Freiheit... Utopie?


Was wäre, wenn Politik sowie Religionen keine Rolle spielen würden? Das sind auch gesellschaftslenkende Institutionen, mit führenden Merkmalen, die Menschen zwangsläufig beeinflussen- denn das ist letzlich der Effekt von politischer und religiöser FÜHRUNG.

Braucht der Mensch Führung um eine soziale Lebensform zu organisieren oder kann er es irgendwann schaffen die Gesetzlichkeiten eines freien sozialen Miteinanders so verinnerlichen, dass er sich mit gesellschaftsspaltenden Ideen nicht mehr auseinander setzten braucht?

Ist das dann Freiheit?

Oder gibt es Freiheit nur in unserer inneren Vorstellung?
@ Sophistin,

Freiheit für jeden bedeutet auch, die Freiheit des Gegenübers nicht zu beschneiden. Von daher reglementiert sich der Freiheitsbegriff von selbst. Die absolute Freiheit gibt es daher wohl nur in unserem Denken.

Ich glaube nicht, dass alle Menschen in der Lage sind, ohne gesetzliche Vorgaben ein sozialverträgliches Leben zu führen. Ohne eine vernünftige Politik geht es meiner Meinung nach nicht.

LG
Helle
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Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Freiheit hieße dann auch, jeden Menschen das machen zu lassen, was er sich in den Kopf gesetzt hat und nicht jeder Mensch ist reif genug, Grenzen von Moral und Ethik einzuhalten.

Dann müßten alle Menschen perfekt in allem sein, und schaue man sich um...na, was sehen wir...
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Guten Morgen,

zur Freiheit gehören mindestens zwei. Ein Beispiel: was tu ich wenn der andere so frei ist und das Gartentürl aufmacht und es sich auf der Terasse gemütlich macht?
Wir sind ja nur Gast auf diesem Planeten, eigentlich gehört einem eh nix ...
aber wo bleibt dann meine Freiheit zu bestimmen wer auf meine Terasse darf? Es gibt Menschen denen jedes Feingefühl fehlt die Freiheit der Anderen zu achten. Also sind Grenzen schon wichtig - und nicht nur bei Hab und Gut.
Alles braucht einen Rahmen sonst schwebt es grenzenlos im Raum. Allerdings ist die Freiheit individuell, jeder empfindet Freiheit anders ... sowie bei allem halt ...


f.G.
Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Guten Morgen,

zur Freiheit gehören mindestens zwei. Ein Beispiel: was tu ich wenn der andere so frei ist und das Gartentürl aufmacht und es sich auf der Terasse gemütlich macht?


Was genau würde dich daran stören (ausser du willst da selbst gerade sitzen)?
Warum freut es dich nicht, dass jemand deine Terrasse als gemütlich und einladend empfindet und du Gelegenheit hast, einen neuen Menschen kennenzulernen?
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Moment! Ich muss mich erstmal kurz reinsteigern!
Echte Freiheit kann man auf dieser Welt nur in seinem Inneren erreichen.

Im Äußeren niemals.
Ja, Rosenrot, und dann kommt noch einer, klopft nicht an und wenn er dann drin ist, bedient er sich an Deinem Kleiderschrank, benutzt die Toillette ungefragt und zieht nicht mal runter.

Schöne Aussichten von freien Menschen.... bedrängt zu werden, auch, gegen den eigenen Willen.

Da trifft Wille auf Wille und Wunsch auf Wunsch und beide paßt nicht immer - und so haben wir das Malheur.

Wenn manche das "Ich" nicht kennen und alles im "Wir" vereinnahmen, ohne was dazu getan zu haben, haben wir noch ein Problem und so häuft sich die Problematik.
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Freiheit?

Zu Weihnachten vor drei Jahren ließ ein englischer Geschäftsmann eines Kleiderladens sein Geschäft offen stehen und schrieb seiner Kundschaft einen Zettel:

Bitte suchen Sie sich ihre Wahren aus und legen Sie das Geld in die Box auf dem Ladentisch.

Was alle nun ahnen traf nicht ein.
Die Waren wurden komplett bezahlt, es wurden weder Kleider noch Geld gestohlen.

Wenn alles Menschen so weit wären,
dann hätten wir wirklich Freiheit in unserer Welt.
Wenn sie würde jeglichen Gesetzen entbehren.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Astrella hat folgendes geschrieben:
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
Guten Morgen,

zur Freiheit gehören mindestens zwei. Ein Beispiel: was tu ich wenn der andere so frei ist und das Gartentürl aufmacht und es sich auf der Terasse gemütlich macht?


Was genau würde dich daran stören (ausser du willst da selbst gerade sitzen)?
Warum freut es dich nicht, dass jemand deine Terrasse als gemütlich und einladend empfindet und du Gelegenheit hast, einen neuen Menschen kennenzulernen?


Hallo Astrella,

jetzt geh ich mal davon aus daß diese Frage nicht ernst gemeint ist, meine Antwort darauf: wo, wann und wen ich 'kennen' lernen möchte würde ich immer noch gerne selber bestimmen


Hallo Martin,

Deine 'Story' würde ich auch eher als 'Märchen' einordnen weil:
a) in den Zeitungen viel geschrieben wird, wer prüft das schon nach,
b) ich mir nicht vorstellen kann wie das mit Wechselgeld funktionieren soll (außer jeder hatte das passende Geld)
c) viele Bargeldlos zahlen


f.G.
Rose
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*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Rosenblüte hat folgendes geschrieben:
Echte Freiheit kann man auf dieser Welt nur in seinem Inneren erreichen.

Im Äußeren niemals.


Liebe Rosenblüte!

Ich würde sagen im Äusseren nur dann, wenn wirklich alle Menschen die innere Freiheit gefunden haben.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!