In der geschlossenen Psychatrie


Hallo

Es ist ja so wenn ein Mensch sich umbringen will kommt er ja in die geschlossene Psychatrie wie ist das eigentlich wenn der Mensch seine Meinung nicht eandert bleibt der dann bis zu seinen Lebendsende in der Psychatrie.
Wer kann denn feststellen, ob oder inwieweit der Mensch seine Meinung ändert?
Zunächst mal, wer sich unbedingt umbringen will, der wird auch in der Schutzpsychiatrie Wege finden, seinen Plan umzusetzen.

Oder aber er/sie gaukelt den Psychologen vor, nun von dem Vorhaben abgekommen zu sein, und tut es danach draußen.

Alleine die Menschen, die Angst davor haben, es wirklich mal zu tun, also Angst vor ihrem eigenen Vorhaben, sei es weil sie dieses Vorhaben als Fremdbestimmt erleben (psychotisch), die würden dann - auf eigenen Wunsch - lange dort verweilen.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Hey

Es kommt ganz auf die Umstände an. Bei Eigen- oder Fremdgefährdung kannst du zunächst nach Beurteilung des Arztes für max. 64 Stunden gegen deinen Willen festgehalten werden. Anschließend muss ein richterlicher Beschluss vorliegen (meistens ist dieser auf Wochen- Monate begrenzt).

Psychotiker verheimlichen ihre Suizidpläne nicht und möchten sich egl nicht das Leben nehmen. Sie hören Stimmen die ihnen das befehlen und empfinden das eher als fremdbestimmt. Sie halten das was sie wahrnehmen schließlich für real. Psychotiker bleiben daher meistens auch nicht freiwillig weil sie nicht in der lage sind die situation zu erfassen. Der richterliche beschluss wird so lange ausgeweitet bis die psychose durch Medikamente vergeht und der Patient wieder voll zurechnungsfähig ist. Die maximale Dauer eines Beschlusses zur Unterbringung beträgt 2 Jahre. Allerdings muss dieser regelmäßig überprüft werden (auch auf verlangen des patienten).

Sich auf der Geschlossenen das Leben zu nehmen ist so gut wie unmöglich ! Das komplette Gepäck wird durchsucht und inspizuert, inkl Kleidung, Körper etc. Spitze Gegenstände (bspw Klingen) ,strangulierende Gegenstände (bspw Gürtel) sowie flüssige Giftige Substanzen (bspw shampoo und Feuerzeug) werden dir genauso entzogen wie elektronische Geräte (bspw Föhn).

Die Küche ist verschlissen sodass du nur zu bestimmten Zeoten unter Aufsicht dort hinein gelangst. Ausgang hast du die ersten Tage oft gar nicht und dann nach und nach immer mehr ( erst mit personal, dann mit Angehörigen und schließlich alleine ).

Die Fenster kannst du maximal kippen und einschlagen ist bzgl panzerglas schier unmöglich !

Solltest du dennoch auf die Idee kommen das zu versuchen oder andere Maßnahmen ergreifen die dich oder andere gefährden, so springen evlt bis zu 7 pfleger auf dich, ziehen dich bis auf doe unterhose aus, verpassen dir einen netten krankenhauskittel und fixieren dich an dein bettchen. Dass du keine Angst bekommst, dich nicht wehren kannst geschweige denn schreist wirst du dann zusätzlich mit Medikamenten beruhigt!

Wenn du nicht gerade psychotisch bist und wirklich nicht mehr leben magst, dann erzählst du am besten nach jedem missglückten versuch wie Leichtsinnig und dumm das doch war, dass dir jetzt erst klar wird, was hätte alles passieren können, dass du ja egl nur hilfe wolltest und genau wusstest dass dich jemand rettet (war ja schließlich beabsichtigt).

Dann bleibst du halt eben freiwillig für drei Tage da und verlangst dann deine Freiheit zurück, die du direkt wieder erhalten wirst, sofern du niemandem die wahrheit sagst oder iwelche kranken Verhaltensweisen an den tag legst !

Liebe Grüße
weiss nicht ob das hir passt fand die doku ganz gut da geht es auch um eine Frau die stimmen hört und sich fremd gesteurt fühlt die geht aber freiwillig in die Psychatrie und will nicht so gerne wider heim weill es da immer wider losgeht
http://youtu.be/irOtG7DxAvw
Ich war dreimal in der Psychiatrie, davon einmal im Massnahmenvollzug, wo ich 10 Monate auf der geschlosseen und ca. zweieinhalb Jahre auf der offenen Abteilung verbrachte.

Und ich wollte nichts anderes als so schnell wie möglich wieder hinaus, was mir auch gelungen ist. Viele andere scheitern dabei und wissen nicht, wann sie wieder in Freiheit kommen.

Mein Pech war, dass ich als paranoid schizophren eingestuft wurde und dabei ein geringfügiges Delikt beging. Mein Glück war, dass die Medikamente nach ca. 1 Jahr wirkten, und ich dann den Willen hatte so schnell wie möglich wieder in Freiheit zu kommen, was mir nach insgesamt 3 1/4 Jahren auch gelang.

Jetzt muss ich fünf Jahre lang Auflagen erfüllen bis die bedingte Emtlassung zu einer unbedingten wird.

Ich kann nur hoffen, dass meine Leidensgenossen auch so einen starken Willen haben wie ich, damit auch sie den Ruf der Freiheit geniessen können.

Alles Liebe

Erich
Oft ein selbstmörderisch Person nicht ein psychiatrische Erkrankung hat, sondern fühlt sich hoffnungslos mit den Ereignissen und Umständen des Lebens, benötigen andere Arten von Beratung und Unterstützung.
Na dann viel Glück, Erich, du wirst die Auflagen schon erfüllen! Da du ja jetzt im Herzen bist, wie du es selber schon hier geschrieben hast, wird dich der heilige Geist schon dementsprechend führen, dass du jetzt auf guten Wegen wandelst.
Danke Peter!