Neue Beziehungsarten in einer neuen Welt


@piotr Kala
dauernde Diskriminierung der Frau soll abgeschafft werden.
,
Gefällt mir sehr gut und jetzt verstehe ich das.
Hallo,

Ich denke solange Frauen von Männern ökonomisch abhängig sind, wird es keine Gleichwertigkeit in Partnerschaften und Ehen geben.

Man müsste ein ganz neues Konzept entwerfen von Partnerschaft. Nicht so, dass einer überlegen ist, "die Hosen anhat" weil er "die Brötchen verdient". Das ist etwas, das der Staat den Menschen anerzieht. Du bist etwas wenn du etwas zur Wirtschafts beiträgst (nicht nur durch einkaufen), wenn du dein Leben durch Arbeit aufwertest. und das spiegelt sich in den Partnerschaften und Familien wieder. Es sollte nicht so viel Bedeutung haben, wer für das Einkommen sorgt. Aber solange wir in diesem Überlebenskampf stecken, ist es so.

Wenn die Menschen anfangen zu überlegen, was ihnen da überhaupt aufdiktiert wird, wovon der Wert eines Menschen abhängt, dann werden sie auch ihre Partnerschaften überdenken.

Ja leider, gibt es zwar in Deutschland Gleichberechtigung, aber noch keine Gleichwertigkeit beider Geschlechter. Sonst gäbe es keine Objektifizierung der Frau, die von vielen Frauen auch noch akzeptiert und gefördert wird. Es ist ja leider normal, entblößte Frauen auf Autowerbungen zu sehen etc. Kommt keinem komisch vor...warum eigentlich nicht?

Zum Thema Ehe...denke ich auch, dass das Konzept an diesen althergebrachten Vorstellungen scheitert. Dass die Welt erstmal genau in die entgegengesetzte Richtung strebt, bevor sie sich irgendwo einpendelt.
Vielleicht bei der Patchworkfamilie? Wer weiß. Auf keinen Fall aber sollte ein Mensch verurteilt werden, der es nicht schafft eine Familie zu gründen.
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Das ist etwas, das der Staat den Menschen anerzieht.


Der Staat? Kinder werden von den Eltern erzogen.
Und zum "Brötchenverdienen"...
Frauen haben leider noch oft den Hang, ihre Berufswahl mehr unter Neigungsaspekten als unter ökonomischen Interessen zu fällen. In der Hinsicht finde ich Männer einfach pragmatischer.
Aber jeder so wie er mag.

LG
Hi Astrella!

Ja aber der Staat erzieht auch seine Bürger, das scheint erstmal nicht so offensichtlich. Aber schon in der Schule werden wir darauf vorbereitet uns in den Arebitsmarkt einzufügen. Es zielt eigentlich alles darauf ab. Und die Eltern, die uns erziehen sind ja auch davon geprägt. Zum Beispiel Anpassung und Unterordnung an den Vorgesetzen wird einem schon in der Schule anerzogen, sonst: nachsitzen/schlechte Note. Es gibt Studien die belegen, dass man überhaupt nicht nach Leistung sondern eigentlich nach Konformität und Kooperation in der Schule bewertet wird.

Oh ich hoffe, dass Männer sich auch trauen ihren Job nach dem "Neigungsaspekt" auszusuchen und nicht nur nach dem Einkommen, eben damit sie nicht immer die alleinigen "Brötchenverdiener" sein müssen und man diese Last auf zwei Menschen verteilen kann und somit die Frauen auch nicht wirtschaftlich von den Männern abhängig sind.

Grüße
Zitat:
Oh ich hoffe, dass Männer sich auch trauen ihren Job nach dem "Neigungsaspekt" auszusuchen und nicht nur nach dem Einkommen, eben damit sie nicht immer die alleinigen "Brötchenverdiener" sein müssen und man diese Last auf zwei Menschen verteilen kann und somit die Frauen auch nicht wirtschaftlich von den Männern abhängig sind.


Verdrehst du da nicht irgendwas?
Sicher wäre es wünschenswert, wenn jeder seiner neigung nachgehen könnte, aber pragmatisch muss das nicht unbedingt sein.
Die Last könnte man sicher auf zwei Schultern verteilen, aber ich mutmaße, dass Frauen mehr oder weniger einen Mann mit gutem Einkommen vorziehen.


LG
Zitat:
ich mutmaße, dass Frauen mehr oder weniger einen Mann mit gutem Einkommen vorziehen.
ja NOCH. Ich meine ja wie der Ideal-Zustand wäre, nicht wie es gerade ist. Es gibt ja vieles in der Welt, was sich verändern sollte. Auch diese merkwürdige Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau. Und die Erziehung und so weiter...
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Zitat:
ich mutmaße, dass Frauen mehr oder weniger einen Mann mit gutem Einkommen vorziehen.
ja NOCH. Ich meine ja wie der Ideal-Zustand wäre, nicht wie es gerade ist. Es gibt ja vieles in der Welt, was sich verändern sollte. Auch diese merkwürdige Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau. Und die Erziehung und so weiter...


Als Mutter kann ich nur sagen, dass meine Jungs eine weitaus realistischer Einstellung zu ihrem Lebensweg haben als ihre grosse Schwester.
Ich weiß nicht, ob die Vorliebe der Frauenfür Männer mit einem gewissen Prestige anerzogen ist oder wir als evolutionäres Erbe mit uns rumschleppen, aber momentan ist es einfach noch Tatsache.
Wünschenswert wäre sicher eine Menge.
Gleiche Rechte und Pflichten für alle. Unterschreib ich sofort.
Ich glaube - als Frau - dass diese Vorgabe für sie in bestimmten Hinsichten genauso problematisch sind wie für Männer.
Vor allem würde ich mir wünschen, dass diese verdamm*e anklagende Opferrolle mal endlich wegfiele.
Zitat:
Vor allem würde ich mir wünschen, dass diese verdamm*e anklagende Opferrolle mal endlich wegfiele.

von wem jetzt?

Was ich eigentlich ganz interessant finde...die "neuen Beziehungsarten", die wir wohl später haben werden sind vielleicht gar nicht so neu.
Es gab Zeiten in verschiedenen Kulturen, da waren Frauen mit Männern wirtschaftlich auf Augenhöhe, Frauen hatten eigenes Kapital und Machtpositionen...z.B. in Südostasien im späten Mittelalter. Patriarchat als Standart in Beziehungen und Familien ist keineswegs schon immer die Regel gewesen und schon gar nicht überall. Wir entwickeln uns ja auch gerade erst wieder da raus. Eigentlich sind wir gar nicht so fortgeschritten mit unserer Emanzipation...in 100 jahren werden sie über uns lachen, wie rückständig wir waren.
Also ich denke, jahrzehntelange monogame Partnerschaften wären für mich persönlich nicht das Wahre, wenn ich einen Sexualpartner in diesem Sinn hätte
Polygamie mag vielleicht für das eigene kurzlebige Vergnügen nützlich sein, aber sicher nicht für einen Familie.