Hilfe im Leid - aus versch. Heiligen Schriften


Hallo zusammen!

Habe da einen meiner Lieblingstexte aus der Bibel, der mir selber einmal sehr viel Kraft und Zuversicht gegeben hat.

Jesaja 41:10, 13

10 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit.
Denn ich, Jahwe, dein Gott, ergreife deine Rechte, der zu dir spricht: ‚Fürchte dich nicht. Ich selbst will dir helfen.‘

Diesen Text hatte ich zwar schon mehrfach gelesen, aber nie richtig darüber nachgedacht!

Betrachten wir den Text näher, so stellen wir fest, dass Gott wie im Vers 10 beschrieben, uns festhält, mit SEINER RECHTEN. D.h., er steht LINKS von mir! Folgendes ist interessant: Früher, als die Israeliten kämpften, hielten sie LINKS ihr Schild und RECHTS das Schwert! D.h. wenn wir im Leben mit einer schwierigen Situation kämpfen, hilft mir Gott, indem er mir als Schutzschild dient.
Weiter heißt es im Vers 13 ...ich ergreife DEINE RECHTE.
Was tut er nun? Gott vollzieht einen Seitenwechsel. Wenn ich nämlich zu schwach bin zu kämpfen, tut ER es für mich! Ist das nicht unheimlich liebevoll!
Ruth hat folgendes geschrieben:
Betrachten wir den Text näher, so stellen wir fest, dass Gott wie im Vers 10 beschrieben, uns festhält, mit SEINER RECHTEN. D.h., er steht LINKS von mir! Folgendes ist interessant: Früher, als die Israeliten kämpften, hielten sie LINKS ihr Schild und RECHTS das Schwert! D.h. wenn wir im Leben mit einer schwierigen Situation kämpfen, hilft mir Gott, indem er mir als Schutzschild dient.
Weiter heißt es im Vers 13 ...ich ergreife DEINE RECHTE.
Was tut er nun? Gott vollzieht einen Seitenwechsel. Wenn ich nämlich zu schwach bin zu kämpfen, tut ER es für mich! Ist das nicht unheimlich liebevoll!


Eine schöne Auslegung, liebe Ruth - gefällt mir sehr

Alles Liebe,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Nicht dafür, Minou! ❤️ Es rührt mich jedes Mal, wenn ich diese Bibelstelle lese.
Übrigens, weil ich gelesen habe, dass einige sich Fragen, warum Gott das Elend und Leid zulässt. Wir Menschen hatten von Anfang an liebevollerweise einen freien Wiilen von unserem Schöpfer erhalten. Wie ihn der Mensch nutzte, ist bekannt! Denn ALLES, was Gott erschafft ist sehr gut! (1.Mose 1:31)
Der Mensch entschloss sich dazu, OHNE Gott besser dran zu sein. Und wer einmal Hiob die ersten beiden Kapitel lesen möchte, wird sehen, dass es um eine Streitfrage geht, die uns Menschen ALLE betrifft.

Hiob 2:4 „Haut um Haut, und alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele* geben.+

Die Behauptung, wir Menschen dienen unserem Schöpfer nur, solange wir Nutzen davon haben.

Doch Psalm 37:10,11 verspricht eine wunderschöne Hoffnung!

10 Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein;
Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.
11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen,
Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.
Übe nicht zu streng. Verliert euch nicht in Äußerlichkeiten. Andere zu beobachten ist schlechte Übung. Seid ganz einfach natürlich und seht euch dabei zu.

Unsere Mönchdisziplin und die klösterlichen Regeln sind sehr wichtig. Sie schaffen eine einfache und harmonische Umgebung. Nutzt sie gut.

Aber denkt daran, der Kern der Mönchdisziplin ist die Betrachtung der eigenen Absicht, das Untersuchen des eigenen Geistes. Seid weise. Unterscheidet nicht.

Regt ihr euch etwa über einen kleinen Baum im Wald auf, weil er nicht so groß und gerade gewachsen ist wie einige der anderen Bäume? Das wäre ja albern. Beurteilt deshalb andere Menschen nicht. Es herrscht eben eine große Vielfalt. Kein Grund, sich die Last aufzubinden, alle ändern zu wollen.

Also, seid geduldig. Übt euch in Sittlichkeit. Lebt einfach und natürlich. Beobachtet euren Geist. Das ist unsere Übungsweise. Sie wird euch zu Selbstlosigkeit führen, zu Frieden
Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln und nicht müde werden.

Jes. 40:31

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Sei nicht betrübt, wenn die Dinge schwierig
werden und die Sorgen von allen Seiten
überhand nehmen.

Wahrlich, dein Herr wandelt Not in Trost,
Sorge in Ruhe und Kummer in größte
Gelassenheit.


Abdu'l Baha

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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Liebesbrief von Gott an Dich

https://www.youtube.com/watch?v=49dKCFTsPnI

Schöne Zusammenstellung.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
schön und berührend
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
"Leide ich Schmerz oder Kummer oder an einem Unglück, so sage ich: "Na, mein alter Spielkamerad, du willst mich also wieder einmal ärgern", und setze mich hin, das Vergnügen des Schmerzes, die Freude des Kummers und das Glück des Unglücks zu genießen; dann sieht Er sich entdeckt und entfernt Seine Schatten und Schreckgespenster von mir."


"Ich pflegte Schmerz zu hassen und zu meiden und mich darüber zu kränken; jetzt aber erkenne ich, hätte ich nicht so gelitten, so besäße ich nun nicht, geübt und vollendet, dies unendlich und vielfältig empfindliche Wonnevermögen in Geist, Herz und Leib."


"Dennoch aber, o Menschenseele, trachte nicht nach Schmerz, denn das ist nicht Sein Wille, sondern trachte einzig nach seiner Freude; was den Schmerz betrifft, so kommt er in Seiner Vorsehung schon so oft und so viel zu dir, wie für dich nötig ist. Dann ertrage ihn, damit du schließlich seinen Kern der Verzückung findest."


"Ich schwor, nicht mehr unter dem Kummer dieser Welt, ihrem Stumpfsinn, ihrer Grausamkeit und ihrer Ungerechtigkeit zu leiden, und machte mein Herz in seiner Ausdauer so hart wie einen unteren Mühlstein und mein Denken wie polierten Stahl. Ich litt nicht mehr, aber auch die Freude war von mir gewichen. Da hat Gott mein Herz aufgebrochen und meinen Geist umgepflügt. Durch grausame und unaufhörliche Qualen erhob ich mich zu seliger Schmerzlosigkeit und durch Leiden, Empörung und Auflehnung zu unendlichem Wissen und unerschöpflichem Frieden."


“Jeder Schmerz und jede Qual unseres Wesens birgt das Geheimnis einer Verzückungsflamme, mit der verglichen unsere größten Vergnügungen bloß trübes Geflacker sind.”


*Sri Aurobindo
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http://azmuto.blogspot.de