Bewusstsein und Quantenphysik


Ich habe versucht, mich dem Thema Bewusstsein von der Quantenphysik aus anzunähern. Das klingt zunächst nicht neu, ist es aber doch. Denn ich habe die mutige These aufgestellt, dass wir für die Quantenphysik die falsche Mathematik verwenden. Das ist auch der Grund für das immer noch ungelöste Messproblem der Quantenphysik. Die richtige Mathematik ist vom Universum selbst geschaffene Mathematik, die ich die Quantenmathematik nenne. Es findet ständig ein Informationsfluss zwischen der Quantenmathematik und allen Atomen und Molekülen statt. Dieser Informationsfluss sorgt für die Existenz aller Atome und Moleküle und es ist daher plausibel, dass er es ist, der Bewusstsein erzeugt. Beim Andocken der Neurotransmitter an die Rezeptormoleküle im Gehirn werden Moleküle in riesiger Zahl neu erzeugt. Das sorgt für sehr viele kurzzeitige Informationsflüsse aus der Quantenmathematik und damit für sehr viele "Bewusstseinsblitze". So entsteht unser menschliches Bewusstsein.
Mehr dazu finden Sie auf meiner Website: www.quantenmathematik.de
Nett, aber leider falsch.
--> Harald Lesch - Quantenmechanik 1-3 (youtube)

Was du meinst, ist die Resonanz, die zwischen den einzelnen Strings und/oder Quanten vermutet werden kann. Das Bewusstsein ist dabei genauso 'stofflich real' wie ein Fels oder Holzklotz, nur eben auf seiner 'Ebene'. Deine Theorie scheitert aber an der Tatsache, dass 'Schrödingers Katze' 'verschwinden' konnte und dennoch wieder auftauchte. Klartext: Einmal real gewordene da beeinflusste Energie kann nicht wieder unreal werden und in ihren Urzustand zurückkehren (nichtexistenz), ihr bleibt nur eine Neuordnung durch energetische Umverteilung. Zudem würde ich gerne wissen, was deine Axome im Hirn zu deinen 'Blitzen' sagen. Deiner Theorie nach; unter berücksichtigung der Neuromedizinischen Erkenntnisse und der Qantenmechanischen Erkenntnisse würde jeder Mensch innerhalb von
-[Wurzel(unendlich/unendlich)]
einen epileptischen Anfall erleiden, weil die Hirnstöme sich potenzieren würden, bis die energetische Masse im Hirn sich soweit aufgestaut hat, das dein Kopf in einem Urknall im miniformat detoniert, welcher sich unaufhaltsam weier ausbreitet und das Universum anstelle von (nichts) in ein (alles) verwandelt.

Aber philosophisch schon gar nicht so schlecht, freue mich auf weitere Gedankenanstösse deinerseits. Solange du nicht irgendeine Sekte gründen willst und dies hier ein 'Werbebanner' war. *misstrauischsei*

PS: Nenn erstmal deine Rechenlogik und deine Gesetzmäßigkeiten, ansonsten bleibt deine Idee auf dem Status Scientology. Davon nennst du nämlich keine, nur die angebliche Fehlerhaftigkeit der 'anderen', welche größtenteils auf eigenem Halbwissen deinerseits beruht, dient dir als 'Beweis' deiner 'Theorie'. Das hat man auch genug bei Propheten, Sektenführern (Moon) und Irren, deren Welt als einzige die Richtige ist (Mythomanen).

Und ein willkommen von mir....
John Doe hat folgendes geschrieben:
Einmal real gewordene da beeinflusste Energie kann nicht wieder unreal werden und in ihren Urzustand zurückkehren (nichtexistenz), ihr bleibt nur eine Neuordnung durch energetische Umverteilung.

Ich würde meinen, dass jede Energie (+Materie) schon immer auf irgendeine Weise "real" war und es immer sein wird, dass es praktisch von dem von vorneherein Wirklichen nur Umgestaltungen gibt.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Wo ist denn die Mathematik in der Quantenmechanik falsch? Die QED z.B. ist die am besten experimentell bestätigte Theorie in der Physik. Die Messunschärfe ist auch eine mathematische Folge der Quantenmechanik.
Das Messproblem hat nichts mit der Messunschärfe zu tun. Das Messproblem besteht vielmehr darin, dass große makroskopische Körper, wie z.B. Messgeräte, sich nicht in allen verschiedenen Zuständen befinden, die gemäß der Quantenphysik möglich sind. Auch das Phänomen der Dekohärenz löst dieses Problem nicht. Einzig die Viele-Welten-Theorie beseitigt bislang das Problem.
Das verhindert natürlich nicht, dass die QED im mikroskopischen Bereichen sich glänzend bewährt hat. Wie auf meiner Website nachzulesen, stimmen die auf Basis der Quantenmathematik formulierte Quantenphysik und die mittels normaler Mathematik formulierte Quantenphysik auf mikroskopischer Ebene auch bestens überein. Aber die Quantenmathematik gilt im Unterscheid zur normalen Mathematik auch bei allen makroskopischen Körpern und beseitigt so das Messproblem.
Es gibt zwei Dinge, die man auseinanderhalten muss. Zum einen die Messunschärfe, welche eine (mathematische) Konsequenz aus der Quantentheorie ist, welche sich Heisenbergsche Unschärferelation schimpft. Diese ist ganz unabhängig von jedem experimentellen Aufbau.

Dann noch das Experiment selbst, welches einen Eingriff auf das zu untersuchende quantenmechanische System darstellt und dieses quasi verändert. Man sollte vielleicht von isolierten quantenmechanischen Systemen (QMS) sprechen (ungestörten) und von nicht-isolierten (gestörten). Bei den isolierten QMS hat man das Problem, keine Informationen zu bekommen. Erst wenn diese gestört werden, also z.B. Übergänge induziert werden, erhält man Informationen. Diesen Bereich der Quantenphysik nennt man Quantenstatistik. Das Problem einer Störung ist eben, dass es das QMS stört und evt. verändert.
Al.... du hast recht, aber unser Autor schreibt von Quantenmathematik, welche leider ungleich der Mathematik in der Quantentheorie ist.... schau dir die Seite mal an....
Makroskopische Körper können niemals auf dieser Welt den Gesetzen der Quantenphysik folgen, sonst wäre unsere Welt das reinste Zauberland.
Das meinte ich oben mit real. Kein Zauberland eben^^
Ich habe mir die Seite mal angeschaut, verstehe sie aber ehrlich gesagt nicht.