Joseph, Marienverehrung, Stiefväter


Zitat:
Je mehr diese Energie aufgespeichert wird, desto besser.


Diese Behauptung würde ich jetzt mal gerne durch irgendetwas untermauert sehen.
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Moment! Ich muss mich erstmal kurz reinsteigern!
Giulia hat folgendes geschrieben:
Was wird das denn hier? Eine Antikatholizismuskampagne? Ich dachte das ist ein religiödes Forum. Aber die Einstellungen die hier die meisten haben sind überhaupt nicht religiös. Da verliere ich echt die Lust. Ich dachte, ich finde hier gleichgesinnte Leute, die an Gott glauben. Aber es geht gegen Ehe, gegen richtige Familien und nun gegen Maria. Puh, harte Kost.


Liebe Giulia,

in diesem Forum gibt es Menschen der verschiedensten Glaubenrichtungen, so auch Vertreter des Atheismus. Mir persönlich gefallen solche, für mich blasphemischen Aussagen auch überhaupt nicht, darum beteilige ich mich meistens nicht daran.
Ich finde auch, dass diese Diskussion hier nicht unbedingt zum Thema "Geschichten und Weisheiten" passt.
Wir Moderatoren versuchen auch immer wieder, einzuschreiten, wenn religiöse Gefühle hier verletzt werden. Da wir aber nicht alles rund um die Uhr sehen können, wäre es vorteilhaft, wenn uns solche Beiträge per PN gemeldet würden.

Liebe Grüße,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Ein Atheist ist nicht zwangsläufig blasphemisch. Ich find Weinbergs Aussage auch unter aller Kanone.
Zitat:
Ein Atheist ist nicht zwangsläufig blasphemisch


Habe ich auch nicht behauptet, liebe Astrella; tut mir leid, wenn der Eindruck entstand.

Liebe Grüße von Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hallo eddyman,
Zitat:
Hallo Pjotr,
also es ging um die praktische Sicht, nicht dogmatische. Je mehr diese Energie aufgespeichert wird, desto besser. Deswegen sollte dieses Ideal hochgehalten werden.


Hmm, eigentlich ist mir nicht bekannt, dass man sexuelle Energie für andere Zwecke speichern kann.
Meines Erachtens kommt hier höchstens der verringerte Zeitaufwand für die Pflege einer Partnerschaft als mögliche Begründung in Frage.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Giulia_ hat folgendes geschrieben:
Was wird das denn hier? Eine Antikatholizismuskampagne? Ich dachte das ist ein religiödes Forum. Aber die Einstellungen die hier die meisten haben sind überhaupt nicht religiös. Da verliere ich echt die Lust. Ich dachte, ich finde hier gleichgesinnte Leute, die an Gott glauben. Aber es geht gegen Ehe, gegen richtige Familien und nun gegen Maria. Puh, harte Kost.


Liebe Giulia_,

das ist hier nicht besonders "harte Kost", sondern ein sehr realistischer Querschnitt durch die aktuelle europäische Gesellschaft. Da gibt es nicht viele Menschen, denen in religiöser Hinsicht etwas heilig ist, schon gar nichts am Christentum. Am ehesten geht noch die "Gesundheit" als quasireligiöser Lebensinhalt Vieler durch.

LG
Ich finde das Problem mit der Keuschheit besteht darin, dass es auf einen rein körperlichen Ausdruck beschränkt wird. Die geistige Komponente wird dabei ganz ausser acht gelassen.

Unschuld ist meiner Sicht nach mit Urvertrauen gleich zu setzen. Und ich denke dass wenn man sein Urvertrauen
und nach und nach eben Vertrauen und Hingabe in die Liebe und das Leben verliert, man Stück für Stück seine Unschuld verliert.

Der Verlust der körperlichen Unschuld bedeutet nicht zwangsläufig auch den Verlust der geistigen Unschuld.

Betrachtet man es geistig, bedeutet es aber auch man kann seine Unschuld und somit seine Keuschheit wieder gewinnen. Im Geistigen ist nichts unmöglich.

"Werdet wie die Kinder" zeigt diese Möglichkeit der wieder zu gewinnenden Unschuld auf.
Hallo Burkl,
Zitat:
das ist hier nicht besonders "harte Kost", sondern ein sehr realistischer Querschnitt durch die aktuelle europäische Gesellschaft. Da gibt es nicht viele Menschen, denen in religiöser Hinsicht etwas heilig ist, schon gar nichts am Christentum. Am ehesten geht noch die "Gesundheit" als quasireligiöser Lebensinhalt Vieler durch.


Zu einer "vernünftigen" Diskussion gehören auch harte Anssagen, wenn irgendetwas nicht stimmt oder nicht logisch erklärt werden kann.
Aber ich lese hier eigentlich mehr, dass sich Gläubige unterschiedlicher Richtungen gerade in eher "transzendentalen" Fragen zerstreiten so nach dem Motto "Mein Gott ist besser, wahrer, gütiger als deiner"

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Zitat:
In beiden Fällen übernahm Joseph aber freiwillig für ein ihm fremdes Kind die Stiefvaterschaft. Diese menschliche Güte aber die wird weder im Neuen Testament gewürdigt noch werden heute die vielen Stiefväter gesellschaftlich beachtet.


Auch über Maria stehen nur wenige Worte in den Evangelien, und dennoch kann über sie in religiöser Hinsicht niemals genug gesagt werden. In ihr ist das gesamte Geheimnis des Christseins enthalten.

Da gibt es so ein sinngemäßes Zitat vom seligen Kardinal John Henry Newman (1801-1890; er ist vom Protestantismus zum Katholizismus konvertiert): Wer sagt, dass die katholische Kirche zu viel über Maria gesagt hat, der hat nicht nur keine Ahnung von Maria, sondern auch keine von Christus.

So etwas wie eine "heilige Familie" und ihre besondere Verehrung gibt es im Kern nur wegen der Jungfräulichkeit Mariens.

Was Josef anbelangt, er steht als Heiliger für den "abrahamitischen" Menschen, er glaubt und vertraut ohne zu sehen, ohne viel zu sagen steht er treu zu seiner Frau. Er widersteht der Versuchung es sich "leicht zu machen", was er ohne Weiteres hätte tun können. Nimmt den symbolträchtigen Weg mit seiner Familie ins ägyptische Exil auf sich. Über Josef steht alles Wesentliche - so wie über Maria - zwischen den Zeilen des Evangeliums.
Hallo,
um Mißverständnissen vorzubeuten, @Burkl hat das recht gut angedeutet udn beschrieben. Ich ergänze aus dem Tierleben, sah einen Bericht aus der Serengeti.

Kampfgewinnende Löwen-Paschahs beissen kleine Löwen tot um möglichst schnell Vater werden zu können mit der eroberten Löwin.

Überall ist es im Tierreich selbstverständlich daß sich Muttertiere um IHRE Kinder kümmern, auch männliche Tiere kaum um fremde Nachkommen.

Bei Menschen ist es aber anders, Männer übernehmen durchaus in einer Kulturtradtion die Stiefvaterrolle, immer freiwillig und nicht bezahlt.

Und diese Realität, das ist mein Hinweis, spiegelt sich nicht im Diskurs und den Medien.

Gruß

Griechelands Antike, denke auch an den Mentor!

u