Die Bahá’í feiern die Verkündigung des Báb


Die Bahá’í feiern am 23. Mai den Beginn ihres Glaubens und erinnern damit an den Báb (1819-1850), der im Alter von 24 Jahren in der Stadt Schiras in Persien (heute Iran) öffentlich den Anspruch erhob, Wegbereiter einer neuen Religion zu sein. Der junge Kaufmann, mit bürgerlichen Namen Siyyid ´Ali-Muhammad, nannte sich „Der Báb“ (arabisch „das Tor“).

Während einer nächtlichen Unterredung mit seinem ersten Gläubigen, Mulla Husayn aus Bushruyyih, Persien (heute Iran) verfasste der Báb am 23. Mai 1844 mit großer Geschwindigkeit das erste Kapitel seines Kommentars zur zwölften Sure des Korans, der Josef-Sure. Hierin erhob er den Anspruch, die verheißene Wiederkehr des zwölften Imam zu sein, eine Messiasgestalt des schiitischen Islam. Er bahnte den Weg für eine neue, göttliche Botschaft, die unmittelbar bevorstehen würde und mit der er das Kommen Bahá’u’lláhs (arabisch „Herrlichkeit Gottes“, 1817-1892), des Stifters der Bahá’í-Religion, ankündigte.

Die verkrusteten gesellschaftlichen Strukturen der persischen Gesellschaft wurden durch die fortschrittlichen und revolutionären Lehren des Báb ins Wanken gebracht. Er rief zu sozialer und religiöser Erneuerung auf und brach damit mit veralteten religiösen Traditionen, indem er unter anderem mehr Frauenrechte und Schulbildung für alle forderte sowie die Einheit der Religionen betonte.

Aufgrund der zunehmenden Popularität vermehrte sich der Widerstand der Regierung und hohen Geistlichkeit. Der Báb wurde eingekerkert und 1850 in Täbris, Iran, öffentlich hingerichtet. Seine Lehren verbreiteten sich dennoch und sind heute prägender Bestandteil der Glaubensüberzeugung der über fünf Millionen Bahá’í weltweit.

Bahai-Deutschland


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
Dr.Frank Kinslow

Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr


Der Schrein des Bab im Bahai-Weltzentrum in Haifa Israel .
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Louise L. Hay

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Dr.Frank Kinslow

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Hans-Peter Dürr

Das Haus des Bab in Schiraz.
Leider 1955 einmal zerstört, doch danach wieder aufgebaut und schließlich 1979 in der "Islamischen Revolution" erneut zerstört und seit dem nicht erneut aufgebaut.
Die Bahai-Gärten um den Schrein des Bab in Haifa.

http://youtu.be/vxesOz6rRlw


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Louise L. Hay

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Hans-Peter Dürr
Wünsche einen glücklichen Feiertag, liebe Freunde!

Bin jedes Jahr wieder total fasziniert , wenn ich alleine oder mit Freunden diesen Bericht von der Erklärung der Sendung des Bab gelesen habe.
(Nabils Bericht, Band 1, Seite 81)
Hab ich eben grade getan.

Ganz herzlichen Dank, lieber Edgar, für das supertolle Video (link obendrüber)

Liebevolle Grüße Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Der Báb schrieb:

>Dies sind die Tage, derer die Menschen vergangener Zeiten ungeduldig harrten.<
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Komme grade erst vor einigen Minuten von einer bewegenden Feier zurück. Wir haben uns zu später Stunde in die Geschichte vertieft in der die lange, beschwerliche Suche Mullá Husayns ihr Ende fand.

"O du, der du der erste bist, der an Mich glaubt! Wahrlich, Ich sage, Ich bin der Báb, das Tor Gottes, und du bist der Bábu'l-Báb, das Tor dieses Tores".
, waren Worte die der Báb an ihn richtete.

Frohen Feiertag wünsche ich allen.

http://youtu.be/vxesOz6rRlw

Gute Nacht und liebe Grüße
Linde

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Danke, liebe Linde! Frohen Feiertag wünsche auch ich allen Freunden.

Auch wir hatten eine wunderschöne Feier. Wir lasen u.a. über die Suche Mullá Husayns , diese bewegende Erzählung

Alles Liebe und Gute!
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Danke liebe Linde und Minou,

auch von mir herzliche Grüße zum Feiertag an Euch und alle Freunde hier.
Ich war auch auf einer schönen Feier gestern Abend, meiner ersten zur Erklärung des Bab. Es ist alles so spannend für mich.
Allen einen schönen Tag
Ribea
Guten Morgen ihr Lieben,

erstmal einen wunderschönen Feiertag euch Allen!

Ich hatte gestern Abend auch eine Feier besucht und ich finde es so interessant zu lesen, daß wir auch die gleiche Geschichte gelesen haben.

Liebe Ribea ich kann das alles noch so gut nachempfinden, bin zwar schon seit Jahren Bahá'i, aber es gibt immer noch soviel "neues und spannendes" für mich zu erleben und entdecken.

Herzliche Grüße
Tim