Hilfe im Leid - aus versch. Heiligen Schriften


Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, / jeder ging für sich seinen Weg. Doch der Herr lud auf ihn / die Schuld von uns allen.
Er wurde misshandelt und niedergedrückt, / aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, / und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, / so tat auch er seinen Mund nicht auf.
Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, / doch wen kümmerte sein Geschick? Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten / und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.
Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, / bei den Verbrechern seine Ruhestätte, obwohl er kein Unrecht getan hat / und kein trügerisches Wort in seinem Mund war.
Doch der Herr fand Gefallen an seinem zerschlagenen Knecht, / er rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab.
Er wird Nachkommen sehen und lange leben. / Der Plan des Herrn wird durch ihn gelingen.
Nachdem er so vieles ertrug, erblickt er das Licht.

Altes Testament, Buch Jesaja, Kap. 53 Vers. 6-11
Burkl hat folgendes geschrieben:
Das ist schon richtig, dass Schuld auch Strafe nach sich zieht, dass "wer Wind säht auch Sturm erntet".
Aber darüber hinaus gibt es eine Art "generelles Unheil", das jeden treffen kann, ohne sein konkretes Zutun, sozusagen eine "Hintergrundstrahlung" des Unheils. Das ist die sog. Erbsünde.
Deine "Erbsünde" würde das Kausalgesetz ausser Kraft setzen. "Was du säest..." würde ein Anderer ernten.
Sorry, das gibt's nicht. Weißt du, warum? Weil Gott gerecht ist.
Es gibt keine Sünde Anderer, die auf dich fällt. Keiner muss für einen Anderen büßen - warum auch?

Dies geht nur freiwillig, wenn jemand aus Liebe zu einer Person einen Teil ihrer Bürde abnimmt. Das tun oft Kinder, die glauben, dass sie damit ihren Eltern helfen können.
Können sie nicht wirklich - wenn man Familienstellungen macht kommt man immer wieder auf solche unterbewußt übernommene Lasten, die gut gemeint, aber sinnlos sind. So werden sie dort dann wieder abgegeben.

Die "Erbsünde" ist missverstanden, als eine Last, die bestimmte Menschen "treffen" kann. Diese Situation klärt sich wenn man sich klar macht, dass jeder von uns ein Adam oder eine Eva ist. Jeder von uns hat diesen Schritt damals getan und wollte die Erfahrung der Dualität und damit Erkenntnis von Gut und Böse machen.
Zitat:
"Zu dieser Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ, sodass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte.
Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galiläer Sünder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galiläer aber nicht?
Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt... (Lk 13,1-5)
Meiner Ansicht nach wollte Jesus in diesem Fall die Aufmerksamkeit der Leute auf das Hier und Jetzt lenken und den Zweiflern den Wind aus den Segeln nehmen, weil er wohl wusste, dass solchen Menschen meist mit keinerlei Argumenten zu begegnen ist.
Zitat:
Die wirkliche Gefahr ist also nicht, dass es "einen erwischt" (darauf hat sowieso niemand wirklich Einfluss). Jesus will dass wir immer so leben, "als ob es uns jederzeit erwischen könnte".
Ständig in Angst vor einem möglichen Damoklesschwert? Nee, garantiert nicht. Die Energie von Frieden und Liebe ist eine ganz andere.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Die Prüfungen des Menschen sind von zweierlei Art:

14.3
Erstens: Folgen seines eigenen Handelns, wenn jemand z. B. zu viel isst und dadurch Verdauungsstörungen erleidet....... Wenn jemand spielt, so wird er Geld einbüßen, wenn er viel trinkt, das Gleichgewicht verlieren. Alle diese Leiden werden durch den Menschen selbst verursacht. Es ist darum völlig klar, daß gewisse Leiden das Ergebnis unserer eigenen Taten sind.

(Abdu'l-Baha, ANSPRACHEN IN PARIS)


An anderer Stelle sagt 'Abdu'l-Bahá, dass Leiden auch erzieherisch wirken sollen (2.Art)

Die vom Gärtner am stärksten beschnittene Pflanze wird, wenn der Sommer kommt, die schönsten Blüten und die üppigsten Früchte bringen.

Der Landmann furcht die Erde mit dem Pflug, und aus einem solchen Boden erwächst die reiche und volle Ernte. Je mehr ein Mensch geläutert wird, desto größer ist die Ernte der geistigen Tugenden, die aus ihm hervorgehen.

(Abdu'l-Baha, ANSPRACHEN IN PARIS, Bahai-Schriften)

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Das ist Gott, mein Herr, auf Ihn vertraue ich und Ihm wende ich mich zu!
Koran, Sure 42:10
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Fürchte dich nicht, sorge dich nicht, hetze dich nicht ab für die Dinge dieser Welt!
Folge stetig der Führung Gottes.
Sein Reich als Ziel vor Augen tragend.
Bei IHM, in IHM, durch IHN bist du immer und überall geborgen.

Bahai-Schriften

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Und ruft Ihn erfürchtig und hoffend an: die Barmherzigkeit Gottes ist ja den Rechtschaffenen nahe.
Sure 7:56
Islam

Denn ich bin arm und elend, der Herr aber sorgt für mich, Du bist mein Helfer und Erretter; o Gott säume doch nicht.
Psalm 40:18

Er ist Gott!
O Herr, mein Gott! Du Helfer der Schwachen, Beistand der Bedürftigen, Erretter der Hilflosen, die sich hinwenden zu Dir.

Baha'i-Gebete

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet.
Römer 12:12

Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber. Was bleibt ist das was wir aus unserer Seele gemacht haben
Bahai-Schriften

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Vertrauen in schweren Lebenssituationen:

http://www.vimeo.com/2228238
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Bin ich bewaffnet mit der Macht Deines Namens, so kann nichts mich verwunden, und mit Deiner Liebe im Herzen können alle Trübsale dieser Welt mich nicht schrecken.

(Baha'u'llah, GEBETE UND MEDITATIONEN)

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
An meine Not und Unrast denken / ist Wermut und Gift.
Immer denkt meine Seele daran / und ist betrübt in mir.
Das will ich mir zu Herzen nehmen, / darauf darf ich harren:
Die Huld des Herrn ist nicht erschöpft, / sein Erbarmen ist nicht zu Ende.
Neu ist es an jedem Morgen; / groß ist deine Treue.
Mein Anteil ist der Herr, sagt meine Seele, / darum harre ich auf ihn.
Gut ist der Herr zu dem, der auf ihn hofft, / zur Seele, die ihn sucht.
Gut ist es, schweigend zu harren / auf die Hilfe des Herrn.

(Klgl 3,19-25)