Prozessführung gegen den Verheißenen Messias



Nachdem der Verheißene Messias die Menschen im Namen Gottes eingeladen hatte, seine Wahrheit zu prüfen und auf die Stimme Gottes zu hören, stieß er auf heftigen Widerstand, der aber ihn nicht überraschte, war er doch den früheren himmlischen Botschaften nicht andres ergangen. Immer sind die Propheten auf Widerstand gestoßen. Mochte der Widerstand nun in dieser oder jener Form auftreten, den Propheten war es nie ein unüberwindliches Hindernis.Aus der Geschichte wissen wir, dass sich die Wahrheit auch durch Kerker und Schafott nicht unterdrücken lässt- Auch dem Verheißenen Messias bereiteten die Gegner vielerlei Schwierigkeiten. Sie boykottierten seine Anhänger. Die sich fortfahren Ahmadi – Muslims nannten, und versuchten auch sonst auf die jede Weise, ihnen das Leben schwer zu machen.Der Verheißene Messias musste selbst einige male vor dem Gerichtshof erscheinen, um diese oder jene Anklage, die alle ausnahmslos falsch und unbegründet waren, zu bestreiten. Hier sei nur ein Fall in Kürze zitiert. Als Hazrat Ahmad als der Verheißene Messias auftrat, versuchten sowohl die Muslims als auch die im damaligen Indien lebenden Christen, ihn zu Fall zu bringen. Der schwerste Prozess gegen ihn wurde im Jahre 1897 von den Christen angestrengt. Sie ließen einen Mietling vor Gericht aussagen, er sei von Hazrat Ahmad beauftragt worden, den christlichen Missionar Dr. Henry Martin Clark zu ermorden. Die Gegner sammelten „Beweismaterial“ jeglicher Art, um den Verheißenen Messias zu belasten.Der Fall wurde vor einen hohen englischen Beamten gebracht, der Hazrat Ahmad feindlich gesinnt war, weil dieser mit seiner angeblichen Sendungen Christus beleidige. Die feindlichen Muslims steckten mit den Christen unter einer Decke, und einige erschienen als Zeugen gegen Hazrat Ahmad. Auf dem Richterstuhl saß der Mann, der sich einen in den Annalen der Ahmadiyya – Bewegung des Islams ewigen Ruhm erwerben sollte. Der Richter, Colonel M. W. Douglas, untersuchte die ganze Angelegenheit, und als er Hazrat Ahmad, den Angeklagten, sah, wusste er, dass dieses Gesicht nicht lügen konnte. Zum Polizeikommissar äußerte er, dass, seit er Hazrat Ahmad gesehen habe, es ihm vorkomme, als ob ein Engel ihn ständig ermahne, Hazrat Ahamad sei unschuldig. Er sei deshalb sehr unruhig. Alsdann wurde der Richter wie durch göttliche Eingebung auf die richtige Spur gelenkt, und er begann, den Fall von einer bisher außer acht gelassenen Seite her zu prüfen.Der wichtige Zeuge dieses Mordversuchung hatte wiederholt ausgesagt, er sei von Hazrat Ahmad beauftragt worden, Dr. Henry Martin Clark zu töten. Als der Richter erfuhr, dass der Zeuge regelmäßig die christliche Mission aufsuchte, schöpfte er Verdacht. Verschiedene Widersprüche in den Aussage den Zeugen brachten ihn zur Überzeugungen, dass dieser von seine christlichen Lehren beeinflusst wurde. So traf er Maßnahmen, um den Zeugen von Drucke seiner Lehrmeister zu befreien und ihn zu einer unbefangenen Aussage zu bewegen.Als der falsche Zeuge schließlich unter Tränen seine Frucht vor den christlichen Erpressern gestand, sicherte ihm der Richter behördlichen Schutz zu. So gestand er schließlich, dass es sich um ein Komplott gehandelt und dass er von Hazrat Ahmad keine derartigen Auftrag erhalten hatte. Die christlichen Missionare hätten ihn zum falschen Zeugnis angestiftet. Der Richter war auch ein Christ, und von vornherein gegen Hazrat Ahmad eingestellt. Die Christen in Indien, gemeinsam mit den sogenannten Muslims, wollten Hazrat Ahamad, den Verheißenen Messias zum Tod verurteilen lassen, genau so, wie die Juden vor 1900 Jahren nach dem Leben des ersten Messias getrachtet hatten.Colonel M. W. Douglas bot sich die Gelegenheit, in diesem historischen Prozess die Rolle von Pilatus zu spielen. Aber dieser Pilatus der Zweite – Hazrat Ahmad gab ihm diesen Namen - wusste mehr von Gerechtigkeit als sein Vorgänger, Pontius Pilatus, und legte den moralischen Mut an den Tag, der bei diesem gefehlt hatte. Pontius Pilatus konnte Jesus Christus nicht freisprechen, obwohl er an dessen Unschuld glaubte und Gott ihn durch seine Frau davor gewarnt hatte, den unschuldigen Jesus Christus zu verurteilen. Hazrat Mirza Ghulam Ahmad wurde von Gericht freigesprochen, und die Anklage richtete sich nun gegen die Partei, die das falsche Zeugnis erwirkt hatte.Richter M. W. Douglas ist am 25. Februar 1957 im Alter von 93 Jahren in England gestorben. Er pflegte seinen Besuchern diesen Sonderfall seinen Lebens in allen Einzelheiten seinem Munde die Einzelheiten über den historischen Prozess zu vernehmen.


Hazrat Ahmad schrieb über Colonel Douglas:

Solange die Welt besteht, wird der Name dieses gerechten Richters immer in Erinnerung bleiben.“



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"religious extremism, be it Christian extremism, Muslim extremism or any other kind, is never a true reflection of the religion".
(Amir al-Mu'minin Khalifatul Masih V Hadrat Mirza Masroor Ahmad(atba) )