Menschliche & Göttliche Liebe ?


Einst wurde der Meister von einem Schüler gefragt:

„Ich glaube, dass die Liebe immer dieselbe ist, ob menschlich oder göttlich. Ist das wahr?“

Der Meister sprach:

Nein, mein junger Freund, menschliche Liebe und göttliche Liebe sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn ich dir fünfzehn Cent gebe und du gibst mir dafür ein Bonbon, dann nennt man das menschliche Liebe. In dieser Liebe, diesem Geben ist eine Berechnung, eine Absicht enthalten, ich gebe dir um etwas zu bekommen. In göttlicher Liebe wartest du nicht auf meine fünfzehn Cent. Du gibst mir ein Bonbon freudig und aus eigenem Antrieb, ohne dafür eine gegenleistung zu wollen. Die Eigenschaft des Göttlichen ist bedingungsloses Geben, bedingungslose Liebe. Wisse das diese Liebe sich nur bei völliger Selbstlosigkeit entfalten kann. Wenn die Möglichkeit zu Geben die dir erscheint, Belohnung genung ist, wenn das Geben selbst die Belohnung ist, dann ist es göttlich Liebe.

Die Wurzel der göttlichen Liebe, besteht in der Absicht zu Geben, du kannst auch Empfangen mit der Absicht zu Geben. Jetzt wirst du fragen: „wie kann das Sein ?“ Ich gebe dir ein Beisspiel: Stell dir Gott oder besser deine Mutter vor, wie sie für dich einen wunderbahren Kuchen gebacken hat, schon während dessen, war sie erfüllt von dem Genuss denn du haben wirst, wenn du ihn isst. Nun kommst du zu ihr und sagst „ich Übe die Selbstlosigkeit“ ich werde nichts essen. Du zeigst ihr das du den ganzen Genuss den sie für dich vorbereitet hat nicht annehemen wirst. Traurig wird sie, und bittet und bittet dich, du mögest doch wenigstens ein stück davon essen, weil es sie mit Freude erfüllen würde wenn du davon Genuss hast. So willigst du ein, sagst ja, ich werde Empfangen, aber nur um dir Genuss zu bereiten, mit der Absicht zu Geben. Ich Empfange um des Gebens Willen. Die bedingungslose Liebe, der bedingungslose Wille zu Geben ist die Eigenschaft Gottes.
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http://azmuto.blogspot.de
AZMUTO hat folgendes geschrieben:
Einst wurde der Meister von einem Schüler gefragt:
„Ich glaube, dass die Liebe immer dieselbe ist, ob menschlich oder göttlich. Ist das wahr?“ Der Meister sprach: Nein, mein junger Freund, menschliche Liebe und göttliche Liebe sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn ich dir fünfzehn Cent gebe und du gibst mir dafür ein Bonbon, dann nennt man das menschliche Liebe. In dieser Liebe, diesem Geben ist eine Berechnung, eine Absicht enthalten, ich gebe dir um etwas zu bekommen. In göttlicher Liebe wartest du nicht auf meine fünfzehn Cent. Du gibst mir ein Bonbon freudig und aus eigenem Antrieb, ohne dafür eine gegenleistung zu wollen. Die Eigenschaft des Göttlichen ist bedingungsloses Geben, bedingungslose Liebe. Wisse das diese Liebe sich nur bei völliger Selbstlosigkeit entfalten kann. Wenn die Möglichkeit zu Geben die dir erscheint, Belohnung genung ist, wenn das Geben selbst die Belohnung ist, dann ist es göttlich Liebe. Die Wurzel der göttlichen Liebe, besteht in der Absicht zu Geben, du kannst auch Empfangen mit der Absicht zu Geben. Jetzt wirst du fragen: „wie kann das Sein ?“ Ich gebe dir ein Beisspiel: Stell dir Gott oder besser deine Mutter vor, wie sie für dich einen wunderbahren Kuchen gebacken hat, schon während dessen, war sie erfüllt von dem Genuss denn du haben wirst, wenn du ihn isst. Nun kommst du zu ihr und sagst „ich Übe die Selbstlosigkeit“ ich werde nichts essen. Du zeigst ihr das du den ganzen Genuss den sie für dich vorbereitet hat nicht annehemen wirst. Traurig wird sie, und bittet und bittet dich, du mögest doch wenigstens ein stück davon essen, weil es sie mit Freude erfüllen würde wenn du davon Genuss hast. So willigst du ein, sagst ja, ich werde Empfangen, aber nur um dir Genuss zu bereiten, mit der Absicht zu Geben. Ich Empfange um des Gebens Willen. Die bedingungslose Liebe, der bedingungslose Wille zu Geben ist die Eigenschaft Gottes.

Der Mutter Teresa wurde vorgeworfen, sie hilft weil sie gegenleistung erwartet.
Mutter Teresa sagte, ich helfe weiter.
Ich meine, menschliche Liebe ist Schwärmerei, göttliche Liebe ist das bedingungslose Wertschätzen und Annehmen des Gegenübers.
Die Liebe zur Schönheit des Geliebten ist ein feuriges Meer.
Wenn du ein Liebender bist, so brennst du. Denn das ist der Weg der Liebe !
* Fariduddin Attar (1136-1220)

Die ganze Welt macht ihre Arbeit und macht ihre Fehler aber nur wenige sind die Liebenden, die den Geliebten kennen. Der innige Sucher ist der, der in seinem Herz den zweifachen Strom aus Liebe und Losgelöstheit vermengt, wie die beiden Ströme Ganges und Jumna sich vermengen.
In seinem Herzen fließt das heilige Wasser Tag und Nacht und so endet der Kreislauf von Leben und Tod, Offenbarung und Verhüllung, Mangel und Füllung.
Sieh doch die wundervolle Ruhe, sie ist die höchste Bewußtheit!
Und es erfreut Ihn, wenn jemand selbst dieser Ruhe begegnet.
Tauche Du ein in diesen Ozean der Süße: Dann werden alle Fehler des Lebens und des Todes fort fliehen.
* Kabir
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Zitat:
Wenn ich dir fünfzehn Cent gebe und du gibst mir dafür ein Bonbon, dann nennt man das menschliche Liebe. In dieser Liebe, diesem Geben ist eine Berechnung, eine Absicht enthalten, ich gebe dir um etwas zu bekommen.


Zitat:
Ich meine, menschliche Liebe ist Schwärmerei,...


Soviel Unreife in zwischenmenschlichen Beziehungen finde ich schlicht... bemerkenswert.
Vielleicht wäre es ganz ratsam, eigene Defizite nicht zu überhöhen und als allgemeingültig hinzustellen, denn obige Aussagen mögen auf soziale Grobmotoriker zutreffen, sicherlich nicht auf alle Menschen. Und noch viel weniger auf alle Arten der Liebe (wovon die erotische anscheinend an Wichtigkeit überschätzt wird).
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Moment! Ich muss mich erstmal kurz reinsteigern!