Realität als Heilungsprozess


Alles im Leben dreht sich um Heilung. Der Sinn des Lebens liegt darin, sämtliche Unordnung in Ordnung, hin zur Kohärenz, zu überführen:

http://faszinationmensch.wordpress......ren-und-damit-zur-umkehr/

Somit ist die Realität einzig ein Heilungsprozess und wir stehen kurz vor dem Höhepunkt der kosmischen Krankheit, namens Unordnung.

Gerade die Sichtweise der Salutogenese deutet genau in diese Richtung.

Gruß Silberling
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Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
Reaktive Ordung
Aktive Ordnung

http://www.gold-dna.de
Hallo silberling,

leider fehlt mir die Zeit alles zu lesen was Du so schreibst oder auch die Links zu verfolgen, von fortschrittlichen Menschen die erkennen ... zumal ich auch vieles nicht auf Anhieb verstehe (zuviele fachspezifische Fremdwörter) ... aber ich fühle auch in Deine Richtung.

Wir sind viel zu sehr verkopft und haben uns und unserer Umwelt ein 'mechanistisches' Eigenleben angewöhnt ... wir betrachten leider viel zu viel von außen, dabei haben wir alles Wissen in uns ...
weiß jetzt nicht ob ich das so wiedergeben kann und ob man versteht wie ich das meine/empfinde ...

jedenfalls wird und muß ein Paradigmenwechsel stattfinden, weil - alles mit allem verbunden ist

freundlichen Gruß
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Als Beispiel eine von vielen reale Möglichkeiten sich auf einen Heilungsprozess einzulassen ist die Verbindung mit den Elementen aus denen unsere Erde und wir bestehen, die "Übung der Elemente"
"
Zitat:
Die Elemente-Atmung

Diese Übung wird als grundlegend für die körperliche, mentale, emotionale und spirituelle Gesundheit angesehen. Die Elemente sind die wesentlichen Energien, die wir in uns über unsere Atmung und unser Bewusstsein anrufen können.

Sie wird vorzugsweise morgens an einem geöffneten Fenster oder draußen in der Natur, zumindest aber vor einem Naturbild, praktiziert. Sie besteht aus zwanzig Atemzügen, fünf Wiederholungen für jedes Element. Natürlich sollte die Atmung zuallererst frei fließen und entspannt sein.

Die Erd-Atmung ist der „normale“ Atem: ein und aus durch die Nase. Wir stellen uns vor, wie die kraftvolle Erdenergie mit dem Einatmen in uns aufsteigt und wie beim Ausatmen unsere „verbrauchte“ Energie durch die Handflächen und die Fußsohlen zurück in die Erde fließt.

Die Wasser-Atmung fließt ein durch die Nase und aus durch den leicht geöffneten Mund. Hierbei stellen wir uns vor, wie das Wasser von unserem Scheitel bis zu den Fußsohlen fließt und uns reinigt.

Die Feuer-Atmung fließt umgekehrt: ein durch den Mund und aus durch die Nase. Wir stellen uns beim Einatmen vor, dass der Atem ein Feuer in unserem Solarplexus entfacht; der Ausatem strömt als strahlendes Licht aus unserem Herzen, wie eine kleine Sonne.

Die Luft-Atmung fließt ein und aus durch den Mund. Beim Ausatmen verströmen wir uns in den Kosmos, beim Einatmen ziehen wir uns selbst wieder in das Zentrum unseres Solarplexus.

Nach der Atemübung kann man in einem Gebet um Reinigung von Körper, Geist und Seele bitten.


eine Übung von Hazrat Innayat Khan
http://www.sufiorden.de/spiritualitaet_koerper.htm
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Möge Liebe, Licht und Frieden sich überall verbreiten
Hallo Rose,

da gebe ich Dir recht bezüglich der Verkopfung und der vielen Informationen. Aber das Fühlen, die Konsonanzwahrnehmung, genügt durchaus, um für sich zu erkennen, dass man die gleiche Sprache spricht.

Den Sinn von ALLEM ausfindig zu machen kann mit Worten auch kaum beschrieben werden, schließlich hat jeder seine eigenen Motivationen und seine eigene Weltansicht:

http://www.gold-dna.de/update5.html#up88

Der Sinn des Lebens als Ganzes betrachtet ist jedoch die Wandlung der Unordnung in Ordnung, hin zur Kohärenz, die Natur lebt es vor.
Andernfalls könnte der Lernprozess, den das Universum darstellt, nicht durchgeführt werden. Noch ist der Höhepunkt der Krankheit namens Expansion nicht erreicht, aber er steht unmittelbar bevor:

http://www.gold-dna.de/updatemai.html#up203

Zwar nutzt alles Leben eine gemeinsame Sprache, aber mit dem Konsens aller haut es noch nicht hin, noch sind nicht alle verkörperten Bewusstseine EINER Meinung.

Gruß Silberling
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Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
Reaktive Unordnung
Reaktive Ordung
Aktive Ordnung

http://www.gold-dna.de
Hallo silberling

Wie kommst du eigentlich dazu die fortlaufende Veränderung des Universums (Expansion) als Krankheit zu betrachten?

Zitat:

Der Sinn des Lebens als Ganzes betrachtet ist jedoch die Wandlung der Unordnung in Ordnung, hin zur Kohärenz, die Natur lebt es vor.


Ich verstehe diesen Sinn des Lebens nicht, kannst du das auch anders ausdrücken?


Zitat:
Zwar nutzt alles Leben eine gemeinsame Sprache, aber mit dem Konsens aller haut es noch nicht hin, noch sind nicht alle verkörperten Bewusstseine EINER Meinung.

Gruß Silberling


Das wäre ja auch schön langweilig...

Eigentlich bin ich bisher davon ausgegangen dass die einzige Stetigkeit die unsere Welt zu bieten hat, in der chronischen Veränderung von Zuständen und Informationen begründet liegt...

Hast du irgendwelche Probleme mit dem "sein", also den vorhandenen Gegebenheiten diese Welt, ansich?





Gruss Grubi
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Zitat:
Der Sinn des Lebens als Ganzes betrachtet ist jedoch die Wandlung der Unordnung in Ordnung,
hin zur Kohärenz, die Natur lebt es vor.

Von wegen!
Kohärenz ist Langeweile. Nichts ist eigen, ein Teil ist wie das andere, ununterscheidbar.
Symmetrischer, toter Matsch.
Vor wie zurück, oben, wie unten. Nichts eindeutiges kann passieren, Zeit hat keine Bedeutung.
Dekohärenz bedeutet Leben, Wechselwirkung in Dissonanzen.
Eine Geige klingt nicht, wie ein Klavier und versuchst Du sie so klingen zu lassen, geht sie kaputt.

Wir leben im Zerfallen, durch Zerfall und im Zerfall erst kann sich Neues bilden,
im Anstreben des toten Gleichgewichtes durch Entropie.
Nur Durch irreversibles Fortschreiten, bildet sich das Unikative.
Lebendig sein kann nur das, was sich abgrenzt vom Außen.
Das funktioniert nicht in Kohärenz.

Harmoniesucht ist etwas sehr menschliches.
Genauso, wie das einfordern von "harmonischem" Denken und Handeln Anderer.
Ich sehe darin allerdings nur den verkappten Versuch,
anderen seinen Willen aufzudrängeln.
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"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
Zitat:
Harmoniesucht ist etwas sehr menschliches.


Harmoniesucht kann aber auch dazu führen, daß andere Menschen mit anderen Gedanken das Gefühl bekommen, von nur positiv sich auszudrückenden Menschen beschämt zu werden, und Menschen mit anderer Einstellung zur Realität, vielleicht auch gelebter Realität das gesendete Gefühl gänzlich anders interpretieren, als es vielleicht gedacht war.

Da könnte ein Wettkampf beginnen, mit dem Titel: wer ist positiver als ich ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Harmonie ist halt im Zwischenmenschlichen manchmal Zweck, manchmal nur Strategie.
Ich lehne nur ab, das auf irgendwelche physikalischen Erkenntnisse zu projizieren.
Diese Analogien existieren so nicht. Was wir hier Natur nennen ist dekohärent.
Kohärenz ist Anschein, den der wissenschaftliche Formalismus impliziert.
Das bezieht sich auf physikalische Erkenntnisse, deren Wirklichkeitsgehalt
uns niemals sinnlich zugänglich sein wird.
Physik ist auf dieser Ebene nur Interpretation. Das ist nicht abfällig gemeint.
Im Zwischenmenschlichen hat das für mich jedenfalls keine Implikationen.

So, jetzt erwarte ich aber heftiges Gegenfeuer!

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"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
Moin Moin

Ikarus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Harmoniesucht ist etwas sehr menschliches.


Harmoniesucht kann aber auch dazu führen, daß andere Menschen mit anderen Gedanken das Gefühl bekommen, von nur positiv sich auszudrückenden Menschen beschämt zu werden, und Menschen mit anderer Einstellung zur Realität, vielleicht auch gelebter Realität das gesendete Gefühl gänzlich anders interpretieren, als es vielleicht gedacht war.

Da könnte ein Wettkampf beginnen, mit dem Titel: wer ist positiver als ich ?


Diesen Wettkampf finde ich auch ziemlich ermüdend und er ist praktisch allgegenwärtig.
In der Hinsicht erscheint mir gerade die inflationäre Verwendung des Begriffes Liebe, wie der Ausdruck eines stark ausgeprägten Mangels...

Das möchte ich gerade mal durch ein Bild transportieren...

In Zeiten von Dürre, sprechen Menschen sehr viel über Wasser oder Regen, im Winter reden sie von Brennholz.
Das alleinige Reden über Regen schafft aber kein Wasser ran, wir können noch so viel über Regen und Wasser sprechen und die Vorzüge von Wasser preisen, es kommt deshalb kein einziger Tropfen vom Himmel.

Bei chronischem Wassermangel beginnen wir zu halluzinieren und sehen plötzlich überall dort Wasser wo keines vorhanden ist, weil wir denn Gedanken an Wasser so schön finden.

Wasser wird dann zu einem echten Renner und wir lassen keine Möglichkeit aus Wasser zu glorifizieren und als das Allheilmittel schlechthin darzustellen.

Dann kommen auch Leute daher die zwar kein Wasser anzubieten haben, aber schöne Fläschchen anbieten die mit Bildern von Wasser etikettiert sind.
Zwar enthalten diese Fläschchen kein Wasser, aber nach längerer Zeit des Mangels, wollen wir gerne glauben dass da eben doch Wasser drin ist.

Wir fangen dann auch an Statuen und prächtige Bilder von Wasser und Wasserlebewesen zu gestalten und weisen die Welt nochmal explizit darauf hin wie wichtig Wasser ist und wie gut wir uns damit auskennen.

Regentänze, Filme und Bücher über Wasser tragen ihr Übriges dazu bei, die Wichtigkeit von Wasser in die letzte Hirnzelle zu prügeln.
Und das passiert uns gerade dann, wenn wir längst wissen dass wir dringend mal einen Schluck trinken müssten.

Das bringt zwar immer noch keinen Tropfen Regen, aber viele Menschen gehen davon aus dass wir in Wasser schwimmen müssen, wenn wir soviel über Wasser reden, weil wir uns ja sonst nicht so wunderbar in wässrigen Lösungen ausdrücken könnten...
Auch stehen dann plötzlich halb verdurstete Gestalten vor uns und erklären, dass wir alle mehr trinken müssen, selbst wenn wir gerade keinen Durst haben und eigentlich mit einem gesunden Wasserhaushalt gesegnet sind.

Wenn dann plötzlich genug Wasser da ist, dann beginnen wir Wasser in unterschiedliche Qualitäten einzuteilen und kommunizieren, dass nur unser ganz persönliches Wasser wirklich den Durst löscht und viele andere Gewässer verseucht oder arm an Nährstoffen sind.

Auch kommt es vor dass eigentlich genug Wasser da ist, aber einige spitzfindige Leute auf die Idee kommen einen chronischen Wassermangel vorzutäuschen um uns von einer ganz bestimmten Quelle abhängig zu machen.
Die Menschen verlernen dann selbst nach Wasser zu suchen und geben sich der Illusion hin dass sie ja die einzige Durst stillende Quelle gefunden haben und alle Menschen die aus anderen Quellen schöpfen, ihren Durst in Wirklichkeit nicht stillen können.

Richtig schön wird es dann wenn wir uns selbst als Wasser betrachten und dann ausdrücken dass wir von Wasser unabhängig sind, denn wenn wir nur noch aus Wasser bestehen, dann brauchen wir ja nicht mehr danach zu suchen.

Nachdem wir uns dann ein Leben lang sehr intensiv mit dem Gedanken "Wasser" auseinandergesetzt haben, sitzen wir plötzlich ganz alleine in einem kleinen Boot auf dem grossen weiten Meer, umgeben von unendlich viel Wasser...

Was tun wir dann da?
Richtig... verdursten

Gruss Grubi

PS : http://www.youtube.com/watch?v=gh3Y_jtDADo
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Hmm,

so wie Silberling es schreibt:

"aktive Ordnung" - da entsteht keine Langeweile, da gibt es immer viel zu tun ...
im Moment haben wir eben zuviel Unordnung - da steht einiges auf der Kippe - oder nicht?


Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*