Gedanken zu "Verse Gottes"


6. Jalál (Ruhm) - 14. April

Morgen

Seht, wie die mannigfaltige Gnade Gottes, die aus den Wolken göttlicher Herrlichkeit herabströmt, an diesem Tage die Welt umfängt! Denn wo in vergangenen Tagen jeder Liebende nach seinem Geliebten flehte und suchte, ist es nun der Geliebte selbst, der alle ruft, die Ihn lieben, und sie einlädt, in Seine Gegenwart zu kommen. Habt acht, dass ihr eine so kostbare Gunst nicht verliert, hütet euch, dass ihr ein so einzigartiges Zeichen Seiner Gnade nicht herabwürdigt!

Baha'u'llah, Ährenlese 151:2

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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
6. Jalál (Ruhm) - 14. April

Abend

Seid großzügig in Tagen der Fülle und geduldig in der Stunde des Verlustes. Auf Not kommt Erfolg, und Jubel folgt dem Wehe. Nehmt euch in acht vor Faulheit und Müßiggang, haltet euch an das, was der Menschheit, ob jung oder alt, hoch oder niedrig, Nutzen bringt. Hütet euch, das Unkraut des Zwistes unter den Menschen zu säen oder die Dornen des Zweifels in reine, strahlende Herzen zu pflanzen.

Baha'u'llah, Botschaften aus 'Akká 9:4

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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Heißt dieser Therad nicht Gedanken zu Verse Gottes? Irgendwie sind hier haufenweise Zeilen aus dem Buch "Verse Gottes" gepostet aber keinerlei Gedanken zu diesen.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Heißt dieser Therad nicht Gedanken zu Verse Gottes? Irgendwie sind hier haufenweise Zeilen aus dem Buch "Verse Gottes" gepostet aber keinerlei Gedanken zu diesen.


Du bist herzlich dazu eingeladen, Deine Gedanken dazu zu posten, lieber Pommes .

Aber 'keinerlei' Gedanken stimmt so nicht, wenn Du nachblätterst, findest Du schon welche.

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Du bist herzlich dazu eingeladen, Deine Gedanken dazu zu posten, lieber Pommes .


Gerne Minou

Minou hat folgendes geschrieben:
5. Jalál (Ruhm) - 13. April

Abend

O Sohn des Seins!

Wie konntest du deine eigenen Fehler vergessen und dich mit den Fehlern der anderen befassen? Wer solches tut, ist von Mir verworfen.


Baha'u'llah, Verborgene Worte, arabisch 26


Dann wäre, denke ich, jeder Mensch auf Erden schon ein Verworfener. Spannend ist das im Englischen hier das Wort "accursed" benutzt wird. Was "verflucht" oder "vermaledeit" bedeutet. Ich weiss nicht was dort für ein Wort im Arabischen steht. Jeder Baha'i weiß aber das es Shogi Effendi selbst war der die erste Übersetzung ins Englische machte. Deshalb halte ich es für wahrscheinlicher das es sich hier um das Wort verflucht handelt und nicht verworfen. Ich vertraue einfach mal Effendis Übersetzung mehr als der Deutschen

Jetzt könnte man darüber philosophieren was so ein Fluch im Baha'i Verständnis sein könnte. Kennt jemand diesbezüglich eine Aussage aus den heiligen Schriften?
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Zitat:
Kennt jemand diesbezüglich eine Aussage aus den heiligen Schriften?


Ich leider nicht. Das Wort "verworfen" kommt aber öfters vor in den Schriften.
Ich stelle mir vor, dass es einfach abschreckend wirken soll, um bestimmte Gebote nicht zu brechen. Vielleicht will es darauf hinweisen, dass wir uns sonst selbst sozusagen in die Gottesferne katapultieren.

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Sinnverdrehungen ins Radikale bei der Übersetzung, die einen Angst machen sollen, kenne ich noch aus der Zeit als Christ zu gut.
Ist wohl ein Deutsches Stigma...
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7. Jalál (Ruhm) - 15. April

Morgen

Der höchste Grund für die Erschaffung der Welt und aller Dinge in ihr ist, dass der Mensch Gott erkenne. Wer am heutigen Tage, vom Duft aus dem Gewande Seines Erbarmens geleitet, Einlass in diese lichte Wohnstatt - die Stufe der Erkenntnis des Urquells göttlicher Gebote und des Morgens Seiner Offenbarung - erlangt, der hat auf ewig alles Gute erreicht. Jeder Seele, die diese hehre Stufe erlangt, verbleibt eine zweifache Pflicht. Zum einen muss sie so standhaft in der Sache Gottes sein, dass alle Völker der Welt machtlos wären, wenn sie versuchten, sie von dem Urquell der Offenbarung fernzuhalten.
Das zweite ist die Befolgung der göttlichen Gebote, die dem Brunnquell Seiner vom Himmel geführten Feder entströmen.
Denn des Menschen Gotteserkenntnis kann sich nur dann voll angemessen entfalten, wenn der Mensch befolgt, was Er verordnet und in Seinem himmlischen Buche dargelegt hat.


Baha'u'llah, Botschaften aus 'Akká 17:131

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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Guten Morgen liebe Freunde,

hey Pommes darf ich kurz einen Gedanken zu Deinem Post einwerfen.

Ich bin davon überzeugt, daß keine Sinnverdrehung um Angst zu machen stattgefunden hat bei der Übersetzung. Du weißt doch sicher wie aufwendig und mühsam die Schriften übersetzt worden sind.

Das mal ein Wort evtl. nicht 100% passt kann auch an der jeweiligen Sprache liegen, die evtl. nicht immer die "richtigen Worte" zur Verfügung stellen kann. Auch mit Blick auf den kulturellen Hintergrund einer Sprache.

Ich wollte nur kurz sagen, mir selbst macht der Vers oder das Wort "verworfen" in dem Kontext keine Angst genauso wenig wie das Wort "verflucht".

Für mich bedeutet "Verworfenes", etwas daß nicht mit Gottes Wohlgefallen vereinbar ist.
Und als Gläubiger trachte ich ja sehr nach Gottes Wohlgefallen und die daraus resultierende Gottesnähe.

Also der Vers schafft keine Angst sondern lediglich Bewusstheit!

Schließlich ist ein jeder Mensch nicht makellos, aber meiner Meinung nach ist einer der Größten Makel der, daß man sich eines Fehlers bewusst ist und nicht versucht diesen abzustellen oder zu ändern.

Wie heisst es so oft in den Schriften: "Jeder muss sich aufs äußerste bemühen..." Da steht nicht jeder muss perfekt sein

Seid herzlich gegrüßt
Tim
Minou hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Kennt jemand diesbezüglich eine Aussage aus den heiligen Schriften?


Ich leider nicht. Das Wort "verworfen" kommt aber öfters vor in den Schriften.
Ich stelle mir vor, dass es einfach abschreckend wirken soll, um bestimmte Gebote nicht zu brechen. Vielleicht will es darauf hinweisen, dass wir uns sonst selbst sozusagen in die Gottesferne katapultieren.

LG,
Minou


Man könnte es natürlich auch noch ganz banal betrachten, wie wenn man einen Ball oder einen Pfeil auf ein Ziel wirft und daneben trifft, eben verworfen...