Gott zürnt, straft und verflucht nicht...


Burkl hat folgendes geschrieben:
Moment einmal - "Dumm" ist beleidigend.


Ich spreche von dummen Ideen, nicht von Menschen.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich denke man kann das auch diplomatischer formulieren, wenn du der Idee eines Schöpfergottes nichts abgewinnen kannst.


Kann man. Muss man? Ich mag es halt gerne deutlich.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Überlege einmal wie schön der Gedanke ist, dass der Mensch in seiner Personalität bedingungslos gewollt und geliebt ist.


Wunschdenken schafft leider keine Realität und wenn wir das auf Hitler & Co anwenden, ist das ein recht gruseliger Gedanke.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Oder der christliche Gedanke, dass das Dilemma des Menschseins gelöst wurde, dass es in Jesus Christus einen für alle Menschen von Gott verbürgten Weg gibt, auf dem das Menschsein gelingt.


Ich finde den Weg nicht reizvoll, ich will nichtmal in den Himmel. Stell dir mal die Ewigkeit mit mir im Himmel vor - das wird ein Spaß

Burkl hat folgendes geschrieben:
Das sind doch schöne und inspirative Gedanken, die nichts mit "Dummheit" zu tun haben.


Ich habe diese Gedanken (soweit ich mit erinnern kann) auch nicht als dumm bezeichnet.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Das schöne an wirklich religiöse Menschen jeder Richtung ist ja die Friedfertigkeit die sie ausstrahlen und den großen Respekt und die Demut, den sie anderen Religionen gegenüber empfinden.


Ja, das ist so eine Sache mit religiösen Menschen, wirklich religiösen Menschen und am aller-wirklichensten religiösen Menschen... je nachdem wen man fragt gehört der andere dazu oder auch nicht. Für mich besteht auch der Mob, der derzeit durch die islamische Welt fegt auch zu den religiösen Menschen.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Pommes hat folgendes geschrieben:
Zumal die Frage der Theodizee natürlich ein beliebter Angriffspunkt ist. Einfach weil einfach.


Es ist ein verständlicher "Angriffspunkt". An der Leidfrage scheitern ja auch viele Gottgläubige. Das ist eine Herausforderung, da gute und tiefgehende Antworten zu finden.

Wir hatten schon einige Threads zum Thema Theodizee. Vielleicht machen wir wieder weiter bei einem?
yogi hat folgendes geschrieben:
Wunschdenken schafft leider keine Realität und wenn wir das auf Hitler & Co anwenden, ist das ein recht gruseliger Gedanke.


Viele sagen es waren "Unmenschen". Das ist doch schon etwas drinnen oder? Wenn es den "Unmenschen" scheinbar archetypisch gibt, dann gibt es doch auch den "Menschen". Also könnte nicht das Heil doch im Personsein liegen, der Gegenpol dazu die "Unperson".

yogi hat folgendes geschrieben:

Ich finde den Weg nicht reizvoll, ich will nichtmal in den Himmel. Stell dir mal die Ewigkeit mit mir im Himmel vor - das wird ein Spaß


Die Ewigkeit wird ja nicht langweilig, weil Weile dort weder lang noch kurz sein kann, sondern nicht mehr in unserer Form existent ist. Ist ja auch nicht notwendig, weil der Zustand vollkommen sein wird, und nicht mehr auf ein Ziel zugeht, so wie das jetzige Zeitliche.

Das wäre schön dich dort zu sehen. Wir würden uns dann gleich erkennen, wenn wir uns dort treffen, ganz sicher.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Es ist ein verständlicher "Angriffspunkt". An der Leidfrage scheitern ja auch viele Gottgläubige. Das ist eine Herausforderung, da gute und tiefgehende Antworten zu finden.


Ja, es frisst einen innerlich...
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Long Road hat folgendes geschrieben:
Und warum sollte der Urbuddhismus monotheistisch gewesen sein? Was spricht für diese Aussage?


Das Niddana.


Eine etwas knappe Antwort. Magst dudas etwas ausschmücken mit warum und weshalb?
Pommes hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Es ist ein verständlicher "Angriffspunkt". An der Leidfrage scheitern ja auch viele Gottgläubige. Das ist eine Herausforderung, da gute und tiefgehende Antworten zu finden.


Ja, es frisst einen innerlich...


Das sollte nicht sein, dieses "Fressen" des Leidens, es kann sogar in den Abgrund der Hoffnungslosigkeit führen. Ich denke die Herausforderung ist Gott nicht als einen "Jäger" zu sehen, der uns im Falle des Leidens, Liebgewonnenes "herausschießt" aus unserem Leben. Sondern dass an dieser Stelle, die hier auf der Erde leer geworden ist, das größere Neue enstehen kann. Und dass nichts, was wir je geliebt haben, verloren geht, sondern zu ihm zurückkehrt. Schmerz könnte in diesem Sinne als "Veränderung" gesehen werden. Jeder Veränderungsprozess schmerzt, seelisch, körperlich oder beides. Es beginnt bei der Geburt und endet im Sterben. Der Schmerz steht an der Schwelle des Durchganges zum Höheren.

Ich bin in diesen Zeilen inspiriert von einigen Gedanken des heiligen Josemaria Escriva:

http://www.youtube.com/watch?v=m1Wo0cCIVIc&feature=plcp
Pommes hat folgendes geschrieben:
... "es gibt keinen Gott". Tolles Konzept. Zumal die Frage der Theodizee natürlich ein beliebter Angriffspunkt ist. Einfach weil einfach.


Klasse Konzept! Das habe ich aber nicht gemeint. Zur Theodizee-Frage habe ich mich hier gar nicht geäußert - das ist wirklich zu einfach.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Es ist verletzend und für intelligent genug das zu wissen halte ich dich.


Und es ist verletzend, dass die Bahai Buddha für einen Propheten Gottes halten und den Buddhismus für verfälscht, da er nicht mehr monotheistisch ist. Das ist exakt das gleiche Niveau, nur unter dem Vorzeichen der Religion.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Ist dir depressiv mit Hang zum seelischem Borderline lieber?


Du solltest nicht mit Begriffen spielen, die du nicht kennst.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Wie soll man jemanden bezeichnen der "jeglichen Lebensdurst" in sich löschen will?


Jemanden der letztendliches Glück sucht.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Ich denke nicht das Buddha wollte das man Schöpfer und Schöpfung verachtet.


Ich verachte niemanden, wie auch, wenn ich davon ausgehe das es Gott nicht gibt.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Ich denke auch das seine religiöse Heimat eher im Hinduistischen lag als im Asiatischen.


Ähhh... klar. Er wurde in den heiligen Texten der Hindus unterrichtet und noch mehr. Er hat sie verworfen.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Das wäre schön dich dort zu sehen. Wir würden uns dann erkennen, wenn wir uns dort treffen, ganz sicher.


Ich werd nicht lang da sein.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
yogi hat folgendes geschrieben:

Ich werd nicht lang da sein.


Weil du reinkarnierst?

"Lang" schon wieder eine zeitliche Kategorie in der überzeitlichen Dimension.
Das und weil das Nirvana dem Himmel vorziehe.
Zwischeneinwurf aus dem Moderatorenteam:

Ich habe jetzt einige Beiträge gelöscht, die weder konstruktiv noch diesem Thread zuträglich sind.

Lieber Pommes,
es ist weder angebracht noch angemessen yogi als Troll zu bezeichnen, und deine Herabwürdigung seiner Person / seines Glaubens entspricht auch nicht dem Verhalten, das in diesem Forum akzeptabel wäre.
Bitte unterlasse solche Beleidigungen und Ausbrüche in Zukunft.

Lieber yogi,
ich weiß, du wurdest provoziert, aber auch von deiner Seite kamen Worte die nicht die freundlichsten waren.

(Ansonsten habe ich Beiträge gelöscht, die sonst komplett aus dem Kontext gerissen gewesen wären).

Wir bitten darum, Diskussionen dieser Art in Zukunft zu unterlassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Riki (für das Moderatorenteam)

Forum -> Gott