Über den Glauben reden


Mich würden auch noch Meinungen von Hindus und Buddhisten interessieren.
Glauben, das ist eine persönliche Sache zwischen einem Menschen und Gott.
Im Grunde hat sich da Nichts und Niemand dazwischenzudrängen.

Aber Religionen nehmen gerne diese (Zwischen-)Position ein und behaupten:
Ohne unsere Vermittlung wird Dir der Kontakt zu Gott nicht möglich sein.

Ich denke, man sollte sich da nicht dazwischen reden lassen und die Religion auf Platz 2 hinter dem Glauben verweisen.

Wohlwissend: sie ist allenfalls ein Mittel zum Zweck, welches dazu da ist, ihren Zweck zu erfüllen und dann abgelegt werden kann.

Hat die Religion aber ihren Zweck erfüllt und ist abgelegt worden,
so ist die damalige Wahl der jeweiligen Religion völlig unbedeutend:

Man steht dann (wieder) auf dem Gipfel des Berges und trifft dort zahllose andere gottesverwirklichte Wesen.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
Ja,

da kann ich Dir absolut zustimmen, Papa Loooo.

Der Glaube sollte was eigenes sein, in einem selbst entstehen. Nur dann ist er echt. Durch die bestehenden Religionen/Weltanschauungen/Philosophien kann man angeregt werden ...
aber das ist auch schon alles - zumindest für mich. Der Weg des Vertrauens kann nur in einem selber entstehen.
Ich persönlich brauche meine Freiheit - die gedankliche Freiheit.
Und dann darf mein entscheiden was gut für mich ist, auch wenn das nicht immer in das gängige Moralbild einiger Religionen paßt.
Ich kann schon verstehen daß die "Gemeinschaft" die eine Religion durch Rituale schafft, seinen Reiz hat, weil man sich gerne unter Gleichgesinnten aufhält, aber den Weg muß trotz allem jeder alleine gehen. Nur wenn man auf sich alleine gestellt ist, durch nichts beeinflußt und abgelenkt wird - ist der Blick klar.
Ein klares Bild kann meiner Meinung nach nur in einem selbst entstehen und dieser 'Glaube' gilt nur für den Menschen der 'in sich erkannt ' hat.
D'rum gibt es immer wieder Mißverständnisse, endlose Diskussionen, bis zu "Glaubenskriegen" ...

darum liebe ich die Freiheit ...

Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Zitat:
Der Glaube sollte was eigenes sein, in einem selbst entstehen.


Dem stimme ich zu. Glaube ist etwas sehr persönliches. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das Menschen erst richtig frei sind, wenn ihr glaube frei ist, d.h. selbstbestimmt/selbstgefunden.
Einer Religion blind zu folgen, ist schlicht Heuchelei.

Glaube ist vielfalt, Religion versucht den Glauben von vielen unter einen Hut zu bringen (und zu nutzen).
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Mein Blog: http://shirasblog.blogger.de/
Mein Projekt: http://www.dasfolk.de.vu/
Shira hat folgendes geschrieben:
Einer Religion blind zu folgen, ist schlicht Heuchelei.


Also, "blind" einem Glauben nachfolgen, finde ich auch nicht okay.

Aber, einer Religion nachzufolgen, nachdem man selbst die Quelle der Offenbarung geprüft hat, ist m.E. ein konsequenter Schritt.

Wissen von und über Gott können wir nur von einem Gottesoffenbarer bekommen. Der individuelle Mensch ist zwar frei an etwas zu glauben, das seiner Vorstellung entspricht, ob es aber die Wahrheit ist, kann er nicht wissen.

LG,
Minou
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Shira schrieb:
Zitat:
Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das Menschen erst richtig frei sind, wenn ihr glaube frei ist, d.h. selbstbestimmt/selbstgefunden.
Einer Religion blind zu folgen, ist schlicht Heuchelei.


Auf keinen Fall kann es richtig sein einer Religion blind zu folgen. Was dabei herauskommt, dafür gibt es negative Beispiele genug. Da stimme ich Dir zu, Shira!

In der Bahai-Religion ist das erste Prinziep die selbständige Suche nach der Wahrheit.

Es steht auch in den Schriften:
>Denn der Glaube eines Menschen kann nur von ihm selbst abhängen.<

und weiter:

Von allem das Meistgeliebte ist Mir die Gerechtigkeit; wende dich nicht von ihr ab, wenn du nach Mir verlangst, und mißachte sie nicht, damit Ich dir vertrauen kann. Durch ihre Hilfe wirst du mit deinen eigenen Augen und nicht mit denen anderer sehen und durch die eigene Erkenntnis und nicht durch die deines Nächsten Wissen erlangen.
(Baha'u'llah)

Das sind für mich sehr wichtige Aspekte.

Alles Liebe Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Hi,meine Erkenntnis beruht auf der Suche nach der
Wahrheit über Gott in vielen Religionen und dieser
Welt-so ehrlich,kritisch und vorurteilsfrei wie möglich. Was ich gefunden habe,ist einfach:
Du sollst deinen Schöpfer und seine Schöpfung-die Natur und deine Mitmenschen-lieben.
Und hat den Vorteil,dass es logisch und logisch nachvollziehbar ist.Natürlich stehe ich dazu!
Hallo Manden,

da hast Du ja die Kernbotschaft der Lehre Jesu Christi erkannt.

Zitat:
"Liebe Gott von ganzem Herzen und mit ganzem Willen, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst" (Markus 12:30)


Dieses Gebot enthält für mich auch die Schöpfung Gottes.

LG,
Minou

P.S.: übrigens herzlich willkommen hier im Forum!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Danke Minou ,
Du hast vollkommen recht !
So habe ich es auch erkannt , dass zur Liebe zu Gott
auch die Liebe zur Schöpfung gehört .
Ich hoffe nur , dass ausser uns beiden auch andere
das erkennen w o l l e n , und bereit sind zu versuchen das umzusetzen . Ich schätze das auf Grund
jahrelanger Erfahrung minimal ein . Der EGOISMUS
( auch Desinteresse an Gott ) ist bei uns enorm stark !
Manden hat folgendes geschrieben:
Ich hoffe nur , dass ausser uns beiden auch andere
das erkennen w o l l e n , und bereit sind zu versuchen das umzusetzen . Ich schätze das auf Grund
jahrelanger Erfahrung minimal ein . Der EGOISMUS
( auch Desinteresse an Gott ) ist bei uns enorm stark !


Hallo Manden,

ich denke, es wird doch immer mehr erkannt, hapert aber, wie Du auch schon sagst, an der praktischen Umsetzung. Mag wohl etwas mit Egoismus, aber auch mit Gewohnheiten und Traditionen zu tun haben. Der Glaube an Gott - in welcher Form auch immer - spielt sicher auch eine tragende Rolle.

Ich möchte hier wieder mal den Link von Papa Looo empfehlen:

www.fleischkonsum.eu.ki

LG,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten