Organspende als aktive Sterbehilfe


http://www.fr-online.de/politik/org.....2596,16092604,item,2.html

Leserzuschriften:
Zitat:
Als ehemalige Krankenschwester früher in der Betreuung von hirntoten Organspendern tätig, kann ich die Ausführungen von Frau Manzey voll bestätigen. Ich bin zutiefst dankbar, dass jetzt endlich doch noch dieser spezielle Aspekt der ethischen Dimension "Ersatzteillager Mensch" in die Diskussion eingeführt wird. Es muss unbedingt hinterfragt werden, warum die ganz offensichtlichen Lebenszeichen, die hirntote Patienten zeigen, bisher niemals in der "Aufklärung" über Organspenden überhaupt erwähnt wurden? Sicher ist, dass bei Organtransplantationen riesige Summen an Geld umgesetzt werden - wo Geld ist, ist immer auch ein Markt und eine Industrie. Das Ganze als "Spende" zu bezeichnen klingt höchst karitativ, ist aber nichts anderes als der (politisch gewollte) massenhafte kostenlose Zugriff ... mehr


Wer sich diesen 3seitigen Bericht durchlesen möchte, wird Interessantes erfahren.

Fällt mir noch was ein, weil die meisten Menschen das Bewußtsein nur mit der Tätigkeit des Gehirns in Verbindung bringen.
http://wiki.anthroposophie.net/Bewusstseinsseele
google: r steiner bewußtsein
theosophie bewußtsein

Fällt mir noch was ein:
http://kath-zdw.ch/maria/gebote.html
10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

Gott hat dem Menschen alles gegeben im Körper, was er schützen und hegen und pflegen soll. Führen wir den Gedanken weiter. Wer die Organe eines Anderen begehrt, dem sie entnommen werden - nicht als Leiche - sondern in einem Zustand des Sterbeprozesses und das vielleicht nicht nur einmal, begehrt ein Gut des Anderen - deshalb verstehe ich die Ansicht der Religionen nicht. Wer also mehrmals ein Organ verlangt, weil das "geliehene", "geborgte" schnell wieder "verwelkt", weil eben nicht zu dem Körper gehörend, in den es verpflanzt wird, der verstößt gegen das 10. Gebot.

Desweiteren - es sollte geforscht werden, daß Organe aus anderen Materialien, zum Menschen passend, gezüchtet werden können - so sehe ich eine Lösung.

Meine Organe gibt es erst, wenn sie drei Tage in der Kühltruhe gelagert sind, ich also wirklich tot bin.

Das Unwissen über die Seele und ihre Funktion führt dazu, daß der Materialismus wirklich über Leichen geht.

Menschen aus anderen Religionen würden nach dem Karmagedanken fragen.

Wir haben die freie Entscheidung.

http://www.trinosophie.info/zeitges.....rung-beizeiten-vorbeugen/

Zitat:
Zur Aufklärung gehört auch das Vorstellen von Thesen wonach der menschliche Körper keine Maschine ist, in die ein offenbar nicht immer besonders achtsamer Gott je nach Lust und Laune die eine oder eine andere Seele „einhaucht“. Vor allem das Modell des Menschen als GEISTIGEM WESEN, das den – „seinen“ – Körper bewohnt und nach dem physischen Tod ablegt, wirft ganz automatisch die Frage auf, wie denn wohl die vom Tod des irdischen Gewandes beraubte Seele das abrupte Benutzen dieses noch „warmen“ Gewandes als Ersatzteillager, das narkosefreie Filetieren des Fleisches, so erleben dürfte? Was, wenn diese Bilder die völlig unvorbereitete Seele schmerzhaft quälen, sie aber keine Möglichkeit hat, ihre Qualen zu artikulieren? Muss das nicht die wahre Hölle sein?


Ich bin wirklich erstaunt darüber, welche Positionen Menschen einnehmen, die in erster Linie nur von der materiellenSicht ausgehen, vor allem daran denken, daß sie einmal auf Kosten anderer weiter leben wollen - da würde der Glaube an eine Seele auch wirklich störend wirken.

Und dann verwahrt man sich dagegen, wenn Worte wie "Ersatzteillager" auftreten oder "Nächstenliebe", die nur dann ihren Ausdruck findet, wenn man die Organe ungestüm verlangen kann, ohne an den Empfänger zu denken - das ist Zeichen unseres großen Egoismus der Zeit - ob es sich einmal karmisch rächen wird - in den nächsten Leben - das wäre noch die Frage für die Zukunft.

Wir wünschen vielleicht einmal, in der Zukunft, dem Nächsten nicht mehr ein gutes Leben und alles Glück für eine Fahrt, sondern wir denken zuerst daran, wie wir, wenn wir etwas brauchen, der dort, der da los fährt, doch möglichst bald verunfallen soll.

Lebendspende ist ok.

Spende von Sterbenden - sind keine Organe von Toten - weil tote Organe Leichengift beinhalten - deshalb bleibt das Kriterium der Hirntod - nur ab wann ist der Mensch hirntot ?

http://www.drze.de/im-blickpunkt/or.....antation/ethische-aspekte

Ethische Fragen bei der Gewinnung postmortal gespendeter Organe
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ich bin gegen Organspenden.

Es wird als gute, nächstenliebende Sache dargestellt. Das ist es aber in Wirklichkeit nicht. Vor allem der Spender, der hirntot ist, kann da sehr viel Übles durchmachen und es ist auch für seinen Geist und seine Seele nicht gut. Ein Trauma.
Ich glaube sogar daß die Organspenderei, leider - eine mafiöse Struktur hat.
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
absolut, daher sollte die Bundesregierung proaktiv reagieren, z.b. jeder der stirbt wird automatisch zum Organspender, sofern er vorher nicht widersprochen hat...
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Ich bin gegen Organspenden.

Es wird als gute, nächstenliebende Sache dargestellt. Das ist es aber in Wirklichkeit nicht. Vor allem der Spender, der hirntot ist, kann da sehr viel Übles durchmachen und es ist auch für seinen Geist und seine Seele nicht gut. Ein Trauma.


Ist das irgendwo belegt, oder ist das deine persönliche Glaubenssache?
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Lieber ein "Gutmensch" als ein A****loch.
Schau das mal an:

http://bewusst.tv/bedenkliche-organspenden/
Also Hirntote bekommen von der Organentnahme nichts mehr mit.
Dennoch gibt es Abwehrreaktionen, das sind Reflexe.

Wer dennoch Angst davor hat,
der kann in seinem Organspendeausweis vermerken:
"Organe dürfen nur unter Vollnarkose entnommen werden"

Auf jeden Fall ist es gut, wenn möglichst viele Menschen de Organentnahme zustimmen, da nur ein kleiner Anteil der Gestorbenen Hirntod sein wird, und sich zur Entnahme von Organen eignet.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Normalerweise kann das Bewusstsein im Falle des Hirntodes nicht mehr mit dem betroffenen Organismus interagieren.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Normalerweise kann das Bewusstsein im Falle des Hirntodes nicht mehr mit dem betroffenen Organismus interagieren.

Nicht nur normalerweise, sondern definitiv.
Denn ohne Hirnströme im Großhirn erfolgt keine Bewusste Verarbeitung.

Dennoch mag die Organentnahme bedrohlich anmuten.
Denn die Hirntoten wehren sich noch, so dass sie z.T. angebunden werden müssen.
Hierbei handelt es sich aber - wie gesagt - um Reflexe, die aus dem Rückenmark stammen oder bestenfalls aus dem Kleinhirn.

Denn das Hirn stirbt nach einem bestimmten Muster ab:
Evolutiv neuere Hirnareale sterben immer zuerst ab.
Je älter die Hirnareale erdgeschichtlich sind,
desto wichtiger sind die für die Grundfunktionen des Lebens,
desto besser werden sie auch vom Körper geschützt.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Es muss nicht immer ein "toter Spender" sein.

Mich erstaunt immer wieder, warum bei Nierenkranken so wenig "Lebendspenden" erfolgen.

Würdet Ihr, wenn jemand in Eurer Familie dringend Hilfe braucht, eine Eurer beiden Nieren spenden?

Hier ein aktueller Kurzbeitrag:

http://www.3sat.de/mediathek/?displ.....p;mode=play&obj=31084
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.