Mystik - Religionen - Symbole - Märchendeutung


Helle, ich würde den veränderten Fuß auf ein Symbol in der Anpassung, zu starken, mit Gewalt betriebenen Anpassung interpretieren.

http://orodara.piranho.de/rapunzel.html

Zitat:
Das Märchen „Rapunzel“ beschreibt auf der esoterisch-symbolischen Ebene, wie ein Sucher Zugang zum höheren Seelenanteil bzw. zum höheren Bewusstsein findet und es spricht auch einige der typischen Probleme an, die auf diesem Weg auftreten. Ähnlich wie bei einem Mythos handelt es sich auch bei dieser Geschichte um eine Verdinglichung und Personifizierung von geistigen Zusammenhängen. Das Irdische und Menschliche wird als ein Gleichnis für innere und geistige Prozesse verwendet. Das Geistige wird auf diese Weise in die Begriffe unserer Erfahrungswelt übersetzt, so dass es für uns erlebbar und begreifbar wird.


Ich glaube, wenn wir in der Literatur so einiges verfolgt haben, könnten wir teilweise erkennen, welcher Bezug zur Realität besteht.

http://orodara.piranho.de/EliasErdmann.html

http://www.ada-yoga.de/PDF/Blicke%2.....%20und%20Antworten%29.pdf

Fragen und Antworten.

Zitat:
Als „Chaldäer― werden im Sprachgebrauch der ersten vor- und nachchristlichen Jahrhunderte auch die sternkundigen Berater und Wissenschafter in Mesopotamien bezeichnet, über die man in Israel seit dem babylonischen Exil genaueres wusste (siehe auch Buch Daniel). [...] Die Chaldäer verstanden sich u.a. auf Kalenderrechnung und pflegten eine astronomische Symbolsprache zur Darstellung komplexer Zusammenhänge. Im Einflussbereich Babylons hatten sie auch eine religiöse Funktion – vor allem weil man die Planetenbahnen mit ihren unerklärlichen Schleifenbewegungen als Willensäußerung von Gottheiten deutete, die es zu ergründen galt. Die biblischen Heiligen Drei Könige werden als die „Weisen aus dem Morgenland― und als Sterndeuter beschrieben, die evtl. aus Babylon kamen, welches ein Zentrum der Sternenkunde war.


Ich bin überzeugt, daß uns ein Blick zurück zeigen kann, wie sehr wir weiterhin mit der Vergangenheit konfrontiert werden. Es ist nichts abgeschlossen, es setzt sich nur weiter fort.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Eines meiner Lieblingsmärchen - das "Rumpelstilzchen".

Eine herrliche Metapher dafür, dass das Böse erst dann seine Macht verliert, wenn es "beim Namen" genannt wird.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Eines meiner Lieblingsmärchen - das "Rumpelstilzchen".

Eine herrliche Metapher dafür, dass das Böse erst dann seine Macht verliert, wenn es "beim Namen" genannt wird.


Das wusste ich nicht. Schlägt das Böse aber nicht gerade dann wild um sich und fordert nochmal seine Opfer wenn man es genannt hat?
Beim Rumpelstilzchen war die Königin mit ihrem Kind ja dann gerettet, aber wenn ich mir vorstelle, was in einem Terrorregime passiert, wenn jemand das Böse beim Namen nennt, kommen mir so meine Bedenken.
Es wäre schön, man müsste das Böse nur enttarnen, um es zu besiegen.
Giulia_ hat folgendes geschrieben:
Es wäre schön, man müsste das Böse nur enttarnen, um es zu besiegen.


Es zu enttarnen ist eigentlich schon der Sieg. Klugheit, Mut und das Quäntchen "Schicksal" waren ausschlaggebend, dass die Königin das "Match" gewann.

Jesus Christus formuliert:

"Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen." (Lk 10,18 )

Durch Jesus wird das Böse enttarnt. Der Satan ist jetzt sozusagen "am Boden" - auf einer "Kampfebene" mit uns - nicht mehr "außer Reichweite" und verborgen und kann somit mit Jesus gemeinsam wirksam bekämpft werden.

"Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist;
Sünde: dass sie nicht an mich glauben;
Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
Gericht: dass der Herrscher dieser Welt gerichtet ist." (Joh 16,8-11)

Giulia_ hat folgendes geschrieben:
aber wenn ich mir vorstelle, was in einem Terrorregime passiert, wenn jemand das Böse beim Namen nennt, kommen mir so meine Bedenken.


Mit Recht hast du da Bedenken, denn der Preis kann sehr hoch sein - bis zum Kreuz.

Aber dennoch, der Sieg ist in Jesus unwiderruflich da.

Allerdings sollten wir als Christen immer bedenken, dass "Heroismus" nicht Märtyrertum ist. Sich also bei einer Rede Ahmadinejads hinzustellen und ihn öffentlich anzuklagen für seine Greueltaten und Morde, um dann selbst chancenlos in Folter und Tod zu enden wäre töricht und nicht christlich. Vielmehr verlangt Jesus sogar uns ein Beispiel an den "Kindern dieser Welt" zu nehmen, also salopp formuliert "ausgefuchst" zu sein, wenn es darum geht das Böse aufzudecken und zu neutralisieren.

"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!" (Mt 10,16)

"Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes." (Lk 16,8 )
Burkl hat folgendes geschrieben:

"Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen." (Lk 10,18 )

Durch Jesus wird das Böse enttarnt. Der Satan ist jetzt sozusagen "am Boden" - auf einer "Kampfebene" mit uns - nicht mehr "außer Reichweite" und verborgen und kann somit mit Jesus gemeinsam wirksam bekämpft werden.


Es gibt in manchen Menschen noch genug verborgene Bosheiten, die man erst einmal als solche erkennen muss, um sie bekämpfen zu könne. Man sie mit Jesus bekämpfen, aber der Preis ist immer hoch. Schon im Betrieb sich auf die Seite des Mobbingopfers stellen, heißt sich selber zum Opfer machen. Nur die Belohnung im Himmel und das Gleichnis von diesem dürstenden Übeltäter, dem der Bettler in Abrahams Schoß Wasser bringen soll, hält einen an der Stange.

Der Burkl hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mit Recht hast du da Bedenken, denn der Preis kann sehr hoch sein - bis zum Kreuz.


Ich mag nicht ans Kreuz
aber ich mag für das Gute kämpfen

Gott sei Dank ein guter Tip von oben:
Zitat:
"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!" (Mt 10,16)


Wäre das doch alles nicht so schwer.

Zitat:
"Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes." (Lk 16,


So ein cleverer Gott aber auch
Giulia_ hat folgendes geschrieben:
Nur die Belohnung im Himmel und das Gleichnis von diesem dürstenden Übeltäter, dem der Bettler in Abrahams Schoß Wasser bringen soll, hält einen an der Stange.


Nicht ganz, das wäre mir zu hart, eine ausschließliche Vertröstung auf das Jenseits. Dann wäre die Religion wohl wirklich mit Marx als "Opium" einzustufen.

Es gibt auch schon im Irdischen viel Schönes, Befreiendes und Gutes, das "mich bei der Stange" hält.

Oder wie Theresa von Avila sagt:

"Der Weg zum Himmel ist Himmel."

Analog gilt natürlich: "Der Weg zur Hölle ist Hölle."

Giulia_ hat folgendes geschrieben:
Es gibt in manchen Menschen noch genug verborgene Bosheiten, die man erst einmal als solche erkennen muss, um sie bekämpfen zu könne


Allerdings - dazu ist eine intakte und gepflegte Beziehung mit Gott erforderlich, um die Geister scheiden zu können.

Am schwersten beizukommen ist dem Bösen, das im Gewand des Guten daherkommt. Genau hinhören, genau "hinfühlen" ist angesagt:

"Und ich sah: Ein anderes Tier stieg aus der Erde herauf. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache." (Offb 13,11)

Giulia hat folgendes geschrieben:
Wäre das doch alles nicht so schwer.


Ist es nicht - solange man auf seinem Weg geht, hilft Jesus mit tragen.

Geht man ohne ihn, tragt man ebenfalls schwer am Leben, aber Lasten, die vielfach zum Zusammenbruch führen werden, ohne dass ein Licht am Ende des Tunnels da ist.
Zitat:
"Und ich sah: Ein anderes Tier stieg aus der Erde herauf. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache." (Offb 13,11)


Was soll das für ein Tier sein ?

Etwa der Ahriman ?

http://wiki.anthroposophie.net/Ahriman
Ahriman in der mythologischen Überlieferung

google: ahriman und luzifer

In den Aussagen der Bibel liegt auch viel Mythologie.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Was soll das für ein Tier sein ?


Ergibt sich aus dem Zusammenhang - es ist der Satan, in einen seiner Erscheinungsformen. Als Lamm macht er sich "Christus ähnlich".

Ikarus hat folgendes geschrieben:
In den Aussagen der Bibel liegt auch viel Mythologie.


Jain. Die Bibel benützt der Menschheit bekannte Bilder, um die Transzendenz zu erhellen.
Ich bin immer sehr vorsichtig, wenn es um die Aussagen über das Böse geht.

Da wird viel hinein interpretiert, ohne in die Tiefe zu gehen. Es wird die Vielseitigkeit des menschlichen Wesens vergessen.

http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mon
google: das böse in der mythologie
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Ich bin immer sehr vorsichtig, wenn es um die Aussagen über das Böse geht.


Ich auch.

Aber als Christ gleichzeitig zuversichtlich, dass wir uns ihm aufrecht und mutig nähern dürfen, weil es durch und in Jesus Christus besiegt ist.