An den "Menschen" "gekitzelt" appelliert


http://www.focus.de/kultur/kunst/sc.....der-kunst_aid_754108.html

Warum diese Seite so sehr anspricht, worauf es heutzutage ankommt.

Es gab Experimente, wo Menschen in den USA "scheinbar" denTod eines Todeskandidaten bestimmen konnten - auf Knopfdruck.

Diese Art machen jetzt Künslter nach - sie fordern das Gewissen der Menschen heraus - wie im Film "Die Welle" oder andere Filme, in denen über Menschen und Tiere über Internet abgestimmt wird, ob Mensch oder Tier sterben sollen.

Je mehr Menschen die Seite anklicken, desto mehr entscheidet das über Leben oder Tod - bis zum Aus !

Zitat:
Dürfen Menschen unter dem Deckmäntelchen der Kunst ein Schaf hinrichten und im Internet darüber abstimmen lassen? Dürfen Theaterintendantinnen Babyhunde töten? Dürfen Rehe für eine Operninszenierung geschlachtet werden und anschließend für Fotografen Modell stehen? Tiere tauchen in der Kunst nicht nur als putzige Modelle oder Motive auf, sondern immer wieder werden sie buchstäblich geopfert.


Naja, die Tiere werden sowieso gnadenlos abgeschlachtet - sogar zu Heiligen Festen - das kümmert keinen - nun stellen die Künstler den Menschen vor die Wahl - fordern sie heraus - wenn es zu öffentlich ist - was in Euch regt sich oder was in Euch sind für Gefühle - ob oder ob nicht.

Zitat:
Verhungerter Hund
Von Nicaragua aus ging ein Aufschrei 2007 um die Welt: Der Künstler Guillermo „Habacuc“ Vargas ließ Kinder in einem Armenviertel einen Straßenhund einfangen und kettete ihn in der Stadtgalerie an. Mit Trockenfutter schrieb er den Satz an die Wand: „Du bist, was du liest.“ Einen Tag später war der Hund nicht mehr da, vermutlich war er verhungert. „Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen“, sagte Vargas in einem Interview. Es hätte sich auch niemand in der Galerie um den armen Hund gesorgt oder ihn befreien wollen.


Es ist so. Es ist leider Realität - täglich, tausendfach, millionenfach - und kein Ende in Sicht.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Es ist abartig, es ist noch nichtmal neuartig, sondern einfach nur eine für viele Menschen willkommene, makabre Abwechslung von ihrem normalem Entertainment.

Dadurch dass es um Leben oder Tod geht, wird der Nervenkitzel - der sie im Übrigen besonders anspricht, weil sie sich selbst irgendwann mit dem Tod auseinandersetzen müssen - weiter angeheizt.

Man hat es ja schon in der gesamten Geschichte der Menscheit gesehen: man nehme einmal das gute Beispiel des Circus, in dem Menschen gegen wilde Tiere oder anderlei Gräuel zu kämpfen hatten. Oder Kämpfe von Kampfhunden oder Kampfhähnen... oder das sogenannte Bear-biting aus der elisabethanischen Era in Großbritannien.

Es gibt diesen einen Horrorthriller - deren Name mir leider gerade nicht einfällt - in dem genau das Prinzip zum Thema des Films gemacht wird.
Ein Serienkiller entführt ein Opfer, überlegt sich für jedes seiner Opfer eine neue Art sie zu töten und liefert der Gesellschaft die Wahl, durch das Anklicken der Liveübertragungs-Website den Tod des Menschen zu bestimmen.

Ich frage mich, was genau in den Kopfen der Menschen in dem Augenblick vorgeht, wenn sie sich dafür entscheiden, dass der Mensch/das Tier sterben soll.
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Um den Weg zu finden lebt man und sucht ihn.