Ohne "Gebet" keine Höhere Stufe Keine Erleuchtung


Zitat:
Frage von Pauli
AZMUTO hat folgendes geschrieben:
„Nach einem wahrhaftigen Gebet erst, ist reine und heilge Handlung im höchsten Sinne möglich.“

Sagt wer ?


@AZMUTO
Zitat:
sagt: "linde" Ehrenmitglied, auf seite 5


Hallo, lieber AZMUTO, hab das jetzt garnicht gefunden auf Seite 5?
Hab ich da was übersehen?

Liebe Grüße
Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Du hast es etwas anders ausgedrückt:
Zitat:
Ich merke aber für mich, dass erst durch oder nach einem Gebet die beste Tat (Werke) folgen kann.
, ich habe deinen Worten eine etwas Zitat ähnlichere Form gegeben
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Ich bin verrückt vor Liebe Und niemand versteht meine Notlage. Nur die Verwundeten Verstehen die Qualen der Verwundeten, wenn das Feuer wütet im Herzen. Nur der Juwelier kennt den Wert des Juwels Nicht derjenige, der es gehen lässt. In Schmerzen wandere ich von Tür zu Tür Konnte aber nicht einen Arzt finden.

Die ganze Nacht Find ich keinen Schlaf, Wann endlich Wird es Morgen?

Geliebter, so komme doch und zeig Dich mir, Ohne Dich kann ich nicht leben. Wie der Lotos ohne Wasser und die Nacht ohne Mond, So bin ich ohne Dich, Dürstende nach Leben. Leidend, ruhelos verbringe ich die Nächte, Die Trennung zerfrißt mein Herz. Weder Appetit am Tag noch Schlaf in der Nacht, Die Zunge versagt mir gescheite Rede. Wem kann ich mein Herz ausschütten? Mein Liebster, lösche meinen Durst in der Vereinigung! Warum quälst Du mich, mein Gott, mein Innerer Lenker? Komm doch, in der Vereinigung mit Dir Verfliegt mein Leid! Die Trennung brennt in meinem Herzen, Von Unruhe geplagt ist mein Körper. O Herr, ohne Deinen Anblick Will mein Herz sich nicht beruhigen, so komme doch zeig Dich mir.

* Mirabai - मीराबाई, Mīrābāī (1498 - 1546)
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Man sagt, das Gebet sei die Tochter des Leidens. Aber ich sage das Gebet ist die Mutter der Glückseeligkeit. *Sri Chinmoy
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Es ist besser, in das Gebet ein Herz ohne Worte zu legen, als Worte ohne Herz.
*Mahatma Gandhi
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Zum Thema, das glaube ich nicht, aber wer aus Fehlern lernt, und viele Erkenntnisse hat, könnte es vielleicht dorthin schaffen, aber nur vielleicht.
Das Gebet macht uns zu Freunden Gottes.
Thomas von Aquin (1224 - 1274)

Es gibt der Tröstung keine als das Gebet.
William Shakespeare (1564 - 1616)

Das Gebet ist eine Himmelsleiter. Auf steigt das Gebet und herab steigt Gottes Erbarmen.
Augustinus Aurelius (354 - 430)

Das Gebet ist Mutter und Ursprung aller Seelenerhebung.
Bonaventura (1217 - 1274)

Gesang – oder stille Andacht, beides kann ein Gebet sein.
Baal Schem Tov [hebräisch »Herr des (göttlichen) Namens«], Beiname des Mystikers Rabbi Israel ben Eliezer Baal Schem Tov, Gestalt des osteuropäischen Judentums, (um 1700 - 1760; wirkte als Wundertäter; vertrat die Lehre vom Einssein Gottes mit seiner Schöpfung, der jedem Wesen innewohnenden Göttlichkeit.
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Wo verbirgst Du Dich ? Lass mich Dich finden !

Moses hörte zufällig im Vorbeigehen, wie ein unwissender Schäfer betete: "Oh Gott, der Du auserwählst, wo verbirgst Du Dich? Lass mich Dich finden, daß ich Dir diene, Dir die Schuhe anziehe, Dir die Haare kämme, Dir die Kleider wasche, Deine Läuse töte, Dir die Milch bringe, o Erhabener! "Oh je, was bist du ganz und gar verdorben," tadelte ihn Moses, was ist das für ein Geschwätz, für eine Lästerung und Prahlerei ? Gott, der Hocherhabene, bedarf derartiger Dienste nicht!" Der Schäfer entwich verwirrt in die Wüste. Da ermahnte Gott den Moses: "Du hast Meinen Diener von Mir getrennt. Bist du gekommen zu binden oder zu lösen? Verhindere Trennung, wo immer du kannst! Das Meistgehasste ist für Mich die Scheidung. Jedem schenkte Ich sein eigenes Verhalten, gab jedem seine eigene Ausdrucksweise. Der Hirte ist zu loben, du aber bist zu tadeln: Bei ihm geht es um Honig, bei dir geht es um Gift. Ich bin unabhängig von Reinheit und Befleckung, von Schwerfälligkeit und Behendigkeit. Nicht zu meinem Nutzen stelle Ich die Gebote auf, sonder aus Großmut gegenüber Meinen Dienern. Nicht Ich werde rein durch eure Gebete - ihr selbst werdet es und verstreut Perlen. Ich schaue nicht auf Zunge und Rede, Ich schaue auf das Innere und die Seele. Ich blicke in das Herz, ob es - trotz vorlauter Worte - demütig bleibt. Das Herz ist wesentlich, die Rede zufällig." *Rumi
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Es ist besser, in das Gebet ein Herz ohne Worte zu legen, als Worte ohne Herz.
Mahatma Gandhi

Im Geiste das Unendliche unten mit dem Unendlichen oben in Berührung bringen heißt beten.
Victor Hugo
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Tiefe Sehnsucht

Es wohnt eine tiefe Sehnsucht im Menschen, die das Göttliche selber ist. Gott drängt in uns zur Entfaltung und zum Erwachen. In uns Menschen stellt sich das Erwachen des Göttlichen dar als Verlangen nach Geborgenheit, Sicherheit und Heimat. Es ist die Sehnsucht, heim zu kommen, den Platz zu finden, wo alles gut ist, wo man geliebt und angenommen ist. Der Mensch erfährt aber sehr bald im Leben, dass kein Mensch dem Menschen diese letzte Sicherheit geben kann, auch nicht der liebste. Es bleibt diese unüberbrückbare Trennung, diese Heimatlosigkeit, bis er sein wahres Selbst gefunden hat, besser, bis sein wahres Selbst durch alle Verkrustungen und Fehlentwicklungen hindurchbrechen kann. Menschen machen sich also auf den Weg zu Gott, weil sie diese tiefste Sehnsucht in sich tragen, die letztlich die Sehnsucht Gottes nach sich selber ist.

Willigis Jäger (* 1925)
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