Organspende als aktive Sterbehilfe


Man könnte auf Lebendspenden völlig verzichten, gäbe es genügend Menschen mit Organspendeausweis.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Ich finde, hier wird einfach übertrieben Angst geschürt.
Natürlich ist es für Angehörige und auch dem Pflegepersonal unglaublich schwer, wenn jemand stirbt und sein Körper scheint noch lebendig zu sein. Aber es sind nur díe Körperfunktionen, die aufrecht erhalten werden, sobald man die Maschinen abstellt, hört alles auf - es ist ja nicht so, als gäbe es eine Chance auf Genesung oder selbst Koma. Wenn man hirntot ist, ist man tot. Seele hin oder her, die ist dann auch wech oder woanders, je nachdem an was man glaubt.
Ich finde es nicht übertrieben, sondern realistisch.

Ihr vergesst den Geist und die Aura.

Von einem hirntoten Menschen ist nur das Hirn tot - aber nicht der ganze Mensch.
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Ich finde es nicht übertrieben, sondern realistisch.

Ihr vergesst den Geist und die Aura.

Von einem hirntoten Menschen ist nur das Hirn tot - aber nicht der ganze Mensch.

Nun ich glaube ja auch an die Existenz eines Seins getrennt vom Körper.
Nur wenn der Körper mal jegliche Funktion eingestellt hat, über den sich die Seele ausdrücken kann - und das ist beim Hirntod nun mal der Fall - kann der Körper auch der Seele nicht mehr dienen und die Seele wird die Verbindung mit dem Körper ohnehin beenden (müssen).

Wenn einerseits Menschen ein Organ benötigen und sterben müssen weil andere Menschen sich darüber Gedanken machen, die Organentnahme eines Hirntoten Menschen könnte deren Aura schaden, dann sind doch hier die Relevanzen völlig auf den Kopf gestellt.

Ich trage immer einen Organspendeausweis in meinen Geldbeutel, und warum?
Weil ich ebenfalls im Notfall auf eine Organspende hoffe, sollte eines meiner Organe seine Funktion einstellen.
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Nicht nur der Aura schadet dies, besonders für unseren Geist kann so eine Organentnahme der reinste Horror sein.

Ich möchte kein fremdes Organ bekommen. Sollte ich einen schweren Unfall haben und sterben, dann ist das Schicksal.

Man sollte auch nicht zwanghaft an diesem Leben festhalten. Wir kommen ohnehin alle sehr viele Male nochmals auf die Erde in neuen Leben.
Zitat:
Wenn man hirntot ist, ist man tot. Seele hin oder her, die ist dann auch wech oder woanders, je nachdem an was man glaubt.

Habe ich früher auch so gesehen.
Heute weiß ich, dass was wir "Seele" nennen, wenn es nicht vollständig inkarniert in einem Menschen, dieser eingeschränkt ist, bis hin zur Behinderung.

Wir wissen meiner Meinung nach zu wenig über die "Exkarnation".
Erfolgt diese vollstäng, wenn der Körper weiter durch künstliche Beatmung "am Leben" erhalten wird?

Da ich jedes Organ in Beziehung zum ganzen Menschen sehe, und dies nicht nur auf materieller Ebene, frage ich:

Was bedeutet es für den Menschen, wenn während der künstlichen Beatmung ganz plötzlich das körperwarme Blut durch Kühlflüssigkeit ausgetauscht wird und erst dadurch abrupt der vollständige Tod des Körpers eintreten kann?

Alles nur mechanistisch zu sehen und Leben bzw. lebenswertes Leben auf Bewusstsein und Gehirnfunktionen zu reduzieren, geht aus meiner Sicht jedenfalls nicht mehr.

Deshalb habe ich meinen Organspendeausweis nach vielen Jahren wieder vernichtet.

Blut- und Knochemarkspende mache ich, vielleicht auch Lebendorganspende einer Niere, aber im Hinblick auf Reinkarnation und Karma sowohl für Spender als auch Empfänger, kann ich meinen noch lebenden Körper nicht mehr einfach in die Hände unwissender Menschen geben.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Da kann ich Rosenblüte absolut zustimmen.

Ich würde auch kein Organ eines anderen Menschen in mir haben wollen.
Es hat schon seinen Grund warum ein Organ nicht mehr 'funktioniert' - bzw. durch einen Unfall der plötzliche (Hirn)-Tod eintritt.
Wie es jetzt vom Bundestag geplant wird (die Organentnahme), damit kann ich mich auch anfreunden, aber bei einem plötzlichen Tod als lebendes Lager für Organe zu dienen - das ist in meinen Augen pervers.
Zumal zu 'Lebzeiten' der gesamte Körper (auch noch wenn er künstlich beatmet wird) in Interaktion mit den anderen Organen steht und deswegen noch zu diesem Menschen gehört.

Der hirntote Mensch ist nicht nur noch 'Ersatzteillager'. Ich bin grundsäztlich gegen Organentnahme.

Zumal dann (also nachdem ein neues Organ/Teil eingesetzt wurde) viele Menschen ihr Leben lang extrem viele Medikamente zu sich nehmen müssen - die auch sehr sehr teuer sind. Ist schon klar daß sich die Pharma-Lobby für Organentnahmen einsetzt.

Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Guten Morgen liebe Mara,

ja, so seh ich das auch


schönen Samstag
Rose
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*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Dann müsstest ihr auch konsequenterweise eine Bluttransfusion ablehnen.
Was wir wollen und was wir tun, entscheiden wir selber.

Das lassen wir uns von anderen nicht vorschreiben.