Gott zürnt, straft und verflucht nicht...


yogi hat folgendes geschrieben:
Für mich trifft das Gegenteil eher zu.


Wenn du meinst. Ist letztlich dein Problem, zumindest solange du niemand anderen mit herunterziehst.

yogi hat folgendes geschrieben:
Dafür haben Atheisten wohl die besten Karten


Nicht wirklich, da sie nicht gottgefällig sein wollen.

yogi hat folgendes geschrieben:
Ich habs gelesen. Hier anscheinend niemand, denn die meisten sind total überrascht, dass Gott Städte zerstören ließ und seine Männer alles und jeden umgebracht haben. Gott hat selber zwei Städte zerstört. In welchem Kontext wird das was gutes?


Wer ist denn hier bitte überrascht?

yogi hat folgendes geschrieben:
Hab ich ja auch nicht gesagt. Ich halte Gott für das Monster, nicht die Juden um deinen obligatorischen Antisemitismusvorwürfen zuvorzukommen.


Der Vorwurf des Antisemitismus kommt nur, wenn dieser auch deutlich zu erkennen ist. Dieses vernarrte herumreiten auf dem ach so "bösen Gott des Alten Testaments" ist eher Zeichen einer typisch infantilen Spiritualität. Ist übrigens sehr oft so, dass Fanatiker und Atheisten das gleiche unreife Gottesbild teilen und zu keinerlei Kontextualisierung bereit sind.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Wenn du meinst. Ist letztlich dein Problem, zumindest solange du niemand anderen mit herunterziehst.


Keine Sorge, ich nehme schon niemanden mit in die Hölle

Tobias hat folgendes geschrieben:
Nicht wirklich, da sie nicht gottgefällig sein wollen.


Um so besser, wenn sie es einfach sind - abgesehen davon das sie den großen Meiste nicht ständig sagen wie toll er ist und Honig ums Maul schmieren.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Wer ist denn hier bitte überrascht?


Hier niemand, kommt aber öfter vor.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Der Vorwurf des Antisemitismus kommt nur, wenn dieser auch deutlich zu erkennen ist.


Bei dir gerne auch mal so. Aber das Thema müssen wir hier nun wirklich nicht aufmachen.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Dieses vernarrte herumreiten auf dem ach so "bösen Gott des Alten Testaments" ist eher Zeichen einer typisch infantilen Spiritualität.


Mit Spiritualität hat das ganze nicht viel zu tun, nicht mal mit infantiler. Die steht bei mir auf einem ganz anderen Blatt. Ich mache mir nur einen Spaß daraus, den Menschen ihren Gott zu zeigen.

Tobias hat folgendes geschrieben:
Ist übrigens sehr oft so, dass Fanatiker und Atheisten das gleiche unreife Gottesbild teilen und zu keinerlei Kontextualisierung bereit sind.


Ja, hau rein. Ich habe dich doch schon nach einem Kontext gefragt, der Genozid rechtfertigt. Ein eigenes Gottesbild habe ich nicht, tut mir leid.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
@Pommes

Wie schaut dieser buddhistische Ursprung aus von dem der heutige buddhistische Weg entfernt ist?
Long Road hat folgendes geschrieben:
@Pommes

Wie schaut dieser buddhistische Ursprung aus von dem der heutige buddhistische Weg entfernt ist?


Mögen ALLE Wesen glücklich sein!
Mögen sie froh sein und in Sicherheit leben,
alle Lebewesen, ob schwach, ob stark,
in den oberen, mittleren und unteren Welten,
klein, groß, sichtbar oder unsichtbar,
nah oder fern, geboren oder nicht geboren.
Mögen ALLE Wesen glücklich sein!
Betrüge niemanden und verachte kein Wesen,
wie auch immer seine Umstände auch sein mögen.
Lass Dich nicht durch Wut und Hass dazu verleiten,
anderen Schlechtes zu wünschen.
So wie eine Mutter, selbst unter Einsatz ihren Lebens,
ihr einziges Kind beschützt, so sollte man mit allen
Lebewesen wohlwollend und liebevoll umgehen.
Auf diese Weise wird man auch der Natur und allem Dasein
mit Achtsamkeit, Respekt und Dankbarkeit begegnen.
Dies ist die beste Art, in dieser Welt zu leben.

Buddha
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
@ Pommes

Und der heutige buddhistische Weg ist anders?
Long Road hat folgendes geschrieben:
@ Pommes

Und der heutige buddhistische Weg ist anders?


Nein, aber...
Da ich den Urbuddhismus dazunoch für Monotheistisch halte...
Ja.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:


Nein, aber...
Da ich den Urbuddhismus dazunoch für Monotheistisch halte...
Ja.


Und warum sollte der Urbuddhismus monotheistisch gewesen sein? Was spricht für diese Aussage?
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Gott muss weder bestrafen, noch belohnen:


Also mit sowas kann ich auch nichts anfangen.
Das Gott bestraffte, ja !
aber alles andere nein.
yogi hat folgendes geschrieben:
Gegenüber Ideen und Konzepten, die meiner Meinung nach ne dumme Idee sind - und das mit Argumenten.


Moment einmal - "Dumm" ist beleidigend. Ich denke man kann das auch diplomatischer formulieren, wenn du der Idee eines Schöpfergottes nichts abgewinnen kannst. Es widerspricht aber nicht der menschlichen Vernunft ihn anzunehmen. Überlege einmal wie schön der Gedanke ist, dass der Mensch in seiner Personalität bedingungslos gewollt und geliebt ist. Oder der christliche Gedanke, dass das Dilemma des Menschseins gelöst wurde, dass es in Jesus Christus einen für alle Menschen von Gott verbürgten Weg gibt, auf dem das Menschsein gelingt.

Das sind doch schöne und inspirative Gedanken, die nichts mit "Dummheit" zu tun haben. Wenn du glücklich bist auf deinem Weg, dann brauchst du doch andere Sichtweisen nicht herabwürdigen. Wenn du zweifelst, dann ist das auch OK. Das Andere schlechtzumachen ist aber nie erhellend und bringt nicht weiter. Das schöne an wirklich religiösen Menschen jeder Glaubensrichtung ist ja die Friedfertigkeit, die sie ausstrahlen und den großen Respekt und die Demut, den sie anderen Religionen gegenüber empfinden.
Long Road hat folgendes geschrieben:
Und warum sollte der Urbuddhismus monotheistisch gewesen sein? Was spricht für diese Aussage?


Das Niddana.
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