Neue Beziehungsarten in einer neuen Welt


Ikarus hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Wenn man sich nicht versteht, sollte man erst gar nicht heiraten. Das ist der Clou. Heiraten und sich vorher kennengelernt haben.

Gefühle sollte man möglichst wenige haben, einfach nur blanke Vernunft - dann klappts auch mit der "Liebe".

Verstehe.



Eigentlich hast du mich wohl nicht verstanden. Liebe, Begehren und Vernunft sollte in der richtigen Mischung in eine Ehe münden, sonst besser nicht. Ich glaub, weder Vernunft allein, noch Begeheren allein, noch Verliebtsein allein führt zu einer guten Ehe.

Der Ikarus hat folgendes geschrieben
:
Zitat:
Auf Burkl kann auch noch viel mehr warten, was er heute noch gar nicht weiß. Vielleicht sagt er in 20 Jahren was anderes.


Das glaube ich nicht und wünsche ich ihm nicht. Du?


Piotr Kala hat folgendes geschrieben
Zitat:
gg, in einer verünftigen Diskussion, sollte man eine Frage nicht mit einer Gegenfrage beantworte

Manchmal aber hilft es nur, jemandem den Spiegel vorzuhalten.


Piortr Kala hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Sorry, dass ich dich berichtigen muss. Sexualität ist in in allererster Linie ein evolutionäres Element zur Weitergabe von Genen. Die Liebe ist erst als soziokulturelles Verhalten bei den Menschen dazugekommen.
Und, auch wenn es dir nicht passt, wir sind nur hochentwickelte Tiere und der Sexualtrieb ist bei uns noch immer sehr mächtig vorhanden.


Du definierst dich selber also als hochentwickeltes Tier. Wenn du das für dich so siehtst, du musst es wissen, ich kenn dich nicht. Sag aber bitte nicht uns. Ich bin Mensch. Wie kann ein Tier mich berichtigen?

Piort Kala hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Was wir vernunftgemäss davon kontrollieren können, ist nur ein sehr eingeschränkter Teil. Krass ausgedrückt bei Männern: Wem der Schw.... steht, bei dem ist der Verstand im Eimer.


Wie soll ich eine vernüftige Diskussion mit einem Tier führen, das per Selbstdefinition offenbar ständig den Verstand im Eimer hat? Da schreibe ich ja stundenlang für nichts. Das bringt doch auf beiden Seiten nichts.
Hallo Giulia,

gg, nach deinen letzten Antworten erübrigt sich wirklich jede Diskussion mit dir.
Aber die Anerkennung von erkennbaren "Realitäten" lässt sich auf Dauer nicht durch religiöse Borniertheit verhindern.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Namaste

Lieber Pjotr,

Deiner Geduld und Sachlichkeit selbst in/mit schlimmsten Fällen ist Respekt geschuldet, aber manche(s) kann man einfach nur ignorieren.

Zum Thema...

Wie Ikarus und einige hier schon richtig bemerkt haben, die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Selbst ein Mensch der sein ganzes Leben an einem Ort, im selben Job verbringt macht beständig manigfaltige Verändserungen auf allen Ebenen des Seins und Bewußtseins durch. Diese Selbstentwicklung endet nicht mit der verpartnerung, egal ob mit oder ohne Trauschein. Im aller günstigsten Falle findet vielleicht eine (zeitliche) Synchronisierung der Veränderungen beider Partnerv statt, im ungünstigsten Fall bleibt einer von beiden fast völlig stehen während der andere sich schnellewr und schneller entwickelt. Eine Parnerschaft kann aber doch nur glücklich und friedlich verlaufen wenn beide Teilnehmer spirituell und geistig auf gleicher Höhe operieren und keine ungesunde "ich Chef, du Nix"- Atmosphäre entsteht. Daher ist es sinnvoll eine Beziehung in regelmäßigen Abständen zu prüfen, Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls zu handeln und wenn ich sinnvoll schreibe meine ich sinnvoll im Interesse aller Beteiligter (auch in dem der Kinder).

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Hallo Tiro,

du schreibst:
Zitat:
Diese Selbstentwicklung endet nicht mit der verpartnerung, egal ob mit oder ohne Trauschein. Im aller günstigsten Falle findet vielleicht eine (zeitliche) Synchronisierung der Veränderungen beider Partnerv statt, im ungünstigsten Fall bleibt einer von beiden fast völlig stehen während der andere sich schnellewr und schneller entwickelt. Eine Parnerschaft kann aber doch nur glücklich und friedlich verlaufen wenn beide Teilnehmer spirituell und geistig auf gleicher Höhe operieren und keine ungesunde "ich Chef, du Nix"- Atmosphäre entsteht.


Das sehe ich genauso. Wenn man in einer Partnerschaft im Dialog bleibt und auch bei den nötigen Freiheiten nicht immer getrennte Wege geht, gelingt das in der Regel von selbst.


Zitat:
Daher ist es sinnvoll eine Beziehung in regelmäßigen Abständen zu prüfen, Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls zu handeln




Aber Tiro, eine Beziehung ist doch keine Maschine, die in regelmäßigen Abständen gewartet werden muss.
Aber Spaß beiseite. Ich denke, das passiert von alleine. Wie ich oben angesprochen habe, entwickelt man sich gemeinsam, wenn man die selben Wege miteinander geht und sich darüber austauscht. Vielleicht ist es manchmal nicht so. Wenn ich in diesem Zusammenhang über meine Ehe nachdenke, dann bin ich froh, dass mein Mann und ich gemeinsam die Sekte enttarnt und verlassen haben. Es hätte auch gut sein können, dass einer von uns weiter daran festgehalten hätte.

Doch selbst wenn Partner eine unterschiedliche Auffassung über Politik, Glauben etc. entwickeln, muss das nicht zwangsläufig das Ende bedeuten. Es kommt darauf an, wie man damit umgeht.

LG
Helle
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Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst

Hermann Kern
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:
Lieber Hipshot,

Viel interessanter würde ich nun deine Meinung dazu finden. Deinem letzten Beitrag entnehme ich eine Einstellung Contra der Gleichberechtigung von Mann und Frau.

LG Tiro

Ich finde Gleichberechtigung wirds es nie geben, die zwei
Menschen sind dazu zu unterschiedlich aber auch zu unterschiedlich erzogen worden.
Es wird zwar versucht einer Frau das Tragen von Hosen bei zu bringen, was sich in Alltag auch bewährt aber anders rum wirds das nicht gelingen.
Um das Problem der Gleichberechtigung anzugehen sollte man gleich
mit der Erziehung beginnen was natürlich wieder auf Probleme stösst die
verheerendende auswirkungen haben könnten.

Gruss Hipshot
hipshot schreibt:
Zitat:
Ich finde Gleichberechtigung wirds es nie geben,


was wird es deiner Meinung nach dann geben?
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Hermann Kern
Zitat:
Daher ist es sinnvoll eine Beziehung in regelmäßigen Abständen zu prüfen, Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls zu handeln

Aber Tiro, eine Beziehung ist doch keine Maschine, die in regelmäßigen Abständen gewartet werden muss.


Liebe Helle,

Natürlich ist eine Beziehung mitnichten einer Apparatur gleichzusetzen, aber funktionieren muß sie trotzdem. Leider passiert es allzu oft das der Alltag einem Paar "Scheuklappen" auflegt und sie nicht ohne weiteres erkennen was Freunden und Familie längst klar ist. Da ich das selbst schon einmal schmerzhaft erlebt habe bevorzuge ich ab und an einmal eine Bilanz zu ziehen und mir klar zu machen wie ich in einer Beziehung stehe und ob meine Lebenssituation mir und meinem Partner zum Vorteil gerreicht. Ich möchte einfach nicht nochmal 3 Jahre neben einem Mann liegen der im Grunde ein besserer WG Partner als Liebhaber geworden ist.

Zitat:
Doch selbst wenn Partner eine unterschiedliche Auffassung über Politik, Glauben etc. entwickeln, muss das nicht zwangsläufig das Ende bedeuten. Es kommt darauf an, wie man damit umgeht.


Da hast du natürlich Recht. Eine unterschiedliche Entwicklung kann das Aus bedeuten, muß es aber nicht. Jeder weiß meist selbst am besten wieviel Unterschied die Beziehung lebendig und "würzig" hält und ab wann die "Hitze" das Angenehme verbrennt.

Lieber Hipshot,

Interessante Äußerung deinerseits, bzw. ein starker Einblick in dein Wertesystem. Müssen Frauen denn Hosen oder Männer denn Röcke tragen um eine Gleichberechtigung in den Bereichen Rechte/Pflichten sowie Wertschätzug zu erlangen?

Jungs und Mädchen werden häufig noch unterschiedlich erzogen, da gebe ich dir Recht. Hat das aber bzw. sollte es eine Auswirkung auf die Befähigung des Jungen bzw. des Mädchens haben? Oder kann man eine verminderte Wertschätzung in der Gesellschaft tatsächlich von der Erziehung abhängig machen und wenn dann in welchem Grad?

LG Tiro
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(Lord Buddha)

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(Machiavelli)
hipshot hat folgendes geschrieben:
Es wird zwar versucht einer Frau das Tragen von Hosen bei zu bringen, was sich in Alltag auch bewährt aber anders rum wirds das nicht gelingen.
Gruss Hipshot


Wieso?

geht doch

http://www.promiflash.de/style-der-.....cken-berlin-12050635.html
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
@Trio,@Helle,@Rosenrot.
Meine Wertschätzung gilt beiden seiten gleich, es kommt aber auf die Frau
als Beispiel an ob sie die zu einer Gleichberechtigung bereit ist, erzwingen lässt sich sowas auch nicht.
Aber im allgemeinen und aus meiner sicht sind alle Türen offen, aber auf das
persönliche wollen kommt das eben an.

Gruss Hipshot
Hallo hipshot,

Gleichberechtigung bedeutet nicht Gleichmacherei. Die Unterschiede zwischen Mann und Frau werden sich nicht durch die Gleichberechtigung verändern, nur die jahrhunderte dauernde Diskriminierung der Frau soll abgeschafft werden.
Allerdings werden selbst Frauen sehr unterschiedlich beurteilen, was für sie Diskriminierung ist. Hier einen (Un)Werte-Katalog aufzustellen, der von der Mehrheit der Frauen akzeptiert wird, ist schon schwer genug. Und wenn sich dann der "Herr der Schöpfung" auch noch in seinen "angestammten" Rechten beschnitten sieht, wird die Sache erst richtig kompliziert.

Pjotr Kala
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