Lebenssinn


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Selbstzerstörung in

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ah ... lecker Kaffee

Selbstzerstörung wird verschoben ...
luschn hat folgendes geschrieben:
leuthner hat folgendes geschrieben:
Dieses Glück findet man nicht im Aussen, sondern einzig und allein im Innen, denn es wohnt im Herzen eines jeden Menschen.

Alles Liebe

Erich


Dieses Glück kann aber auch durch äußere Umstände erreicht werden. Wenn für mich weltlicher Besitz, Statussymbole oder sonstiges "wahres" Glück sind, ist es nunmal so.


lLebe luschn!

Ich glaube nicht dass äussere Umstände einem Menschen wirklichen inneren Frieden bringen, denn das Zuvielhaben von etwas schürt Ängste es wieder zu verlieren.
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
luschn hat folgendes geschrieben:
leuthner hat folgendes geschrieben:
Dieses Glück findet man nicht im Aussen, sondern einzig und allein im Innen, denn es wohnt im Herzen eines jeden Menschen.

Alles Liebe

Erich


Dieses Glück kann aber auch durch äußere Umstände erreicht werden. Wenn für mich weltlicher Besitz, Statussymbole oder sonstiges "wahres" Glück sind, ist es nunmal so.


Ganz genau! Glück gibt es überall, was "das wahre" oder "das absolute" davon ist hängt vom Sucher ab. Und das gilt nicht nur für böse Materialisten oder beinahheilige Mönche/Gurus/Gläubige, sondern für jeden. Meine Eltern z.B. sind absolut nicht gläubig und keiner von ihnen sucht nach einem übergeordneten Sinn oder beschäftigt sich intensiv mit Philosophie und/oder Wissenschaft. Trotzdem haben beide Ziele die primär nicht im materiellen Bereich liegen. Ihr absolutes Glück ist es ihre Kinder und jetzt Enkelkinder gut aufwachsen zu sehen und die Familie in Sicherheit zu wissen. Ich selbst opfere regelmäßig jede Form der weltlichen Sicherheit wegen meines Lebens- und Forschungsdrangs. Meine beste Freundin sieht die gesamte afrikanische Bevölkerung als ihre Familie und findet ihr wahres Glück in der medizinischen Betreuung der Ärmsten dort. Ein einziges "absolut oder wahrhaftig" kann und wird es vielleicht nicht geben.

LG Tiro


lLiebe Tiro!

Wahres Glück kann man auch in seiner Berufung finden oder in seiner Familie.

Alles Liebe

Erich
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Lieber Erich,

Eben das sage ich ja und genau das versucht auch Norbert und versucht ebenfalls Pauli klar zu machen. Glück ob nun im Kleinen oder im Großen ist relativ. Daher existiert weder ein "Absolut" noch ein "einzig wahres" ohne Bezug zur Person. Das Objektiv hat kein "absolut".

LG Tiro
_________________
„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Lieber Norbert,

Ich glaube so ganz einer Meinung werden wir vielleicht nie sein. Das Sein ohne Sinn ist für mich undenkbar.


Lieber Tiro,

dacht' ich mir schon
Aber das ist die Buntheit des Lebens!

Zitat:
Wenn ich das wollte oder für "der Weisheit letzten Schuss" hielte könnte ich ein Leben wie meine Eltern oder mein Bruder führen.... 9-5 zur Arbeit und ansonsten Fernsehen und Kinder erziehen.. schlimme Vorstellung für mich


Achtung, nur meine daoistische/advaita Meinung: Du kennst ja die Geschichte mit dem Holzhacken und Wasserholen. Vor und nach der "Erleuchtung" (gibt's für uns eh nicht, nur ein Wort) ist das Leben... Leben

Liebe Grüße
Norbert
_________________
Amulette, Zauberöle und Kerzen:
http://www.mojo-joes.com

Blog:
http://www.indogermanisch.com
Zitat:
Achtung, nur meine daoistische/advaita Meinung: Du kennst ja die Geschichte mit dem Holzhacken und Wasserholen. Vor und nach der "Erleuchtung" (gibt's für uns eh nicht, nur ein Wort) ist das Leben... Leben


Lieber Norbert,

Ich weiß genau was Du meinst, aber heißt das müssen oder heißt es können? Und können wir überhaupt oder müssen wir und glauben nur zu können? Ist müssen oder können überhaupt ein Unterschied? Und wenn ja, in welcher Hinsicht?

LG Tiro
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"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Lieber Norbert,

Ich weiß genau was Du meinst, aber heißt das müssen oder heißt es können? Und können wir überhaupt oder müssen wir und glauben nur zu können? Ist müssen oder können überhaupt ein Unterschied? Und wenn ja, in welcher Hinsicht?


Du stellst wieder schwierige Fragen, lieber Tiro!

Für mich gibt es ja kein "Können", weil jedes "ich kann..." nicht von mir kommt, sondern gewissermaßen durch mich hindurch -- und somit wird's zum "ich muß..."

Ramana Maharshis berühmte Frage kommt mir da in den Sinn: "Wer bin ich?" Also, wer stellt diese Frage überhaupt?

Wer möchte wissen, ob wir überhaupt können oder ob wir müssen oder ob wir nur glauben zu können? Wenn du eine Antwort formulieren kannst, kommt die aus dem Kopf, so Ramanas Lehre, und das heißt, daß die Antwort nicht "wahr" ist...

Merkste was? Alles Konzepte, die wir hin- und herschieben. Wen juckt's?

Liebe Grüße,
Norbert
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Na mich juckt es, Norbert! Mich, verdammt nochmal!

Ich will können weil ich kann, nicht weil ich muß. Ich will das ich weiß wer das will und wer fragt. Daher suche ich bis ich es weiß. Das bedeutet aber auch das ich was zu tun habe während Du nur lebst! Ha Ha

LG Tiro
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Sehr geil, Tiro!
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Namaste

Wir haben das Universum geschaffen in dem wir vordergründig wandeln, daher obliegt uns die Aufgabe dem Wandeln in diesem Universum einen Sinn zu verleihen oder wenigstens dessen Sinnlosigkeit zu verschleiern.

Was würde wohl "Sein" sein wenn wir es nicht geschaffen hätten, dieses Universum? Würde es ohne unsere Annahme des Seins überhaupt ein Sein geben? Was passiert wenn die Illusion fällt? Was betrachten wir, wenn wir nichts mehr betrachten? Wie sieht das Universum aus auf dessen Leinwand wir unser Universum vor und seit Jahrtausenden mal(t)en? Und noch wichtiger: Ist das von Bedeutung?

Zitat:
Govinda sagte: "Aber ist das, was du 'Dinge' nennst, denn etwas
Wirkliches, etwas Wesenhaftes? Ist das nicht nur Trug der Maja, nur
Bild und Schein? Dein Stein, dein Baum, dein Fluß--sind sie denn
Wirklichkeiten?"

"Auch dies," sprach Siddhartha, "bekümmert mich nicht sehr. Mögen die
Dinge Schein sein oder nicht, auch ich bin alsdann ja Schein, und so
sind sie stets meinesgleichen. Das ist es, was sie mir so lieb und
verehrenswert macht: sie sind meinesgleichen. Darum kann ich sie
lieben. Und dies ist nun eine Lehre, über welche du lachen wirst: die
Liebe, o Govinda, scheint mir von allem die Hauptsache zu sein. Die
Welt zu durchschauen, sie zu erklären, sie zu verachten, mag großer
Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu
können, sie nicht zu verachten, sie und mich nicht zu hassen, sie und
mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten
zu können."



LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)