles neu angefangen, ich verdrängte diese Asperger-sache, sie verschwand für mich.
Ich zeigte immer mehr emotionen ich konnte vor anderen wieder lachen..
sogar zuhause wenn ich einen traurigen liebesfilm guckte musste ich weinen wie ein baby..

Jetzt nach der ausbildung fragen mich welche aus der familie wie ich denn mit der asperger sache zurechtkomme
so und jetzt gehts wieder los, ich baue irgendwie so langsam wieder diese barriere hoch

Ich fragte gerade eben ein paar ehemalige Klassenkameraden von der ausbildung letzten Jahres, sie meinten ich kann sehr gut gefühle zeigen und sie glauben nicht das ich ein autist(asperger) wäre.


Ist es jetzt letztendlich nur kopfsache?
Wenn ich jetzt nochmal zur Expertin gehen würde, würde sie mich nicht als Asperger diagnostizieren?
Kann man jemandem einreden er wäre autist und deshalb geistig unterentwickelt ist er es dann auch so?
wurde ich jahrelang nur falschdiagnostiziert?

Wie kann ich herausfinden was ich wirklich bin, was ich habe?
Ich will nur ein normaler mensch sein wie jeder andere auch!


Wie Du am Ergebnis gut ablesen kannst, haben unsere sogenannten Experten von Problemlösung keinen blassen Schimmer. Deshalb machen sie aus allem, was sie nicht können, eine undurchschaubare Wissenschaft und schwören die Menschheit darauf ein, dass man nichts machen kann.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer bin ich konkreter praktischer Problemlöser und habe vor solchem Getue keinen Respekt.

Jeder Mensch kann mit ganz einfachen kleinen Experimenten testen, wie Worte und Gedanken wirken. Ich war z.B. als Schüler mal im Skilager, da wurde beim Hüttenabend einer rausgeschickt. Die anderen sollten, wenn er reinkommt, denken, dass er keine Luft mehr kriegt. Er wurde reingerufen, japste sofort nach Luft und rief: "Was macht Ihr mit mir?"
Diese suggestiven Wirkungen habe ich seit fast 4 Jahrzehnten erforscht. Sie entscheiden unser Leben; eben darum will man offensichtlich nicht, dass wir uns genau damit befassen. Dann werden nämlich Lösungen und Weiterentwicklungen ganz leicht und einfach, auch in sehr schweren Problemen.

Autostisch sind - genau genommen - nicht die sog. Autisten sondern die stur egozentrischen Erwachsenen, mit denen sie zu tun haben und denen sie ihre Fehler widerspiegeln müssen. "Autisten" haben einen wichtigen "göttlichen" Auftrag: Sie müssen uns allen spiegeln, wie autistisch wir sind, und sie drüfen erst damit aufhören, wenn wir verstanden haben und uns ändern.

Ich hab meine Schlüsselerlebnisse auch mit autistisch genannten Kindern schon öfters im Net und auch in der neuen Ich-kann-Schule beschrieben. Sie sind ganz ok und auch nicht abnormaler als die Leute, die ihnen helfen wollen und es nicht können.

Womit sollten Probleme gelöst werden, wenn nicht mit den Kräften & talenten, die der Menschdafür hat?

Wie geht es diesen Kräften in Dir?

Wie gehst Du mit ihnen um?

Liebst Du sie?

Schätzt Du sie hoch?

Hältst Du ihnen die Treue, wenn sie jemand verlacht?

Ich habe oft mehr Einfluss auf die Talente der Betroffenen, weil ich ihren kräften verlässlich die Treue halte und sie höher schätze als ihre Besitzer.
Wenn Du das verstanden hast, kannst Du mich ja überbieten und Deine Talente als Freunde gewinnen. Freunde tun alles für einen.

Ich freue mich auf Deinen Erfolg.

Franz Josef Neffe
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Heute Abend, 20.15 Uhr, kommt ein eindrucksvoller Film in Arte mit dem Titel: "Du gehst nicht allein".

Es geht um ein Kind in den 50ern in Boston, das nicht sprach und sich nicht anfassen ließ. Der Mutter wurde geraten, ihre Tochter in ein Heim zu geben, Stattdessen schickte sie das Mädchen zur Schule, wo ihre herausragenden Begabungen erkannt und gefördert wurden.

Trotz vieler Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, schaffte Temple Grandin sogar das College und promovierte schließlich als Zoologin, die, auch als anerkannte Verhaltensforscherin, eine bahnbrechende Erfindung machte, weil sie sich in die Tiere hineinversetzen konnte.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
@f.j.neffe, das heisst je mehr Leute denken das ich blöd aussehe, umso blöder sehe ich aus, interessant, zählt dann das ich als einzelne Person denke ich sehe gut aus, oder geht das unter?