Extreme Angst vor Krieg


Danke Pommes für deine Anteilnahme das ist sehr nett von dir ich schätze du hast auch recht und ohne Gott wäre ich heut vielleicht schon gar nicht mehr, aber ganz ohne die hilfe von Mitmenschen dehnen ich vertauen kann und die dir mal von aussen helfen und reflektieren macht es keinen Sinn..
linde hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Seitdem ich regelmässig die Selbstverwirklichung des Sahajayoga meditiere, habe ich keine Ängste und Sorgen mehr und habe zu inneren Frieden gefunden.
schrieb Erich

Auch ich glaube, dass ich durch Gebet und Meditation zu mehr innerem Frieden gelange, doch ist es auch sehr wichtig sich im Außen dafür einzusetzen, dass wir immer mehr zu äußerem Frieden kommen.

Liebe Grüße Linde


Liebe Linde!

Nur wer im Inneren den Frieden gefunden hat, kann auch im Äusseren zum Frieden beitragen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Pommes hat folgendes geschrieben:
ps:
Lethner danke für die Seite. Die ist echt interesannt.


Lieber Pommes!

Das freut mich.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
unlebendig hat folgendes geschrieben:
Hallo zusammen,

ich habe schon seit einiger Zeit extrem große Angst vor Krieg und Terror. Auch wenn Deutschland nicht gerade bekannt ist dafür, so habe ich Zukunftsvisionen, dass es bald zu einem dritten Weltkrieg kommen könnte. Und davor habe ich Angst und es beeinflusst mich in meiner Lebensweise.

Ich versuche schon einfach nicht daran zu denken aber die Angst überrumpelt mich immer wieder. Ich kann nichts dagegen tun. Ich habe das Gefühl, als wenn ich kein Glück empfinden könnte, sondern immer mit dem Negativen gefüttert werde und Eingebungen bekomme.

Ich verspüre auch keine Lust mehr auf das Leben, die ständige Angst ein Terroranschlag kann mit einem Mal ein ganzes Leben auslöschen. Ich mag mir nicht ausmalen, dass mein Leben auf einmal vorbei sein soll. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich mit dieser Angst umgehen soll. Vielleicht hat hier jemand ein paar mutmachende Worte für mich übrig, sodass ich meine Angst abbauen kann.

VG
unlebendig


Du kannst mal versuchen, der "Angst ins Auge zu schauen".
Manchmal ist der vermeintliche Riese dann doch nur der Schatten eines Zwerges.

Ist es nicht letztlich die Angst vor dem Tod, mit dem Du vielleicht schon völlig unerwartet konfrontiert warst, die Du vielleicht schon länger verdrängt hast?

Versuche mal Deine eigene Endlichkeit anzuschauen, der Du unausweichlich entgegengehst und dann versuche sie anzunehmen.

Hoffe, meine Gedanken helfen Dir etwas weiter und falls Du noch Fragen hast, gerne.

Liebe Grüße

Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Zu Angst vor dem Tod fällt mir eine wahre Geschichte ein.

Quddus war einer der allerersten Babis (Vorläufer der Bahai). Die ersten Babis wurden grausam verfolgt und niedergemetzelt. Quddus und andere Anhänger des Bab verschantzten sich in einer Festung und wurden von großen Heeren der persischen Armee angegriffen. Es ist unbeschreiblich, was diese Menschen erdulden mussten, eine lange und bewegende Geschichte.

Jemand fragte Quddus, warum er so angstfrei, gelassen und furchtlos sein kann in dieser schlimmen, gefährlichen Situation.
Quddus antwortete sinngemäß > Ich werde nur ein einziges Mal sterben, dann wenn man mich zum Tode befördert. Ihr aber durchlebt diesen Tod täglich vor Angst, immer und immer wieder.<

Mir hat das sehr zu denken gegeben.

Quddus wurde dann auf bestialische und grausame Weise zu Tode gequält.
Ich denke das eine mal hat gereicht. Gut, dass er bis dahin ohne Sorge sein Leben gelebt hat und alles tun konnte was es bis dahin zu tun gab.

Ich persönlich habe keine Angst vor dem Tod. Es gibt keinen Tag an dem ich nicht daran denke. Schlimm ist es nicht für mich, sondern vielleicht für die, die ich zurücklasse und die mich evtl. noch gebraucht hätten. (Ich denke da an meine Eltern, meine kranke Schwester und meinen behinderten Sohn) Meine anderen Kinder sind Gott sei dank selbständig.

Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, was bleibt ist das was wir aus unserer Seele gemacht haben. Shoghi Effendi

Ganz liebe Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
@linde

Wobei man sagen muss, dass in der Bahai-Religion keine solche Sehnsucht nach dem körperlichen Martyrium besteht wie es dies in der Religion der Babi gab. Es taucht einzeln noch auf, aber Bahaullah sagt eigentlich, dass man Weisheit benutzen soll um nicht in solche Situationen zu kommen und wandelt das Martyrium in Dienst für die Sache und an der Menschheit um.
Ja lieber Tobias, da hast Du vollkommen recht. Ich habe aber nichts von Märtyrium erwähnt, nur dass der liebe Quddus keine Angst hatte und nur einmal den Tod erlitt, während andere in ihrer Angst "oft gestorben" sind.

Liebe GrüßeLinde

edith
Was ich eigentlich damit sagen wollte ist, dass wir nicht ständig Angst vor dem Tode haben sollen, da uns dies ja davon abhält das zu vollbringen was unsere Aufgabe hier ist.
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Bahá'u'lláh