Neue Beziehungsarten in einer neuen Welt


Hallo Giulia,
Zitat:
Gott möchte dass wir Sex haben, aber nur in einer festen Partnerschaft oder sogar Ehe. Sex ist zum Spaß da, aber nur wenn man sich liebt, sonst macht es keinen Spaß.


Weder im Tierreich noch bei den Menschen ist eine feste Parternerschaft eine von der Veranlagung her vorgesehene Grösse.
Partnerschaft und Ehe haben sich in unterschiedlichen Kulturen auch nicht immer neben Polygamie, Matriarchat und Patriarchat durchsetzen können.
Die vielen Partys, bei denen es auch teilweise zu Sex kommt, beweisen wohl zu Genüge, dass Sex auch ohne feste Bindung "Spass" machen kann. "Liebe" ist allerdings ein anderes Thema.

Zitat:
Doch das ist neu. Es geht ja aber nicht nur um käuflichen Sex, sondern um lieblosen Konsum von Sex auch ohne Bezahlung.
Wir sehen ja jetzt, dass es immer mehr alte Menschen geben wird, die dann keiner mehr ernähren kann. Das ist so, weil Sex nicht mehr nur in der richtigen Partnerschaft ausgelebt wird, sondern einfach so. Die Männer wollen auch nicht mehr heiraten und die Frauen trauen sich nicht zuzugeben, dass sie sich im ehrlichen Herzen eine Ehe wünschen. Sie bekommen dann ausversehen ein Kind, in der Hoffnung, dass das eine Heirat nach sich zieht, aber der Plan geht oft nicht auf. Deshalb gibt es so viele Patchworkfamilien.


Das ist eine sehr einseitige Sicht der Dinge.
"Konsum von Sex" hat es zu jeder Zeit gegeben, sei es bei den "Tempel-Dienerinnen" das "Recht der ersten Nacht", die Mätressen, die "Knabenliebe" der alten Griechen. Sogar in der "Ehe" soll Konsum vorkommen.Es geht dabei oft nicht nur um Geld, sondern ebenso um Ausübung von Macht.
Es ist zwar richtig, dass religös motivierte Partnerschaften im Durchschnitt mehr Nachkommen erzeugen. Aber das ist zur Zeit ein heiss dikutiertes Eisen. Trotz der vermehrten Kinderschar werden die religiösen Gruppierungen nicht unbedingt grösser, sondern schrumpfen zum Teil sogar.
Die Alterspyramide ist hauptsächlich ein europäisches Problem, weltweit spielt es keine Rolle. Wenn die Bedingungen in Deutschland stimmen, lässt es sich zum grössten Teil durch Zuwanderung beheben. Für die Gesamtökologie der Erde wäre eine Redzierung der Zahl von Menschen sicher von Vorteil.
Sex wurde auch früher schon "einfach so" ausgelebt. Neu ist nur, dass es mehr publik gemacht wird.
Ob sich alle Frauen eine "Ehe" wünschen, wage ich zu bezweifeln.
Es gibt sehr viele gut funktionierende langjährige Partnerschaften.
Warum sollte hier eine "Ehe" eingegangen werden?
Patchworkfamilien entstehen nicht dadurch, dass "Frauen aus Versehen" ein Kind bekommen, sondern weil sich Partner nicht mehr verstehen oder auseinander gelebt haben.
Der von einigenReligionen ausgeübte moralische Zwang, trotz Nichtverstehens noch beieinander zu bleiben, entfällt zunehmend.
Gleichzeitig stehen heute viele Frauen beruflich auf eigenen Füssen und sind nicht mehr auf einen "Ernährer" angewiesen. Damit verliert der Spruch "Kinderschiet ist Ehekitt", heute auch an Bedeutung.


Zitat:
Ich kenne das alles auch. Die Männer wollen immer gleich Sex. Ich mach das nicht mehr mit. Sex ist kein Konsumgut oder ein Hobby. Sex ist für Liebende gemacht und nicht für verantwortungslose Konsumenten.

Hmm, da übersiehst du eine entscheidende Funktion des Sexualtriebes. Die Frau gibt immer ihre Gene an die Nachkommenschaft weiter. Sie wählt auch aus (von Vergewaltigungen abgesehen), welcher Mann (Männer) als Genspender in Frage kommt. Jede Party, jeder Flirt, jede Veranstaltung, in der sich Menschen näher kennenlernen können, dient (bewusst oder unbewusst) auch der Suche nach dem "richtigen" Partner(n), solange man noch sexuell aktiv ist und nicht der Gruppe der A-Sexuellen angehört oder schon einen Partner gefunden hat. Aber auch Partnerschaften sind nicht vom "Fremdgehen" befreit.

Zitat:
Wer gibt denn Sitte und Moral vor? Steht doch im Herzen von jedermann, aber keiner gibts zu. Die Leute vor ein paar Jahrzehnten haben weder viktorianische Strenge gelebt, noch das unverbindliche Bettchen wechsel dich von heute. Die haben es doch gut gemacht, oder? Warum geht das alles jetzt kaputt?

Moral und Sitte sind nicht im Herzen von jedermann verankert. Schon mal was von Kaspar Hauser oder Wolfs-Kindern gehört? Die haben keine "moralischen" Vorstellungen gehabt.
Du kannst das auch gut bei kleinen Kindern sehen. Der Spruch "Kinder sind grausam" ist wahr, weil kleine Kinder einen grossen Teil ihrer moralischen Werte erst durch die Erziehung erwerben.
Das "unverbindliche Bettchen wechsel dich" hat es früher auch schon gegeben. Es wurde nur nicht so "öffentlich" gelebt, weil der Druck durch die religiösen Moralvorstellungen zu stark war, und eine offen Auslebung die Ächtung der meisten Menschen nach sich gezogen hätte.

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Zitat:
lässt sich lieben ohne Geld ?
Ja, aber im alltag hat die liebe keine Chance.


Hm... ich denke das Liebe in ihren verschiedensten Formen vielleicht das einzig Absolute, also theoretisch wie praktisch nonrelative, überhaupt auf der Welt ist. Insofern glaube ich natürlich auch das Liebe problemlos ohne Geld auskommt, auch im Alltag und keinersfalls nur bedingt oder gar temporär. Die Geschichte sowie unser aller Alltag bieten hierzu eine Flut an mesterlichen Beispielen.

Zitat:
Mit der andere Frage werde ich mich beschäftigen.


Vielen Dank, ich bin gespannt.

LG Tiro
_________________
„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Servus beinand,


daß sich an/in den Beziehungen zwischen zwei/drei oder mehr Menschen (es gibt nunmal die unterschiedlichsten Kombinationen) was ändern wird bleibt gar nicht aus.
Das Modell Ehe zwischen Mann und Frau und das bis zum Ende aller Tage ist ein "Auslaufmodell". (War es jemals ideal?)
Wie man dann einen Sozialstaat aufrecht erhalten kann, keine Vorstellung. Vielleicht ein Grundeinkommen für jeden? Kinder müssen ja abgesichert werden, die neuen Generationen müssen alles ausbaden was wir nicht hinbekommen.
Mit der Liebe ist das so eine Sache, sie währt meist nur einige Zeit - irgendwann ist es nicht mehr Liebe. Irgendwann ist es eine "Zweckgemeinschaft". Wir sind ja auf diesem Planeten um uns zu entwickeln ... die jeweiligen Entwicklungsstadien dauern unterschiedlich ...
meist hat man einen Partner der einem in dieser Entwicklung beisteht - dann kommt ein neues Thema - aber geht das mit dem selben Partner?
Daran sollten wir arbeiten - Toleranz. Jemanden zu lieben heißt auch loslassen - auch wenn das noch so bitter sein mag.

Das waren nur ein paar Gedanken dazu
Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Namaste lieber Pjotr,

Zitat:
Für die Gesamtökologie der Erde wäre eine Redzierung der Zahl von Menschen sicher von Vorteil.


Hier denke ich anders und viele andere auch. Nach Meinung und Aussage etlicher anerkannter Experten könnte unser Planet, vorausgesetzt der Mensch würde ein weniger mehr im Einklang mit der Natur leben und sich ernähren, sogar mehr als das doppelte der im Moment auf ihm lebenden Wesen ernähren.

Ansonsten volle Zustimmung zu deinem restlichen Beitrag und Respekt dafür das du es, im Gegensatz zu mir, auch bei radikalen Einstellungen schaffst sachlich zu formulieren.

LG Tiro

Nachtrag:

Namaste liebe Rose,

Ein phantastischer Beitrag zur Thematik und mit dem Thema "Unterschiede in Entwicklung und Geschwindigkeit d. Entwicklung" sprichst du einen ganz wichtigen Aspekt an.
_________________
„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Zitat:
....vorausgesetzt der Mensch würde ein weniger mehr im Einklang mit der Natur leben und sich ernähren, sogar mehr als das doppelte der im Moment auf ihm lebenden Wesen ernähren.


Lieber Tiro, bist Du Dir da so sicher ?

Die Großstädte der Welt quellen über vor Menschen - damit einhergehend auch die Probleme.

Man müßte sich die Wüsten begrünt und die Berge gesprengt vorstellen, die Regenwälder total abgeholzt und alles betoniert und die Tier-und Pflanzenwelt weitgehend zerstört vorstellen - neue Baumarten in Masse wie Teeölplantagen rotten jetzt schon ganze Tierarten aus. Für die Elefanten bleibt kein Platz mehr und in Afrika weiten sich die Städte bis in die Regenwälder aus - so daß wohl kaum eine Tierart übrig bleibt.

Was bleibt, ist eine stetig sich bewegende Masse Menschen, die wie eine Ameisenarmee daher zieht.

Die Visionen von Zukunft ?

Und wo bleibt die Liebe zur Natur - zu anderen Menschen, wenn mit der Massenzunahme von Menschen auch der Wert des Einzelnen verloren geht ?

Ich stelle mir diese Version plastisch vor und dann graust es mir.

Warum stellen wir das Geschöpf Mensch so hoch ?

Und am Ende werden die Menschen noch mehr Menschen in die Welt setzen und jeder davon will 100 - 200 Jahre alt werden - keiner will sterben, jeder will so lange als möglich leben nebst neuen und immer neuen Menschen - vielleicht dürfen wir dann aber auf anderen Planeten die Urbarmachung vorantreiben - auszuhalten wäre es nicht, wenn ein begrenzter Raum nur von Menschen gefüllt ist - ich bin leicht abgeschweift, wäre einen eigenen Thread wert, das Thema, aber mit zunehmender Enge werden die Menschen vielleicht auch etwas angeheizter werden und mehr "Liebe" machen oder Se-x ausüben - wer weiß.

Ob dann noch Grenzen gesetzt sind, was Moral und Ethik angeht, steht auf einem anderen Blatt.

Gruß
_________________
Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Ein phantastischer Beitrag zur Thematik und mit dem Thema "Unterschiede in Entwicklung und Geschwindigkeit d. Entwicklung" sprichst du einen ganz wichtigen Aspekt an.


Ja, lieber Tiro,

ich glaube daß wir alle immer noch im Hinterstübchen so geprägt sind: "bis das der Tod euch scheidet" - und wenn wir das nicht schaffen - ein schlechtes Gewissen haben. Hier haben die Kirchen wirklich "gute" Arbeit geleistet.
Ein schlechtes Gewissen hält die Schäfchen gut bei der Stange. Beichten, ein paar Vater unser, etwas in den Klingelbeutel - und schon hat man sich der Sünden entledigt

aber - entscheidend ist einzig und alleine womit man selber leben kann, gut leben kann - und somit einen wertvollen Bewohner auf diesem Planeten darstellt.
Das rauszufinden bedarf vieler Irrungen und Wirrungen - meist


lieben Gruß
Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Zitat:
In Sachen Liebe, Sex und Partnerschaft gilt ein klares "Entweder, oder" bzw. "Ja oder Nein" heutzutage immer mehr als hoffnungslos antiquiert.


So antiquiert ist das gar nicht. Im Gegenteil - ich halte es für hochmodern und zeitlos.

Ich glaube viele Partnerschaften gehen deshalb in die Brüche, weil eben durch die "lange Vorgeschichte" der Beteiligten ständig ein bewusster oder unbewusster "Vergleich" zu anderen VorpartnerInnen hergestellt wird.

Die Gefahr ist also, dass man mit der Unverbindlichkeit immer mehr in eine Art "beziehungsmäßiges Konsumdenken" hineinkommt, in dem man vornehmlich um die eigenen Bedürfnisse kreist. So nach dem Motto - wenn es nicht geht, dann halt nicht, andere Mütter haben auch schöne Töchter/Söhne. Genau das wird dem inneren Bedürfnis der Liebe aber nicht gerecht. Wahre Liebe findet sich nicht mit der Befristung, mit der Unverbindlichkeit ab, sie ist auf Unendlichkeit angelegt.

Darum ist der moderne Mensch vielfach in einer Art Beziehungs-"Schizophrenie", eingespannt zwischen gesellschaftlich und persönlich internalisiertem Druck, beziehungsmäßig möglichst "erfahren" zu sein (wobei hier zumeist nur auf die sexuelle Beziehungsebene abgestellt wird) auf der einen Seite und auf der anderen Seite dem unauslöschlichem Bedürfnis der Seele nach der einen wahren Liebe, die niemals aufhört.
Hallo Burkl,
Zitat:
Zitat:
In Sachen Liebe, Sex und Partnerschaft gilt ein klares "Entweder, oder" bzw. "Ja oder Nein" heutzutage immer mehr als hoffnungslos antiquiert.

Du Antwortest:
So antiquiert ist das gar nicht. Im Gegenteil - ich halte es für hochmodern und zeitlos.

Ich glaube viele Partnerschaften gehen deshalb in die Brüche, weil eben durch die "lange Vorgeschichte" der Beteiligten ständig ein bewusster oder unbewusster "Vergleich" zu anderen VorpartnerInnen hergestellt wird.


Was ist daran hochmodern und zeitlos? Menschen haben immer gegen das Konzept der Ehe verstossen und sie werden es auch in Zukunft tun. Sie tun es heute nur weniger heimlich.
Klar, eine gute Ehe lebenslang zu führen, ist sicher keine schlechte Sache. Wiegt das aber alle Ehen auf, die nur noch aus Gewohnheit, aus Versorgungsgründen oder weil es die Religion so fordert, bestehen? Ist es da nicht besser, jeder geht seine eigenen
Wege, z.Beispiel wenn die Erziehung der Kinder abgeschlossen ist?
Ich kann mir zwar für mich eine Trennung nicht gut vorstellen, glaube aber, dass moralischer Druck ob weltlich oder religös, nichts bei der Entscheidung zu suchen hat. Das ist allein eine Angelegenheit der Partner.

Zitat:
Darum ist der moderne Mensch vielfach in einer Art Beziehungs-"Schizophrenie", eingespannt zwischen gesellschaftlichem und persönlich internalisiertem Druck, beziehungsmäßig möglichst "erfahren" zu sein (wobei hier zumeist nur auf die sexuelle Beziehungsebene abgestellt wird) auf der einen Seite und auf der anderen Seite dem wahren Bedürfnis der Seele nach der eine wahren Liebe, die niemals aufhört.


Ich glaube, du untschätzst die Jugendlichen von heute. Klar, der sexuelle Trieb und die sexuelle Neugier ist in jungen Jahren bei den meisten besonders stark. Der grösste Teil wird aber wohl deutlich unterscheiden, mit welchen Menschen sie ihre sexuelle Neugier befriedigen und mit welchen sie eher eine "Liebesbeziehung" eingehen wollen. Als Liebesbeziehung bezeichne ich hier eine längerfristige Partnerschaft, die über die reine sexuelle Anziehung hinaus geht. Aber auch längerfristige Partnerschaften unter Jugendlichen enden nicht unbedingt in einer Ehe mit seiner Judendliebe.
Mit dem "wahren Bedürfnis der Seele und der wahren Liebe" kann ich nicht viel anfangen. Diese Begriffe sind einfach zu vieldeutig und zu unbestimmt.

Pjotr Kala
_________________
Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Was ist daran hochmodern und zeitlos? Menschen haben immer gegen das Konzept der Ehe verstossen und sie werden es auch in Zukunft tun. Sie tun es heute nur weniger heimlich.


Und - wird es deshalb besser?

Überlege einmal, wieviel menschliches Leid, auch von Kindern, auf Untreue zurückzuführen ist.

Lebenslange Treue ist der einzige Ort, wo die Liebe ihre wahre Heimat findet. Ein Befund, der durch alle Zeiten hindurch wahr ist.

Und generell - Wiederholungen schaffen keine Wahrheit. Es kann uns millionenfach eingeredet werden, dass "Lebensabschnittspartnerschaften" das Wahre sind - die Wirklichkeit wird es stets widerlegen, die Zeit als Irrweg entpuppen.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Mit dem "wahren Bedürfnis der Seele und der wahren Liebe" kann ich nicht viel anfangen. Diese Begriffe sind einfach zu vieldeutig und zu unbestimmt.


Das tut mir leid. Für mich ist Liebe etwas Eindeutiges, nichts beliebig Interpretierbares.
***

Vor kurzem habe ich ein älteres Ehepaar kennen gelernt, Er über 80 und Sie 76 Jahre.
Ich konnte mich immer wieder mal mit den Beiden unterhalten, habe sie ein wenig "bewundert" weil sie mir erzählten daß sie sie "Goldene" schon hinter sich hätten.
Tja - und da sagten sie mir daß sie wieder zueinander gefunden hätten. Also sie hatten sich auch schon öfter voneinander entfernt. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe warum Menschen beeinander bleiben. Nur wenn Ehepaare sich nicht scheiden lassen heißt daß noch lange nicht daß sie miteinander glücklich sind. Ganz viele Ehen sind eben "Zweckgemeinschaften".
Und mit der Liebe ist das eben so eine Sache - selbst wenn wir am Anfang glauben daß es die wahre Liebe ist - die wahre Liebe werden wir bei keinem anderen Menschen finden, weil wir die einzige wahre Liebe nur in uns, in unserer eigenen Göttlichkeit finden können. Kein anderer Mensch kann einem diese Liebe entgegen bringen.
Das ist zumindest meine Meinung.

Rose
_________________
"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*