wann ist es zu spät sich zu entschuldigen?


Lieber Eranos!

Wenn sich, wie du sagst, Gott durch uns in allem erfährt, müsste Gott in allem, was wir tun, auch die Negativität lieben, was ich nicht glaube, denn Zerstörung und Selbstzerstörung stammen laut meinen eigenen Eingebungen nicht von Gott, sondern von den Menschen, die sich von Gott abgewendet haben. Allerdings das, was Gott tut, ist Verzeihen, ganz egal wie weit wir von ihm entfernt sind, denn Gott verzeiht jedem und alles.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
lieber Erich, mein Gott ist aber sehr nah. Ich rede jeden Tag in der Küche mit ihm und nehme ihn abends mit ins Bett.

Kannste glauben.

Warum soll Gott soweit weg sein, wenn Menschen nicht an ihn glauben ?

Zitat:
„TO“, das Unaussprechliche, Unergründbare oder die ursachenlose Ursache, die wurzellose
Wurzel oder das Absolute darf niemals als Individualität betrachtet werden; denn jede Individualisierung bedeutet bereits eine Begrenzung. Das Absolute kann nicht begrenzt werden und bleibt ein ewiges, niemals ergründbares Geheimnis. Die unnennbare Gottheit ist ein geheimes, lebendiges und sich
selbst bewegendes Kraftfeld
, und die ewigen Zeugen dieser unsichtbaren Anwesenheit sind Licht,
Wärme und Feuchtigkeit. Diese Dreieinigkeit umfasst alles in sich und ist die Ursache aller Phänomene in der Natur. „…Intrakosmische (universelle) Bewegung ist ewig und unaufhörlich; die sichtbare
oder wahrnehmbare kosmische Bewegung ist endlich und periodisch. …“ (GL I)
Lektion 29 Seite 5
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
leuthner hat folgendes geschrieben:
Wenn sich, wie du sagst, Gott durch uns in allem erfährt, müsste Gott in allem, was wir tun, auch die Negativität lieben, was ich nicht glaube, denn Zerstörung und Selbstzerstörung stammen laut meinen eigenen Eingebungen nicht von Gott, sondern von den Menschen, die sich von Gott abgewendet haben. Allerdings das, was Gott tut, ist Verzeihen, ganz egal wie weit wir von ihm entfernt sind, denn Gott verzeiht jedem und alles.
Schau, alles ist letztendlich ein anderer Aspekt der Liebe - und Liebe ist göttlich.
Beispiel: stell dir vor, wir beide sind Engel, die zufällig von diesem komischen Planeten Erde gehört haben und nun ganz neugierig sind, zu erfahren, was Dualität überhaupt ist - denn Engel kennen keine Dualität, sie leben in der Liebe und im Einssein mit Gott.
Nun, Dualität bedeutet, beide Seiten kennen zu lernen, richtig? Um etwas zu bemessen brauche ich das Gegenteil oder einen festen Bezugspunkt - um die Höhe eines Berges zu kennen brauche ich den Meeresspiegel. Um jedoch auch die negative Seite - den Schmerz - kennen zu lernen, die zur Dualität gehört, brauche ich jemand, der bereit ist, mich zu verletzen, um mir diese Möglichkeit zu schenken, Schmerz zu erfahren. Das ist für Engel eine fast unmögliche Sache, denn jemand zu verletzen ist ein no go. Also kannst du es nur aus Liebe heraus tun, um mir diese Erfahrung möglich zu machen.

Du merkst: aus diesem Blickpunkt betrachtet gibt es kein "Gut" und "Böse" sondern einfach nur - Erfahrung. Und alles ist gut, Teil eines größeren Planes. Gott liebt nicht die Negativität, er verdammt sie auch nicht, - er lässt sie zu, weil sie die Möglichkeit der Erfahrung bringt.

Es gibt eine Philosophie der Entwicklung in Spiralform, die sagt folgendes:
um Erfahrung zu sammeln bewege ich mich aus meinem Standpunkt in den gegengesetzten, lerne ihn kennen und komme wieder zurück.
Da ich aber nun um eine Erfahrung reicher bin kann ich nicht mehr zum gleichen Startpunkt zurück, sondern ich komme auf einem höheren Level an, einer höheren Windung.
Das ist Evolution.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Lieber Eranos!

Ich sage ja nicht, dass Gott die Menschen nicht liebt, ich sage nur, dass er die Negativität nicht liebt. Ausserdem zähle ich die Negativität nicht zu Gottes Plan, vielmehr ist sie ein Plan von Jenen, die sich von Gott abgespalten haben. Allerdings stimme ich dir zu, dass Gott die Negativität zulässt, damit verwirklicht werden kann, dass das, was der Mensch sät, auch geerntet wird, wobei das Ziel der Evolution des Menschen reine Liebe ist, was nur die wenigsten Menschen in ihrem irdischen Leben erreichen, da Zerstörung und Selbstzerstörung an der Tagesordnung des Menschen stehen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
leuthner hat folgendes geschrieben:
Ich sage ja nicht, dass Gott die Menschen nicht liebt, ich sage nur, dass er die Negativität nicht liebt.
Kannst du dir vorstellen, dass Gott, der Liebe IST, etwas nicht liebt?
Zitat:
...wobei das Ziel der Evolution des Menschen reine Liebe ist, was nur die wenigsten Menschen in ihrem irdischen Leben erreichen, da Zerstörung und Selbstzerstörung an der Tagesordnung des Menschen stehen.
Das ist ein zugleich nahes und auch sehr fernes Ziel für mich, lieber Erich - das Endziel. Aber bis dahin gibt es noch viele "Schulbänke zu drücken", noch viele Erfahrungen zu machen - und das nicht nur auf unserer kleinen und feinen Erde - auch wenn sie ein Juwel mit ihrer wunderbaren Beschaffenheit im Kosmos ist.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Eranos hat folgendes geschrieben:
leuthner hat folgendes geschrieben:
Ich sage ja nicht, dass Gott die Menschen nicht liebt, ich sage nur, dass er die Negativität nicht liebt.
Kannst du dir vorstellen, dass Gott, der Liebe IST, etwas nicht liebt?
Zitat:
...wobei das Ziel der Evolution des Menschen reine Liebe ist, was nur die wenigsten Menschen in ihrem irdischen Leben erreichen, da Zerstörung und Selbstzerstörung an der Tagesordnung des Menschen stehen.
Das ist ein zugleich nahes und auch sehr fernes Ziel für mich, lieber Erich - das Endziel. Aber bis dahin gibt es noch viele "Schulbänke zu drücken", noch viele Erfahrungen zu machen - und das nicht nur auf unserer kleinen und feinen Erde - auch wenn sie ein Juwel mit ihrer wunderbaren Beschaffenheit im Kosmos ist.


Lieber Eranos!

Die Negativität ist eine Energie, das Göttliche gebraucht hat um zu werden. Deshalb muss er sie nicht zwangsweise lieben, denn sie arbeitet überall im Verborgenen um das Göttliche und dessen Ziele zu zerstören.

Ich bin überzeugt davon, dass wir heute an einen Punkt angelangt sind, wo die Zerstörung und Selbstzerstörung solche Masse angenommen haben, dass wir, die wir der Positivität dienen, dem einen Riegel vorschieben, indem wir versuchen, die Menschen vom Göttlichen zu überzeugen, da wir ohne das Göttliche untergehen werden.

Deshalb versuche ich die Menschen vom direkten Weg zum Götlichen, das ist Sahaja Yoga, zu überzeugen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
leuthner hat folgendes geschrieben:
Ich bin überzeugt davon, dass wir heute an einen Punkt angelangt sind, wo die Zerstörung und Selbstzerstörung solche Masse angenommen haben, dass wir, die wir der Positivität dienen, dem einen Riegel vorschieben, indem wir versuchen, die Menschen vom Göttlichen zu überzeugen, da wir ohne das Göttliche untergehen werden.
Wir sind so tief in das Vergessen hinein gekommen daß wir den Weg zurück zum Licht manchmal sogar als etwas Bedrohliches empfinden. Und wenn es nicht die lichten Kräfte gäbe, die uns - z.B. als Schutzengel - weiterhin betreuen würden wir den Weg zurück vielleicht überhaupt nicht mehr finden.
Ich glaube, andere überzeugen zu wollen ist nicht ganz richtig. Ich meine, richtig ist, Sachen klarzustellen, die verdreht wurden, - und unser eigenes Exempel - nach dem Motto:
Verändere dich selbst - und du veränderst die Welt!
Meine Veränderung zieht ihre Kreise und bleibt nicht ungesehn, - und was gibt es Besseres als ein gutes eigenes Vorbild?
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Lieber Eranos!

Ich stimme dir im Grossen und Ganzen zu! Allerdings sieht es jeder Sahaja Yogi als seine Aufgabe neue Sahaja Yogis zu gewinnen, indem er vielen Menschen die Selbstverwirklichung schenkt.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Ikarus hat folgendes geschrieben:
lieber Erich, mein Gott ist aber sehr nah. Ich rede jeden Tag in der Küche mit ihm und nehme ihn abends mit ins Bett.

Kannste glauben.

Warum soll Gott soweit weg sein, wenn Menschen nicht an ihn glauben ?

Zitat:
„TO“, das Unaussprechliche, Unergründbare oder die ursachenlose Ursache, die wurzellose
Wurzel oder das Absolute darf niemals als Individualität betrachtet werden; denn jede Individualisierung bedeutet bereits eine Begrenzung. Das Absolute kann nicht begrenzt werden und bleibt ein ewiges, niemals ergründbares Geheimnis. Die unnennbare Gottheit ist ein geheimes, lebendiges und sich
selbst bewegendes Kraftfeld
, und die ewigen Zeugen dieser unsichtbaren Anwesenheit sind Licht,
Wärme und Feuchtigkeit. Diese Dreieinigkeit umfasst alles in sich und ist die Ursache aller Phänomene in der Natur. „…Intrakosmische (universelle) Bewegung ist ewig und unaufhörlich; die sichtbare
oder wahrnehmbare kosmische Bewegung ist endlich und periodisch. …“ (GL I)
Lektion 29 Seite 5


Liebe Ikarus!

Gott ist immer nah, einzig und allein einzelne Menschen entfernen sich immer weiter von ihm.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Es ist schon so, dass Gott Alles in Allem wirkt, so kommt aufgrund seines Respektes gegenüber unserer Entscheidungsfreiheit mitunter auch Negatives hervor. Die Negativität ist allerdings letztendlich nur ein Mangel an Güte, wir verschwenden wertvolle Energie, ohne Gutes zu tun. Gott lässt solche Dinge durchaus geschehen, um uns die Konsequenzen unserer Freiheit des Willens zu zeigen. Das heißt aber niemals, dass zum Beispiel Hitler, Stalin oder Nero oder wer auch immer den Menschen jetzt unbedingt aus Liebe Schmerz zufügen/zugefügt haben, damit sie eine wertvolle Erfahrung machen dürfen/können oder so. Es gibt sehr wohl das frei gewählte Gute und das frei gewählte Böse. Das Böse ist dann aber letztendlich nur ein freiwillig gewählter Mangel an guten Tugenden.