Sexualität, Genuss,Leidenschaft...


[quote="RoseGarden"]
Zitat:
Ist es wirklich fortschrittlich, Alkohol zu trinken? Oder trägt es nur zum Verfall der Gesellschaft bei? Es ist sicher nicht förderlich für den Menschen, wenn er immer und überall seinen Launen freien Lauf lässt.

Das Witzige ist ja...die Leute sind super skeptisch bei Religion. Aber im wessen Interesse liegt es denn, dass wir Alkohol, Zigaretten und andere Genussmittel konsumieren? Im Interesse der Wirtschaft. Die benutzt übrigens auch Sexualität für ihre zwecke. Wenn wir den ganzen Tag erzählt bekommen, es ist ok mit jedem zu schlafen, wie können wir anders denken? Klar kommt einem das komisch vor, wenn Baha'i auf einmal mit Keuschheit zu tun hat. Aber vielleicht sollte man auch mal die andere Seite hinterfragen.


Liebe RoseGarden!

Wie recht du hast. Wir leben in einer durch und durch kranken Gesellschaft. UNd nur die wenigsten hinterfragen das.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Auch Jesus trank Wein, zumindest steht es so in der Bibel.

Jedes Extrem ist nicht gut, das gilt für Ansichten genauso wie für Wein.

Wein gemässigt genossen ist ein Labsal auch für die Seele.
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
EL CId!

Schon ein Gläschen Wein jeden Tag erhöht das Krebsrisko um das Dreifache ( in der Kronenzeitung vo ca. zwei Monaten gelesen ).

Wir Sahajayogis trinken deswegen keinen Alkohol, weil er das Bewusstsein mindert und der Leber schadet, die die Fettzellen für ein gut funktionierendes Gehirn produziert. Ausserdem ist die Leber bei den meisten Menschen in der westlichen Welt überhitzt, weil sie zu sehr agieren und tun, planen und in der Zukunft leben, und Alkohol diese Überhitzung noch erhöht.

Erst kürzlich ist ein guter Freund in meinem Alter an einer kaputten Leber gestorben. Er trank beinahe täglich Alkohol, hatte selten einen Rausch, und war zu sehr durch seine beruflichen und privaten Tätigkeiten im Agieren und Planen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
leuthner hat folgendes geschrieben:
EL CId!

Schon ein Gläschen Wein jeden Tag erhöht das Krebsrisko um das Dreifache ( in der Kronenzeitung vo ca. zwei Monaten gelesen ).

Wir Sahajayogis trinken deswegen keinen Alkohol, weil es das Bewusstsein mindert und der Leber schadet, die die Fettzellen für ein gut funktionierendes Gehirn produziert. Ausserdem ist die Leber bei den meisten Menschen in der westlichen Welt überhitzt, weil sie zu sehr agieren und tun, planen und in der Zukunft leben, und Alkohol diese Überhitzung nur noch erhöht.

Alles Liebe

Erich


Nun, die "Dreikronen-Zeitung" hat nicht gerade den Ruf ein Fachblatt zu sein.

Quelle: www.AOK.de (Für mich kompetenter als die "DreiKronen")

Einer viel zitierten dänischen Studie zufolge soll ein Glas Rotwein täglich vor dem Herzinfarkt schützen. Dem edlen Tropfen werden aber noch weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen. Bei der Untersuchung wurden allerdings wichtige Faktoren wie der allgemeine Gesundheitszustand der Probanten nicht berücksichtigt. Die WHO wiederum warnt vor regelmäßigem Alkoholkonsum, auch in geringen Mengen. Klar, dass im Job, im Straßenverkehr und für Risikogruppen Alkohol grundsätzlich tabu ist, aber sonst scheint Rotwein ein wahres Wundermittel zu sein.

Wovor soll der Wein schützen?
Lang ist die Liste der Beschwerden, gegen die Rotwein helfen soll und sie wird immer länger. Vor allem die Blutfließ- und Gerinnungseigenschaften werden positiv beeinflusst und somit der Abbau des schlechten LDL-Cholesterins gefördert. Das senkt das Herzinfarktrisiko. Rotwein wirkt durchblutungsfördernd und stärkt Herz und Kreislauf. Auch die Thrombosegefahr wird so reduziert. Außerdem soll er vor Krebs und Gefäßerkrankungen schützen.

Ansonsten: Jeder wie er mag!
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
El Cid hat folgendes geschrieben:

Wovor soll der Wein schützen?
Lang ist die Liste der Beschwerden, gegen die Rotwein helfen soll und sie wird immer länger. Vor allem die Blutfließ- und Gerinnungseigenschaften werden positiv beeinflusst und somit der Abbau des schlechten LDL-Cholesterins gefördert. Das senkt das Herzinfarktrisiko. Rotwein wirkt durchblutungsfördernd und stärkt Herz und Kreislauf. Auch die Thrombosegefahr wird so reduziert. Außerdem soll er vor Krebs und Gefäßerkrankungen schützen.



Und zu Risiken durch Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.
Alkoholschäden: "Es gibt keine Dosis, die unbedenklich ist"

Ein halber Liter Bier täglich, bei Frauen noch weniger: so viel Alkohol gilt als noch vertretbar. Doch ab wann steigt das Risiko für die eigene Gesundheit an? Der Arzt und Alkoholforscher Manfred Singer erklärt im Interview, was das Zellgift im Körper auslöst.


DPA
Schnapsidee: Selbst in kleinen Dosen löst Alkohol im Körper Veränderungen aus
SPIEGEL ONLINE: Herr Singer, welche Dosis Alkohol an einem Abend ist unbedenklich?

Manfred Singer: Es gibt keine Dosis, die unbedenklich ist. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO gehen Männer ein geringes Risiko ein, wenn sie weniger als 20 Gramm reinen Alkohol am Tag trinken - das entspricht einem Viertelliter Wein oder einem halben Liter Bier. Für Frauen gilt die Hälfte davon als verträglich.
SPIEGEL ONLINE: Daran halten sich in Deutschland die wenigsten Menschen, besonders zum Jahreswechsel…

Singer: Das mag sein, aber Alkoholkonsum ist nicht notwendig, um gesellig und fröhlich zu sein. In Deutschland haben mehr als 20 Prozent einen riskanten Alkoholkonsum, das heißt sie trinken etwa 60 Gramm Alkohol pro Tag, also mehr Flasche Wein am Tag.

SPIEGEL ONLINE: Nicht alle Menschen, die Alkohol trinken, sind abhängig. Viele trinken nicht täglich, bei einer Feier aber mehr als die von der WHO empfohlene Menge - wie schädlich ist das?

Singer: Es ist ja nichts dagegen zu sagen, dass man mal mehr trinkt - solange das ein Genuss ist. Es gibt einen berühmten Schriftsteller, der hat gesagt: "Ich habe über viele Jahre viel getrunken mit Freude - und auf einmal hat es mir nicht mehr geschmeckt, aber ich musste weiter trinken." Und das ist die klassische Beschreibung der Abhängigkeit. Dann ist es vorbei mit dem Genuss.

SPIEGEL ONLINE: Ich würde für mich und viele Menschen, die ich kenne, in Anspruch nehmen, nicht abhängig zu sein und es zu genießen, zu trinken. Aber ich frage ich mich, ob ich mir an Silvester Schäden zuziehen kann, wenn ich zum Beispiel fünf Gin Tonic trinke.

Singer: Gelegentlich genommen macht das wahrscheinlich gar nichts. Die Frage ist, wie oft Sie das machen.

SPIEGEL ONLINE: Wenn es einmal die Woche wäre?

Singer: Ich vermute mal, dass Sie da gut 100 Gramm reinen Alkohol zu sich nehmen. Das können Sie eine gewisse Zeit machen, aber Sie gehen ein hohes Risiko ein - das kann man nicht wegdiskutieren.

SPIEGEL ONLINE: Worin besteht das Risiko?

Singer: Weil es die Leber nicht packt, so viel Alkohol abzubauen, wandelt sie ihn zu Fett um und das bleibt in den Leberzellen liegen. Das Heimtückische beim Alkohol ist, dass die Leberveränderungen nicht weh tun. Die Leber schwillt zwar ein bisschen an, aber selbst bei einer fortgeschrittenen Verfettung hat man nur ein geringes Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen und morgens vielleicht gelegentlich Übelkeit.

SPIEGEL ONLINE: Sind diese Schäden irreversibel?

Singer: Wenn Sie jeden Tag ein Glas Wein oder mehr trinken, haben Sie nach vier Wochen eine leichte Verfettung der Leber. Nach vier bis acht Wochen Abstinenz ist das Fett wieder abgebaut. Im Allgemeinen können Schäden also wieder beseitigt werden. Aber wenn Sie immer weiter trinken, sterben Leberzellen, es wird Bindegewebe gebildet, es kommt zu Entzündungen und eventuell zur Leberzirrhose.

SPIEGEL ONLINE: Okay, diese Gefahr gibt es, wenn ich Sie richtig verstehe, beim gelegentlichen Trinken nicht - auf welche Organe wirkt es trotzdem schädlich?

Singer: Bereits kleine Mengen Alkohol greifen direkt die Schleimhautzellen von Mundhöhle, Speiseröhren und Magen an. Wenn man mehrere Schnäpse trinkt, ruft dies in der unteren Speiseröhre akute Entzündungen hervor - die Immunreaktion macht es noch schlimmer. Alkohol im Blut bewirkt auch, dass der Schließmuskel am unteren Ende der Speiseröhre erschlafft: Magensäure steigt auf, man hat Sodbrennen und die Schleimhautzellen werden weiter gereizt.

SPIEGEL ONLINE: Kann der Magen sich davon erholen?

Singer: Wenn man eine Trinkpause macht schon - aber es dauert zum Beispiel mehr als 24 Stunden, bis eine blutige Magenschleimhautschädigung nach dem Genuss eines scharfen Getränks, zum Beispiel Whisky oder Schnaps, abheilt.

SPIEGEL ONLINE: Ist es also ratsamer, statt Spirituosen Bier und Wein zu trinken?

Singer: Nein. All die Getränke, die ausschließlich durch Gärung entstehen - Bier, Rotwein, Weißwein, Sherry, Champagner - enthalten Äpfel- und Bernsteinsäure. Diese Substanzen stimulieren sehr stark die Magensäure - und das verursacht wiederum Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.

SPIEGEL ONLINE: Was kann man denn jetzt trinken?

Singer: Am besten, Sie trinken Alkohol nur zum Essen. Das ist gut für den Magen, weil die Säure dann abgepuffert wird - mit dieser Regel kann man auch seinen Konsum reduzieren.

SPIEGEL ONLINE: Man könnte doch auch einen Säurebinder oder einen Protonenpumpenhemmer nehmen?

Singer: Damit macht man schon was Medizinisches - aber Sie haben Recht, das hilft gegen die Säure. Allerdings nicht gegen die anderen schädlichen Wirkungen des Alkohols. Er ist ein Risikofaktor für viele Krebserkrankungen.

SPIEGEL ONLINE: Heißt das, Alkohol ist krebserregend?

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Singer: Nicht direkt, aber die Leber baut Krebs erregende Substanzen normalerweise ab - unter Alkoholeinfluss allerdings viel schlechter, weil sie bevorzugt den Alkohol abbaut. So steigt die Konzentration der Kanzerogene im Blut und sie werden durch den Kreislauf zu den vorgeschädigten Schleimhäuten gebracht. Das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum schon ab drei großen Bieren pro Tag oder einer Flasche Wein das Risiko um das Dreizehnfache steigt, an Mundhöhlen- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Wenn Sie dazu noch rauchen, erhöht sich das Risiko gar um das Vierzigfache.
SPIEGEL ONLINE: Was trinken Sie zu Silvester?

Singer: Ein Glas Sekt auf jeden Fall, und vielleicht noch zwei Glas Wein, damit ist es genug. Ich bin 67, man verändert im Laufe des Lebens sein Trinkverhalten und auch die Verträglichkeit von Alkohol nimmt ab. Im Alter steigt der Blutalkoholspiegel, wenn man trinkt, stärker an als bei jungen Menschen, weil der Wassergehalt des Körpers mit den Jahren sinkt. Sie scheinen mir noch ein junger Mann zu sein und ich kann gut nachvollziehen, dass Sie auch mal feiern. Aber ich habe noch Hoffnung für Sie, dass Sie sich bessern.

Das Interview führte Frederik Jötten

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Mir haben schon viele Ärzte gesagt, dass selbst ein Glas Wein schädlich. Der Extrakt, der in Trauben vorkommt, erweitert zwar die Arterien, aber der Alkohol wirkt extrem schädlich.

Selbst die Bild-Zeitung, die jetzt nicht in Verdacht steht den Alkohol zu verteufeln, hat letztens die Überschrift gebracht "Alkohol-Lüge"

http://www.bild.de/ratgeber/gesundh.....lkohol-29463316.bild.html

In Zukunft wird wahrscheinlich es noch klarer. In der Bibel gibt es übrigens zig Stellen, die den Alkohol verteufeln. Selbst Bahá'u'lláh benutzt "Wein" als Symbol.

13:4 So hüte dich nun, Wein oder starkes Getränk zu trinken und Unreines zu essen;
(RICHTER)

5:22 Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und wackere Männer, Rauschtrank zu mischen,
(JESAJA)

23:31 Sieh den Wein nicht an, wie er so rot ist und im Glase so schön steht: Er geht glatt ein,
(SPRUECHE)
Ich meine, alles in Maßen und nicht unbedingt in Massen passt schon
Die entscheidung liegt bei jedem selber.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Ich meine, alles in Maßen und nicht unbedingt in Massen passt schon

Eben.

Wo kommen wir denn dahin, wenn wir uns alles verbieten lassen würden, was Spaß und manchen Menschen das Leben erquicklicher macht.

Es wäre ja furchtbar, nur nach Anweisungen leben zu müssen, nur, weil sich das irgendwann mal einer ausgedacht hat. Oder einige.

Das wäre so, als müßte man in der Jetztzeit nach den Bestimmungen der Menschen leben, die mal im 7. Jahrhundert unter ganz anderen Bedingungen gelebt haben.

Das sollte man doch unterscheiden können. In dieser Zeit - mit dieser Technik - das hat sich doch alles entwickelt - und es war gut so.

Wer möchte heute denn noch in einer Zeit vor 1500 Jahren leben ?

Und außerdem: jedes Ding hat seinen Nutzen im positiven wie negativen - aber das hatten wir schon so oft.

Soll sich Jeder doch an das halten, was er für richtig hält.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2