Ohne "Gebet" keine Höhere Stufe Keine Erleuchtung


Was ist ein Gebet in der Kabbalah ?

Ein wahrer Kabbalist weiß, dass er unter der Herrschaft seines Ego steht; und nur ein einziger winziger Punkt in ihm – der so genannte „Punkt im Herzen“ – ist frei von egoistischem Einfluss.

Mit diesem Punkt kann er sich mit dem Schöpfer verbinden. Wenn er sich anstrengt und seinen „Punkt im Herzen“ mit dem Schöpfer verbindet, erhält er die Kraft, die ihn über sein Ego erhebt. Dann beginnt er sich stufenweise zu korrigieren, indem er sein Ego in altruistischer Absicht einsetzt. Unsere gesamte Arbeit bezogen auf die spirituelle Korrektur besteht darin, den Schöpfer um die Kraft der Korrektur des Ego zu bitten.

Daher ist es so wichtig, in uns das Verlangen nach dem Schöpfer zu erwecken. Wenn wir uns an den Schöpfer wenden, erhalten wir von Ihm die nötigen Kräfte und in unserem korrigierten Ego fühlen wir dann eine gewisse Verbindung zum Schöpfer. Es handelt sich dabei nicht um eine spezielle Schnittstelle, sondern um die Wahrnehmung einer breiteren und stärkeren Einheit.

Dann vergrößerte sich das Ego wiederum - eine gröber Ausformung davon – und erneut bitten wir den Schöpfer um die Kraft, auch dieses wieder zu korrigieren. Das bedeutet, dass unser Ego, dass sich immer wieder neu in uns enthüllt, uns dazu erweckt, uns mit dem Schöpfer zu verbinden – daher wird es auch „Hilfe gegen uns“ genannt.

Unsere stete Bereitschaft, den Schöpfer um die Korrektur des Ego zu bitten, nennt man Gebet.

*Rav Michael Laitman
Schüler Rabash's & Baal HaSulam's der auch "Meister der Leiter" genannt wurde)

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"Selbst wenn du Gott nicht mehr sagen kannst als "Hilf!", ist es sehr gut. Wiederhole dies immer wieder, bis Gott dir die Lippen öffnet und die Worte dir aus dem Herzen strömen."

* Rabbi Nachman von Bratslav (Urenkel des Baal Schem Tov)
(* 1772 in Medschybisch; † 16. Oktober 1810 in Uman)
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AZMUTO hat folgendes geschrieben:
Die Richtige Gebetsrichtung bedeutet somit, um die Transformation oder Korrektur des eigenen Egos, der eigenen egoistischen Eigenschaften und Absichten zu Bitten.


Diese Mühe ist vergeblich. Nichts wird geschehen da das persönliche Ego dabei wirkt und nicht der in sich reine Geist. ♥
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Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
http://elisabeth171056.beepworld.de/
AZMUTO hat folgendes geschrieben:
"Selbst wenn du Gott nicht mehr sagen kannst als "Hilf!", ist es sehr gut. Wiederhole dies immer wieder, bis Gott dir die Lippen öffnet und die Worte dir aus dem Herzen strömen."

* Rabbi Nachman von Bratslav (Urenkel des Baal Schem Tov)
(* 1772 in Medschybisch; † 16. Oktober 1810 in Uman)


Da ist kein Gott der dir helfen wird. Nur du kannst dir helfen. ♥
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Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
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AZMUTO hat folgendes geschrieben:
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Daher ist es so wichtig, in uns das Verlangen nach dem Schöpfer zu erwecken.

Du bist der Schöpfer. An wen also wendest du dich? ♥
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Wahrheit ist da wo weder Subjekt noch Objekt existieren. Damit liegt die Wahrheit Jenseits dieser Welt. Solange da noch etwas ist das sich mit einem Subjekt oder einem Objekt identifiziert ist die Wahrheit schon als Relativ zu sehen und damit nicht Wirklichkeit.
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Ich habe dir diese Wahrheit nicht offenbart, damit du nicht wegläufst oder an der Gnade verzweifelst. Wenn du nichts erkennen kannst, selbst wenn die äußerste Anstrengung vollzogen wurde, so ist es Zeit für das Gebet. *Rabash

Du verzweifelst wahrhaftig daran, nicht die richtige Qualität des Gebens zu erreichen und dann erst bricht das Gebet aus dir heraus.

Am Anfang hörst du ständig, dass es gut ist, gebend zu werden, aber du musst erst einen Zustand erlangen, in dem du derjenige sein willst, der gibt; du bettelst geradezu darum, gebend zu werden, als ob du ohne diese Eigenschaft nicht weiter existieren könntest. Du kannst dein Gefäß nicht messen und einzig danach urteilen, das es leer bleibt. Du entscheidest, ob du das Mass deiner Anstrengungen erfüllt hast. Aus diesem Zustand, der dir aufgedrängt wird, erwächst ein Gebet, für welches du sofort Antwort bekommst und die Veränderungen finden statt. Entsprechend dieser Veränderungen verstehst du, dass du die maximale Anstrengung erreicht hast. Das Gebet entsteht erst, wenn der Mensch an einen Punkt gelangt, an dem ihm klar wird, dass er selbst nichts verändern kann, sondern dass alles in den Händen des Schöpfers liegt. Dies bringt ihn zur Anhaften an den Schöpfer. Du sollst dieses Gebet nicht künstlich erschaffen. Ganz natürlich wird aus deinem Inneren der Schrei geformt, der dein Gebet sein wird. Das Gebet ist die Arbeit im Herzen.

*Rav M. Laitman
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Ich halte es da lieber mit dem, was Jesus gesagt haben soll, nämlich nicht viele Worte zu machen (wie die Heiden), weil der "Vater" schon weiß, was wir brauchen. Es reicht, so nicht Jesus, sondern ich, wenn wir in der Stille die Gottverbindung erscheinen lassen.
LG, Safira
Das unangenehme Gefühl, die Leere, die Trauer, die Niedergeschlagenheit - all das ist der verhüllte Wunsch nach Licht, nach einem höheren Bewusstsein - nach einer neuen umfassenderen Wahrnehmung der Wirklichkeit, nach einer neuen Form des Seins, nach einer weiterentwickelteren Stufe. Es ist die Vorbereitung, für das Rufen der Seele welches das Herz entflammt und den Körper Erleuchtet.

*Azmuto
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Vielleicht ist es auch nur der Ausdruck von zuwenig Freude am und im Leben, hervorgerufen durch ein falsches Verständnis von Gott und Religion.
AZMUTO hat folgendes geschrieben:
Das unangenehme Gefühl, die Leere, die Trauer, die Niedergeschlagenheit - all das ist der verhüllte Wunsch nach Licht, nach einem höheren Bewusstsein - nach einer neuen umfassenderen Wahrnehmung der Wirklichkeit, nach einer neuen Form des Seins, nach einer weiterentwickelteren Stufe. Es ist die Vorbereitung, für das Rufen der Seele welches das Herz entflammt und den Körper Erleuchtet.

Anhaltende Traurigkeit ist - mit wenigen Ausnahmen, etwa die Traurigkeit, die in die Reue über die eigenen Sünden und deren Bekenntnis führt oder darüber, einer besonderen Berufung Gottes zur Nachfolge nicht entschieden genug zu antworten - eine "Verbündete des Feindes", also des Teufels.

"Josef Pieper hat in seinem Buch über die Liebe gezeigt, dass der Mensch sich selbst nur annehmen kann, wenn er von einem anderen angenommen ist. Er braucht das Dasein des anderen, der ihm nicht nur mit Worten sagt: Es ist gut, dass du bist. Nur vom Du her kann das Ich zu sich selbst kommen. Nur wenn es angenommen ist, kann es sich annehmen.

Wer nicht geliebt wird, kann sich auch nicht selber lieben. Dieses Angenommenwerden kommt zunächst vom anderen Menschen her. Aber alles menschliche Annehmen ist zerbrechlich. Letztlich brauchen wir ein unbedingtes Angenommensein.

Nur wenn Gott mich annimmt und ich dessen gewiss werde, weiß ich endgültig: Es ist gut, dass ich bin. Es ist gut, ein Mensch zu sein.(…)

Wo der Zweifel an Gott dominierend wird, da folgt der Zweifel am Menschsein selbst unausweichlich. Wir sehen heute, wie sich dieser Zweifel ausbreitet. Wir sehen es an der Freudlosigkeit, an der inneren Traurigkeit, die man in so vielen menschlichen Gesichtern lesen kann. Nur der Glaube macht mich gewiss: Es ist gut, dass ich bin.“

Papst Benedikt XVI. auf dem Weltjugendtag in Madrid 2011