ICH habe recht!


Danke dir, liebe Linde, dass du uns alle, die wir hier schreiben, noch einmal daran erinnerst, dass man in einer Diskussion vernünftig miteinander umgehen sollte.

Ich finde es ab und zu auch sehr schwierig, die Gesprächskultur zu wahren, sage ich ganz ehrlich. Aber ich versuche trotzdem mein Möglichstes. Es wäre schön, wenn sich alle mal deinen Beitrag zu Herzen nehmen würden.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Moin Moin

Ein kleines Problem bei der Rechthaberei ist der Umstand dass sich manche User gerne hinter unbefragbaren Autoritäten verschanzen um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen.
Man muss dann nicht selbst hinter dem geschriebenen Wort stehen wenn Einwände vorgebracht werden... man gibt die Verantwortung für den Text an jemand anderen ab.

Wenn jemand mit eigenen Worten Kritik formuliert oder eigene Erkenntnisse als richtig und wichtig darstellt, wird er gerne angegriffen weil seine Art sich auszudrücken vielleicht sehr verbindlich rüberkommt und man sich in seiner eigenen Weltanschauung schnell überfahren fühlen kann.
Da ist die Empörung schnell gross... und es fallen Worte wie...
"Wer bist du eigentlich dass du dich über das Wort Gottes stellst" (nur ein Beispiel)

Eine andere Strategie um gesellschaftliche oder religiöse Kritik zu üben und sich über die Meinungen der Mitdiskutanten zu stellen ist es, die bereits erwähnten unbefragbaren Autoritäten anzuführen um seine eigene Ansicht mit dessen Hilfe zu untermauern.

Kritik an diesen unbefragbaren Autoritäten oder deren Worten, wird dann gerne als Angriff auf die eigene Persönlichkeit aufgefasst, weil die persönliche Identifikation mit der Autorität manchmal ausgesprochen gross ist...

Mit diesen Autoritäten meine ich alle religiösen Leitfiguren deren Ansichten uns nur in Schriftform und Überlieferungen vorliegen und welche uns nicht für konkrete Rückfragen zur Verfügung stehen...

Es ist ziemlich leicht sich nicht in Gefahr zu bringen Fehler in Gesprächen zu machen wenn man sich stets auf vorgegebene Lehrmeinungen beruft und diese nicht mit eigenen Worten und Gedanken herleitet...

Nur mal so als Gegengewicht...

LG
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Moin Moin Grubi
herzlichen Dank für Deine Ausführung
mich erleichtert es gerade sehr, dieses von Dir zu lesen.
Ich wünsche Dir
einen zauberhaften Tag
Lg
Fidu
Grubi hat folgendes geschrieben:
Ein kleines Problem bei der Rechthaberei ist der Umstand dass sich manche User gerne hinter unbefragbaren Autoritäten verschanzen um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen.
Man muss dann nicht selbst hinter dem geschriebenen Wort stehen wenn Einwände vorgebracht werden... man gibt die Verantwortung für den Text an jemand anderen ab.


Verzeih mir, aber ich sehe das ein klein wenig anders. Die von dir so bezeichneten unbefragbaren Autoritäten anzuführen ist in meinen Augen DIE Begründung welcher Glaubessätze auch immer. Die Juden haben das mit der Thora, die Christen mit der Bibel und die Muslime mit dem Koran gemacht, lange bevor es die Baha'i gab. Das ist auch erstmal nix verwerfliches, solange es
1. darum geht, die offizielle Lehre der Baha'i entsprechend einer Nachfrage darzustellen oder
2. zu begründen, woher man seine Gedanken bezieht.

Wenn die Nachfrage aber konkret in die Richtung geht, wie man persönlich bestimmte Dinge sieht, dann ist es tatsächlich sinnvoller, für sich selbst etwas zu formulieren. Sinnloses nachgeplapper ist das aber meines Erachtens nicht.

Grubi hat folgendes geschrieben:
Wenn jemand mit eigenen Worten Kritik formuliert oder eigene Erkenntnisse als richtig und wichtig darstellt, wird er gerne angegriffen weil seine Art sich auszudrücken vielleicht sehr verbindlich rüberkommt und man sich in seiner eigenen Weltanschauung schnell überfahren fühlen kann.
Da ist die Empörung schnell gross... und es fallen Worte wie...
"Wer bist du eigentlich dass du dich über das Wort Gottes stellst" (nur ein Beispiel)


Es geht nicht darum, ob man unterschiedlicher Ansicht ist, sondern dass jemand seine eigene Ansicht verabsolutiert und den anderen dann vorwirft, dass sie nicht in der Lage seien, seine Ansicht mit dem eigenen Denken in Zusammenhang bringen zu können. Das wollen diejenigen meistens gar nicht, das müssen sie auch nicht. Ebensowenig ist irgendjemand gezwungen, um als niveauvoller Gesprächspartner zu gelten, sich auf die Argumentationsweise bzw. die Forderungen des Gegenübers einzulassen. Wie sollen wir beweisen, dass Abdu'l-Baha das Recht hatte, die biblischen Prophezeiungen verbindlich auszulegen? Das können wir nicht, erst recht nicht mit der Bibel. Deswegen geraten wir aneinander, weil unsere Beiträge nicht ernst genommen werden, solange sie nicht den Erwartungen entsprechen.

Übrigens: Den Satz, den du zitiert hast, habe ich hier noch nicht bewusst gelesen.

Grubi hat folgendes geschrieben:
Eine andere Strategie um gesellschaftliche oder religiöse Kritik zu üben und sich über die Meinungen der Mitdiskutanten zu stellen ist es, die bereits erwähnten unbefragbaren Autoritäten anzuführen um seine eigene Ansicht mit dessen Hilfe zu untermauern.

Kritik an diesen unbefragbaren Autoritäten oder deren Worten, wird dann gerne als Angriff auf die eigene Persönlichkeit aufgefasst, weil die persönliche Identifikation mit der Autorität manchmal ausgesprochen gross ist...


Natürlich kann es passieren, dass man sich mit den Worten dieser religiösen Autoritäten identifiziert, denn immerhin bilden die das Grundgerüst des eigenen Glaubens und Weltbildes. Persönlich angegriffen fühle ich mich aber nur, wenn mir erzählt wird, dass alles was diese Autoritäten gesagt haben eine Lüge ist und ich folglich nicht in der Lage war, diese offensichtliche Tatsache wahrzunehmen. Dann ist es nämlich wieder eine Aussage über meine Person und nicht primär über die Autoritäten.

Leider fehlt einigen die nötige Sensibilität, um mit solchen Fragen so umzugehen, dass Kritik persönlich formuliert wird und nicht in der Art, dass man die grundsätzliche Existenzberechtigung bestimmter Glaubensvorstellungen verneint. Die Stimmung kocht leider immer wieder hoch, weil viele sich nicht klar genug ausdrücken. Das kann mir genauso passieren wie allen anderen.

Grubi hat folgendes geschrieben:
Es ist ziemlich leicht sich nicht in Gefahr zu bringen Fehler in Gesprächen zu machen wenn man sich stets auf vorgegebene Lehrmeinungen beruft und diese nicht mit eigenen Worten und Gedanken herleitet...


Wie gesagt, es kommt immer darauf an, was die Frage ist. Ich leite gern Dinge anders her als die Schriften das tun, sehr gerne sogar. Dasführt im Gegenzug manchmal dazu, dass mir vorgeworfen wird, ich hätte keine Begründung für meine Gedanken. Da muss man deutlicher differenzieren.

LG
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
.
ich denke immer ... wenn wir " im kleinen " es nicht schaffen
mit dem Frieden
wie soll es dann
mit dem " grossen Weltfrieden "
klappen....

und da ich mich ja gestern Nacht geoutet habe
zum absoluten Fan von finnoir
muss ich
für den aktuell Frieden
wirklich alles
ins Feuer legen

Gott sei Dank hab ich noch bis Montag frei und den Kopf frei

Fiducia hat folgendes geschrieben:
.
ich denke immer ... wenn wir " im kleinen " es nicht schaffen
mit dem Frieden
wie soll es dann
mit dem " grossen Weltfrieden "
klappen....

und da ich mich ja gestern Nacht geoutet habe
zum absoluten Fan von finnoir
muss ich
für den aktuell Frieden
wirklich alles
ins Feuer legen

Gott sei Dank hab ich noch bis Montag frei und den Kopf frei



Liebe Fidu,

wir haben überhaupt nichts gegen finnoir. Wir möchten nur, dass persönliche Kommentare zu uns unterbleiben. Rückschlüsse von einem thematischen Beitrag auf die Persönlichkeit zu ziehen ist einfach unschön und auch vom Vorgehen her der Sache nicht dienlich.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Lieber Sören
ich glaub Dir das aufs Wort

und wenn ich im Leben nur ein Talent haben sollte
dann wäre es das Talent der Diplomatie ^^

glaub mir , mein " masterplan " im Herzen
erlaubt - mir selbst -
hier
keinen " fail "

****
Der folgende Spruch ist mir die Tage über den Weg gelaufen.
Im Forum hier kann ich das auch oft feststellen.

Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit ist.
Paul Watzlawick


In Wirklichkeit ist aber nur meine Wirklichkeit die wirkliche Wirklichkeit. Oder ?

Schönen Sonntag noch.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Alle Wirklichkeiten sind wirklich, das muss so sein!
@all!

Erst wenn wir der Geist sind, erkennen wir, dass jede Realität Illusion ist. Wir erkennen dann das Spiel, von dem wir Zeuge werden. Wir involvieren uns nicht mehr in das Spiel und finden den himmlischen Frieden. Ängste und Sorgen gehen verloren, und wir empfinden Freude und Glück. Es herrscht bedingungslose Liebe, und Gedanken, sofern sie überhaupt noch existieren, werden bedeutungslos. Das ist es, wenn wir aus dem Geist wiedergeboren werden.

Alles LIebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!