Ist Sexualität immer beherrschbar ?


Man hört immer wieder von Menschen in einer beglückenden und erfüllenden Partnerschaft: Manmuß nur auf seinen Verstand hören, dann klappt alles gut und dann wird alles gut.

Aus dieser Perspektive urteilen Menschen, die ein erfülltes Sexualleben haben, deren Entscheidung, daß nur dieser Partner es ist, den sie haben wollen und da muß alles klappen.

Der Partner muß parieren, er muß sich fügen, nach den eigenen Wünschen und dann klärt sich alles.

Da fragt sich dann nur, warum so viele Menschen allein sind, die auch mit ihren gelebten Wünschen und sexuellen Fantasien auf der Welt sind.

Sind das, nach Meinung der Erfüllten, sexuell Abartige, die, weil sie keine Partner haben, nun schleunigst ins kleinste Erdloch, wie Maulwurf, kriechen sollen und sich schämen, an so etwas überhaupt zu denken.

Oder verlangen, daß diese Menschen wie Mönchen leben(die übrigens im wirklichen Leben nicht ohne waren - (es soll unter der Erde mancher Klöster kleine KinderL... liegen, wie historische Romane beschreiben)

Die Sexualität ist ein ganz normaler Trieb im Menschen, weil der Mensch dem Tier auch in so vieler Hinsicht sehr, allzusehr ähnlich ist, und dient der Arterhaltung.

Und warum soll für die bigotten, die sich verhaltenen das Leben keinen Spaß mehr machen, warum soll JedeR, der/die nunmal nicht das "Glück" hatten, einen geeigneten Partner zu finden, denn gleich die Freude an der Sexualität beschämend und entwürdigend sein ?

Durch den Krieg verloren viele Frauen ihre Männer, sie hatten ebenso Sehnsüchte und dachten oft an den Spaß, den man auch im Bett haben kann - man will nicht päpstlicher sein als der Papst heißt es und doch ein bißchen menschlich denken.

Es gehört halt dazu und nicht jede Verbindung landet vor dem Standesamt - deshalb also auf sexuelle Erlebnisse verzichten ?

Wer verlangt das ?

Die Bigotten und die scheinheilig Frömmelnden.

http://www.chakra.7-gates.de/wurzelchakra_funktion.php

Zitat:
Das Wurzel-Chakra ist für die Basisinstinkte und Grundbedürfnisse, wie Essen, Trinken, Schlafen, Sex und Selbsterhaltungstrieb zuständig. Bei Frauen ist die Sexualität eher mit dem Sakral-Chakra verbunden. In der folgenden Tabelle sind Eigenschaften aufgelistet, die man besitzt, wenn man ein gesundes Wurzel-Chakra hat.


Wir haben nicht nur in der Geschichte gesehen, was dazu führt, wenn Menschen sich ihre Sexuellen Verlangen auf andere Weise holen - dann zwingt man die Menschen, Sexuell negativ auszuleben.

Es reicht manchmal eine kalte Dusche nicht und ich finde es irgendwie als Anmaßung, Se x ualität dermaßen zu verpönen, das, ist, glaube ich, auch nicht menschlich gedacht.

Da mag man mir wieder eine "kalte Dusche" der Ablehnung verpassen, das ist mir egal, mich regt es allmählich auf, wenn so ein Getue vollzogen wird, daß dem normalen Leben absolut nicht entspricht.

http://www.lichtkreis.at/html/Wisse.....1-chakra-wurzelchakra.htm

Zitat:
Das Wurzelchakra ist das unterste Chakra und befindet sich auf der Höhe des Steißbeins. Es ist nach unten geöffnet und verbindet uns energetisch zur Erde. Es ist unsere Wurzel, heißt dementsprechend Wurzelchakra.


Und gerade andere Religionen wie der Hinduismus und der Buddhismus lernen, daß wir uns eben erst mal selbst erkennen müssen, als irgendwelchen Idealen zufolgen, wie wir entsprechend unserer seelisch-geistigen Reife noch gar nicht erreichen können, weil wir dazu hinwachsen sollen, aber eben schön langsam, wir haben Zeit - und Gott ist es egal, der liebt uns, wie wir sind, sind wir nicht seine Gedanken, wer sind wir dann ? Alliens ? Roboter ? Ein Knopfdruck genügt und wir sind wieder, wie wir sein sollen ?

Wer den kochenden Kessel Wasser zudeckelt, der muß erwarten, daß der Deckel in die Höhe fliegt und da kommen erst mal die Folgen, die viel schlimmer sind.

Die Menschen haben trotz aller Ermahungen der sich moralisierenden Gesellschaftsnormen immer anders verhalten.

Und wenn wir uns unsere Horoskopanalyse anschauen, mit all ihren Stärken und all ihren Schwächen, dann wissen wir, wir werden nie alle gleich sein, alle so denken, wie es gewünscht ist - von irgendwelchen Leuten, die die Menschen in ihre Richtung bringen wollen.

Anleitung ist schön und gut, aber man sollte die Realität nie aus den Augen verlieren.

Und durch Vorverurteilungen - durch Verurteilung von Gefühlen, wird heute noch so mancher in manchen Teilen der Erde am höchsten Kran aufgehangen.

Früher hat die Gesellschaft Menschen, die sich nicht an die Norm hielten, gemieden und ihnen ein Leben außerhalb der Gesellschaft verordnet - heute dürfen Menschen freier sein, was nicht heißt, daß sie es übertreiben sollen - aber dann müssen sie auch mit den Folgen leben - und leben können.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ist Trieb beherrschbar?
Für manche ja, für manche nicht, meine ich.
Sexualität ist für mich mehr.
Sexualität kann ein Machtspiel sein. Femdom kann weh tun
Liebe und gegenseitiger Respekt lassen uns wundervolle Höhepunkte erleben.
Wer sich den "geistigen" Vorgaben unterwirft, wird bereits beherrscht.
Unsere Gesetze orientieren sich an kirchliche Werten - und beherrschen unser Sexualleben.
Zwang- und schamlos kennen nur noch unsere Hunde und Katzen.
Wir kommen zwar auf die Idee, spontan übereinander her zu fallen mitten im Supermarkt - tun es jedoch nicht.
Beherrschen wir unseren Trieb oder unterwerfen wir uns unseren Beherrschern?
Ausleben des Triebes führt auch zur Lautstärke. Nachdem wir oft von unseren Nachbarn angegrinst wurden, wurden wir aus Rücksicht etwas leiser - andererseits gibt es in der Rechtssprechung Beispiele, nach denen Paaren lauter Sex verboten und unter Strafe gestellt wurde.
Unsere Sexualität wird also durchaus beherrscht - nur nicht von uns selbst, wie es scheint.
Die Beherrschung der Sexualität mag auch der Plan eines jeden Herrschers sein, um den Überblick und den Erhalt des eigenen Blutes zu sichern - oder er regelt das, wie z. B. einst die Zaren es regelten durch Inzest.
Monogamie hat den Vorteil der Eindämmung von Infektionen.
Dafür lohnt sich schon etwas Beherrschung, denke ich.
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"Das ganze Leben bestand doch schon aus Warten. Warten aufs Leben, warten aufs Sterben.
Wozu war der Mensch auf der Welt? Zum Sterben. Und was hieß das? Rumhängen und warten. "
Charles Bukowski
Hallo liebe Ikaruse


vielleicht wurde/wird der Sexualität deswegen so eine immense Bedeutung beigemessen weil daraus neues Leben entstehen kann?
Daß man deswegen nicht so "leichtfertig" damit umgeht, das wäre für mich die vernünftigste Erklärung.

Aber Du hast schon Recht, meiner Meinung nach schreien die am lautesten nach Moral - die es am nötigsten haben ...

lieben Gruß
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Zitat:
Unsere Gesetze orientieren sich an kirchliche Werten - und beherrschen unser Sexualleben.
Zwang- und schamlos kennen nur noch unsere Hunde und Katzen.


Naja, wenn auch im Verborgenen, aber wie sieht es mit MasoSado aus ?

Schlimmer als Hund und Katze ?

Oder mit den Swinger Clubs - auch eine Erfindung des Menschen ?

Man könnte die Liste weiter anführen - doch wer läßt sich beherrschen ?

Die Menschen ?

Ich glaube nicht, denn der Mensch lebt noch nach seinem Trieb, obwohl er es gern schamhaft hält, aber je schamhafter nach außen - wehe, wenn sie losgelassen - dann aber ... das hätte man von manchem, sich so keusch Verhaltenen nie gedacht.

Es erlebt der Mensch halt eine Menge Storys mit seinen Mitbürgern - wenn er genauer hinschaut - es heißt nicht umsonst, daß wir erst durch das Tier gegangen sind und daraus hervor gegangen und hohe Intelligenz heißt nicht, beherrschter zu sein.
Wo kommen denn sonst die ganzen Skandale her ?

Manche Dinge, die da passieren, sind echt eklig - über manche kann man sich eben nur amüsieren, weil man sie in eine groteske Bildgeschichte legen könnte.

Ist es nur dem spirituell hoch stehenden Menschen - einem geistigen Meister - möglich, seine Energie des Wurzelchakras hinauf zu führen ins Scheitelchakra - Weg zu Gott ?

http://www.innere-kraft-64.de/sexuelles_kungfu.htm
Zitat:
Die Daoisten, die immer gute Beobachter waren, kamen zu der Erkenntnis, dass sexuelle, erotische Erregung für Körper und Seele wie ein Jungbrunnen wirkt - weshalb das Sexuelle Kungfu / Tantra auch in der inneren Alchemie, auf der Suche nach Langlebigkeit, eine große Rolle spielt.


Mich würde z.B. interessieren, in welcher Religion Sexualität nicht verpönt, sondern als Teil des Lebens gesehen wird ?

Gibt es da eine Rote Linie, die sich durch alle Religionen zieht oder gibt es gewaltige Unterschiede ?

Zitat:
Nach der Vorstellung der Daoisten ist der Mann wie Holz und die Frau wie Wasser. Holz ist sehr schnell entflammt, brennt aber auch auch sehr schnell wieder herunter. Wasser braucht lange, bis es kocht, dann bleibt es aber lange heiß.

Warum Kungfu?: Kungfu bedeutet übersetzt Übung - Sexuelles Kungfu ist also als nichts anderes als sexuelle Übung.


google: tantra - wurzelchakra - sexualität beherrschen

Sollte sich ein Mensch in der Jugend richtig ausleben oder muß dem Menschen beizeiten alles "beschnitten"(im doppelten Sinne) werden, damit er nicht auf "dumme" Gedanken kommt ?

S e x - noch immer ein Tabuthema ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Die Frage ist doch: was will ich erleben und was bin ich bereit zu geben dafür?

Laut Zeitgeist ist Sexualität verkommen zu einem Konsumprodukt.

Bitte, wem es schmeckt.

Für mich ist Sexualität die höchste Form zwischenmenschlich erlebbarer Göttlichkeit und um die zu erleben, ist einiges vonnöten.

Nicht nur die Beherrschung der Sexualität, worunter ich nicht verstehe, sie zu verteufeln, zu unterdrücken oder zu leugnen, sondern vor allem, sie nicht mit einem Menschen auszuleben, wenn es nicht wirklich Liebe ist.

Und ob man liebt oder geliebt wird, weiß jeder.

Sondern vor allem anderen ist es die Fähigkeit, immerwährend zu lieben.
Das ist vor allem vonnöten für eine glückliche Sexualität und der schwere Teil davon.

Denn das muss man beweisen, bevor man diesen Partner bekommt.

Schlussendlich geht es da ums Geduld haben oder was Niedriges akzeptieren.

Die Meisten akzeptieren was Niedriges, also den Spatz in der Hand.

Jeder nach seiner Facon.

Aber wir sollten auch reif genug sein, jeden das machen zu lassen, was er selbst machen will- solange es sich nicht um Gewalt gegen Schwächere handelt.

Ab diesem Punkt muss die Gesellschaft Grenzen ziehen.

Ansonsten sollte sich die Religion da raus halten wie aus allen anderen Dingen auch, die nicht die Beziehung zu Gott betreffen, was sie in den seltensten Fällen tut.
Der Mensch sollte lernen seine Sexualität zu beherrschen. Er darf sie durchaus genießen, aber ihr nicht freien Lauf lassen - sonst wird er bald von ihr beherrscht werden.

Von Sado-Maso und Swinger-Clubs halte ich gar nichts.

In der Sexualität ist die Schöpferkraft verborgen und gerade deswegen müssen wir sorgsam, respektvoll und verantwortungsvoll mit ihr umgehen.

Erfüllung in der Sexualität finden wir nur, wenn dabei auch unsere Seele (Liebesgefühle) und unser Geist (geistige Liebe) beteiligt sind. Das bedeutet die vollkommene Erfüllung.

Alles andere, nur Sex auf körperlicher Ebene, befriedigt uns nicht wirklich und wir werden dadurch zu Getriebenen, die nach immer mehr und ausgefalleneren sexuellen Sachen suchen, weil uns die Befriedigung fehlt.
Liebe Rosenblüte!

Du triffst mit deinen Worten den Nagel auf dem Kopf. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Unsere Gesetze orientieren sich an kirchliche Werten - und beherrschen unser Sexualleben.
Zwang- und schamlos kennen nur noch unsere Hunde und Katzen.

Naja, wenn auch im Verborgenen, aber wie sieht es mit MasoSado aus ?
Schlimmer als Hund und Katze ?
Oder mit den Swinger Clubs - auch eine Erfindung des Menschen ?
Man könnte die Liste weiter anführen - doch wer läßt sich beherrschen ?
Die Menschen ?

Genau. Ich habe versucht, die Dinge abstrakt zu sehen.
Daher schrieb ich vorsichtig von einer Orientierung.
Sadismus, Sodomie, ... das sind die Dinge, die abstrakt gesehen einen Ausdruck von Macht darstellen.
Wie gesagt: Vollkommen abstrakt zu verstehen.
Swinger Clubs ... sind eine Erfindung des Menschen. Es handelt sich dabei um Begegnungsstätten, zu denen man als Paar oder Frau bevorzugt Einlass findet. Gegen Zahlung eines Obulus erfreut man sich an einem reichhaltigen Büffet in leicht bekleideter Runde.
Hier unterhalten sich Paare und geben sich zum Beispiel mit einem stehenden Feuerzeug das Zeichen, dass beide bereit wären, sich mit dem Gegenüber auf eine Runde Honey Moon Suite, den französischen Gang oder ein fesselndes Abenteuer im Keller einlassen zu wollen.
In der Welt der Katzen und Hunde braucht es keinen Treffpunkt, an dem sie ihre Begierde ausleben. Sie tun es einfach.
Sadismus mag eine Erfindung des Menschen sein.
Sodomie - im abstrahierten Sinne - gibt es unter anderen Tieren. Auch Demütigung oder Vergewaltigung sind Dinge, die es unter anderen Tieren gibt.

Ja, es sind die Menschen, die sich beherrschen und beherrschen lassen.
Durch Vergewaltigung beherrschen oder es nicht unverhohlen beim Grill im Park, sondern im Swinger Club treiben, weil es sich sonst "Erregung öffentlichen Ärgernisses" nennt. Das sind dann die sogenannten Moralapostel, die mir die Anzeige verpassen würden.

Ikarus hat folgendes geschrieben:
Es erlebt der Mensch halt eine Menge Storys mit seinen Mitbürgern - wenn er genauer hinschaut - es heißt nicht umsonst, daß wir erst durch das Tier gegangen sind und daraus hervor gegangen und hohe Intelligenz heißt nicht, beherrschter zu sein.
Wo kommen denn sonst die ganzen Skandale her ?

Skandale. Was ist denn ein Skandal? Etwas, das im Fernsehen Anstoß (Unverständnis) findet?
Dann soll halt die Monica dem Clinton den Marsch blasen (interessanterweise entfiel mir gerade sein Name ). Und?
Ein Skandal, dass er Flecken auf ihrer Hose hinterlässt?
Ein Skandal, dass sie gekleckert hat?
Für einen Skandal braucht es Zweie:
Die, die es tun und die, die das nicht tolerieren wollen.

Es heißt denn, dass "wir" durch das Tier gegangen sind?
"Wir" oder "ihr" und ich nicht?
Woran will man festmachen, dass "wir" nicht mehr Tiere sind?
Narzissmus nenne ich das.

Ikarus hat folgendes geschrieben:

Manche Dinge, die da passieren, sind echt eklig - über manche kann man sich eben nur amüsieren, weil man sie in eine groteske Bildgeschichte legen könnte.

Ja - wobei die Grenze des Geschmacks durchaus individuell ist.

Ikarus hat folgendes geschrieben:

Ist es nur dem spirituell hoch stehenden Menschen - einem geistigen Meister - möglich, seine Energie des Wurzelchakras hinauf zu führen ins Scheitelchakra - Weg zu Gott ?

http://www.innere-kraft-64.de/sexuelles_kungfu.htm
Die Daoisten, die immer gute Beobachter waren, kamen zu der Erkenntnis, dass sexuelle, erotische Erregung für Körper und Seele wie ein Jungbrunnen wirkt - weshalb das Sexuelle Kungfu / Tantra auch in der inneren Alchemie, auf der Suche nach Langlebigkeit, eine große Rolle spielt.

... die haben sich wohl nach dem Sex niemals alt gefühlt ... spätestens am nächsten Tag, wenn der Muskelkater in Erscheinung tritt.
Möglicherweise beschäftigen sich geistige Meister mit diesen Sphären, weil ihnen der übliche Sex nichts bringt.
Andere suchen in der Zeit ihres Daseins den nächsten Kick - die nächste Herausforderung ... im Sadismus womöglich?

Ikarus hat folgendes geschrieben:
S e x - noch immer ein Tabuthema ?

Für manche schon.
Interessanter ist die Frage nach dem "wieso".

soraja hat folgendes geschrieben:

(...)

Soraja ... den Beitrag von dir finde ich einfach

Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Der Mensch sollte lernen seine Sexualität zu beherrschen. Er darf sie durchaus genießen, aber ihr nicht freien Lauf lassen - sonst wird er bald von ihr beherrscht werden.

Von Sado-Maso und Swinger-Clubs halte ich gar nichts.
(...)
In der Sexualität ist die Schöpferkraft verborgen und gerade deswegen müssen wir sorgsam, respektvoll und verantwortungsvoll mit ihr umgehen.

Aber Rosenblüte. Wieso so intolerant?
Wieso sollte der Mensch lernen, seine Sexualität zu beherrschen?
Gönnst du den Menschen nicht, mit anderen, sexuell attraktiven Partnern andere, lustvolle Dinge zu erforschen?
Keiner sollte sich daran stören, wärest du Anhängerin des Blümchensex.
Dass du nichts von erniedrigenden Spielen hälst oder dem Partnertausch ... oder auch einer offenen Beziehung, das sollte ... nein ... das muss anderen egal sein, solange du ihnen nicht in missionarischer Manier ihre Neigungen in Abrede stellst.
Ich stehe auch nicht auf derartige Praktiken ... wenn der Partner erniedrigt auf dem Teppich kriecht und ... sagen wir mal ... Hinterlassenschaften vom Teppich ... Forenregel ... Forenregel ... öhm ... ich sag´ mal so:
Es sollte nicht zum Beispiel Sadismus hinterfragt werden - vielmehr können die Umstände, die zu dieser Neigung geführt haben, einer näheren Betrachtung unterzogen werden.

Wir müssen respektvoll mit unserer Sexualität umgehen?
Wie sieht denn ein respektvoller Umgang mit der "Schöpferkraft" aus?
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"Das ganze Leben bestand doch schon aus Warten. Warten aufs Leben, warten aufs Sterben.
Wozu war der Mensch auf der Welt? Zum Sterben. Und was hieß das? Rumhängen und warten. "
Charles Bukowski
soraya hat folgendes geschrieben:
Laut Zeitgeist ist Sexualität verkommen zu einem Konsumprodukt.

Bitte, wem es schmeckt.


soraya hat folgendes geschrieben:
Denn das muss man beweisen, bevor man diesen Partner bekommt.
Schlussendlich geht es da ums Geduld haben oder was Niedriges akzeptieren.
Die Meisten akzeptieren was Niedriges, also den Spatz in der Hand.


Liebe soraya,

merkst du etwas?

soraya hat folgendes geschrieben:
Ansonsten sollte sich die Religion da raus halten wie aus allen anderen Dingen auch, die nicht die Beziehung zu Gott betreffen, was sie in den seltensten Fällen tut.


Die Religion betrifft das Wesen des gesamten Menschen, wie kann da so ein essentieller und grundlegender Teil wie die Sexualität ausgeblendet werden? Glaubst du Gott ist das alles egal, er interessiert sich für uns nur "oberhalb der Gürtellinie"?

Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Alles andere, nur Sex auf körperlicher Ebene, befriedigt uns nicht wirklich und wir werden dadurch zu Getriebenen, die nach immer mehr und ausgefalleneren sexuellen Sachen suchen, weil uns die Befriedigung fehlt.


Ich sehe das auch so.

Das ist dann wie bei einer Sucht, ein Kreisen um sich selbst und seine Bedürfnisse, wobei der Partner dann in das Korsett der eigenen Befindlichkeiten und Wünsche gepresst wird, eigentlich gar nicht mehr als Mensch wahrgenommen wird. Insofern passen diese schwarzen Korsette und Masken mit Reissverschluss vor dem Mund in den einschlägigen Clubs ganz gut - sie sagen unbewusst das aus, was hinter diesen Praktiken steckt - die Entmenschlichung von Menschen.
Jeder von uns kennt sehr viele Schicksale verschiedener Menschen in seinem Umfeld und weiß, daß es nicht immer einfach ist, wenn Menschen sich treffen und wo Hoffnungen entstehen, daß eine Verbindung hält und wie viele Menschen werden enttäuscht, wenn es nicht klappt.

Wo Menschen von Anfang an den geeigneten PartnerIn gefunden hat und mit diesem Menschen über die Jahrzehnte alt wird, gemeinsam, ist alles klar.

Nur gibt es so etwas nicht, daß man Ratschläge aller Art auf sich beziehen kann, weil jeder Mensch ein individueller Mensch ist und ein eigenes Schicksal hat.

Und es gibt Menschen, die für die Ehe nicht geeignet sind, die sich ihr Leben in Freiheit gestalten, unabhängig von festen Partnerschaften.

Wer kann denn aber von ihnen verlangen, daß sie deshalb auf sexuelle Wünsche verzichten sollen oder müssen ?

Muß denn alles Ehe sein ?

Eine Partnerschaft hat eine Zeit des Glücks und wenn das Miteinander seinen Zweck erfüllt hat, wenn beide Menschen zufrieden sind, warum sollen sie nicht auseinander gehen können und sich ihr Leben wieder selbst gestalten, bis man einen anderen Partner findet.

Wie die Menschen auf ihre Weise glücklich werden, liegt doch an jedem Menschen selbst.

Ob Pärchen, die in swinger clubs gehen, nun glücklicher sind, weil sie nach außen die perfekte Ehe spielen, nur weil die Gesellschaft es so gern sieht, oder ob Pärchen, die eine Zeitlang auf freier Basis zusammen sein möchten, aber dann doch wieder die Entscheidung treffen, ihren Weg solo weiter zu gehen, was ist denn dann das so gern gesehene und so oft beführwortete wahre Leben/Lieben ?

Wer kann einem Menschen anweisen, wie er sich glücklich zu fühlen hat ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2