Sexualität, Genuss,Leidenschaft...


Yes! Harry Potter und Lord of the Rings hintereinander! Yes! Yes! Yes!
Wobei ja Harry Potter im Grunde n bissl gây und Lord of the Rings einfach nur sau gut ist.
WalterW. hat folgendes geschrieben:
Wobei ja Harry Potter im Grunde n bissl gây und Lord of the Rings einfach nur sau gut ist.


Ja...
Total Hetero...


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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
@ Pommes

Das ist ja nur die Verfilmung.

Die ist generell nicht ernst zu nehmen.
Giulia hat folgendes geschrieben:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:

Rein von der Entwicklung gesehen ist es ja so, dass das Mann- und Frau-werden zunächst einmal davon geprägt ist, immer wieder nur "an das eine" zu denken, wobei es Männer sicher stärker betrifft, denn die Geschlechtszellen müssen in Verbindung mit sexuellen Gedanken und Gefühlen den Körper verlassen (selbst wenn es im Schlaf geschieht.)

Offen gestanden, verstehe ich das nicht ganz. Geschlechtszellen verlassen den Körper im Schlaf? Ist das eine christlich-esoterische Betrachtungsweise? Was für Zellen? Für eine mystische Zeugung?

Hey, was für Gedanken. Es handelt sich um keine esoterische sondern eine rein biologische Betrachtungsweise. Es waren die männlichen Geschlechtszellen gemeint und der Vorgang der Pollution und die späteren Ejakulationen. Allerdings, geschieht das heutzutage wohl seltener im Schlaf, sondern wird meist bewusst herbeigeführt.

Giulia hat folgendes geschrieben:
Ich habe mit Mara-Devis Aussage eine eventuell esoterische These bezüglich der Jungfrauengeburt assoziiert.
Ach ich kann gar nicht mehr aufhören zu Lachen ....

Da musste ich dann auch herzlich lachen... Übrigens bin ich evangelisch und nicht "christlich-esoterisch" und glaube dennoch nicht an eine "biologische Jungfrauengeburt".

Giulia hat folgendes geschrieben:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben
Zitat:
Es ist wohl eher ein Zeichen von menschlicher Reife, nicht ein Sklave seiner natürlichen Triebe zu werden bzw. zu bleiben und den kindlichen Egoismus nur sexueller Bedürfnisbefriedigung zu überwinden.

Ja, stimmt schon auch. Doch es ist auch ein gesellschaftlicher Trend, Unverbindlichkeit oder Untreue als normal anzusehen. Die moralische Grundeinstellung ist einfach sehr lasch. Nur seinem Vergnügen nachgehen weitet sich ja auch auf den nicht sexuellen Bereich aus.

Ja, die starke Individualisierung und der von den Medien geförderte Egoismus in unserer Gesellschaft tragen dazu bei, dass manche Menschen glauben, ewig jungendlich und unabhängig bleiben zu müssen und zu können.

Giulia hat folgendes geschrieben:
Zitat Mara-Devi:
Was kann denn "im Bett nicht klappen", so dass dies eine Heirat ganz ausschließen würde?
Meinst Du, wenn der eine nur durch irgendwelche Praktiken zum Höhepunkt kommt, die der andere nicht mitmachen will oder kann?
Nein, wenn jemand z.B. gar nicht kann. Ich habe gerade eine sehr große Enttäuschung hinter mir. Ich hatte mich sehr in jemanden verliebt, der mir sehr den Hof gemacht hat und dann immer merkwürdiger wurde. Erst nach langem hin und her hat er erzählt, nach einer überstandenen Krebserkrankung keine erotischen Bedürfnisse mehr zu haben.

Danke für Deine Offenheit!- So ganz habe ich es noch nicht verstanden.
Kam es zur Aussprache, weil er plötzlich keinen Sex wollte oder hat er sich bereits beim Näherkommen zunehmend auffällig und patzig verhalten, was schließlich zur Aussprache geführt hat?

Giulia hat folgendes geschrieben:
Stell dir vor, er hätte das nicht getan, wir hätten keinen Sex vor der Ehe probiert und dann auch noch geheiratet. Im Augenblick bin ich völlig fertig und habe das auch noch nicht verarbeitet. Wäre er nicht gemein zu mir geworden, hätte ich bestimmt Skrupel gehabt, mich zu trennen. Er kann ja nichts dafür.

Dass ein Mann nach einer Krebserkrankung überhaupt keine erotisch-sexuellen Gefühle mehr haben soll, würde bedeuten, dass ihm beide H_oden entfernt werden mussten. Selbst dann würde er wohl regelmäßig Geschlechtshormone einnehmen, damit sich die sekundären Geschlechtsmerkmale nicht rückbilden...
Vielleicht hat er Erektionsprobleme, aber auf jeden Fall vorrangig psychische Probleme, die sich in seinem widersprüchlichen üblen Verhalten äußern.
Du hättest ihn doch sicher schon allein auf Grund seines Benehmens niemals geheiratet, oder?


Giulia hat folgendes geschrieben:
Dann kenne ich eine alte Dame, die auch keinen Sex vor der Ehe hatte. In der Hochzeitsnacht war sie nicht nur enttäuscht und entsetzt, weil sie sich durch alles Gemunkel und durch Romane mehr erhofft hatte, sondern musste auch noch feststellen, dass ihr noch junger Mann schon ein Gebiss hatte (Unfall). Die Ehe war im Bett wohl sehr pragmatisch, verklemmt und lieblos. Sie hat mir das erzählt als ich achtzehn war, um mich zu warnen. Sie hatte dann, schon als ältere Frau mit über vierzig Jahren einen Geliebten.Das war die Erfüllung ihres Lebens. Den hat sie einmal im Jahr getroffen bis ihr Mann tot war. Dann haben sie erst geheiratet. Sie hatte aber ihr ganzes Leben ein schlechtes Gewissen wegen des Ehebruchs. Es wäre in unserer Gemeinde auch nicht gegangen, dass sie sich scheiden lassen. Das geht eben in der Katholischen Kirche nicht ohne weiteres und sie hatte mit dem richtigen Ehemann auch ein Kind. Diese Frau hat ihr Glück erst gefunden als sie alt war. So etwas ist für mich Grund genug, vorher herauszufinden ob man auch in sexueller Hinsicht zusammen passt. Ich fände es nämlich viel schlimmer, den Mann zu betrügen und unglücklich zu sein als vorher schon mit ihm geschlafen zu haben, um zu prüfen ob man miteinander kann.

Das war sicher ein zeitbedingtes Problem, dieses Verklemmtsein auch gegenüber dem Partner.
Die Ursache aber, warum diese Ehe letztlich schief ging, scheint Deiner Beschreibung nach, an der fehlenden Liebe gelegen zu haben. Wenn diese vorhanden ist, überwindet frau/man doch die Scham, offen auch über diesen Bereich innerhalb einer Beziehung zu sprechen.
Wie hat sich diese Frau denn bevor sie fremd ging, um die Beziehung bemüht?
Es hört sich so an, als wäre sie enttäuscht gewesen, dass ihre Vorstellungen nicht in Erfüllung gingen und als habe sie es dann so hingenommen.
In einer Beziehung kann es Bereiche geben, an denen gearbeitet werden muss und die Liebe motiviert dazu, etwas zu verändern.

Giulia hat folgendes geschrieben:
Naja, das ist schon rücksichtsvoll, Traubensaft für Alkoholiker ist ja o.K., aber ich möchte auf den Wein bei der Kommunion nicht verzichten müssen. Ich glaube auch nicht, dass es bei uns Alkoholiker gibt. So viele sind das ja auch nicht. Bei uns ist es so, dass der Kelch durch die Reihe gegeben wird und der Priester den Rand abwischt, nachdem der Nachbar getrunken hat. Er hat keinen zweiten Kelch mit Saft, aber es muss nicht jeder vom Wein trinken. Man kann auch nur die Hostie nehmen.

Jesus hat sich vor allem an die Ausgestoßenen gewandt, wozu heute die Alkoholiker gehören, von denen es in Deutschland eine große Anzahl gibt (die Dunkelziffer liegt sicher noch höher).

Sich jedes Mal als "Alki outen" und den Kelch an sich vorrüber gehen lassen zu müssen, wird bewirken, dass sich derjenige zurückzieht und dies ist sicherlich nicht im Sinne Jesu.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Ich beginne mich zu fragen, warum man diese Dogmen verkündet, daran festhält, wo doch die meisten Menschen dagegen `verstoßen`.


Mr. Keating, ist das wirklich wesentlich?

Kommt es darauf an, was sich Menschen einfallen lassen um andere Menschen zu beherrschen oder ist der Wille Gottes wichtig?

Auch ich wurde christlich zwangsgetauft. Doch dann, wach geworden, stellte ich mir die Frage: Gehst Du den Weg der Kirche, also den Weg der Menschen, der "heiligen Väter" und anderer "Eminenzen" und "Merkwürden" oder den Weg Gottes.

Ich entschied mich für den Weg Gottes.

Sexualität dient nicht nur der Zeugung. Ihre Fluide sind ein wertvolles Geschenk für Körper und Seele.

Wir sind aber auch aufgefordert mit wertvollen Dingen besonders sorgfälltig und bewussst um zu gehen.

Wenn die Sexualität jedoch uns beherrscht, dann ist etwas "aus dem Ruder" gelaufen.
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
Burkl hat folgendes geschrieben:
hipshot hat folgendes geschrieben:
Ich würde niemals einem das Glauben absprechen, wenn einer gewisse
lasster mit sich trägt, alkohol, Sexualität, u.s.w, da ich keine ahnung
wie es ihm um ihn steht und wie er gegen seie Lasst ankämpft ist seine sache.
Ich kenne jemanden der geht sehr oft in die Kirche, und er ist mit sicherheit kein guter Mensch, aber ich sehe er versucht sich zu bessern.
Und wenn einer meint man müsse sofort seine "Sünden" bei seite zu schaffen um guter Gläubiger zu sein der irrt.


Das teile ich! Danke dafür hipshot.

Die Welt leidet unter den Spiralen der Verurteilungen und Anklagen untereinander, gegen sich selbst.

Jeder kann beginnen nicht einzusteigen in das Anklagen, sondern die Menschen so zu sehen wie sie sind: Nie nur ganz schlecht, aber eben auch nie ganz und gar gut.



Und sie leidet unter den Dogmen, Engstirnigkeit, Pharisäertum der Kirchen, die wohl besonders in der rkK ausgeprägt vorhanden sind.
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
Zitat:
ich habe mich weiß GOTT mehr als 40 Jahre mit meiner Religion-der römisch-katholischen Kirche- auseinandergesetzt, da muss ich mich nicht mit so flachen Antworten wie `entweder du glaubst, dass Jesus..., oder eben nicht...` auseinandersetzen.
wieso? wenn du glaubst, dass Baha'u'llah der Offenbarer für dieses Zeitalter ist, dann glaubst du auch, dass seine Gebote Hand und Fuß haben.
Das hat ein (nicht-Baha'i) Freund mal knallhart zu mir gesagt: du kannst diese Gebote nur halten, wenn du glaubst dass Baha'u'llah eine Manifestation Gottes ist. Stimmt. Seine Göttlichkeit legitimiert das Gebot. Und da fängt ja wieder die Suche an.

Vielleicht sollte man sich erstmal fragen "Kann das wirklich sein, dass dieser Mensch Gottes Wort offenbart hat? Was spricht dafür und was dagegen? Diese Schriften, was sagen sie darüber? Dann unabhängig, OHNE VORURTEILE darüber nachdenken. Wenn man zu dem Schluss kommt, dass das was da in den Schriften steht von Gott kommt, dann ist ja alles klar.

Noch mal ganz pragmatisch: die Baha'i Religion wird modern genannt ja. Aber der Maßstab, was ein gutes Leben ist, setzt nicht der Mensch, sondern Gott. "Reich habe ich dich erschaffen, warum erniedrigst du dich..." (Baha'u'llah).
Ist es wirklich fortschrittlich, Alkohol zu trinken? Oder trägt es nur zum Verfall der Gesellschaft bei? Es ist sicher nicht förderlich für den Menschen, wenn er immer und überall seinen Launen freien Lauf lässt.

Das Witzige ist ja...die Leute sind super skeptisch bei Religion. Aber im wessen Interesse liegt es denn, dass wir Alkohol, Zigaretten und andere Genussmittel konsumieren? Im Interesse der Wirtschaft. Die benutzt übrigens auch Sexualität für ihre zwecke. Wenn wir den ganzen Tag erzählt bekommen, es ist ok mit jedem zu schlafen, wie können wir anders denken? Klar kommt einem das komisch vor, wenn Baha'i auf einmal mit Keuschheit zu tun hat. Aber vielleicht sollte man auch mal die andere Seite hinterfragen.
El Cid hat folgendes geschrieben:
dtrainer hat folgendes geschrieben:
Wer Wahrheit sucht, sollte keine mögliche Quelle ausschließen. Das würde ja heißen, man sucht nur Bestätigung für schon vorhandene Meinungen.



UL?


"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen"
Wem es um Geld oder Macht geht, wer zur Gewalt greift, droht, prozessiert etc. ist nun ganz sicher keine Quelle, nicht einmal eine Sekundäre.

Rocker?
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Der Blick reicht immer nur bis zur nächsten Wegbiegung.
Zitat:
"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen"


Stimmt!

Nennen Sie mal einige Früchte von UL!
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"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."